Geschichten aus der Monster-Hunter-Welt

Der Kushala Daora

Es wurde wieder morgen und Steve und Veri gingen wieder ins Dorf und schauten sich um. Sie waren immer noch ziemlich erschöpft von dem Kampf gegen Teostra. Was keiner bemerkt hat aber war das Steve das Horn des Teostras mitgenommen hatte um sich daraus einen Glücksbringer zu machen. Er wollte zum Schmied gehen um sich das fertigen zu lassen, da kam er an Rabenklinges Grab vorbei.

Er erinnerte sich was sein Vater ihm erzählt hat was damals passiert war. "Wie war das noch mal? Ein Kushala Daora hat ihn getötet. Er hat meinen Vater das Leben gerettet und jetzt sollte ich mal versuchen Rabenklinge zu rächen. Er hätte es bestimmt so gewollt. Ich werde Veri fragen ob sie mir hilft." Steve blieb ungefähr noch 20 Minuten vor dem Grab von Rabenklinge stehen und betrachtete es die ganze Zeit. Dann ging er los und lief Richtung Schmied.

Er gab dem Schiedmeister, der selber mal ein guter Jäger gewesen ist, aber wegen einer Verletzung ab rechten Wadenbein aufhören musste, das Horn des Teostras. " Wo hast du Knilch das Horn eines Teostras her? Bist du nicht noch zu unerfahren für einen Teostra?", fragte der Schmiedmeister, der übrigens Jerr hieß, mit spitzer Stimme. Steve zuckte kurz zusammen als er die Stimme hörte.

Ihm war das ein bisschen ungewohnt und stammelte: " I-i-ich hab gestern einen Teostra mit Veri, Oromis und Ken. Um ehrlich zu sein, Ken und Oromis haben die meiste Arbeit erledigt. Aber ich glaube die sehen das nicht ganz so eng. Würdest du mir bitte so einen Halskette daraus machen?" Jerr betrachtete Steve gespannt und sah das Horn an. Es strahlte einen majestätischen Glanz aus und glühte richtig.

"Ja okay ich werde dir daraus eine Halskette machen. Das würde aber 6000 Zenit machen!", forderte Jerr Steve auf. Steve schluckte kurz und griff dann in seiner Tasche. " Ich habe nur 5000 Zenit, würden sie es bitte trotzdem machen?", fragte Steve etwas betrübt. Jerr überlegte kurz. "Ja okay ich werde es für 5000 Zenit machen. Aber dafür wirst du mir einen Gefallen tun. Verstanden?". Steve nickte kurz und gab Jerr das Geld.

"Es wird ungefähr morgen fertig sein.", rief Jerr ihn noch hinterher, da Steve zur Veris Haus rannte. Dort angekommen klopfte Steve sofort dort an. Veri war noch etwas Schalftrunken und sagte langsam: "Was machst du denn hier? Heute ist doch ein Tag wo wir uns frei nehmen wollten." Steve ignorierte fast das was sie gesagt hat und sprach schnell: "Kann ich rein kommen ich will dich was fragen!"

Bevor Veri etwas dagegen sagen konnte lief Steve sofort rein. Veri zuckte nur mit den Schultern und wankte in ihr Haus. Dort saß schon Steve auf einen Stuhl. Veri setzte sich ebenfalls. "Was ist denn jetzt los?", fragte Veri etwas genervt. Steve atmete schnell tief ein und fing an zu reden: "Du erinnerst dich noch bestimmt an die Geschichte mit Rabenklinge oder?" Veri überlegte kurz. "Ja ich erinnere mich."

Steve lächelte kurz da er gesehen hat, dass er Veris Interesse geweckt hat. "Ich hab mir überlegt, da er meinen Vater das Leben gerettet hat das wir ihn Rächen könnten. Wir könnten versuchen den Kushala Daora zu töten!", rief Steve kurz. Mit einen mal war Veri hellwach. "Bist du verrückt? Der Teostra war schon sehr schlimm, aber der Kushala Daora? Der ist eine Nummer für sich. Der hat doch so ein Wind Schild um sich, dass man kaum durchbrechen kann."

Steve schaute sie kurz verwundert an. "Sonst bist du auch immer dabei wenn es darum geht was Schwieriges zu meistern. So kenne ich dich ja gar nicht! Du bist ja Feige geworden!" Das hat gesessen. "Glaubst du etwa ich traue mich nicht??? Dir werde ich zeigen was es heißt mich feige zu nennen! Ich werde es mit dir machen!" Sie fing an ihre Sachen zu packen und nahm ihr Schwert raus.

Steve strahlte und lief zu sich nach Hause und nahm auch seine Sachen. Sie trafen sich am Dorfeingang. "Wo schauen wir als erstes nach?" fragte Veri ernst. "Ich hab mir von meinem Vater sagen lassen das es damals im Dschungel war wo sie ihn getroffen hatten. Ich schlage vor wir schauen da als erstes nach." Veri nickte und sie brachen auf. Als sie am Dschungel ankamen schauten sie sich um.

Sie sahen einige Mosswine und Kelbis durch die Gegend laufen. Sie näherten sich einer Höhle. Es war sehr finster dort und als sie rein riefen hörte man ein Echo. Sie machten die ersten Schritte rein und ihnen flogen einige Vespoiden entgegen. Die griffen sie sofort an und es wurde sehr laut in der Höhle. Auf einmal hörte man ein widerlich grelles Brüllen aus dem Inneren der Höhel. Veri und Steve hielten sich die Ohren zu, so Ohrenbetäubend war das.

Die Vespoiden zuckten ebenfalls kurz zusammen und flohen aus der Höhle. Jetzt war es sehr still. Man hörte seinen eigenes Herz hämmern in der Höhle. Es blieb still. "Ich habe ein bisschen Angst Steve.....", keuchte Veri. Steve nickte kurz zu ihr und blieb in Kampf Bereitschaft. Plötzlich schoß eine Wind Böhe aus dem Inneren der Höhle. Steve sah das im allerletzten Moment und hechtete mit Veri im Arm zur Seite.

Sie keuchte weiter und sagt erlöst: "Danke...." Sie schauten sich in die Augen und staden sofort wieder auf. Dann sahen sie zwei Punkte aus der Höhle auf sie zurasen. Sie blieben vor den beiden stehen und dann sahen sie einen Riesen Kushala Daora vor ihnen stehen. Sie schluckten kurz und rannten aus der Höhle raus. Auf den Weg schossen Windböen an denen vorbei. Als sie draußen ankamen sahen sie den kompletten Daora vor sich stehen.

Er knurrte sie an und brüllte nochmal. Dieses Mal waren sie vorbereiten und warfen eine Blitzbombe. Daora war kurz geblendet und Veri und Steve griffen ihn an. Steve hackte ihm etwas von der Klaue ab, da der Daora einen sehr harten Panzer hat der härter als Stahl ist. Veri riss ihm etwas den Flügel ein und sie versuchte noch auszuweichen, aber der Daora schlug mit seiner Pranke auf Veri ein.

Sie flog quer durch das Gebiet und bieb neben einen Felsvorsprung liegen. Steve brüllte: "NEIIIIIIINNNNNNNN!!! DU BASTARD STIRB!!" Steve schlug auf das Monster ein wie sonst noch was, aber es juckte das Monster kaum. Es türmte sich auf und flog davon. Steve wurde durch den Flügelschlag weggeweht und landete neben Veri. Der Daora war verschwunden. Steve stand sofort auf und untersuchte Veri.

Sie hatte eine tiefe Wunde am Arm entlang und ein bisschen im Bauch Bereich. Steve beugte sich über sie und redete mit ihr: "Veri bist du okay?" Veri schaute kurz auf und sprach: "Es ist nicht so schlimm wie es aussieht. Verbinde mich erstmal und dann gehen wir zum Dorf." Veri wirkte ziemlich erschöpft und stand auf. Steve stand ebenfalls auf und gab ihr die Hand damit er sie unterstützen kann. Zusammen humpelten sie Richtung Heimat.


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Ein neuer Gegner und eine erneute Rettung

Steve und Veri bekamen einen neuen Auftrag, einen sehr leichten. Sie mussten lediglich ein paar Gebirgskräuter pflücken und weil diese auf der Spitze des Berges wuchsen, machten sich die beiden Jäger schon früh auf den Weg. Auf dem Berg angekommen sagte Veri: "Hey Steve ich habe hier ein paar gefunden!" Steve antwortete: "Super Veri dann können wir uns ja wieder nach Hause begeben."

Als sie zu zweit mit den Kräutern langsam den Berg hinunter stiegen, machten sie auf einer erhöten Plattform Pause. Plötzlich hörten sie ein ohrenbetäubendes Gebrüll. Beide wussten wer diese Schreie ausstieß. Ängstlich drehten sie sich langsam um, sie hatten Recht: Ein mächtiger Tigrex stand hinter ihnen. Sie wussten was sie tun mussten: Sie zogen ihre Waffen und wollten sich verteidigen.


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Ein neuer Mensch und eine erneute Rettung

Doch bevor einer der beiden zum Schlag ausholte, rannte der Tigrex auf die beiden zu. Beide blieben still stehen vor Angst und beide schlossen die Augen. Etwas später machte Steve die Augen auf und der Tigrex lag vor ihnen tot am Boden, was war die Ursache? Ein Pfeil der durch den Kopf des Tigrex ging und ihn somit ausschaltete. Sie sahen sich um und entdeckten etwas in der Ferne.

Einen verschleierten Mann mit Bogen. Sie liefen zu ihm hin und bedankten sich. Steve fragte den Mann: "Wie ist ihr Name Sir?" Der Mann zog den Schleier von seinem Gesicht und er sagte: "Hahaha so alt bin ich noch nicht. Aber mein Name ist Marco." Der Mann entpuppte sich als Junge der vielleicht 1 oder 2 Jahre älter war als die beiden. Er war kein richtiger Jäger, eher ein Landstreicher der auf der Durchreise war.

Sie luden ihn zum Essen ein, doch er lehnte ab. "Ich bin auf der Suche nach einer Kushala Daora!" sagte er. "Wieso?" fragte Steve als sie zusammen gemütlich zurück liefen. "Ich werde Rache nehmen für das was er meinem Vorbild angetan hat! Rabenklinge war immer mein Vorbild und ich werde mich für ihn rächen!"


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Der Kampf

Von da an sagte niemand mehr ein einziges Wort. Endlich waren die 3 im Dorf angekommen. Veri klagte, dass sie vom Auf- bzw. Abstieg wieder Schmerzen hatte und zwar an der Stelle an der sie verwundet war. Während Veri nach Hause ging fragte Narco warum Veri verwundet war. Steve antwortete leise: "Wir wollten uns ebenfalls für Rabenklinge rächen. Doch als wir den Kushala Daora gefunden hatten kam es auch schon zum Kampf."

'Doch die Metall Haut war zu hart als Veri noch nach dem Angriff ausweichen wollte, schlug es schon mit seinen riesigen Pranken zu und traf sie an der Seite.' Marco überlegte Kurz: 'Hmmmmm ihr habt also schon gegen den Kushala Daora gekämpft.' 'Ja' sagte Steve 'Wie wäre es wenn wir zu zweit diese Bestie zur Strecke bringen?' fragte Marco. 'Warum nicht ich kann jede Hilfe gebrauchen.'

'Gut gut' sagte Marco 'Hey Steve mir fällt gerade ein ich hab noch was zu tun ich muss noch ne nette Bleibe suchen.' 'Du könntest bei mir bleiben ich hab noch ein Zimmer frei.' 'Ok tolle Idee.' sagte Marco bevor sie nach Hause gingen. Zuhause angekommen stellte Steve Marco seinen Eltern vor und sagte, dass Marco ihn gerettet hatte, sie bedankten sich und sagten es würde gleich Essen geben.

Später aßen sie am Tisch und redeten über den vergangenen Tag. Nach dem Essen kam auch noch Veri zu Besuch. Zu drittg gingen sie aufs Zimmer. Dort packte Marco seinen Bogen aus und zog sich zurück um den Boden zu verstärken. Veri redete mit Steve, dieser erzählte von ihrem Vorhaben da unterbrach ihn Veri und sagte: 'Wenn ihr Kushala Daora töten geht will ich mitkommen!'

'Ich will nicht, dass dir nochmal was passiert' antwortete Steve leise und beide schauten sich in die Augen.Sie kamen sich immer näher bis schlussendlich Veris Lippen die von Sreve berührten und sie sich küssten. Veri flüsterte ganz leise: 'Ich mag dich wirklich gerne.' 'Ich dich auch.' flüsterte Steve zurück. Veri stand langsam auf und verabschiedete sich, und ging nach Hause.

Am nächsten Tag machten sich die drei auf den Weg in den Jungel. Marco und Veri versteckten sich im Dickicht und warteten. Steve versteckte sich auf einem Baum. Da stand sie nun eine prachtvolle aber auch beängstigende Kushala Daora. Bevor Steve seine Schwerter zückte schoss schon der erste Pfeil aus dem Dickicht und prallte am Kopf der Bestie ab.

Steve sprang vom Baum auf die Bestie und versuchte seine Schwerter in ihren Rücken zu stecken doch er wurde von ihrem Windschild weggeweht. Wieder schoss ein Pfeil aus dem Dickicht und prallte wieder ab doch dieses Mal stieg ein violetter Rauch auf. Der Pfeil war mit Gift beschichtet, die Kushala Daora schrie auf und ihr Windschild war weg, das hieß das Gift wirkte.

Veri und Steve schlugen auf das Monster ein, Steve vernarbte ihr Gesicht und Veri hackte ihr den Schwanz ab. Auch Marco half; er schoss immer wieder gut gezielte Pfeile auf den Bauch des Tieres, der nach einer Weile offen war. Auf einmal kam die Bestie wieder zu Kraft und attackiert Veri. Steve dachte gerade: 'NEIN NICHT NOCHMAL' und wollte Veri noch retten doch er war zu langsam.

Er stand nun neben ihr und sie wären beide getroffen worden hätte sich Marco nicht auf die Bestie gestürzt. Sie wandte sich und Marco flog in hohem Bogen auf den Boden und war bewusstlos, da ergriff Steve die Initiative. Er rannte los und packte sich Marco's Bogen, spannte einen Pfeil dazwischen und lies los. Der Pfeil traf genau den Kopf und durchbohrte ihn.

Endlich war sie tot, das Monster brach zusammen und alle waren froh darüber. Auch Marco kam wieder zu Sinnen. Voller Freude nahmen sie das Biest aus und gingen nach Hause. Auf dem Weg kamen sie an Rabenklinges Grab vorbei. Marco blieb stehen, griff an seinen Hals und nahm ein Amulett hervor. Auf dem Amulett stand RABENKLINGE MEIN IDOL eingraviert.

Marco legte das Amulett auf Rabenklinges Grab und sagte: 'Eine Schweigeminute für unseren großen Helden und mein Idol'. Die drei schlossen die Augen und schwiegen. 'Ruhe in Frieden' waren die letzten Worte bevor sie gingen.


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Anschluss Story: Steve und der Kirin

Marco hatte sich den beiden Jägern nun endgültig angeschlossen, weil er das Weiterziehen satt hatte. Eines Tages erwartete die 3 Jäger eine Quest, doch diesmal war es etwas anderes...es war ein unbekanntes Monster, das der Auftragsgeber nur als "Pferdeähnlicher weißer Schatten" bezeichnete. Sie nahmen natürlich an und machten sich auf die Suche, auf die Suche nach einem Pferdeähnlichen Monster.

Plötzlich durchbrach ein Schrei die Stille. Sie sahen sich um und sahen Marco, von einem Horn durchbohrt. Das Monster zog sein Horn aus dem toten Jäger und wandte sich den anderen zu. Keine Frage, das war das gesuchte Monster! Steve rannte auf das Monster zu. Veri versuchte Ken noch zu helfen, doch es hatte keinen Sinn mehr! Das Monster stieß einen Blitz aus seinem Horn, und verbrannte dem gerade noch ausweichenden Steve einfach die Hand. Er schrie auf.

Doch nun kannten sie die Taktik des Monsters. Es war ein harter Kampf bei dem keiner unversehrt blieb. Selbst das Monster musste einiges einstecken. Nach einer halben Stunde erbitterten Kampfes war das Monster geschwächt und verzweifelt. Steve hatte die Blitze des Monsters beobachtet und wusste nun, wo ihre Quelle saß! In dem Horn! Als das Monster erneut auf ihn zugerannt kam wich er aus, und als es stehen blieb, sprang er auf den Rücken des Monsters und durchsägte das Horn des Monsters!

Es war ein risikoreiches Unterfangen gewesen, aber nun hatte er einen Großteil der Angriffe des Monsters ausgeschaltet! Das Monster schrie auf, aber Steve brach ihm kurzerhand das Genick, mit einem geschickt gezielten Schlag mit der schweren Klinge eines seiner Schwerter. Nachdem sie das Monster ausgeweidet hatten brachten sie die Leiche Marcos ins Dorf. Die Trauer nagte noch lange an ihnen, aber sie hatten ihre Rache bekommen!

Später merkte Steven dann, dass man das Horn nur mit Lederhandschuhen anfassen konnte, welche er zufälligerweise bei der Quest angehabt hatte, da man sonst einen elektrischen Schlag bekam. Er verkaufte es für 10.000 z, die ihm ein Händler aus dem Osten geboten hatte.


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