Suikoden IV: Buch 11: Geheimnisse des Handels

Buch 11: Geheimnisse des Handels

von: OllyHart / 12.11.2007 um 13:15

  1. Kaufe günstig, verkaufe teuer: Das ist das grundlegende Prinzip beim Handeln. Tu das Gegenteil, und du bist raus aus dem Geschäft! Wer dieses wichtige Prinzip nicht versteht, wird kein guter Geschäftsmann!
  2. Bleib in Bewegung: Die Preise für Handels-Items sind von Stadt zu Stadt verschieden. Setz dich in Bewegung! Finde selbst heraus, in welchen Städten du günstig kaufen und teuer verkaufen kannst.
  3. Höre auf die Gerüchte: Du kannst dem Tratsch glauben, der in den Handelsposten erzählt wird. Wenn sich die Preise der Items dramatisch ändern, ist das deine Chance, Profit zu machen. Halte die Ohren offen!
  4. Bau auf deinen Erfolgen auf: Wenn dein Handelsvolumen steigt, darfst du auch mit gewinnbringenden Items handeln! Auch wenn deine Gewinnspanne anfangs noch nicht so hoch ist, bleib dran, und verkaufe des täglichen Bedarfs. Deine Bemühungen werden sich ganz sicher eines Tages lohnen! Da du nun die ersten Schritte zum erfolgreichen Händler getan hast, möchte ich dir noch folgende Worte mit auf den Weg geben: Jeder gute Händler freut sich nicht zu sehr über seinen Gewinn und ärgert sich nicht zu sehr über einen Verlust!

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Dieser Eintrag gehört zu Suikoden 5 und nicht zu Suikoden 4.

16. Juni 2010 um 11:58 von LordHaruka melden


Buch 12: Die Feitas-Drachenkavallerie

von: OllyHart / 12.11.2007 um 13:16

Drachenpferde sind im Südwesten von Falena heimisch. Obwohl sie Furcht einflößend aussehen, sind sie sanftmütig und intelligente Geschöpfe. Aufgrund des freundlichen, gutmütigen Wesens dieser Geschöpfe begannen die in ihrer Nähe lebenden Menschen, im harmonischen Miteinander mit den Drachenpferden zu leben, was letztlich zu einer Lebensgemeinschaft führte. Diese Gemeinschaft war der Ursprung der Drachenpferde-Kavallerie. Zunächst galten die Menschen, die mit Drachenpferden lebten, als Barbaren, zu wild als Untertanen der Königin. Und sie wurden genau wie Raftfleet verfolgt. Die Unterwerfung der Gemeinschaft aus Drachenpferden und Menschen hatte oberste Priorität im Königinnenreich. Doch das Volk aus Drachenpferden und Menschen, die dank dieser Geschöpfe sehr beweglich waren, ergab sich nicht. Sie verteidigten jahrelang energisch ihr Land gegen das Königinnenreich. Das Gebiet um den heutigen Hafen von Spinacks und südlich davon war einst ihr eigenes, unabhängiges Gebiet. Das Königinnenreich schaffte es nicht, dort Fuß zu fassen. Doch mit der Gründung von Nagarea erfuhr diese Feindschaft plötzlich eine dramatische Wendung.

Nagarea war eine gewaltbereite Theokratie, die sich aus einer Gruppe kleiner Nationen im Süden bildete. Zur weiteren Ausdehnung sandte sie einen "bewaffneten Missionstrupp" nach Falena. In Wahrheit waren die so genannten Missionäre ein Eroberungsheer. Plötzlich standen sie einem gemeinsamen Feind gegenüber. Und so kämpften Menschen und Drachenpferde mit der Armee der Königin Seite an Seite. Je länger die Kämpfe andauerten, desto enger wurde ihr Bündnis. Drachenpferde legen ihre Eier nur in eine Höhle an den Ufern des Feitas. Wenn sie gezwungen werden, sie an einer anderen Stelle zu legen, schlafen die Eier ein und lassen sich nicht mehr ausbrüten. Niemand weiß, warum. Daher könnten die Drachenpferde nicht überleben, wenn sie gezwungen wäre, an einen anderen Ort zu fliehen. Nach einem Dogma des Nagaristen-Ordens sind Drachenpferde böse und unheilige Kreaturen, von denen die Welt 'gesäubert' werden muss. Wenn es Nagarea gelungen wäre, die Ländereien der Drachenpferde und Menschen zu erobern, hätte dies sicher das Abschlachten des gesamten Drachenpferde-Bestandes bedeutet. Also kämpften die Menschen und Drachenpferde umso verzweifelter. Der Kommandant der Ritter der Königin betrachtete sie als gleichberechtigte Bürger von Falena. Er führte die Hauptstreitkraft der königlichen Armee mit strenger Hand in blutige Schlachten. Und sie verteidigten die Höhle der Drachenpferde bis zum Ende.

Man kann sagen, dass die wichtigste Folge dieses Krieges nicht der Sieg war. Vielmehr war es die große Solidarität, die zwischen der Armee der Königin und den Menschen mit den Drachenpferden entstanden war. Nach dem Krieg würdigte die Königin offiziell die Verdienste der Menschen und Drachenpferde. Das gesamte südwestliche Gebiet gehörte von da an zu ihnen. Auch das Volk der Drachenpferde und Menschen fühlte sich der Armee der Königin für seine Rettung verpflichtet und schwor dem Königinnenreich Falena die Treue. Sie wurden in einer Militärstreitkraft organisiert, die dem Reich zu Hilfe kam, wann immer es in Schwierigkeiten war. Ihre Drachenpferde und Schwerter waren stets in Bereitschaft. So entstand die Feitas-Drachenkavallerie. Doch schon bald wurden die Stärke, die Gerechtigkeit und Kraft der Drachenkalvallerie schwer missbraucht. Die Senatoren, die ständig in ruchlose Machtkämpfe verstrickt waren, versuchten rücksichtslos, die Drachenkavallerie auf ihre Seite zu ziehen. Diese Intrigen und Täuschungen waren dem einfachen Volk der Menschen, die mit den Drachenpferden lebten, fremd. Sie konnten mit den für die Höflinge typischen Intrigen und Listen nicht umgehen, wurden oft manipuliert und als Helfer oder Untergebene der Senatoren ausgenutzt.

Die Drachenkavallerie war es schließlich leid, für politische Spiele missbraucht zu werden. Deshalb entschied sie selbst, sich einem strengen Regelwerk zu unterwerfen. Sie beschloss, dass es ihre einzige Aufgabe war, Falenas Grenzen zu verteidigen. Sie schwor, sich nie wieder in Falenas interne Konflikte verwickeln zu lassen. Der Sonnenpalast, dem das Verhalten der Senatoren ebenfalls missfiel, stimmte dieser Regelung offiziell zu. Seit sie sich aus der Innenpolitik heraushält, dient die Drachenkavallerie als allgegenwärtige Grenzpatrouille gegen Eindringlinge. Dies brachte ihr den Respekt und das Vertrauen der Bürger von Falena ein. Während des großen Erdbebens im Jahre 164 der neuen Zeitrechnung wurde die Straße, die Falena und Nagarea verband, dauerhaft zerstört. Damit wurde die einst schlimme Bedrohung durch die Nagaristen gemindert. Da sich heute jedoch Armes bedrohlich in Richtung Westen ausdehnt, hat die Drachenkavallerie für Falena nach wie vor eine große Bedeutung.

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Buch 13: Die Regeln der Drachenkavallerie

von: OllyHart / 12.11.2007 um 13:16

Die Feitas-Drachenkavallerie wird nach strengen Regeln geführt. Auf diese Regeln und das gezeigte, von geprägte Verhalten sind die Bürger von Falenas sehr stolz. Aber die Vehemenz, mit der an diesen Regeln festgehalten wird, lässt die Kavallerie manchmal starrsinnig erscheinen. Das beste Beispiel dafür ist das Verbot von Frauen, der Drachenkavallerie beizutreten. Es entspricht zwar der Wahrheit, dass Frauen bei den Frauen der Drachenkavallerie nicht auf Drachenpferden ritten, aber das war nur ein Brauch. Es war nie eine unumstößliche, festgelegte Regel. In Wahrheit hielt sich die Drachenkavallerie nur an die damaligen Gepflogenheiten im Königinnenreich. Damals konnten nur Männer Ritter der Königin werden, somit folgte die Drachenkavallerie dieser Tradition. Später war es auch Frauen erlaubt, den Rittern der Königin beizutreten. Aber die Drachenkavallerie hielt beharrlich an ihren eigenen Regeln und Traditionen fest und folgte nicht diesem Beispiel. Frauen sind noch immer ausgeschlossen. Doch die Regeln sollten nicht nur aufgrund von Traditionen bestehen. Der Grund für die Aufrechterhaltung einer Regel muss wohl überlegt und darf nicht hinterfragt werden. In sich ändernden Zeiten sollten vielleicht auch Regeln angepasst werden.

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