Medieval 2: Die optimale Verteidigung einer Burg

Die optimale Verteidigung einer Burg

von: Lord-of-Coolness / 01.07.2011 um 15:13

Bei der Verteidigung einer Burg macht man leicht den Fehler die Verteidigung sich selbst zu überlassen. Die Folge ist meist sehr ernüchternd, da die Verluste sogar höher als bei der automatischen Berechnung durch den Computer sind.

Doch es gibt ein paar Tricks, mit denen man eine unüberwindbare Verteidigung aufbauen kann, welche jedem Angriff standhält:

Allgemein sollte die Burg neben einem Statthalter von einer ausgeglichenen Verteidigungstruppe geschützt werden.

Am besten funktioniert die Verteidigung mit folgender Garnison:

1. Statthalter (Familienmitglied oder General)

2. 2 schwere Kavallerie Einheiten

3. 2 gepanzerte schwere Stoßtruppen Infanterie Einheiten

4. 2 Pikenier Einheiten (Speerträger mit sehr langen Lanzen)

5. 4 schwere gepanzerte Infanterie Einheiten

6. 1 Armbrustschützen Einheit

7. 6 Bogenschützen Einheiten (Am besten Elite, Langbogen oder Kompositbogenschützen)

8. 2 Leichte Infanterie Einheiten (Am Besten Schwert- oder Axtkämpfer)

Bevor die Schlacht beginnt, sollte man sich alle Zeit nehmen die man braucht. Solange man noch am Positionieren ist, darf man keinerlei Stress haben.

Der erste und wichtigste Schritt ist die Platzierung des Statthalters in der Burgmitte, am Hauptplatz vor dem Bergfried.

Vor den Statthalter sollten die beiden schweren Kavallerie Einheiten platziert werden.

Dann platziert ihr die Armbrustschützen auf dem Torhaus gegenüber des wartenden Feindheeres. Dann stellt ihr auf dem Mauerabschnitt links von dem Torhaus zwei Einheiten Bogenschützen hintereinander.

ebenfalls zwei weitere Einheiten Bogenschützen auf den Mauerabschnitt rechts von dem Torhaus.

Dann stellt ihr jeweils eine der verbleibenden beiden Bogenschützentrupps auf die nächsten angrenzenden Mauerabschnitte neben den Mauerabschnitten mit den jeweils zwei Bogenschützentrupps.

Aussehen müsste das vom Feind aus so, wenn man von links nach rechts sieht: Mauerabschnitt mit 1 Einheit Bogenschützen, Mauerabschnitt mit 2 Einheiten Bogenschützen, Torhaus mit 1 Einheit Armbrustschützen, Mauerabschnitt mit 2 Einheiten Bogenschützen, Mauerabschnitt mit 1 Einheit Bogenschützen.

Als nächstes stellt ihr eine Einheit der Pikeniere mit einem kleinen Abstand hinter das Tor und lasst sie die Speerwall Formation einnehmen. Die zweite Einheit solltet ihr entweder bei der "Hauptstraße" zu eurem Mittelplatz oder direkt vor dem Mittelplatz aufstellen.

Dann stellt ihr eine Einheit der leichten Infanterie Nahkämpfer auf den linken Mauerabschnitt neben dem Tor, wo bereits zwei Einheiten Bogenschützen stehen und die zweite leichte Infanterie Einheit stellt ihr auf den rechten Mauerabschnitt zu den zwei Einheiten Bogenschützen.

Dann platziert ihr eure 4 gepanzerten schweren Infanterie Einheiten zu eurem Statthalter in die Burgmitte.

Dann stellt ihr eure zwei Einheiten schwerer Stoßtruppen Infanterie in einem großzügigen Abstand hinter den Pikenieren nahe dem Tor auf.

Habt ihr all diese Schritte ausgeführt, könnt ihr die Schlacht beginnen lassen.

Dann beginnt der Kampf: Wenn der Feind über Fernstrecken Belagerungseinheiten verfügt, könnt ihr nur zusehen, wie eure Männer auf den Wällen niedergeschossen werden, oder ihr geht das Risiko ein, sie vom Wall zu ziehen und dadurch der noch größeren Gefahr des Nahkampfes und eines ungeschützen Wallabschnittes entgegen zu blicken. Diese Entscheidung bleibt euch überlassen.

Sollte der Feind jedoch mit herkömlicher Belagerungstaktik angreifen, verfahrt wie folgt:

Der Rammbock des Feindes wird euer Torhaus vermutlich bald erreichen. Zwar werden eure Armbrustschützen und Bogenschützen der Rammbock Truppe große Verluste auf dem Weg zufügen, jedoch wird der Rammbock mit ziemlicher Sicherheit euer Torhaus dennoch erreichen.

Lasst ihn dann ruhig hämmern. Nachdem euer Tor durchbrochen wurde, wird die feindliche Armee heranstürmen. Und das ist der Moment auf den eure Bogenschützen nur gewartet haben. Mit den starken Pfeilhageln der Bogenschützen werden die feindlichen Verluste bereits sehr hoch sein, ehe sie auch nur das Tor erreicht haben.

Wenn der Feind Sturmleitern und/oder Belagerungstürme verwendet, dann lasst die Bogenschützen solange wie möglich schießen, zieht sie aber sofort auf irgendeinen entfernteren Wallabschnitt zurück, sobald die feindliche Infanterie die Mauern erklimmt. Dann können eure leichten Nahkämpfer auf dem Wall die Feinde zumindest solange beschäftigen, dass die Bogenschützen ihre Position wechseln können.

Wenn dann der Feind immer stärker an eure Verteidigung anrennt, werdet ihr irgendwann den Punkt erkennen, wo eure Männer auf den Wällen und die Pikeniere hinter dem Tor ihre Positionen zu verlieren beginnen. Dann kommen eure schweren Stoßtruppen Infanteristen zum Einsatz. Durch die enormen Schadenswerte dieser Truppen könnt ihr den Feind brutal treffen. Schickt die Truppen jedoch nicht auf den Wall, da sie dort wenig erreichen, sondern lasst sie den kleinen Platz hinter dem Tor verteidigen. Haltet den Feind auf, solange wie möglich, da ihr in der Zeit eure Bogenschützen möglicherweise in eine geeignete Schussposition auf dem Wall bringen könnt um den Feind erneut unter Beschuss zu nehmen.

Wenn irgendwann eure Nahkämpfer überrannt werden, wird auch die Mauer fallen. Da zumindest die Armbrustschützen relativ gute Nahkämpfer sind (außer ihr habt Miliz oder Bauern Armbrustschützen eingesetzt, was ich euch sehr abrate) könnt ihr zumindest das Torhaus etwas länger halten, bis der Feind die Oberhand erlangt.

Sobald das passiert, lasst eure Bogenschützen zurück. Sie können euch sowieso nicht mehr helfen.

Während der Feind nun euren Hauptplatz im Visier hat, solltet ihr euch darauf vorbereiten. Lasst eure Pikeniere die Speerwall Formation annehmen und erwartet den Feind. Sollte der Feind noch oder prinzipiell über Kavallerie verfügen, wird diese zuerst heranstürmen und in den Lanzen der Pikeniere abgebremst werden. Wenn dann die feindlichen Nahkämpfer kommen, werden diese eure Pikeniere schnell niedergemacht haben. Der perfekte Zeitpunkt um eure schweren Kavallerie Einheiten zu schicken. In den schmalen Straßen der Burg können sie Problemlos die Masse der Feinde gegen diese Wenden und direkt in vollem Galopp in die dicht zusammengedrängte Feindmasse stoßen. Dadurch sollte der Feind eigentlich fast vollständig vernichtet oder zur Flucht getrieben worden sein. Wenn das nicht der Fall ist und ihr es mit einer besonders starken Feindarmee zu tun habt, solltet ihr eure Kavallerie nach kurzer Zeit im Nahkampf wieder aus dem Getümmel zurückziehen und sie zu den verbleibenden Truppen auf dem Hauptplatz stellen.

Wenn jetzt die angeschlagenen, entmutigten und stark dezimierten Reste der Feindarmee euren Hauptplatz erreichen, stehen ihnen vier gepanzerte schwere Infanterie Einheiten gegenüber, welche mit hoher Moral und ausgezeichneter Disziplin eine schier unüberwindbare Barriere für die Angreifer darstellen werden. Zusammen mit den Resten eurer schweren Kavallerie dürfte es euch ein Leichtes sein die verbliebenen Feindtruppen in diese finalen Schlacht zu bezwingen und entgültig auszulöschen.

Mit dieser Taktik könnt ihr selbst stärkste Feindarmeen in die Knie zwingen und eure Burgen zu uneinnehmbaren Bollwerken machen.

3 von 4 Lesern fanden diesen Beitrag hilfreich. Was denkst du?


Dieses Video zu Medieval 2 schon gesehen?

Strategie zur Eroberung Europas

von: Lord-of-Coolness / 16.07.2011 um 16:37

Ihr beginnt die Kampagne als eine von vielen (zu Anfang noch kleinen und unbedeutenden) Mächten in Europa und Kleinasien. Was nun kommt dürfte jedem klar sein, Wirtschaft aufbauen, Städte und Festungen ausbauen, Militärische Grundlage sichern.

Doch nun solltet ihr entgegen den Ratstipps euer Reich nicht allzu schnell expandieren. Je mehr Regionen ihr unter eurer Kontrolle habt, desto größer ist das Risiko diese durch Kriege wieder zu verlieren. Ich rate euch um eure Hauptstadt maximal zwei Burgen und vielleicht auch eine weitere Stadt zu kontrollieren, jedoch nicht mehr. Drei Regionen bis maximal vier die aneinander Grenzen reichen als Grundlage. Nun solltet ihr alles auf Wirtschaft und Diplomatie setzen.

Doch auch das Militär ist wichtig. Geldprobleme sind kaum ein Problem. Greift mit einer normalen (Aber vollzähligen, also 20 Einheiten), eine Rebellensiedlung nach der anderen an und errobert sie. Doch sobald ihr sie errobert habt, schickt einen Diplomaten zu einem eurer hoffentlich bereits existierenden Verbündeten und schlagt ihm vor, ihm die soeben erroberte Region zu verkaufen. Probiert aus, wie viel Geld ihr für die Region von ihm fordern könnt. Auch Handelsrechte und Karteninformationen anzubieten kann nie schaden, da es euch keinen Verlust bringt, aber eurem Verbündeten etwas wert ist.

Schaut aber auf den Wohlstand des Verbündeten, ehe ihr eure Geschäfte macht. Sollte er kein Geld haben könnt ihr mit dem Verkauf der Region entweder warten bis er mehr Geld hat, oder euren Diplomaten zu einem reicheren Nachbaren schicken, welchem ihr die Region dann für soviel Gold wie möglich abtretet.

Euer anfängliches Ziel sollte es sein eine gute finanzielle Grundlage zu schaffen, von der aus ihr relativ sorgenlos einen Krieg finanzieren könntet, sollte es dazu kommen.

Wegen dem Militär müsst ihr eher großzügiger sein. In den Städten kann man zum Glück Milizen ausbilden, die freien Unterhalt in der Garnison erhalten, also euch nach den Rekrutierungskosten kein Geld mehr abziehen. In euren Burgen könnt ihr entweder wenige gute aber teure Einheiten stationieren, oder billige, schlechte, dafür aber viele von ihnen.

Bis zur Runde 100 solltet ihr es geschafft haben mit so gut wie jedem anderen Reich verbündet zu sein und mit allen Handel zu führen. Ebenso solltet ihr ein großes Vermögen und eine stattliche Armee besitzen.

Wenn das der Fall ist, schickt Diplomaten zu jedem eurer Verbündeten. Dann sucht ihr euch den schwächsten aus, kauft ihm sämtliche seiner Ländereien ab und verkauft diese wiederum einem gemeinsamen militärisch starkem Verbündeten.

Dann sammelt euch eine starke Armee, die ruhig aus kostspieligeren Einheiten bestehen kann.

Diese Armee führt ihr bis vor die Tore der Hauptstadt eures Opfers. Nachdem ihr diese Stadt mit mehreren Spionen infiltriert und vielleicht auch mittels Attentäter ein paar militärische Gebäude zerstört habt, greift an.

Euer Gegner wird keine Chance haben. Die Hauptstadt wird schnell fallen und ihr habt einen Konkurrenten um die Herrschaft Europas weniger.

Im Übrigen müsst ihr mit dem Opfer verbündet sein, bis zum Moment des Angriffes, da sonst - falls das Opfer christlich war - der Papst euch die Bedingung stellt eure Kampfhandlungen gegen den Mitchristen einzustellen, oder exkommuniziert zu werden.

Falls ihr kein christliches Land seid (Was aber eher negativ ist, da ihr als christ viel leichter mit anderen Christen Bündnisse eingehen könnt), braucht euch der Papst nicht zu kümmern.

Die erroberte Hauptstadt eures vernichteten Feindes verkauft ihr an einen eurer Verbündeten.

Dann stärkt ihr eure Armee wieder und wartet ab, bis ihr euer nächstes Ziel auserkoren habt.

Verfahrt mit eurem nächsten Opfer genau wie mit dem vorherigen und verkauft dessen erroberte Hauptstadt wieder an einen Verbündeten.

Mit dieser Strategie solltet ihr in der Lage sein ohne Schwierigkeiten mindestens zwei Drittel aller Reiche auszuschalten ohne einen offenen Krieg einzugehen.

Irgendwann werden aber die anderen Reiche euch vielleicht nicht mehr Treu sein und euch hinterhältig angreifen, in dem Fall sollten eure Geldreserven groß genug sein um einen offenen Krieg zu riskieren. Wenn das eintrifft, solltet ihr eure Beziehungen mit allen anderen Reichen so gut wie möglich halten, damit diese euch nicht auch in den Rücken fallen.

Wenn ihr in dem offenen Krieg euren Gegner dann endlich besiegt habt, könnt ihr wieder versuchen die Ruhe in Europa wiederherzustellen.

Irgendwann werdet ihr einen Punkt erreichen, wo ihr eindeutig seht, dass ihr expandieren müsst. Wenn das eintrifft, muss eurer Vermögen mindestens 200. 000 Gold, wenn nicht sogar 500. 000 Gold betragen!

Dann könnt ihr eure Macht vergrößeren und Städte errobern, Armeen ausbilden und eure Feinde vernichten, doch immer noch nach dem bewährten System: Einen nach dem Anderen.

Schlussendlich werdet ihr euch nur noch zu zweit in Europa befinden. Eurer Gegner wird sehr mächtig sein. Was ihr nun tun könnt, ist einen frontalangriff gegen seine Hauptstadt zu führen und von dieser aus dann eine Stadt/Burg nach der Anderen zu Fall zu bringen und euren Feind immer weiter zurückzudrängen.

Gebt ihm nicht die Chance euch anzugreifen und befestigt eure Grenzregionen so gut wie möglich.

Und verteilt eure Stärke nicht. Ihr müsst alle Armeen gemeinsam in die Schlacht gegen ein Ziel schicken um Erfolge zu haben. Irgendwann wird das "Final Battle" stattfinden, indem ihr euren letzten Feind entgültig zur Strecke bringen werdet und dann als alleiniger Herrscher über Europa in die Geschichte von Medieval 2 Total War eingehen!

1 von 1 Lesern fanden diesen Beitrag hilfreich. Was denkst du?

an sich ein guter tipp, aber ich spiele meistens lieber so wie es grad kommt

27. März 2014 um 16:55 von Avelarius melden


Taktische Grundlagen für Schlachten

von: Lord-of-Coolness / 17.07.2011 um 21:28

Die Echtzeitschlachten bieten dir die einzigartigen Möglichkeiten, deine Verluste geringer zu halten und den Feind schwerer zu treffen als wenn du die Schlacht automatisch berechnen lässt.

Doch für die Echtzeitschlachten gilt: Niemals ohne eine sichere Taktik vorgehen! Man begeht leicht den Fehler, sich von der schönen Grundformation seiner Armee beirren zu lassen.

Die Planung vor der Schlacht ist mindestens so entscheidend wie eine gute Taktik während des Kampfes.

Gleich zu Beginn solltest du dir ersteinmal einen guten Überblick über die Situation verschaffen.

Schau dir an welche und wie viele Einheiten du hast und überlege wie du sie am besten einsetzt.

Der Befehlshaber sollte am Besten so weit hinter die Armee gezogen werden wie möglich, da die Moral der Truppen nach seinem Tod praktisch Null ist und wenn er fällt ist ein Sieg eigentlich kaum noch zu erhoffen.

Gliedere deine Armee allerdings gleich zu Beginn in Untergruppen.

Und vor allem: Lasse niemals die gesamte Armee gemeinsam angreifen/verteidigen! Halte immer eine Reserve zurück. Wenn die Schlacht schlechter aussieht, und deine Hauptarmee bereits stark geschwächt ist, kannst du dann immer noch ein paar gute ausgeruhte und höchst motivierte Reservetruppen zur Unterstützung schicken.

Falls der Feind Fernkämpfer hat, darfst du nicht in Panik geraten, wenn deine Männer sterben. Natürlich gibt es Verluste. Doch die muss man ertragen. Das dümmste ist, seine Formation aufgeben und die Truppen in "Sicherheit" zurück ziehen.

Wenn du nämlich deine Armee ohne den Schutz einer guten Formation lässt, können ihre Reihen mit Leichtigkeit von ein paar guten feindlichen Einheiten durchbrochen werden.

Also musst du einfach hart bleiben und die Verluste akzeptieren.

Du kannst die Formation auf "locker" stellen um ein wenig die Trefferquote der Feinde reduzieren, aber viel mehr kannst du da auch nicht machen.

Außer du hast selber Fernkämpfer, in dem Fall solltest du versuchen mit ihnen die feindlichen Bogenschützen zu beschäftigen während - falls vorhanden - ein paar leichte Kavallerie Einheiten über die Flanke die feindlichen Bogenschützen niedermähen.

Gegen feindliche Kavallerie können natürlich nur fähige Pikeniere standhalten. Wenn du keine Pikeniere oder Speerträger hast, dann solltest du versuchen die feindliche Kavallerie durch einen Gegenangriff der eigenen Kavallerie abzubremsen und sie dann, während sie stillstehen und ihre größte Stärke, den Ansturm, nicht nützen können, von deiner Infanterie angreifen lassen.

Um feindliche Infanterie zu bekämpfen eignet sich eigentlich nur eigene Infanterie am besten. Doch unterstützen solltest du diese durch Fernkämpfer und Kavalleristen, die in die Flanke fallen.

Wenn der Feind Langstrecken-Belagerungsmaschinen hat, wie Triboke oder Katapulte, solltest du diese so schnell wie möglich mit Kavallerie angreifen und ausschalten.

Umgekehrt musst du natürlich falls du selbst Belagerungsmaschinen hast, diese besonders gut schützen.

Ein gut gezielter Schuss einer Kanone oder ein treffsicher landender Steinbrocken eines Tribokes kann verheerenden Schaden anrichten.

Wenn du bereits Schießpulver Einheiten, wie Hackenbüchsenschützen besitzt, solltest du diese weise einsetzen und mit ihnen eine lange Frontlinie bilden, die den Feindansturm zunichte macht.

Allerdings musst du bei Schießpulvereinheiten SEHR vorsichtig sein, da sie sonst schnell deine eigenen Einheiten mit unter Beschuss nehmen.

Feindliche Schießpulvereinheiten hingegen kannst du am Besten durch schnelle leichte Kavallerie vernichten, oder überlegene eigene Fernkämpfer.

Falls du eine starke schwere Kavallerie besitzt, verschwende diese nicht um einen frontal angriff gegen den Feind zu starten, sondern setze sie weise ein, indem du damit deine Flanken deckst, die feindlichen Flanken aufreibst und die gegnerischen Bogenschützen und natürlich auch fliehende Feindtrupps verfolgst und auslöschst.

Alles in allem liegt der Sieg einzig von dir ab. Man kann IMMER gewinnen. Es liegt nicht an der Zahl oder der Stärke deiner Einheiten, sondern an der Taktik, mit der du sie anführst. Ein guter Befehlshaber macht das Beste aus jeder Situation!

Sowie es einmal einer kleinen Truppe Bauern aus der Schweiz gelungen war, eine Armee von österreichischen Rittern zu besiegen, da sie mit List und mit brillianter Taktik statt mit glänzenden Rüstungen und Schwertern in die Schlacht gezogen waren!

Also denke immer daran, dass nicht eine starke Armee einen guten Heerführer ausmacht, sondern eine einzigartige Taktik und Strategie, die ihn stets als Sieger vom Schlachtfeld ziehen lassen!

1 von 1 Lesern fanden diesen Beitrag hilfreich. Was denkst du?


Der Krieg - grundlegende Strategie

von: Lord-of-Coolness / 22.07.2011 um 14:18

Einen Krieg zu führen bedeutet mehr als nur eine Schlacht nach der anderen zu schlagen.

Du musst sehr viele verschiedene Faktoren überdenken, die den Krieg beeinflussen könnten.

Die reine Militärstrategie ist nur bei Blitzkriegen wirksam. Um einen mächtigen Gegner oder sogar eine Großmacht zu besiegen, ist es notwendig den Überblick zu bewahren.

Der erste Schritt ist der wichtigste: Die Diplomatischen Beziehungen prüfen. Wenn dein Feind viele starke Verbündete hat, wäre es ratsam vor einer Kriegserklärung diese Verbündeten langsam von ihm abzuspalten.

Um sie abzuspalten, musst du ihnen lediglich großzügige Geschenke und geradezu lächerlich entgegenkommende Angebote vorschlagen. Mit der Zeit werden sie dir sehr gut gesinnt sein. Wenn du es schaffst, mit jedem von ihnen eine perfekte diplomatische Beziehung zu erreichen, werden sie sich im Falle eines offenen Krieges mit Sicherheit auf deine Seite schlagen.

Wenn du die Diplomatischen Details geklärt hast, darfst du noch immer nicht den offenen Krieg erklären. Zuvor musst du überprüfen, ob du überhaupt in der Lage bist, diesen Krieg zu gewinnen.

Sorge dafür, dass deine Ressourcen ausreichen und deine Nachschubs und Versorgungslinien sicher stehen.

Wenn du erst einmal im Krieg bist, kann es sehr schwer sein, rechtzeitig Verstärkungstruppen nach zu schicken.

Zudem kann es oftmals sehr schwer sein die Verstärkung an ihr Ziel zu bringen, da feindliche Truppen diese oftmals in Hinterhalten abfangen und niedermachen.

Wenn du die Versorgung gesichert hast, kommt der nächste wichtige Schritt: Das Auskundschaften des Feindes.

Gehe niemals ein Risiko ein, indem du einen unbekannten Feind angreifst. Wenn du nicht genau über seine Stärke und Möglichkeiten informiert bist, kann der Krieg rasch ein schnelles Ende nehmen und der Feind vor deiner eigenen Stadt stehen!

Jede feindliche Stadt muss im vorraus für den Angriff vorbereitet werden, indem du Spione hineinschickst, die im Falle eines Angriffes deinerseits dafür sorgen können, dass die Tore offen stehen!

Zudem solltest du Attentäter gegen die Familienmitglieder und Generäle des Feindes entsenden. Das Ermorden von Hauptmännern ist sinnlos, da diese erstzbar sind. Allerdings eigenen sich feindliche Hauptmänner sehr gut um deine Attentäter etwas trainieren zu lassen, bevor sie sich an die echten Ziele heran wagen.

Du kannst auch die Stadt und Burgverteidigungen des Feindes durch deine Attentäter schwächen, indem du sie Sabotage Einsätze ausführen lasst.

Dann kommen wir bereits zum echten Krieg.

Deine Armeen müssen vollzählig, aufgerüstet und nur aus verlässlichen und starken Truppen bestehen. Bauern oder Milizeinheiten haben nichts in deinem Heer verloren!

Wähle einen deiner Familienmitglieder oder Generäle zum obersten Heerführer, der die beste und stärkste der Armeen anführt und direkt die Hauptstadt angreifen soll.

Dann gründe mit ein paar anderen Familienmitgliedern oder Generälen noch zwei bis vier andere Heere, je nach militärischer Stärke des Feindes.

Nebenbei sollten dicht an den feindlichen Grenzen Militärlager errichtet werden, wo du einige Truppen als sofort Verstärkung bereit haltest, die erlittene Verluste in den Hauptheeren schnell ausgleichen können.

Wenn du all diese Schritte sorgfältig und wohl überlegt ausgeführt hast, kannst du endlich den Krieg erklären.

Nun beginnt der Kampf.

Lass dich nicht von Feindbewegungen irritieren und ablenken, aber ignoriere sie nicht sondern überlege ruhig, was wohl des Feindes nächster Schritt sein könnte. errobere seine kleineren Städte und Burgen schnell und ohne lange Belagerungen, damit der Feind keine Zeit hat Verstärkung zu schicken. Erst wenn du seine Festungen und Zitadellen erreicht hast, solltest du dir etwas Zeit lassen.

Egal wie wenig oder viele Truppen der Feind in einer Festung/Zitadelle stationiert hat, greife niemals nur mit einer Armee, sondern immer mindestens mit zweien an, um einen Sieg zu gewährleisten!

Und vergiss niemals die Verstärkung! Sollten deine Armeen Verluste erlitten haben, tausche die dezimierten Einheiten sofort mit frischen aus den Militärlagern an den Grenzen aus und schicke sie zurück in eine deiner Burgen um sie wieder aufzustocken.

Achte auch auf die Militärlager. Es sollten immer genügend Truppen dort stationiert sein, zum einen, um den eigenen Armeen immer genügend Verstärkung schicken zu können, und zum anderen, um die Verteidigung im Falle eines plötzlichen Angriffes des Feindes aufrecht zu erhalten.

Der nächste Schritt ist der wichtigste: Schneide den Feind von seiner Verstärkung ab! Greife jede seiner Armeen an, ehe du die größeren Städte und Festungen erroberst!

Der Feind darf keine Verstärkung erhalten!

(Mit einem kleinen Trick, kannst du auch gewährleisten, dass der Feind keine Verstärkung ausbilden kann: Schicke mehrere Bauerneinheiten in die Nähe jeder feindlichen Burg/Festung/Zitadelle und Stadt/Großstadt/Metropole. Dann lass immer eine Bauerneinheit die Stadt belagern.

Während der Belagerung, kann der Feind in der Stadt keine Truppen ausbilden.

Sobald die Garnisonen einen Ausfall machen und deine Bauern vernichten, schicke sofort die nächste Truppe als ersatz und sorge dafür, dass die Belagerung immer aufrecht erhalten wird.)

Dann errobere eine feindliche Stadt oder Festung nach der anderen. Sorge dafür, dass nur noch die Hauptstadt übrig bleibt, aber greife diese nicht sofort an.

Dein Hauptheer allerdings sollte sich ständig nahe der Hauptstadt aufhalten.

Warte bis deine anderen Armeen die restlichen Feindregionen errobert haben, dann bereite dich auf die letzte große Schlacht vor:

Schicke alle Armeen exakt zur selben Zeit gegen die gegnerische Hauptstadt um ihnen keine Chance auf Gegenwehr zu lassen.

Wenn deine starken und vollzähligen Armeen den Feind dann belagern, wird er entweder selbst bald einen Ausfall wagen bei dem er vernichtet wird, oder irgendwann durch die anhaltende Belagerung zu Grunde gehen.

Wenn du ungeduldig bist und keine Zeit hast um auf die Kapitulation zu warten, dann greife ihn nach ein, zwei Runden an, wenn du genügend Belagerungsgeräte gebaut hast und bereit bist die letzte Schlacht zu schlagen.

Die Hauptstadt wird dann dir gehören und dein Gegner wird vom Angesicht Europas getilgt worden sein!

Ist dieser Beitrag hilfreich?


Kampftipps: Schlachtfeld

von: Nickelinho / 27.11.2006 um 16:43

Bevor Ihr wild und rücksichtslos einen Gegner auf der Kampagnenkarte angreift, solltet Ihr die territorialen Bedingungen wie Berge, Flüsse, Wälder et cetera beachten, denn diese Faktoren sind genauso entscheidend wie die Einheitenzahl und der Ausgleich der Einheitentypen.

Greift Ihr Euren Feind an, der viele Kavallerieeinheiten hat, ist es besser im Wald als auf offenem Feld zu kämpfen, da die Pferde Eure Infanteristen nicht mehr effektiv zerreiten können, gleiches gilt für Bogenschützen, die im Wald bedeutend weniger Gegner niederstrecken als auf dem Feld.

Dies sollte euch schon bei der Rekrutierung der Einheiten bewusst sein, denn kämpft Ihr in Russland oder Ägypten, müsst Ihr häufiger auf freiem Feld bzw. auf offener Wüste kämpfen, als in den westeuropäischen Regionen oder gar Amerika.

Wer in Unterzahl angreifen oder verteidigen muss, hat schon ab "normal" bei sofortiger Berechnung so gut wie keine Chance. Tragt Ihr die Schlacht jedoch selber aus, könnt Ihr durch geschickte Positionierung Eurer Einheiten, wie versteckt hinter Bäumen, den Feind vorbeiziehen lassen und deren General und Bogenschützen, die meist in den hinteren Reihen stehen, mit den versteckten Einheiten töten.

Ist dieser Beitrag hilfreich?


Weiter mit: Medieval 2 - Taktiken: Belagerungs-Hilfe / Rebellensiedlung mit Unterzahl einnehmen. / Gemeiner Belagerungssieg / Die stärksten Einheiten des Spiels / Brückenschlachten (Verteidigung)

Zurück zu: Medieval 2 - Taktiken: Azteken einfach besiegen - Vietcong Style / Richtige Aufstellung bei Schlachten / Erste Schritte und der Sieg! / Schotten / Lösung

Seite 1: Medieval 2 - Taktiken
Übersicht: alle Tipps und Tricks

Cheats zu Medieval 2 - Total War (6 Themen)

Medieval 2

Medieval 2 - Total War spieletipps meint: Perfekte Mischung aus Runden- und Echtzeitstrategie im Mittelalter-Szenario. Die riesigen Massenschlachten suchen ihresgleichen, das Balancing ist ausgefeilt. Artikel lesen
Spieletipps-Award93
Die 10 besten Aufbauspiele

Die 10 besten Aufbauspiele

In den vergangenen Jahren haben die Entwickler Aufbaustrategen nicht gerade mit viel Nachschub verwöhnt. Dennoch (...) mehr

Weitere Artikel

Yu-Gi-Oh! - Duel Links: "Free 2 Play"-Kartenspiel für iOS und Android angekündigt

Yu-Gi-Oh! - Duel Links: "Free 2 Play"-Kartenspiel für iOS und Android angekündigt

Zeit für ein Duell auf iOS oder Android: Konami kündigt mit Yu-Gi-Oh! - Duel Links ein neues Kartenspiel f&uu (...) mehr

Weitere News

Gewinnspiel

Adventskalender Tür 9: Audio-Paket
Jetzt mitmachen!

Newsletter

Mit diesem Formular kannst du den Spieletipps.de Newsletter kostenlos abonnieren.

Medieval 2 (Übersicht)

beobachten  (?