Medieval 2: Kurztipps

Allgemeine Tipps

von: OllyHart / 28.01.2009 um 13:54

  • Grundsätzlich gilt, dass vor jeder wichtigen Aktion, ob nun bei einem Attentatsversuch, Angriffe, Diplomatie usw., abgespeichert wird. Tut Ihr das nicht, kann es gut vorkommen, dass die Vorbereitung mehrerer Runden für die Katz war, da Euer bester Meuchelmörder das zeitliche gesegnet hat. Dies kann natürlich auch passieren, wenn die Chance für einen erfolgreichen Anschlag bei ganzen 95 % liegt. Kleine Anmerkung: Nach jeder Runde speichert das Spiel automatisch.
  • Bevor Ihr mit dem Durchspielen der Kampagne anfangt, solltet Ihr gut überlegen, mit welcher der anwählbaren Fraktionen Ihr spielen wollt. Geht man von der geographischen Sicht aus, ist Spanien oder auch England wohl eine gute Wahl, denn diese Länder haben nur wenige Grenzen. Auch bieten beide Länder direkten Zugang zum atlantischen Ocean. Für den Wettlauf um Amerika ist dies von großem Vorteil. Viele Gebiete bietet zum Anfang das Heilige Römische Reich deutscher Nation. Doch ist diese Fraktion aber von sehr vielen anderen Fraktionen umringt.
  • Bei diplomatischen Verhandlungen sollten immer die Stärken und Schwächen der gegnerischen Fraktion beachtet werden. So bringt es oftmals gar nichts, dass sehr reiche Fraktion mit Geld anzulocken. Wiederum ist es gut möglich, dass Ihr armen Fraktionen Gebiete abkaufen könnt, ohne Militärgewalt einzusetzen.
  • Solltet Ihr vorhaben Provinzen zu erobern, in welchen andere geistliche Religionen herrschen, empfiehlt es sich, so zeitig wie nur möglich geistliche in das entsprechende Gebiet zu schicken. Somit wird dort der eigene Glaube verbreitet. Religiöse Konflikte bei einer Eroberung lösen auch weniger Unruhe in der Bevölkerung aus.
  • Bevor Ihr einen Angriff auf eine Burg startet, empfiehlt es sich, einen Spion in die gegnerische Festung zu schicken. Dieser gibt Euch anschließend eine genaue Auskunft über die gegnerische Zusammensetzung der Armee, was Euch einen Vorteil erschafft, da Ihr Euch dem Gegner mittels Eurer eigener Streitkräfte gut anpassen könnt. Auch besteht eine Chance, dass Euer Spion die Tore öffnet, sodass Euch eine Belagerung erspart bleibt.
  • Anfangs solltet Ihr Eure Attentäter nicht auf zu schwierige Ziele hetzen. Lieber erste Attentate auf Rebellenführer, Händlern, Geistlichen oder auch unerfahrenen Prinzessinnen ausnutzen. Sobald sich die Fähigkeiten Eurer Attentäter erweitern und dem Maximum nähern, sollte man Attentate auf feindliche Veteranen und Anführer in Betracht ziehen.
  • Speichert immer, bevor Ihr einen Attentäter auf den Papst hetzt. Denn selbst für Attentäter mit großen Fähigkeiten ist der Papst ein recht schwierig zu bezwingender Gegner.
  • Nutzt Eure Marine, um mit Euren Truppen in die Hinterländer der Gegner zu gelangen. Ihr solltet aber darauf achten, dass die Flotte aus mindestens 8 Schiffen besteht, da Ihr sonst leicht Opfer von feindlichen Flotte oder auch Rebellen werden könnt. Sind die Schiffe einmal versenkt, ist die Armee auch verloren.
  • Damit Eure Händler an weit entfernte Orte gelangen können, sind Schiffe von Nöten. Dabei gilt oft: Je weiter die Händler reisen müssen, desto höher sind die Erträge, die man bekommt. Es empfiehlt sich auch, gleich einen Diplomaten mitzunehmen, damit eventuell auch ein Handelsabkommen abgeschlossen werden kann.
  • Überlegen sie gut, welche Missionen sie annehmen und welche nicht. Denn gerade im späteren Verlaufe des Spieles springt nicht immer für Euch viel heraus (Aufwand-Nutzen-Verhältnis nicht zufriedenstellend). Dagegen stellen die Missionen des Papstes, welche immer erledigt werden sollten, eine Ausnahme dar. Ist der Ruf des schon auf Maximum, sind natürlich auch diese nicht unbedingt auszuführen.
  • Sobald Ihr das Schießpulver erfunden habt, solltet Ihr natürlich Kanonen bauen. Diese erleichtert Angriffe gegen Städte und Burgen ungemein. Schon bei der automatischen Berechnung der Kämpfe erkennt man, dass sich die Kanonen lohnen.
  • In den Burgen sollten immer reichlich Einheiten als Reserve produziert werden. Das ist sehr wichtig, da bei gegnerischen Angriffen schnell größere Truppenverbände zusammengestellt werden können. Fangt Ihr mit der Rekrutierung erst an, obwohl die Gegner schon am Belagern sind, ist es meist schon zu spät.
  • Vor einem Ausbau der Städte und Burgen solltet Ihr immer erst überlegen, ob sich das jeweilige Gebäude auch lohnt und Nutzen bringt. In den höheren Ausbaustufen sind die Gebäude teilweise nämlich sehr teuer.

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Kurze Zusammenfassung von allem,nice

25. September 2015 um 13:28 von Celian_Levain melden


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Kurztipps

von: OllyHart / 27.11.2006 um 15:18

Es ist effektiver, sich bei Angriffen auf eine bestimmte Einheit zu konzentrieren und sie zu schwächen, da – hat sie viele Soldaten verloren – sie flieht und man sich somit nicht mehr um diese Truppe zu kümmern hat.

Die Kavallerie eignet sich hervorragend, um feindliche Bogenschützen aus anzugreifen, da mit ihnen die Flanken der feindlichen Reihen leicht zu durchbrechen sind. Daher empfiehlt es sich, alle Reiter, ausgenommen der schwer gerüsteten, nicht an der Front Auge in Auge mit dem Feind kämpfen zu lassen.

Das Spiel ermöglicht es, dass Flanken als richtige Gruppen angreifen oder sich im Team bewegen, anstatt einzeln loszuziehen. Diese Funktion ist sehr nützlich, wenn man schnelle Angriffe auf den Feind plant, da es wesentlich leichter zu koordinieren ist. Wenn jeder Soldat einfach so rumrennt, hat man so oder so verloren.

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Kreuzzug-Bonus

von: TNTGhostrider / 30.11.2006 um 10:00

Jedes Mal, wenn ein Kreuzzug erfolgreich endet, erhalten alle Einheiten, die am Kreuzzug teilgenommen haben, einen Erfahrungsbonus. Da es unter Kreuzfahrerarmeen aber oft zu Dessertationen kommt, sollte man erst kurz vor dem finalen Angriff ALLE Armeen dem Kreuzzug beitreten lassen. Wer seine Armeen so pflegt und hegt, hat nach 50-100 Runden einige Elite-Veteranen...

3 von 3 Lesern fanden diesen Beitrag hilfreich. Was denkst du?


Medieval 2

von: Mamacru / 28.01.2009 um 14:23

  • Geldsegen führt zum Sieg. Städte frühzeitig mit finanzträchtigen Gebäuden ausbauen, Burgen die man nicht mehr braucht in Städte umwandeln, möglichst viele Handelsverträge abschließen, regelmäßig nicht gebrauchte Einheiten die alt sind oder noch wenig Erfahrung haben entlassen. Entscheidend ist der stetige Geldfluß. Neuausgaben für Truppen fallen dann kaum ins Gewicht. Lieber erstmal Truppen entlassen um die Finanzen in den Griff zu bekommen. In neu eroberten Regionen immer schnell Landwirtschaft und Häfen bauen. Eine Burg zum Truppen ausheben reicht am Anfang, spart lieber das Geld für bessere Rüstungnsschmieden als 2 Burgen auszubauen.
  • Umso mehr Priester man hat, umso mehr Kardinäle bekommt man, umso größer ist dann auch das Stimmrecht bei der nächsten Papstwahl. Das lohnt sich. Entweder macht man sich selbst zum Papst oder freundlich gesinnte Nation. Hat man früh Kardinäle, entscheidet man so gut wie immer den Ausgang einer Papstwahl
  • Wer irgendwo eine Schwertschmiedegilde hat, sollte bei Zeiten alle seine Truppen dort hinführen und fortbilden. Erhöhte Kampfkraft lohnt sich immer.
  • Truppen die einen Unterhaltswert über 200 haben, sollten nur dann ausgebildet werden wenn man sie auch bezahlen kann
  • Mit den Milizen in Städten lässt sich erfolgreich kämpfen. Greift mit den paar Einheiten, die ja keinen Unterhalt kosten, eine nahestehende stärkere Feindarmee ruhig an. Mit automatikkampf verliert man gegen die Übermacht, dank des Rückzugs landen die Truppen aber wieder in der Stadt und könne sofort gegen aufgefüllt werden. Rebellen lassen sich so nach mehreren Anläufen leicht vernichten, ohne die Hauptarmee dafür zu benutzen. Feindlich Truppen lassen sich so vor einer Belagerung erfolgreich schwächen, ohne selbst Verluste zu machen.
  • Diplomatiebeziehungen müssen regelmäßig gepflegt werden. Karteninformationen als Geschenk anbieten verbessert oft das Verhältnis zu einer anderen Nation
  • Mit Kavallerie unbedingt fliehende Truppen niederreiten und vernichten, das bringt Erfahrung.Meine Kavallerie erreicht so sehr flott Goldstatus.
  • Attentäter an Diplomaten und Rebellenhauptmännern regelmäßig üben lassen, damit sie bald genügend Erfahrung haben die feindlichen Könige zu ermorden. Ist der König einer Nation erstmal aus dem Weg, sind die Chancen gut für einen Waffenstillstand oder freundliche Beziehungen
  • Spione ständig Truppen oder Städte ausspähen lassen damit sie schnell an Erfahrung gewinnen.
  • 1 oder 2 Spione vor der Belagerung in die Stadt bringen, damit die Tore geöffnet sind
  • Mit Kanonen bei Belagerungen erst die Türme zerstören bevor gestürmt wird, das verhindert unnötige Verluste
  • Armbrustschützen immer in die erste Reihe damit sie frei Schußbahn haben. Schießen sie ihre Bolzen hoch in die Luft, sind sie viel weniger effektiv.
  • Bei Belagerungen immer die besten Infanterieeinheiteneinheiten die Wälle räumen lassen
  • Viele Gebäude, beispielsweise Katapultmacher, lassen sich wieder in Geld umwandeln. Nützlich wenn man Geld braucht oder wenn die entsprechende Siedlung in einer friedlichen Region ist.
  • Teilnahme am Kreuzzug oder der erfolgreiche Abschluß bringen Erfahrungen für viele Truppen.
  • Milizen kosten in Städten keinen Unterhalt, überflüssige Truppen entlassen und erst dann rekrutieren wenn sie umsonst dort lagern können.
  • Gegen die endlosen Fernkampfkavalleriehorden der Mongolen und Timuriden empfehle ich eine starke Kavallerie. Infanterie ist Chancenlos.
  • Hexen und Ketzer umgehend mit Priestern bekämpfen, sie wirken sich erheblich auf die Moral der entsprechenden Region aus.
  • Die teuren Regierunggebäude möglichst als erstes bauen. Durch die bessere Moral, kann man höhere Steuern erheben das rentiert sich schnell.
  • Eine reine Kavalleriearmee ist schneller auf der Karte und effektiv gegen kleinere Armeen die einen ständig nerven.
  • Ist man erstmal exkommuniziert, sollte man schnell für Päpstliches Wohlwollen sorgen. Zur Not den König auf eine aussichtslose Mission schicken, nach dem Tod des Ketzerkönigs ist eine Versöhnung oft erfolgreich
  • Den Kreuzzug kann man gut benutzen um sich in einer Islamistenburg einzunisten. Die Moral ist hier einfacher zu halten, nicht vergessen einige Priester die Armee begleiten zu lassen um die Bevölkerung fix zu bekehren.
  • Habe Medival 2 bereits 3 mal erfolgreich durchgespielt, der Schlüssel war immer die Armeegröße den Finanzen anzupassen. Um soviel Ländern zu erobern und zu halten, lässt es sich nicht vermeiden viel Unfrieden zu stiften und auch etwas zu riskieren. Hat man den Papst auf seiner Seite läuft alles wie geschmiert.

8 von 8 Lesern fanden diesen Beitrag hilfreich. Was denkst du?

Habe es nicht ausprobiert aber Ich mache mit der richtigen Kombination in Runde 25 10.000 Gulden die Runde.Also ist wahr was hier steht.

05. Juni 2013 um 20:15 von Wampa99 melden

Gute Tipps vielen dank

19. Januar 2013 um 10:40 von Totalmadnesman melden

echt hilfreich!!!

26. Juli 2009 um 09:06 von kicher melden

Praktische Tipps, die man gut umsetzen kann.

30. August 2008 um 22:54 von Benji321 melden


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von: Lukimord / 28.01.2009 um 14:24

Man sollte den Denaribetrag nicht zu hoch setzen da man sonst mit -1 Gulden anfängt. Ich setze ihn immer bei allen Völker auf 15000, man kann aber auch mit Sicherheit auf 999999999 erhöhen. Mit 15000 kann man doch recht was anfangen sonst add_money 40000. Ich habe immer einen Pakt mit mir das ich nur im Notfall Geldcheats verwende und in Medival 2 nie unter 10000 Gulden besitze.

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