Knights of Honor: Achtung vor Revolten

Achtung vor Revolten

von: Knight_of_Honor / 02.03.2005 um 14:37

Trotz eines Aufstandsrisikos im Minusbereich kann es zu Revolten kommen. Dies sind keine "normalen" Aufstände, diese Revolten kommen aufgrund der sogenannten Nostalgie zustande. Wenn man eine Provinz erobert hat, aber noch keinen Kleriker zum eingliedern der Bevölkerung dort hatte.

Das Aufstandsrisiko an sich setzt sich ja aus mehreren Faktoren zusammen, so dass es sein kann, dass trotz einer Nostalgie von z.B. -10 eine sehr geringes Aufstandsrisiko herrscht.

Zu erkennen sind solche Aufständischen auf der Karte später daran, dass sie zur grauen Fahne der Rebellen zusätzlich die Nationsfarben der jeweiligen Nation tragen, für die sie kämpfen!

Die Nostalgie nimmt mit der Zeit auch von selbst ab, dies dauert aber sehr lange, man sollte also immer auch mindestens einen Kleriker unter seinen Rittern haben, um die Provinzen einzugliedern (spätestens bei einer abweichenden Religion wird das ohnehin fast unabdingbar!). Je weniger Nostalgie noch vorhanden ist, desto geringer wird der benötigte Einsatz der Bücher für die Eingliederung.

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Spione erfolgreich einsetzen

von: Knight_of_Honor / 10.12.2008 um 15:48

Spione sollten möglichst immer zu zweit oder dritt in einem gegnerischen Reich auftauchen, wenn man es sich leisten kann.

Wenn man Glück hat, wird einer davon dann dort zum Spion ernannt. Dieser kann nun den gegnerischen König töten - zumindest mit einer gewissen Erfolgswahrscheinlichkeit. Wenn man dann noch mehr Glück hat, ist ein zweiter Spion dann König geworden (dazu muss er eine gute Ausbildung haben und im anderen Königreich bereits eingestellt sein, als was ist dabei egal und natürlich darf der gemeuchelte König keinen Thronnachfolger haben!). Nun kann man mit dem "ferngesteuerten" Königreich entweder gegen andere Feinde in den Krieg ziehen, oder man übernimmt gleich das komplette Reich. Die Provinzen sind dann allerdings alle noch so wie nach einer direkten Eroberung!

Spione, die als Kleriker beim Gegner eingesetzt werden, können zum einen Unruhe verbreiten. Zum Anderen hat man aber die Möglichkeit Provinzen zur eigenen Religion zu bekehren. Wenn man also gedenkt eine Provinz eh bald zu erobern, kann man sich diesen Schritt später sparen! Achtung: Spion vor Angriff auf die Provinz abziehen, sonst tötet man ihn im Kampf.

Eine andere Möglichkeit kampflos an des Gegners komplettes Reich zu kommen besteht in der Annexion. Wenn der eigene Spion dort als Händler, Kaufmann oder Grundherr angestellt wird, hat man diese Option. Dazu muss das andere Reich Vasall sein und (vielleicht auch oder, da bin ich mir nicht so sicher!) kleiner als das eigene Reich. Die Annexion kostet allerdings 1000 Kreuze und je nach Größe des zu annektierenden Reiches eine bestimmte Anzahl Goldstücke. Aber so ganz ohne Krieg mal eben 5 Provinzen einzuheimsen macht schon Spaß! :)

Achja, wenn man "zufällg" einen Spion in einem Reich hat, welches noch kein Vasall ist, dann erklärt man ihm einfach den Krieg und bietet einen Frieden gegen Vasallentum an. Bei schwächeren Reichen klappt das fast immer!

"Aber" werden jetzt einige sagen, "das verschlechtert doch meine Machtposition evtl., wenn ich dadurch bestehende Verträge brechen muss, zweitens, wenn es andere Nationen gibt, die gute Beziehungen zu meinem künftigen Vasallen haben, verschlechtern sich meine Beziehungen zu diesen Reichen. Und ganz ausserdem bin ich noch mit anderen im Krieg, ich kann mir gar keinen weiteren Konflikt leisten!"

Dazu folgendes:

1. Immer versuchen, auf nur EINER Hochzeit zu tanzen. Wenn man mit einer oder mehreren Nationen im Krieg steht, dann setzt man seine Spione auch nur DORT ein, um weitere neue Konflikte zu vermeiden, es sei denn, man kann es sich leisten, da man stark genug ist, oder man will Selbstmord begehen!

Im übrigen können Spione auch ein gutes Wort für einen einlegen und der gegnerische König bietet einem Frieden an, falls man mal in zu arge Bedrängnis geraten sollte!

2. Man sollte sich seine Opfer vorher genau aussuchen! Nationen, welche schlechte Beziehungen zu den eigenen Freunden und gute zu den eigenen Feinden haben, sind schonmal potentiell sehr weit oben. Auch ein Blick in die Übersicht der mächtigsten Königreiche kann hilfreich sein, damit man nicht denkt, dass man den kleinen Nachbarn mit seinen 3 Provizen mal eben gerade mit 2 Armeen überrennt, der aber seinerseits auf Pos. 1 bei den stärksten Armeen steht. Wenn ein Krieg gegen eine Nation mit starker Armee allerdings unumgänglich ist, dann können Spione als Marschall dort einen schönen Aufstand anzetteln und schon hat man ein Problem weniger. ACHTUNG: Wenn man seinen eigenen Spion behalten möchte, sollte man ihn nach einer erfolgreichen Armeerevolte sofort abziehen. Mit ziemlicher Sicherheit wird der Feind den Spion erneut als Marschall anstellen (er hat ja nun recht wenige davon *grins*) und dieser Marschall wird dann erstmal als einsamer Ritter durch die Lande ziehen, was ziemlich sicher zu dessen Tod führen kann. Besonders ärgerlich, wenn dies durch die eigenen Truppen geschieht... :( Man kann seinem Spion IN der Schlacht leider keine Befehle mehr erteilen (meines Erachtens eine der wenigen kleinen Ungereimtheiten im Spiel!)

3. Im Zweifel kann ein gegnerischer Spion in bestimmten Funktionen die Beziehung zur infiltrierten Nation verschlechtern, indem er Gerüchte streut. Bei Erfolg dieser Aktion wird der gegnerische König alle Verträge von sich aus brechen et voila wir können ihm den Krieg erklären.

Als Fazit sind für mich Spione eine sehr nette Alternative zur Kriegsführung, um gegnerische Reiche zu schwächen oder Provinzen zu erobern! Die Haken bei der Sache:

1. Es ist sehr stark vom Zufall abhängig, als was der Spion im gegnerischen Königreich eingesetzt wird!

2. Spionageakte können natürlich fehl schlagen, was Gold (falls man den Spion freikaufen will) und Ansehen (die Beziehungen zum infiltrierten Reich werden sich sicher nicht verbessern) kosten kann.

3. Es kann eine Weile dauern, bis man den gewünschten Erfolg erzielt hat, aber das Spiel ist ohnehin nichts für Schnellschiesser! ;)

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Gute tipps :) Ich spiele das spiel schon einige zeit und hätte es nicht besser erklären können :)

25. August 2014 um 14:54 von dada151 melden


Keine Aufstände in eroberten Städten

von: kleinercheater / 03.04.2005 um 10:31

Wenn ihr eine neue Stadt erobert habt, müsst ihr euren König als KLERIKER einstellen und als Stadthalter in der neuen Provinz einsetzen. Dann klickt ihr auf die Stadt, dann auf den König und dann auf "Bevölkerung eingliedern". Wenn die Stadt eine andere Religion hat, dann auch noch auf "Bekehren" klicken!

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der kleriker kann schnell sterben,es ist nicht angeraten, den König zu nehmen...

08. Juli 2010 um 18:44 von Kampfhuhn melden


Nicht den König!

von: Knight_of_Honor / 14.12.2005 um 10:58

Der vorherige Tipp mit den Kleriker ist soweit ganz gut! Man sollte auf alle Fälle die Leute in neuen Provinzen zur eigenen Religion bekehren und die Bevölkerung eingliedern, um das Aufstandsrisiko zu minimieren! ABER: Bei Bekehrungen NIE mit dem eigenen König agieren! Das eingliedern ist gefahrlos, aber bei Bekehrungen kommt es häufig vor, dass die Kleriker mal eben von den Anhängern des alten Glaubens gemeuchelt werden. Das stört bei einem "angeheuerten" Ritter weniger, beim König hat dies empfindliche Folgen, wie man sich sicher denken kann!

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Du hast total recht

21. November 2012 um 00:31 von nhase melden


Belagerung ganz leicht

von: robert23 / 09.03.2006 um 07:45

Wenn ihr jemanden belagern wollt, dieser jedoch eine gute Verteidigung hat, solltet ihr eure Armee mit einen Trebuchet, drei Ballisten, vier Gruppen Bogenschützen(Langbogen), drei Gruppen Schwertkämpfer und den Rest nach Belieben ausrüsten. Als erstes macht ihr mit dem Trebuchet das Tor platt. Mit den Bogenschützen zieht ihr vors Tor und lasst sie in Stellung. Dahinter gehen Schwertkämpfer, dann ballisten und der Rest. Die Bogenschützen ballern allein auf die Feinde, die Ballisten ballern vors Tor. Die Schwertkämpfer kommen notfalls in den Einsatz, wenn die Feinde zu nah kommen. Falls die Schützen keine Pfeile mehr haben, lasst sie ein Lager aufschlagen - sie laden dann von alleine wieder auf.

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