Der Game-Director Karsten Lund von Kane & Lynch 2 - Dog Days hat während einer Präsentation über Gewalt in Videospielen gesprochen und zieht dabei sofort einen gewagten Vergleich. So sagt er, dass es sogar in "Schach im Prinzip um Krieg geht." Ebenso merkt er an, dass Spiele schon immer gewalttätig waren: "Spiele sind eine Chance etwas auszuprobieren, was man nicht im echten Leben machen kann und mit den Konsequenzen muss man ebenfalls nicht leben - jedes Spiel ist so und das ist nichts Neues." Ebenso seien Menschen, die behaupten, Spiele fördern Gewalt, "Außenstehende, die nicht wirklich gewohnt sind, mit Spielen umzugehen".
Obwohl der erste Teil von Kane & Lynch in seiner Gewaltdarstellung nicht gerade zimperlich war, hat Lund dennoch keine Kritik dazu bekommen: "Ich habe keinerlei negatives Feedback zur Gewalt im Spiel erhalten." Seiner Meinung nach kann die Zielgruppe solcher Spiele zwischen realer Gewalt und Gewalt in Videospielen unterscheiden.
(/jgä)
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