Bei VFR müsst ihr am Ende oft eine Platzrunde fliegen. Nach dem Rückenwindabschnitt kommt der extrem kurze Querabschnitt und dann der ebenfalls kurze Endabschnitt. Ihr müsst das Flugzeug in dieser kurzen Zeit auf der Landebahn ausrichten. Das ist sehr schwer und braucht sehr viel Übung. Deshalb empfehle ich euch den IFR-Anflug. Dort wird der Fluglotse euch zwar immer "nerven", aber er wird euch schon ca. 20 Seemeilen vor dem Flughafen an der Landebahn ausrichten (bei dem VFR-Anflug sind das im schlimmsten Fall nur 2 Seemeilen).
Der Fluglotse wird euch lange genug vor der Landung über die jeweilige Landebahn informieren. Ihr solltet euch dann auf der Karte die jeweilige ILS-Frequenz besorgen, sie am NAV1 einstellen und den jeweiligen Steuerkurs eingeben (wenn ihr auf der Karte auf den Flughafen drückt, erscheint ein Fenster mit allen wichtigen Informationen über den Flughafen. Darunter sind auch die ILS-Frequenzen der einzelnen Landebahnen und die Steuerkurse). Auf dem NAV2 solltet ihr den DME des Flughafens einstellen. So wisst ihr die ganze Zeit die Position des Landebahngleitpfades und die Entfernung zum Flughafen.
Ihr müsst die Klappen und das Fahrwerk vor einer Entfernung von 10 Seemeilen zum Flughafen voll ausfahren und die Geschwindigkeit über die Leistung anpassen. Die Anfluggeschwindigkeit sollte ca. 50 Knoten über dem roten Bereich liegen. Es ist eindeutig falsch, die Klappen nicht so weit, wie es geht auszufahren. Die Klappen sorgen für weiteren Auftrieb bei kleineren Geschwindigkeiten, damit man langsamer landen kann. Sie sind nicht dazu da, das Flugzeug zu verlangsamen.
Kurz vor der Landung zieht ihr die Leistung vollständig zurück und hebt die Nase (nicht zu hoch, damit ihr nicht wieder aufsteigt). Mit "kurz vor der Landung" meine ich, schon über der Landebahn auf einer Höhe von ca. 30 Fuß. Dann setzt ihr sanft auf und bremst, was das Zeug hält.