03.02.06

Gestern berichteten wir vom amerikanischen Förderverein für indianische Kultur und dessen Vorhaben, die Hersteller des Western-Shooters GUN zur Zensur einiger fragwürdiger Stellen zu bewegen. Genauer gesagt ging es um Szenen, in denen die (virtuellen) Apache-Indianer wie wertloses Freiwild behandelt würden.

Gegenüber Computer and Video Games äusserte sich Publisher Activision nun zu dem Thema. Demnach halte die Firma das Ganze für ein Missverständnis. Es sei keine Absicht gewesen, bestimmte Völkergruppen ins falsche Licht zu rücken. Vielmehr handele es sich bei den Indianern im Spiel um einen von vielen Gegnertypen. Des Weiteren sei es unfair, bei der Schwemme an thematisch ähnlichen Büchern, Filmen und anderen Medien ausgerechnet GUN ins Fadenkreuz der Kritik zu nehmen.

Wie es scheint, hat Activision also nicht vor, an den kritisierten Stellen herumzuschnibbeln.

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