Ich heiße euch herzlich willkommen zu einer Art kleinen Guide durch die friedliche Kampagne in Stronghold 2. Ich möchte betonen, dass diese Art, das Spiel durchzuspielen lediglich die meine ist und keinesfalls zwingend der beste Weg. Desweiteren kann ich aber versichern, dass ich neben dem Schreiben das Spiel von vorne durchspielen werde, damit ich keine falschen Informationen gebe. Viel Freude mit dem Walkthrough.
Wir beginnen mit den Missionen in Schlachtenfurt, der ersten Siedlung, die euch zugeteilt wird. Sie liegt am Rand des Reiches und ist durch und durch aus Holz gebaut. Der König weist uns darauf hin, dass er uns her geschickt hat um der vielen Probleme im Land Herr zu werden und damit fangen wir gleich mal an.
Eine kleine Zwischensequenz zeigt uns die vielen Schiffswracks, die den tückischen Wassern vor unserer Burg zum Opfer gefallen sind.
Kapitel 1: Ein Leuchtfeuer
Der König berichtet uns von unserer Aufgabe, ein Signalfeuer für die Schifffahrt zu errichten.
Genau genommen haben wir zwei Ziele: Das Signalfeuer bauen und 30 Einheiten Obst erwerben. Als erstes bauen wir also einen Kornspeicher. Nördlich von unserer Siedlung ist viel Platz, dort kann ohne weiteres ein solcher platziert werden. Um den Kornspeicher herum stellen wir einige Obstgärten, die die Versorgung sichern. Drei sollten fürs erste genügen.
Dann machen wir uns an die Holzbeschaffung. Holz ist der einzige Rohstoff, den die Mönche, die man entsandt hat, das Leuchtfeuer zu bauen, benötigen. Sobald wir ein wenig davon in unserer Vorratskammer haben, werden sie sich auf den Weg machen und es zur Baustelle bringen, ohne, dass wir irgendetwas dazutun müssten.
Sofern wir noch Holz für die Sägegrube haben und uns die Mönche nicht die Kammer geleert haben, stellen wir einige direkt an die Vorratskammer. Allerdings ist es komplett ohne Holz fairerweise möglich, eine einzelne Sägegrube zu erstellen, um nicht sofort aufgeben zu müssen.
Dann ist eigentlich alles getan. Sobald die Arbeiter ihrer Arbeit nachgehen können wir nur zuschauen und hier und da eine Sägegrube oder einen Obstgarten mehr bauen, falls unsere Versorgung knapp werden sollte.
Der König dankt uns recht herzlich und verspricht in Zukunft edlere Aufgaben, wenn wir die Ziele erfüllt haben.
Kapitel 2: Ruhm und Ehre
Unsere zweite Aufgabe ist wahrlich angemessen für einen Burgherren. Die Ritterschläge stehen bevor und wir sollen unsere Ehre durch Festmäler und ausgewogenere Versorgung des Volkes steigern. Sobald wir 50 Ehre erhalten haben und die Vorratskammern von jeweils 10 Einheiten Gemüse und Schweinen gefüllt sind werden wir zum Ritter geschlagen.
Es gibt zu diesem Zeitpunkt zwei Arten, an Ehre zu kommen: Ein Festmahl abhalten oder den Kornspeicher mit mehreren Arten von Nahrung füllen. Wir kümmern uns zunächst mal um letzteres und erstellen einige Jägerstände. Sobald wir Fleisch und Obst gleichzeitig anbieten können steigt unsere Ehre. Wenn wir die Rationen verdoppeln, verdoppelt sich auch der Betrag an Ehre, den wir bekommen. Aber das ist gar nicht vonnöten, wenn wir den zweiten Weg, an Ehre zu kommen, ebenfalls in Betracht ziehen: Das Festmahl.
Hierzu bauen wir zuerst mal eine Küche. Sollten wir keinen Platz mehr in der Burg haben, müssen wir zusehen, dass wir die Obstgärtenanzahl verkleinern und sie günstiger platzieren. Allerdings dürfte eine Schweinezucht und ein Gemüsegarten ausreichen, um früher oder später die gewollten Beträge an Nahrung zu erhalten.
Da wir für jeden einzelnen Betrieb einen, für die Burgküche sogar noch mehr Arbeiter brauchen wird es bald vonnöten sein, Gehöfte zu errichten, um mehr Bauern in der Burg Platz finden zu lassen. Wenn uns Arbeitskräfte fehlen, dann entweder, weil wir nicht genug Gehöfte haben oder, weil unsere Beliebtheit unter 50 geraten ist und die Bauern die Burg verlassen.
Nach ein bis zwei Festmälern ist unsere Ehre am gewünschten Punkt angelangt und wir können uns fortan Ritter nennen.
Herzlichen Glückwunsch.
Kapitel 3: Die Burgruine
Unser lieber König weist uns an, die benachbarte Länderei in Anspruch zu nehmen und die dortige Burgruine wieder herzustellen. Dafür benötigen wir Steine. Glücklicherweise haben wir direkt vor der Haustür einen Steinbruch.
Diesmal haben wir jedoch ein Zeitlimit von 68 ingame-Monaten, weshalb wir zunächst mal die Spielgeschwindigkeit herunter stellen sollten. Ansonsten könnten uns einige böse Überraschungen blühen.
Tom Simpkins berichtet, dass uns eine trockene Zeit bevorsteht, in der Brände keine Seltenheit sind. Und tatsächlich, bald werden wir vom ersten Brand belästigt werden. Daher ist es unabdingbar, früh Brunnen zu bauen. Am besten gleich drei oder vier in der Festung selbst und einen am Steinvorkommen, wo später der Steinbruch stehen wird.
Dann erst können wir uns an die Steinbeschaffung machen.
Ein Steinbruch braucht alleine schon drei Arbeiter, außerdem muss in seiner Nähe ein Ochsenjoch errichtet werden, das die Steine zur Burg bringt. Das heißt für jeden Steinbruch gehen 4 Arbeiter drauf. Wir bauen am besten ein zusätzliches Gehöft und gleich zwei Steinbrüche mit zwei Ochsenjochen.
Zuletzt müssen wir die Steine noch in die benachbarte Länderrei bringen. Am Rand unserer ersten Länderrei errichten wir dafür einen Fuhrmannsposten, am besten in die Nähe des Steinbruchs, wo auch der Brunnen stehen sollte.
Den Fuhrmann weisen wir nun an, fortlaufend Steine in die benachbarte Burg zu bringen. Am besten jeweils 10, damit er in 8 Lieferungen durch ist. (Insgesamt werden in der Burg 80 Steine gebraucht)
Sind alle Steine angekommen, müssen wir mit ansehen, wie alle Gebäude unserer Burg in Flammen aufgehen und die hölzerne Burg zusammenbricht. Gut, dass wir uns vorher noch um einen neuen Wohnort gekümmert haben. Der steinerne Bergfried ist von nun an unser neues Heim.
Die alte Länderei baut sich natürlich in kleinerer Form wieder auf und bringt uns regelmäßig Gold ein.
Hier bricht gewissermaßen ein neuer Akt im Verlauf des Spieles an, bei dem der Walkthrough auch einen kleinen Schnitt setzt... seid unbesorgt, die wirklich schwierigen Missionen stehen uns noch bevor.