Sensible Soccer 2006: Kurztipps

Spielzeit verlängern

von: ThorSchwar / 06.06.2006 um 09:56

Die Spielzeit des Demos von Sensible Soccer 2006 ist sehr gering gehalten. Über einen kleinen Eingriff in das Konfigurationsfile des installierten Demos lässt sich diese erhöhen. Im Ordner Sensible Soccer 2006 Demo\ini gibt es die Datei fa.ini. Diese Datei kann man per Doppelklick bzw. mit dem Editor öffnen. Dort findet ihr folgende Zeilen:

IncidentalMaxPlayTime=1500

IncidentalMinPlayTime=1000

unter dem Abschnitt:

[SetPieceAITweaks]

Diese oben genannten Werte lassen sich einfach erhöhen durch z.b. 3500 oder einen Wert nach Wunsch. Bisher habe ich noch nicht rausgefanden, welche Zeiteinheit die 1500 darstellt. Durch diese Änderung des Wertes wird die Spielzeit des Demos verlängert.

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allgemeine tricks und hilfen

von: tobiaspf / 12.11.2008 um 21:31

Das Geheimnis des Toreschießens in Sensible Soccer 2006 liegt darin,

sehr akkurat in die Richtung zu zielen, wohin der Ball ins Netz soll.

Leute, die an einfachere Spiele der letzen Zeit gewöhnt sind,

erwarten vom Computer Hilfe, um den Ball in den Kasten unterzubringen.

In diesem Spiel liegt es am Spieler selbst: dass der Pfeil in die

richtige Richtung zeigt, sowie dass Timing, Kraft und Effet genau

richtig eingesetzt werden. Es gibt viele Wege, im Spiel zu treffen.

Hier sind erst einmal einige Beispiele für den Anfang...

1. Der kraftvolle Effetschuss

Lauft mit einem Spieler zur Ecke des D am Strafraum, zielt etwas

neben die Mitte des Tores und haltet den Knopf gedrückt, um einen

Powerschuss zu machen. Dreht das Leder weg vom Torwart in eine Ecke

des Tores.

2. Versenken am kurzen Pfosten

Lauft diagonal mit dem Ball in den Strafraum hinein. Sobald der

Keeper herauskommt, setzt Ihr die Kugel mit Power knapp neben den

kurzen Pfosten.

3. Reinrutschen am langen Pfosten

Dringt außen in den Strafraum ein und passt den Ball quer, wo einer

Eurer Spieler mitläuft. Wenn der Ball an ihm vorbeiläuft, drückt den

Schussknopf, damit er zum Ball rutscht - und versenkt die Kugel im

Kasten.

4. Kopfball/Direktabnahme aus dem Spiel heraus

Lauft an der Außenlinie entlang, dann schneidet Ihr ins Feld, sodass

Ihr etwa in einen 45 Grad-Winkel in den Platz hineinlauft. Spielt eine

angelupfte Flanke und schneidet sie hart in Richtung Feld an, damit

sie, wenn sie den Torraum erreicht, parallel zur Torlinie fliegt.

Während sie unterwegs in der Luft ist, steuert Ihr einen anderen

Spieler in den Strafraum, drückt den Schussknopf, damit er zum Ball

springt und macht per Kopf oder Volleyabnahme die Bude.

5. Fernschuss

Nicht so einfach wie in früheren Versionen von Sensible Soccer, aber

immer noch möglich gegen schwächere Torleute. Lasst einen sehr langen,

hohen Schuss los, kurz nach dem Mittelkreis. Mit Glück und Geschick

schafft Ihr es, dass der Ball sich gerade unter die Latte ins Netz

senkt oder dreht.

6. Eckball

Der einfachste Weg, nach einem Eckball zu treffen geht so: zielt mit

dem Ball etwa 30 Grad weg von der Torlinie und fügt etwas Rückdrall hinzu,

indem Ihr den Stick zu selben Zeit zurückzieht, während Ihr den Ball

in den 16er hineinbringt. Dazu ist allein Gefühl notwendig. Während

der Ball in der Luft ist, wartet Ihr, bis das Leder in die Nähe einer

Eurer Spieler kommt, zielt in Richtung Tor und drückt den Schussknopf.

Seht, wie Euer Mann sich zum Ball wuchtet und die Kugel hoffentlich

im Tor versenkt.

7. Gefährlicher Freistoss

Das Geheimnis von direkt verwandelten Freistößen liegt darin, den

Ball weich genug zu schießen, damit er über die Mauer kommt und sich

dann wieder senken kann, bevor er über die Latte fliegt. Training

macht hier den Meister, es gehört zu den schwierigsten Übungen im

Spiel, einen Ball sich senken zu lassen. Denkt daran, den Stick

vorwärts zu drücken, damit er sich senkt, in dem Moment, wenn man

nach hinten gedrückt hat, um ihn zu heben. Versucht, etwas Effet

anzubringen, um den Torwart endgültig auszutricksen.

Ballkontrolle & Effet

Das Geheimnis um ein absoluter Topspieler bei Sensible Soccer zu

werden, ist die Beherrschung des Effets. Denkt immer daran, dass der

Effet analog beeinflusst wird und es immer nur aufs Gefühl ankommt.

Drall wird im ganzen Spiel gebraucht, beim Klären, flanken, Steilpass

spielen, genau so wie beim Schießen.

1. Den Ball anschneiden

Versucht, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viel Schnitt man in

verschieden lange Bälle packen kann, indem man den Stick direkt nach

dem Kick verschieden stark zur Seite drückt. Manchmal möchte man den

maximalen Effet, manchmal genügt auch nur etwas Schnitt, um den Ball

dahin zu drehen, wo er hin soll.

2. Den Ball klären

Der gewöhnliche hohe Schuss ist essenziell in der Verteidigung, wenn

man einen Ball schnell aus der Gefahrenzone klären möchte. Ein kurzes

Zurückziehen des Sticks nach einem kraftvollen Schuss erledigt das

normalerweise ziemlich gut.

3. Der hohe Ball

Eine etwas elegantere Lösung um den Ball zu klären, gibt es auch:

spielt einen kräftigen Heber und bringt ihn zum Senken, indem Ihr

nach vorne drückt, sobald Ihr ihn gehoben habt. In etwa wie eine

schnelle Schaukelbewegung. Wenn das aus der Mitte des Feldes

geschieht und gut gezielt und getimt ist, senkt sich der Ball genau

vor den Füßen Eurer Stürmer und gibt ihnen die Chance, das Leder

aufzunehmen und sofort Richtung Tor zu marschieren.

4. Der tödliche Steilpass

Ein effektiver Weg einen Steilpass zu spielen, ist es, den Ball zu

kicken und mit Absicht in den Lauf eines Mitspielers anzuschneiden.

Richtig eingesetzt kann man so gegnerische Abwehrreihen sehr

wirkungsvoll ausspielen.

5. Der Lupfer

Mein persönlicher Favorit, aber sehr schwer auszuführen und im Sprint

fast unmöglich. Dabei muss man den linken Stick komplett loslassen,

direkt nachdem man den Schussknopf gedrückt hat. Dadurch kickt der

ballführende Spieler das Leder ganz weich nach oben in die Luft,

damit er schnell wieder herunterfällt. Perfekt einzusetzen ist der

Lupfer, um aus der Strafraumecke über einen Keeper zu heben, wenn er

zu weit vor der Linie steht. Schafft Ihr das im Zwei-Spieler-Modus,

könnt Ihr Euren Gegner wie einen kompletten Idioten aussehen lassen.

6. Der unerwartete Schuss oder Kopfball

Eine Fertigkeit, die nur erfahrene und gewiefte Spieler einsetzen,

ist, den Ball in einem unerwarteten Winkel abzufälschen, während Sie

zum Kopfball hochsteigen oder sich rutschend dem Ball nähern. Das

wird gemacht, indem man den linke Stick sofort in die Gegenrichtung

drücken, sobald der Schussknopf gedrückt wird und während die

Animation des Akteurs abgespielt wird, wie er zum Ball geht. Mit

Übung wird man dank dieser Technik zum tödlichen Knipser vor dem Tor

und besser beim Behaupten des Balles, wenn der plötzlich frei

spielbar ist.

Verteidigung& Eroberung des Balles

Wie in allen guten Fußballspielen ist Ballbesitz in Sensible Soccer

nur der halbe Spaß. Herausfordernd ist auch, als Abwehrstratege den

Gegner zu nervös zu machen und zu Ballverlusten zu zwingen.

1. Das gerutschte Tackling

Mit reingerutschten Tacklings muss man im Spiel vorsichtig sein. Ein

Tackling von hinten resultiert so gut wie immer in einem Freistoß und

meistens gibt es noch eine Karte dazu. Am Besten setzt man Tacklings

von vorne, Strafen sind dabei relativ unwahrscheinlich. Man rutscht

nicht so weit wie im Original-Sensible Soccer und man sollte darauf

achten, das Timing gut hinzubekommen. Sonst rutscht man glorios am

Gegner vorbei und der hat freie Bahn zum Tor.

2. Zweikampf aus dem Laufen

Der simplere Weg, dem Gegner das Leder abzuluchsen, ist, indem man

frontal in ihn hinein läuft. Geht man ihn von der Seite an, drückt er

einen weg, besonders wenn er starker als der eigene Spieler ist.

3. Den Gegner stellen

Die Auswahl des nächsten Spielers ist automatisch - deshalb sollte

man den gewünschten Spieler möglichst nahe zum Ball steuern und die

KI bestimmt ihn dann automatisch als den nächsten Auserwählten. Um

einen Gegner schnellstmöglich zu stellen, sollte man den Sprintknopf

einsetzen. Der Sprint ist für Verteidiger deutlich effektiver, denn

er beeinflusst ja nicht die Schussfähigkeit, wie bei ballführenden

Stürmern.

4. Den Torwart bewegen

Der rechte Stick steuert den Torwart - er läuft heraus und wieder

zurück, und deckt die linke oder rechte Torecke ab. Den Torwart

heraus laufen zu lassen, ist besonders nützlich, wenn der Gegner

allein aufs Tor läuft. Vorsicht dabei aber vor Lupfern! Steuert man

den Keeper nach links/rechts, hilft man ihm dabei Schüsse in dieser

Richtung zu entschärfen. Allerdings hat er dann Nachteile, wenn der

Schuss gegen die Laufrichtung kommt - besonders bei

Elfmetersituationen. Sehr bequem ist es hiermit bei

Freistoßsituationen die Mauer auszurichten, da diese je nach Position

des Torhüters zwischen seinen Pfosten, die gefährdete Seite abdeckt.

Ballbesitz behaupten

1. Rutschende Wiedereroberung

Ein Schlüssel, um in Sensible Soccer ein Spiel zu gewinnen, ist die

Fähigkeit, die Schlacht um den freien Ball zu dominieren. Wenn ein

Ball langsam gen Aus trudelt - nicht einfach aufgeben, sondern

hinterher rennen und notfalls einen Spieler hinrutschen lassen. So

kann er den Ball vielleicht im letzten Moment in den Lauf eines

Mitspielers passen. Wenn man gewinnen will, sollte man die Länge und

das Timing für solche Rutscheinlagen lernen.

2. Freilaufen

Der einzig einfache Weg, um Ballbesitz zu behaupten, ist ein Sprint

weg vom Gegner. Aber immer darauf achten, dass man beim Sprinten

nicht unabsichtlich ins Aus rennt, oder sich eine Schussmöglichkeit

verbaut - beim Sprinten rollt der Ball nämlich etwas weiter weg vom

Fuß. Der effektivste Weg, den Sprint einzusetzen, sind lauter kurze

Sprinteinlagen, bei denen der Spieler oft die Richtung wechselt und

sich so durch die gegnerischen Reihen mogelt.

3. Passen

Pässe in Sensible Soccer 2006 sind schnell wie der Blitz. Wichtig ist,

mit der Richtung möglichst akkurat zu sein, in die der Pfeil zeigt,

und man den Pass per Knopfdruck ansetzt. Spieler mit besseren

Passspiel-Fähigkeiten haben einen geringeren Fehlerquotienten,

trotzdem müssen auch hier die Pässe konzentriert gespielt werden. Am

schönsten ist es, wenn man mehrere Pässe in schneller Folge

kombiniert und die gegnerische Verteidigung zum Hühnerhaufen

degradiert. Erwähnenswert ist, dass ein Passempfänger einen direkten

Ball spielt, wenn der Schussknopf gedrückt wird, bevor er das Leder

inne hat.

Taktik

Die Taktikoptionen in Sensible Soccer sind eher schlicht gehalten,

aber es ist wichtig, als Spieler alle Tricks einzusetzen, wenn man

gewinnen will.

1. Abseitsfalle vermeiden

Mit der Einführung der Abseitsregel in Sensible Soccer, müssen

angreifende Mannschaften darauf achten, nicht mit zu vielen Spielern

gegen eine unterzahlige Defensive nach vorne zu rennen. Greift man

mit 4 Stürmern gegen 3 Abwehrspieler an, resultiert das in vielen

Abseitspositionen. Deshalb muss der Angreifer seine Formation

entsprechend anpassen, um nicht zu viele gehobene Fahnen gegen eigene

Akteure an der Außenlinie erleiden zu müssen.

2. Einsatz von Sprint & Auswechselspielern

Jeder Spieler besitzt seine eigene Sprint-Energiereserve. Ist die

einmal leer, wird es schwierig, sie wieder aufzufüllen. Deshalb muss

man Sprints mit Köpfchen einsetzen. Verschwendet sie nicht, indem Ihr

einem hoffnungslos verlorenen Ball nachjagt. Der Spieler könnte schon

bald erschöpft sein. Das Fehlen von Sprintreserven ist einer der

Hauptgründe für Auswechslungen. Nutzt man einen Auswechselstürmer

gegen eine Abwehr mit wenig oder gar keiner Sprintenergie, kann das

sehr effektiv und gefährlich sein.

3. Formation wählen, die zum eigenen Kader passt

Jede Mannschaft in Sensible Soccer hat nur 16 Spieler im Kader. Es

gibt deshalb oft bestimmte Formationen, die „natürlicher" zu einigen

Kaderzusammenstellungen passen - abhängig von den dort vertretenen

Spielertypen. Wenn Ihr ein Team selbst zusammenstellt, solltet Ihr

schon dabei an Eure favorisierten Formationen denken, bevor Ihr den

Kader zusammensetzt.

4. Verschiedene Spielertypen spielen lernen

Insgesamt gibt es 21 verschiedene Spielertypen in Sensible Soccer

2006 und sie unterscheiden sich teilweise gewaltig voneinander. Nehmt

Euch also die Zeit, das Handbuch zu lesen und Euch mit den Stärken

jedes Spielertyps bekannt zu machen. Beispiel: wenn Ihr gerne mit

Flanken arbeitet, ist ein kopfballstarker Mittelstürmertyp im Zentrum

besser geeignet, als ein kleiner wuseliger Dribbler.

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Sensible Soccer 2006

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