Advanced Tactical Fighters: Hilfe für die Kampange

Hilfe für die Kampange

von: Schwetz / 11.01.2004 um 17:21

In Kampagne Nummer 1, Ägypten, gilt es, den islamischen Extremisten den Garaus zu machen. Als Pilot einer Staaten-Föderation der USA, Frankreich und Israel müssen Sie für die Wiederherstellung des Kräftegleichgewichts in der Region sorgen. Kampagne 2, Wladiwostok, behandelt den Untergang der russischen Kriegsmaschinerie. China wagt sich weit ins russische Territorium vor, was Sie als konföderierter Pilot verhindern sollen. Jede der 80 Missionen im einzelnen vorzustellen, würde sicherlich den Rahmen sprengen, zumal sich viele Missionen inhaltlich und von der Aufgabenstellung her gleichen. Stattdessen beschreiben wir die Missionen mit einem Satz, präsentieren die verschiedenen Missionsarten und geben Hilfestellungen zu spezifischen Szenarien.

Geleitschutz - die Eskorten-Missionen

Bei dieser Missionsart gilt es, freundschaftlich gesinnte Objekt an einen bestimmten Ort zu geleiten. Gleich in der ersten Missionen der Ägypten-Kampagne steigen Sie in Ihre F22-A und sollen das Schiff Aurora zur eigenen Basis eskortieren, ohne daß die feindlichen Geschwader das Schiff zerstören. Blindes Angreifen gegnerischer Flugzeuge bringt hier nahezu nichts, schließlich ist es fast unmöglich alle Angreifer allein auszuschalten. Der Knackpunkt der Eskortierungen liegt darin, die goldene Mitte zwischen Angriff und Verteidigung zu finden. Fliegen Sie in weiter Formation mit Ihren Flügelmännern über das zu schützende Schiff und warten Sie, bis ein Feind vom Radar geortet wird. Schalten Sie dazu das FLIR mit R aus und aktivieren Sie Ihr Radar. Aktivieren Sie den Radar-Warner mit SHIFT+5, erhöhen oder senken Sie die Reichweite des Radars mit "," (weiter) oder ".". Mit T aktivieren Sie einen Radarpunkt als Ziel. Schicken Sie daraufhin Ihren Flügelmann aus (ALT+5 oder ALT+5), den Gegner zu stellen. Bleiben Sie mit Ihrem Jet auf jeden Fall in der Nähe des Ihnen anvertrauten Objekts und brechen Sie nur aus, um a) Ihren Jet vor feindlichem Feuer zu schützen oder b) einem herannahenden Gegner zuvorzukommen. Achten Sie stets auf Überraschungsangriffe von hinten. Die können nicht nur das Aus für das Schiff bedeuten, sondern zumeist vorher den Abschuß Ihres Jets, womit die Kampagne erledigt wäre. Sitzen Ihnen die Gegner im wahrsten Sinne des Wortes im Nacken, versuchen Sie, mit einigen Flugmanövern (siehe Taktiken) Ihre Haut zu retten und weisen Sie Ihren Flügelmann an, Ihnen den Rücken freizuhalten (ALT+P). Ist das Schiff an seinem Ziel angelangt, verlieren Sie keine Zeit und fliegen Sie zur Basis zurück (Autopilot, Taste A, einschalten, jedoch nur, wenn Sie nicht unter Beschuß stehen).

Über den Wolken - die Luftkampfmissionen

Der Luftkampf ist ein fester Bestandteil einer Flugsimulation und kommt daher in allen Missionen mehr oder minder stark vor. Wie Sie Ihren Gegner mit dem Radar erfassen, haben wir bereits erläutert, und auch die Kampftaktiken finden Sie auf diesen Seiten. An dieser Stelle gilt das Hauptaugenmerk den Waffen für den Luftkampf. Um Jets aus kurzer Distanz mit Raketen zu vernichten, eignen sich die AIM-7-Sparrows hervorragend. Wollen Sie über Infrarot die Zielerfassung arbeiten lassen, empfehlen sich PL-7 oder Sidewinder-Raketen. Beachten Sie jedoch, daß IR-gesteuerte Raketen lediglich über kurze Distanzen (0,5 bis 20 Seemeilen) sinnvoll sind. Wollen Sie über weitere Distanz zuschlagen, kommen AMRAAMs in Frage (bis 24,6 Meilen), doch auch die ALAMOs (bis 19,7) und Archers (bis 9,8) sind effektive Waffen. Für die lange Strecke sollten Sie AIM-54C Phoenix-Raketen (bis 148) einsetzen.

S.O.S. - die Alarmstart-Missionen

Etliche Missionen befassen sich mit der Verteidigung der

eigenen Basis bzw. des eigenen Flugplatzes. Zumeist handelt es sich bei diesen Missionen um Alarmstarts nach der Sichtung feindlicher Jets durch Ihre Radaranlagen. Als Beispiel für diese Missionen haben wir Mission 12 der Rußland-Kampagne ausgewählt. Bei der Mission mit dem Namen "Schnellstart" steigen Sie am besten mit einer X-29 von Ihrem Flugplatz auf, der von anfliegenden chinesischen Jets bedroht wird. Verlassen Sie sich weder bei dieser Mission noch bei einer anderen Alarmstart-Mission auf den Autopiloten als bequemes Mittel, einen Start vom Rollfeld durchzuführen. Sie würden wertvolle Sekunden verlieren, die Sie ansonsten bereits während der Aufstiegsphase zum Zielen und zur Gegnererfassung nutzen könnten. Machen Sie sich keine Illusionen, der Feind ist sofort präsent und Sie erblicken ihn schon beim Start. Also Waffenschaft öffnen (O), mit Ü die Raketen aktivieren, das Ziel durch T oder den Joystickknopf 2 bzw. rechter Maustaste anvisieren, und nichts wie weg mit der Rakete. Achten Sie trotz aller Hektik auf eine präzise Zielerfassung, Ihre Raketen sind schließlich Ihr kostbarstes Gut. Verteilen Sie Ihre Flügelmänner auf die angreifende Horde und lassen Sie diese sowohl von rechts als auch von links an den Gegner heranfliegen. Bei vielen Gegnern sollten Sie die Radarhilfsmittel nutzen: Taste Ä peilt beispielsweise das jeweils zur Bildschirmmitte nächste Ziel an, Ö wählt das jetzige Ziel ab. Arbeiten Sie viel mit den verschiedenen Schubeinstellungen, um Ihren Gegnern das Zielen so schwer wie möglich zu machen.

Timing ist wichtig - die Präzisionsangriffe

Die meisten der 80 Missionen befassen sich mit der Zerstörung von Bodenzielen wie etwa Bunkern oder beweglichen Objekten wie Panzern, Fregatten, Flakgeschützen und ähnlichem. Die sogenannten Präzisionsangriffe sind oft deshalb so schwierig, weil der Pilot sich auch mit Widerstand aus der Luft auseinandersetzen muß. Hier ist Teamwork und Timing gefragt. Der Flügelmann wird zum besten Freund. Wenn möglich, sollten Sie als erstes etwaige angreifende Flugzeuge ausschalten und erst danach auf die Bodenziele zufliegen. Fliegen Sie in engem Kampfabstand mit Ihren Flügelmännern und räumen Sie den Luftraum frei. Wird die Zeit knapp, lassen Sie sich den Rücken freihalten (ALT+P) und greifen Sie die Bunker, Schiffe, Flaks oder was auch immer an. Einige Missionen haben es deshalb in sich, weil Sie gleichzeitig eigene Einheiten nicht gefährden dürfen. In Mission 25 der Ägypten-Kampagne (Rebellenjagd) müssen Sie z. B. eigene Panzer unterstützen, indem Sie die gegnerischen Geschütze vernichten. Zielen Sie präzise und schießen Sie erst, wenn Sie absolut sicher sind, daß es keinen eigenen Mann trifft. Überhastetes Abfeuern der Raketen hat schon so manche Niederlage besiegelt. Die Raketenauswahl sollten Sie auch vor diesen Missionen bewußt treffen. Wollen Sie Panzer oder Gebäude zerstören, setzen Sie Swatter und Swinger ein. Ihre Reichweite ist jedoch nur gering (bis 4 Seemeilen). Panzer auf größere Distanzen zu treffen, ist aber sowieso nahezu unmöglich. Für Schiffe als Ziele eignen sich Langstreckenraketen wie die AGM-84A-Harpoon (bis 59 Meilen) oder die AM-39 Exocet (bis 90). SAMs, Flakgeschütze oder geparkte Flugzeuge lassen sich bestens mit AS-7 Kerry-Raketen aus dem Weg räumen, während für Brücken, befestigte Gebäude oder Startbahnen die AS-14 Kedge oder die AS-15 Kent benötigt wird. Große Ziele sollten mit der GBU-Rakete zerstört werden. Für den Angriff auf Bodenziele sollten Sie Ihr aktives Radar ausschalten und den FLIR einschalten (Taste R), mit SHIFT+4 erscheint ein Zielfenster. Gehen Sie mit T alle Ziele durch, bis das gewünschte erscheint. Haben Sie es im Visier, feuern Sie Ihre Luft-Boden-Raketen ab.

Die richtige Taktik

Es geht rund bei ATF, im wahrsten Sinne des Wortes: Loopings, Sturzflüge, Energiekämpfe, alles muß der PC-Pilot in seinem Kampfrepertoire haben, um sich gegen die zahlreichen Gegner zu Lande, im Wasser und in der Luft behaupten zu können. Beginnen wir mit dem Energiekampf, dem sicherlich schwersten Manöver: Dieser ist nur ratsam, wenn Sie wissen, daß der Gegner über langsamere Flugzeuge verfügt. Das tut er auf jeden Fall, wenn im Mogelmenü "Extra G" eingeschaltet ist. Im Energiekampf starten Sie einen Angriff in der 6 Uhr-Position (ganz unten) bzw. im toten Winkel des Gegners (also direkt hinter ihm). Sobald Sie sich hinter dem gegnerischen Flugzeug befinden, geben Sie einen gut getimten Schuß ab und rasen mit schnellstmöglicher Geschwindigkeit am Gegner vorbei, um schnell außer Reichweite zu gelangen. Der Feind wird dann eine Kurve fliegen, um seinerseits in den Kampf einzugreifen. Startet er seinen Kurvenflug, müssen Sie in einer Sturzspirale fliehen. Schließlich drehen Sie eine weitere Kurve, um sich wieder hinter dem Gegner zu postieren und den Angriff zu wiederholen. Äußerst effektiv ist auch eine andere Taktik, die Vorhaltekurve. Hier muß der Pilot die Flugbahn seines Gegners genau ausrechnen, um seine Flugbahn so ausrichten zu können, daß er seinen Gegner schneiden kann. Eine Vorhaltekurve beginnen Sie am besten in der Schräglage (die Nase Ihres Jets zeigt auf eine Stelle vor dem gegnerischen Flugzeug). Timen Sie Ihren Angriff so, daß Sie sich urplötzlich über dem Gegner befinden. Nun ist er ein leichtes Ziel. Hat der Pilot Ihr Manöver vorausgesehen, wird er versuchen, seinen Jet seitlich entschwinden zu lassen. Begegnen Sie diesem Manöver mit einer gegenläufigen Kurve zu seiner, um wieder die Nase vor den Gegner zu bekommen. Diese Taktik können Sie natürlich auch so modifizieren, daß Ihr Jet die Nase hinter den Gegner bekommt. Dies ist die sogenannte Verfolgungskurve. Die Verfolgungskurve setzt auf die Geschwindigkeit des Flugzeuges, während die Vorhaltekurve die G-Werte erhöht. So hat eine schnelle F-18 im Luftkampf gegen eine wesentlich langsamere MiG 21durch die höhere Geschwindigkeit einen wesentlich schlechteren Kurvenradius. Die F-18 wird jedoch durch die höhere Kurvengeschwindigkeit in den Rücken der MiG 21 gelangen, während sie bei einer Vorhaltekurve an der MiG vorbeifliegen würde. Im toten Winkel ist dann ein gezielter Abschuß möglich. Wenn Sie die beiden Kurventaktiken (nach viel Übung) beherrschen, sollten Sie ausprobieren, eine kombinierte Kurven-Energiekampftaktik anzuwenden. Beherrschen Sie auch diese Variante, guckt der Gegner bald dumm aus der Wäsche und verläßt sich auf seinen Ausstiegsknopf. All diese Taktiken setzen jedoch eine große Flugerfahrung voraus, das heißt, Sie müssen einige Stunden im virtuellen Cockpit verbracht haben. Wesentlich einfacher ist da die "Reine Verfolgung". Hier fliegen Sie hinter dem Gegner her und imitieren seine Manöver. Diese Taktik erlaubt es, aus kurzer Distanz zu schießen, was in der Regel schnell den gewünschten Erfolg bringt.

Hilfe, ich werde gejagt!

Eine weitere Kampftaktik, die Sie beherrschen sollten, ist die des Ausbruchs. Eine Ausbruchskurve fliegen Sie, indem Sie den Joystick auf sich zuziehen und dann schnell nach links oder rechts bewegen. So können Sie den feindlichen Raketen ausweichen. Sie zwingen den Gegner mit diesem Manöver, auf Ihr Flugzeug aus einem schlechten Winkel zu zielen. Fliegen Sie danach eine Kurve, um hinter den Gegner zu gelangen und setzen Sie gnadenlos Ihre Raketen ein. Ein Verzweiflungsmanöver ist der Spiral-Sturzflug. Hierbei gehen Sie in einen steilen Sturzflug über und fliegen anschließend eine Kurve. In der Mitte der Kurve wird der Schub weggenommen, und das Flugzeug rollt um 180 Grad. Wenn Sie jetzt die Nase hochziehen - je steiler, desto besser - gelangen Sie wieder hinter Ihren Gegner. Diese Taktik sollte nur im absoluten Notfall angewandt werden. Immer wieder werden Sie merken, daß eine Schubumkehrung Wunder wirkt. Leider können Sie den Schub nur mit einer F-22, einer X-31 und einer X-32 umkehren. Dies ermöglicht es, den Kurvenradius zu verringern und dadurch die Kurven wesentlich enger als der Gegner zu nehmen. Als Beispiel nehmen wir nun eine X-32. Wenn Sie in eine Linkskurve fliegen, drücken Sie "Str-Linkspfeil", um die Schubdüsen nach links zu lenken. Bei der F-22 oder X-32 drücken Sie "Str-Pfeil hoch" oder "Str-Pfeil unten". Bei der X-32 müssen Sie die HUD-Anzeige "Vekt" beobachten - sie zeigt den jetzigen Düsenwinkel an. Halten Sie "Str-Pfeil links" gedrückt, bis der Wert zwischen 40 und 60% fällt. Drücken Sie nun "0", um die Vektorflächen wieder zu zentrieren.

Flugmanöver gegen Bodeneinheiten

Doch Gefahr droht nicht nur aus der Luft bei ATF. Auch die Bodentruppen machen Ihnen das Leben schwer. Werden Sie von SAMs, den radargelenkten Luft-Boden-Raketen, beschossen, fliegen Sie tief. SAMs haben Schwierigkeiten, ihre Ziele aus der Nähe zu treffen. Treffen Sie hingegen auf Flakgeschütze, so bleiben Sie stets über 5.000 Fuß, dann droht keine Gefahr. Müssen Sie trotzdem einmal tiefergehen, fliegen Sie unkonventionell und überraschend. Flakgeschütze müssen stets den Vorhalt berechnen, und so können Sie dem Gegner mit unvorhersehbaren Manövern den Schneid abkaufen. Ein weiterer Tip: Das Radar des Gegners findet Ihren Jet nur, wenn Sie über 500 Fuß fliegen. Apropos Radar: Erscheint im Luftkampf ein blinkendes "R", sind Sie von einer radargelenkten Rakete erfaßt worden. Werfen Sie in diesem Fall vier bis fünf Düppel ab (Taste "Einfg"), um das Radar in die Irre zu leiten. Drehen Sie schnell ab. Erscheint hingegen ein blinkendes "I", hat Sie eine Infrarotrakete erfaßt. Schießen Sie Leuchtkörper ab (Taste "Entf") und drehen Sie ebenfalls schnell bei.

Eigene Einsätze erstellen

Für Langzeitmotivation haben die Macher von ATF wirklich gesorgt: Neben den 80 Missionen der beiden Kampagnen und den 20 Einzel-Missionen, können Sie sich auch selbst Ihre Missionen bauen. Doch wie geht das? PC Action hilft und erstellt eine einfache Beispielmission. In der PC Action-Mission "Eurofight" haben französische Terroristen den Flugzeugträger "Eisenhower" gekapert. Mit einer Tomcat und einem Flügelmann gilt es, das Schiff zu zerstören. In der Luft erwarten Sie zwei MIGs, die Ihnen das Leben schwer machen wollen. Ist der Flugzeugträger zerstört geht es weiter zu Wegpunkt zwei, an dem Sie ein Hochhaus, das Hauptquartier der Terroristen, vernichten müssen. Also, greifen Sie in den virtuellen Baukasten, und los geht_s: Als erstes wählen Sie den Punkt "Proeinsatz erstellen". STR+N ruft eine neue Einsatzkarte auf - wählen Sie nun die Karte, auf der Sie Ihren Einsatz fliegen wollen. Als Beispiel soll Frankreich dienen. Nun wird das Wetter festgelegt. Um die Mission nicht zu schwierig zu machen, wählen Sie "Morgen", dann ist es zu Beginn der Mission zwar noch etwas dunkel, die Sonne geht jedoch schon nach wenigen geflogenen Meilen auf. Als nächstes werden die Gegner festgelegt. Geben Sie z. B. Frankreich als gegnerische Kraft an. Nun werden die Schirme bestimmt, auf die der Spieler Zugriff haben soll. Wählen Sie Flugzeugwahl- und Waffenladungs-Bildschirme, um auch andere Flugzeuge als die Tomcat auswählen zu können. Die Voreinstellung ist jedoch eine Tomcat, die auf dem Kartenfenster per "Einfg"-Taste oder dem Menüpunkt "Objekt einfügen" involviert wird. Klicken Sie die eben erstellte Tomcat an und weisen Sie dem Jet die Flughöhe (3.000) und die Knotenzahl (400) zu. Stellen Sie ferner ein, daß die Mission nur ein Erfolg ist, wenn das Ziel zerstört wurde. Fügen Sie eine weitere Tomcat ein und verleiben Sie diese Ihrem Geschwader ein (Menüpunkt "Zu Geschwader hinzufügen"). Ernennen Sie jetzt den Spieler-Jet zum Geschwaderführer. Erstellen Sie Wegpunkt A (Eisenhower) im Meer und fügen Sie mit "Einfg" den Flugzeugträger Eisenhower ein. Postieren Sie zwei MIGs um das Schiff, die das Ziel haben sollen, den Feind zu vernichten. Erstellen Sie Wegpunkt B (Reaktor) kurz hinter der Küste auf dem Land. Fügen Sie einen Reaktor hinzu (auch hier muß angegeben werden, daß das Ziel nur erreichbar ist, wenn er zerstört wurde). Postieren Sie ruhig einige Soldaten um den Reaktor. Wegpunkt C heißt Flughafen und wird einige Meilen hinter dem Reaktor erstellt. Dieser muß angeflogen werden, um die Mission erfolgreich zu beenden. Achtung: Geben Sie jedesmal unbedingt an, daß die Ziele zerstört werden müssen. Bei der Einstellung "beschädigt" können Sie sonst den Autopiloten nach einigen Treffern nicht mehr auf das zu zerstörende Ziel "ansetzen". Speichern Sie nun die Mission unter dem Namen "Eurofight" ab, und viel Spaß auf der Suche nach den Terroristen!

Bugs und Technik-Tips

Die von US Navy Fighters bekannten Grafikbugs wurden auch bei ATF nicht beseitigt - so klafft schon zwischen den Tragflächen ab und an ein Riesenloch oder Hochhäuser scheinen keinen Untergrund zu besitzen. Daran läßt sich von Spielerseite leider nichts ändern. Weitere Probleme gab es im Test beim Flug mit den Tarnkappenbombern, die sich nach dem Zuschalten des "Extra G_s" aus dem Mogelmenü schon einmal mit der Meldung "Strukturschaden" in die ewigen Jagdgründe verabschiedeten. Haben Sie gerade erst Ihre ersten Geh- bzw. Flugversuche angestellt, so werden Sie schnell feststellen, daß, wenn Sie im Mogelmenü "Keine Abstürze" und "Unverwundbar" eingestellt haben, es weder Ihrem Autopiloten noch Ihnen gelingen will, ein Flugzeug wieder in die Luft zu bekommen, das auf dem Boden ungeschickt aufgesetzt hat. Die Lösung für dieses Problem ist ganz einfach. Die Mission kann weitergeflogen werden, wenn Sie das Fahrwerk mit der Taste G einschalten. Dann den Schub erhöhen (Taste 5), und ab zurück in die Luft. Ein Highlight von ATF ist sicherlich die digitalisierte Musik. Wollen Sie jedoch Platz sparen, tut es die ebenfalls ordentliche Midi-Musik genauso, und statt 60 MB benötigt ATF "nur" noch 30. Außerdem läuft das Spiel schneller, was für Besitzer eines kleinen Pentiums oder gar eines 486ers wichtig ist. Bevor Sie außerdem im hochauflösenden Modus alle Details abschalten, um eine gute Spielbarkeit zu erhalten, sollten Sie darüber nachdenken, einfach auf SVGA zu verzichten. ATF spielt sich nämlich auch in der VGA-Auflösung noch Klasse.

Kleine Mogeleien

Einfacher geht es nun wirklich nicht mehr: Wer Mogeln möchte, kann sich bei ATF über ein eigenes Mogelmenü freuen. Hier läßt sich der Schwierigkeitsgrad so herabsetzen, daß auch Einsteiger in den Genuß eines lupenreinen Dogfights kommen können, ohne nach zwei Drehungen bereits das Zeitliche gesegnet zu haben. Drücken Sie während des Flugs die Escape-Taste, erscheint ein Menü, und das Spiel wird eingefroren. Wenn Sie jetzt das Mogelmenü anwählen, können Sie sich unverwundbar machen, was nicht heißt, daß Sie nicht abstürzen können. Dies gilt es extra zu aktivieren. Auch können Sie Ihr Flugzeug mit einer unbegrenzten Menge an Munition und Treibstoff ausrüsten, was gerade für Anfänger eine Hilfe sein sollte. Wollen Sie sich in aller Ruhe auf den Kampf konzentrieren, ist es ratsam, das Trudeln und die Turbulenzen auszuschalten. Auch das Blenden der Sonne ist abschaltbar. Aktiviert man Extra-G, bekommen die Jets noch einen gehörigen Geschwindigkeitsschub. Seien Sie jedoch sehr sparsam mit dem Einsatz des Mogel-Menüs, schließlich ist eine ermogelte Mission nur der halbe Spaß. Geht Ihnen jedoch nach getaner Arbeit, sprich nach Erfüllung der Missionsziele, zwei Meilen vor der Basis der Sprit aus, sollte ein Griff in den virtuellen Tank erlaubt sein.

The END!

Die Enden der beiden Kampagnen sind recht schmucklos ausgefallen. Keine Videofilmchen, die den Piloten zum glorreichen Sieg gratulieren, kein virtuelles Schulterklopfen. Stattdessen ein - zugegeben schönes - Standbild eines in den Sonnenuntergang fliegenden Kampfjets und lobende Dankesworte per Sprachausgabe. Der letzte Einsatz der Rußland-Kampagne hat ein chinesisches Transportflugzeug zum Ziel. Die chinesische Luftwaffe zieht sich langsam zurück, wenngleich noch kein Waffenstillstand ausgehandelt wurde. Im zu vernichtenden Flugzeug befinden sich einige Generäle und kommunistische Politiker. Ein recht schlichter Schluß ohne großen Showdown, zumal diese Mission nicht gerade die schwerste ist. Stellen Sie den Jet, während Ihre Flügelmänner Ihnen den Rücken freihalten. Ein gezielter Schuß nach IR-Anpeilung schießt die Feinde endgültig in den Himmel und beendet den Krieg. Eine ähnliche Mission wartet am Ende der Ägypten-Kampagne auf den PC-Piloten, doch diesmal steht er auf der anderen Seite. Ihre Aufgabe ist es, ein Transportflugzeug mit ägyptischen Politikern sicher zurück nach Ägypten zu bringen. Übriggebliebene Rebellenflugzeuge können Ihnen hier im Weg stehen. Vernichten Sie diese, und die islamischen Fundamentalisten sind besiegt. Lobende Worte erhalten Sie auch hier vor dem gleichen Hintergrundbild des in die Sonne fliegenden Jets.

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