Rome - Total War: Der Weg zum Sieg - Legionäre, Roms stärkste Waffe

Der Weg zum Sieg - Legionäre, Roms stärkste Waffe

von: Lord-of-Coolness / 09.06.2012 um 12:27

Die römischen Fraktionen haben einen entscheidenden militärischen Vorteil gegenüber allen anderen Fraktionen - ihre Legionäre.

Während sich andere Fraktionen auf ganz bestimmte Eliteeinheiten spezialisiert haben, wie zB die Griechen auf ihre Hopliten, die Parther auf ihre berittenen Bogenschützen oder die Karthager auf ihre Kriegselefanten, bietet einem das römische Heerwesen eine Einheitengattung, die jeder anderen durch ihre Vielseitigkeit überlegen ist - der Legionär.

Das Grundprinzip für das richtige Verständnis und die richtige Verwendung von Legionären und ihren elitären Verwandten, den Prätorianern und der Stadtkohorte, ist recht simpel: Legionäre wirken nur in der Masse. Nicht die Überzahl der eigenen Truppen ist entscheidend, jedoch sollte eine gewisse Grundanzahl an Legionärseinheiten zur Verfügung stehen um ihr Potenzial richtig einsetzen zu können.

Legionäre sind extrem gut gepanzert und trotzen selbst schwersten Beschuss. Im Notfall können sie ihre Formation in die Schildkrötenformation wechseln um dem Pfeilbeschuss als geschlossene Fläche aus blankem Stahl zu trotzdem.

In der Regel ist diese überlegene Panzerung der Schlüssel zum Erfolg. Die Legionäre sind eine defensive-Angriffstruppe. Wenn man vorrückt sollte man nie als erster in den Angriff übergehen. Das soll der Feind machen. Wenn er lieber abwartet, verlagert die Front näher an den Gegner. Immer näher, bis der Feind angreift. Wenn der Feind immer noch tatenlos ist, kann man die Legionäre bis wenige Meter an die feindlichen Linien schicken, wo sie dann mit ihren Wurfspeeren verheerende Verluste zufügen.

Wenn nun der Gegner endlich angreift, sollten sich die eigenen Truppen nicht in Bewegung befinden und auch nicht selbst auf den Feind zulaufen. Der Feind sieht sich so einer geschlossenen Linie aus schwergepanzerten Infanteristen gegenüber, die er nur schwer durchbrechen kann. Noch schwerer wenn sich seine Infanterie zuerst lange verausgaben muss, während sie auf die Legionäre zulaufen.

Die ersten Momente des darauffolgenden Kampfes sind entscheidend. Lasst eure Legionäre immer ihre Linie beibehalten, komme was wolle. Wenn ihr eure Legionäre in den "Bewachen"-Modus setzt, werden sie dies ohnehin tun.

Der Feind muss nun ersteinmal eure Frontlinie durchbrechen, kein leichtes Unterfangen, bedenkt man dass Legionäre äußerst zäh und widerstandsfähig im Nahkampf sind.

Nun bietet sich euch daher die optimale Gelegenheit für ein Flankenmanöver. Schickt Kavallerie zu einer der beiden Flanken, während Plänkler und/oder leichte Unterstützungseinheiten die andere Flanke attakieren.

Euer Gegner befindet sich nun in einer eisernen Zange. Von vorne ist er den gnadenlosen Legionären ausgeliefert, welche einen Durchbruch unmöglich machen. Die eine Flanke wird durch Plänkler aufgerieben und die andere von Kavallerie überrannt.

Was nun folgt dürfte keine Überraschung sein - eure Gegner werden höchstwahrscheinlich schon bald die Flucht antreten.

Wichtig bei diesem Vorgehen ist eine gute Vorrausplanung. Ist euch euer Gegner zahlenmäßig weit überlegen, sollte vorsichtiger agiert werden. Ebenso falls euer Gegner starke Artillerie oder gar vernichtende Einheiten wie Elefanten mit sich führt.

Bei den klassischen Feinden, wie den Barbarenstämmen der Gallier oder Germanen jedoch dürfte diese Strategie äußerst zufriedensstellenden Erfolg zeigen.

Je nachdem wie viele Einheiten eure Streitmacht zählt, solltet ihr wenn möglich nicht sämtliche Legionärseinheiten in der Frontlinie verwenden, sondern einige als Reserve zurückbehalten, um im Falle eines Durchbruches bei eurer Legionärslinie schnell Verstärkung hinschicken zu können um die Bresche zu schließen.

Je nachdem wie gut eure Einheiten sind, desto erfolgreicher wird diese Taktik. Wenn ihr statt Legionären die elitären Soldaten der Prätorianischen Garde oder der Stattkohorte einsetzt, wird das Resultat noch glorreicher werden. Ebenso könnt ihr für die Flankenattacke statt gewöhnlicher Reiterei die mächtige Prätorianische Kavallerie in den Kampf schicken um euren Sieg noch ruhmreicher und die Niederlage eures Feindes noch fataler aussehen zu lassen und die Streitkräfte eures Feindes zu zerschmettern.

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Wirklich sehr gut beschrieben und die Taktik ist ausnahmslos effektiv aber leider wie du schon beschrieben hast nur gegen Barbarenstämme, denn bei Phalangen werden Legionäre aufgerieben wenn sie nur ihre Linie beibehalten. Dennoch gute Taktik.

01. August 2012 um 16:42 von Cakes melden


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Köder und Falle

von: Lord-of-Coolness / 07.07.2012 um 09:18

Eine Schlacht zu gewinnen ist keine große Meisterleistung. Ein Sieg auf dem Schlachtfeld darf nicht mit einem tatsächlichen Sieg verwechselt werden. Wenn man mit einer eindeutigen Übermacht eine viel schwächere gegnerische Armee vernichtet, dabei aber den Großteil seiner eigenen Truppen verliert ist das kein tatsächlicher Sieg.

Die eigenen Verluste so gering wie möglich zu halten sollte das wahre Ziel eines jeden Feldherren sein.

Um das zu erreichen gibt es mehrere Taktiken, die einem mit geringen Verlusten den Sieg bringen können.

Eine dieser Taktiken ist speziell für Völker mit guten Lanzenträgern, Phalanxen oder Hopliten und Fernkampf-Kavallerie geeignet.

Die Armee sollte im Idealfall aus 8 Fernkampf-Kavallerie Einheiten und 12 Lanzenträger/Phalanx/Hopliten Einheiten bestehen.

Die Taktik ist in fast jeder Situation anwendbar und verspricht eine sehr hohe Siegeswahrscheinlichkeit - vorrausgesetzt natürlich, dass man sie richtig umsetzt.

Beim Beginn der Schlacht ist die Aufstellung das entscheidende.

Die 12 Phalanx Einheiten müssen in drei Gruppen zu jeweils 4 Einheiten zusammengefasst werden. Die 1te Gruppe sollte eine normale Frontlinie bilden und paralell zur gegnerischen Armee stehen. Die beiden anderen sollten jeweils links und rechts von der 1ten Gruppe in ein paar Metern Abstand weiter hinter aufgestellt werden. Die 12 Einheiten bilden also eine lange Schlachtlinie, wobei die vier mittleren Einheiten jedoch ein paar Meter weiter vorne als die hinteren stehen.

Kommen wir nun zu der Kavallerie. Diese 8 Reitereinheiten sollten in 3 Gruppen zu jeweils 2 Einheiten gruppiert werden, die zwei restlichen Kavallerieeinheiten lässt man ohne Gruppierung.

Nun positioniert man die 1te Kavalleriegruppe an der linken Flanke, neben den Lanzenträgern, jedoch ein gutes Stück entfernt, sodass sie nicht direkt an die Frontlinie anschließen. Die 2te Gruppe wird gleich der 1ten an der anderen Flanke postiert.

Nun wird die 3te Gruppe vor die mittlere Phalanxtruppe gestellt, die beiden einzelnen Kavallerieeinheiten jeweils vor den beiden anderen Lanzenträgergruppen.

Nun sollte euer Heer zwei Linien bilden. Die hintere Linie besteht aus: Kavalleriegruppe - Phalanxgruppe - Phalanxgruppe - Phalanxgruppe - Kavalleriegruppe

Die vordere Linie besteht aus: Kavallerieeinheit - Kavalleriegruppe - Kavallerieeinheit.

Nun zu den Aufgaben der jeweiligen Gruppen:

Wenn die Schlacht begonnen hat, müsst ihr zuerst einmal eure dritte Kavalleriegruppe, welche vor der mittleren Phalanxgruppe postiert ist, nach vorne, direkt zum Feind schicken.

Die beiden einzelnen Kavallerieeinheiten sollen ein paar Sekunden später ebenfalls nach vorne geschickt werden.

Während die zwei Reitereinheiten der 3ten Kavalleriegruppe nun frontal auf den Feind zureiten und sobald sie in Reichweite sind ihre Fernkampfwaffen benutzen um die Gegner zu dezimieren, reiten die beiden einzelnen Kavallerieeinheiten jeweils an die linke und die andere Einheit an die rechte Flanke des Feindes.

Eure Fernkampfkavallerie wird dem Feind kaum Verluste zufügen, jedoch wie eine lästige Hornisse vor dem Löwen herumschwirren, der vergeblich versucht euch mit seiner Pranke zu verjagen, ehe er schließlich so wütend ist, dass er Aufspringt und euch nachjagt.

Denn das ist euer Ziel. Irgendwann wird es dem Feind zuviel, dass eure Fernkämpfer ihn unbehelligt angreifen, und er wird in die Offensive gehen.

(Wenn der Feind viele Fernkämpfer hat, dann lasst eure Kavallerie lockere Formation einnehmen und wenn möglich sollten sie immer in Bewegung bleiben)

Wenn der Feind jetzt in die Offensive geht, lasst eure Reiter den Rückzug antreten. Versucht dass euch die gegnerischen Truppen immer dicht an den Fersen sind, während ihr zurückreitet.

während des Rückzuges, sollten sich die beiden Flankentrupps unauffällig zu der mittleren Kavalleriegruppe bewegen, sodass sie während des Rückzugs langsam zu einer einzigen Reitergruppe, bestehened aus vier Kavallerieeinheiten, werden.

Der Feind hetzt euch nun nach. Aber sorgt dafür, dass er auf keinen Fall aufhört und sich wieder an seine alte Position begibt, sondern haltet ihn dicht an euren Fersen.

Denn nun lockt ihr sie direkt in die Falle.

Wenn das Timing passt und ihr eure Kavallerie im richtigen Moment zurückgeschickt habt, wird die gesamte feindliche Armee gegen eure vier Einheiten der mittleren Phalanxgruppe prallen und dort in einen unerbittlichen Stellungskampf verwickelt werden.

Sollten sich einige feindliche Truppen nicht hineinreißen lassen, treibt sie mit eurer 1ten und 2ten Kavalleriegruppe von der Flanke aus nach innen, hinein in den tödlichen Kessel, wo sie gegen die Wand eurer Lanzenträger kämpfen müssen.

Wenn ersteinmal alle gegnerischen Einheiten dort drinnen sind, habt ihr sie in der Falle und nun ist es wichtig, dass ihr keinen Fehler macht.

Eure beiden Phalanxgruppen an den Flanken müssen sich nun rasch daran machen, dass es aus eurer Falle kein Entrinnen gibt. Sie sollen sich von der Flanke nähern, im rechten Winkel zur mittleren Phalanxgruppe. Damit schließt sich nun von drei Seiten die wand der Speerträger gegen eure Feinde.

Wenn ihr nun die beiden Flankenphalanxgruppen nach oben hin etwas in die Schräge stellt, und damit gemeinsam mit der mittleren Truppe ein gleichseitiges Dreieck bildet, hat der Feind keine Chance mehr zu entrinnen.

Da man Speerträger wenn überhaupt nur von der Flanke oder von hinten besiegen kann, hat der Feind praktisch keine Chance euren eisernen Wall zu durchbrechen.

Abgesehen davon können eure Fernkampfkavallerieeinheiten nun ungestört auf die eingezwängten Feinde schießen, welche keine Deckung vor dem Beschuss haben und in einem Massaker vernichtet werden.

Fliehende Feindtrupps werden direkt in eure speere hineinrennen, und wenn ihr schließlich den letzten Feind getötet habt, werdet ihr einen Sieg errungen haben, bei dem ihr mit äußerst geringen Verlusten ein komplettes feindliches Heer vernichtet habt, ohne dass es feindliche Überlebende gibt, die sich nach der Schlacht nochmal sammeln können.

Aber Vorsicht: Diese Taktik ist nicht 100% verlässlich, da man auch wirklich das richtige Timing für den taktischen Rückzug erwischen muss, damit der Erfolg garantiert ist. Ebenso dürfte es schwierig werden, wenn die feindlichen Einheiten zu mächtig sind. Wenn nämlich in eurem Phalanxkessel schwere Eliteeinheiten wie die Stadtkohorte eingeschlossen sind, könnte es durchaus möglich sein, dass es diesen gelingt durchzubrechen, auch wenn das eher unwahrscheinlich ist.

Mit etwas Geschick, taktischem Gefühl und Glück wird euch diese Taktik jedoch glorreiche Siege erringen lassen.

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Sturm gegen Epische Stadtmauern

von: Lord-of-Coolness / 09.07.2012 um 16:47

Die höchste Stadtstufe die eine Siedlung erreichen kann ist die Metropole. Diese Stufe, welche wie auch die Großstadt stehen nur den zivilisierten Völkern zur Verfügung, also allen außer den Barbarenvölkern.

Eine Metropole hat die Möglichkeit ihre Stadtmauern bis zur höchsten Stufe aufzurüsten und sie damit zur "Epischen Stadtmauer" zu machen.

Diese Stadtmauer, sollte nicht mehr einen so lächerlichen Namen tragen, denn in Wirklichkeit macht es eure Stadt zu einer regelrechten Festung. Ein Bollwerk das kaum überwunden werden kann.

Die Verteidigungsgeschützanlagen dieser Mauern sind tödlich und richten verheerenden Schaden unter Gegnern an.

Doch leider gibt es bei dieser Stadtmauer auch einen schweren Nachteil - der Feind wird nämlich automatisch auf die Stadtmauer angepasst. Wenn ihr also eine Epische Stadtmauer hat, werden die Angriffs/Belagerungs Türme des Feindes automatisch zur höchsten Stufe aufgerüstet. Auf dieser Stufe sind diese fahrenden Festungen grausame Waffen gegen die Verteidiger. Der gesamte Belagerungsturm ist mit Eisenplatten gepanzert und kann praktisch unmöglich in Brand gesetzt werden. Zudem verfügt der Turm ganz oben über ein gewaltiges Geschütz, eine riesige Balliste, die mächtige Geschosse abschießt. Diese Geschosse reißen bis zu einem Dutzend Männer mit nur einem Schuss vom Wall und können problemlos alle Verteidigungstruppen auf den Wällen beseitigen, ehe sie den Wall erreicht haben und die Feinde über den Turm den Wall stürmen.

Wenn ihr nun die Metropole angreift, dann müsst ihr höchst vorsichtig und achtsam sein. Baut keine Rammböcke, denn die sind völlig sinnlos und werden schon hundert Meter vor dem Tor von den Torgeschützen zerstört. Ebenso sinnlos sind Angriffsleitern, den die Einheit welche diese Leitern aufstellen soll verliert vermutlich den Großteil ihrer Männer ehe sie den Wall erreicht hat und hat oben keine Chance mit nur so wenigen Männern den Wall auch zu halten.

Deshalb braucht ihr: 2 Belagerungstürme und 2+ Tunnelzugänge.

Die beiden Belagerungstürme sollen jeweils den linken und rechten Wallabschnitt neben dem Tor angreifen. Die beiden Tunnelzugänge werden vom Computer zu Beginn der Schlacht fast willkürlich gesetzt, aber das ist egal.

Für den Angriff braucht ihr eine halbwegs starke Armee und vor allem: Mehrere gut-gepanzerte Infanteristen und mehrere schnelle und halbwegs gut gepanzerte Kavallerieeinheiten.

Die gepanzerte Infanterie wird die beiden Belagerungstürme bedienen und mittels der Tunnelzugänge die Wälle untergraben und zum einsturz bringen.

Nun handelt wie folgt:

Zuerst schickt ihr die beiden Belagerungstürme rechts und links neben das Tor und stürmt diese beiden Wallabschnitte.

Währenddessen sollten die Truppen bei den Tunneln zum graben beginnen.

Als nächstes wartet ihr bis eure Belagerungsturm-Einheiten auf dem Wall stehen und schickt sie dann direkt zum Torhaus.

Das Torhaus muss um jeden Preis errobert werden, egal ob ihr dafür diese Einheiten opfern müsst.

Nun werden schon bald die Tunneltruppen Erfolg gehabt haben und die Wälle werden einstürzen. Nun müsst ihr rasch eure Kavallerie durch die Mauerbresche schicken und sie direkt zum Hauptplatz des Feindes oder zuerst gegen eventuelle feindliche Fernkämpfereinheiten hinter dem Wall schicken.

Dann solltet ihr bereits das Torhaus errobert haben.

Schickt nun eure verbliebenen Truppen in zwei Gruppen aufgeteilt in die stadt. Eine Truppe rückt durch das Tor vor, während die Andere durch eine oder beide Mauerbreschen heingelangt.

Stellt die Einheiten auf lockere Formation, damit sie nicht von den Geschützstellungen in den Türmen der gegnerischen Mauer zu stark aufgerieben werden.

Seid ihr in der Stadt, schickt allesamt zum Stadtzentrum.

Versucht um jeden Preis das Zentrum so schnell wie möglich zu erreichen. Habt ihr das getan, versucht es zu verteidigen, bis ihr gesiegt habt.

Wenn die verstreuten Feindtruppen sich zum Stadtzentrum zurückziehen wollen, müsst ihr sie aufhalten ehe sie den Platz erreicht haben. Postiert also eure Infanterie in den Straßen die zum Hauptplatz führen und haltet die Feinde solange auf bis ihr gesiegt habt.

Falls ihr nämlich eine Stadt mit überlegenen Defensivtruppen angegriffen habt, könnt ihr so auch gewinnen wenn eure Feinde noch bei weitem mehr Truppen haben. Aber entscheidend ist nur die Kontrolle über das Stadtzentrum und wenn ihr die Straßen lange genug haltet um zu gewinnen, ist es egal wie viele gegner noch am Leben gewesen sind, denn nach der Einnahme sind sowieso alle Tot.

Diese Taktik ist relativ erfolgsgarantierend, jedoch kommt es natürlich auch auf eure Truppen an und die Anzahl eurer Kämpfer. Aber für Ausgeglichene Schlachten, oder Schlachten gegen eine bis zu doppelt so starke gegnerische Verteidigungsarmee, dürfte diese Taktik den Sieg ermöglichen.

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Ich wüsste nicht, dass man Tunnel bei einer Epischen Steinmauer graben kann. Bei mir gehen Leitern ebenso nicht, man kann nur Rammböcke und Türme bauen, wobei ich Onager doch lieber vorziehe.

16. September 2012 um 20:56 von Funkytom melden


Strategische Positionen - 1 - Rhodos

von: Lord-of-Coolness / 16.07.2012 um 16:15

Die Siedlung Rhodos auf der gleichnamigen Insel ist eine der wichtigsten strategischen Positionen in Rome Total War.

Zu Beginn des Spieles ist sie in der Hand der Griechischen Städte.

Wenn ihr eine der Fraktionen spielt, die am Mittelmeer gelegen ist, solltet ihr nicht zögern diese Siedlung so schnell wie möglich zu errobern. Zum einen erhaltet ihr dadurch die Kontrolle über den Koloss von Rhodos, der euer Handelseinkommen in die Höhe schießen lässt, und zum anderen habt ihr eine fast unbezahlbar wichtige strategische Position.

Inseln sind sowieso strategisch gesehen von unschätzbarem Wert, da sie nur vom Meer aus angegriffen werden können und gegen Landarmeen imun sind. Wenn ihr also eine starke Flotte habt, könnt ihr jede Invasion bereits auf dem Meer vereiteln. Das bringt den Vorteil, dass man sich nicht ständig Sorge um die Verteidigung machen muss und in Ruhe dort sowohl wirtschaftliche als auch taktische Stützpuntke errichten kann.

In Rhodos könnt ihr rasch eine Armee aufbauen, ohne sonderlich viel Widerstand auf dem Meer anzutreffen, von ein paar Piratenschiffen mal abgesehen.

Da Rhodos sehr nahe am Festland liegt, können Truppen von dort aus binnen einer Runde von der Insel ans Festland gebracht werden.

Rhodos liegt zudem so zentral, dass man mit etwas Geschick und ein wenig Glück innerhalb von kürzester Zeit ganz Kleinasien errobern kann. Da die kleinasiatischen Völker Defensiv extrem benachteiligt sind, sollte es kein Problem sein eine Siedlung nach der Anderen zu überennen. Auf offener Feldschlacht haben die schnellen Reiter dieser Völker einen Vorteil, ebenso die Kataphrakt-Kavallerie welche manche von ihnen befehligen. Doch in Städten werdet ihr nur schwache Milizen und einfach Fernkämpfer antreffen, die nur gelegentlich Kavallerie Unterstützung haben, was aber in Städten kaum ausschlaggebend ist.

Wenn ihr also ersteinmal Rhodos unter eure Kontrolle gebracht habt, verfügt ihr über eine der wichtigsten strategischen Positionen und eurer Invasion nach Kleinasien steht nichts mehr im Weg.

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Ich spiele Rome Total War schon über 4 Jahre und mir ist es nicht aufgefallen! Vielen Dank für den Tipp hört sich sehr hilfreich an.

01. August 2012 um 21:29 von Cakes melden


Strategische Positionen - 2 - Salamis

von: Lord-of-Coolness / 16.07.2012 um 16:15

Die Siedlung Salamis, welche auf der Insel Zypern liegt ist eine der wichtigsten strategischen Positionen in Rome Total War.

Wenn ihr plant einen Feldzug gegen Ägypten und die angrenzenden Gebiete Kleinasiens zu führen, ist diese Siedlung unverzichtbar.

Durch die Insellage, seid ihr vor Landinvasionen geschützt und könnt euch voll und ganz dem Aufbau einer Angriffs-Streitmacht widmen.

Mit einer starken Flotte könnt ihr jeden Versuch Ägyptens diese Siedlung zurückzuerrobern schon im Keim ersticken und zudem durch Hafenblockaden die Ägypter von ihren Handelseinkommen abschneiden.

Wenn eure Streitmacht stark genug ist, könnt ihr von Salamis aus die gesamte ägyptische Küstenlinie in kürzester Zeit errobern.

Tempo spielt dabei eine große Rolle. Da die Ägypter sehr Invasionsfreudig sind, werden sie den Großteil ihrer Streitkräfte verwenden um die Seleukiden und andere Feinde anzugreifen und zu vernichten. Dadurch liegen ihre Küstenstädte mit nur wenig Verteidigung zurück.

Da ihre Armeen aber nie weit weg sind müsst ihr sehr schnell vorgehen und am besten mit mehreren Armeen gleichzeitig zuschlagen um Erfolg zu haben. Eure Schiffe sollten die Häfen blockieren und gleichzeitig wenn nötig Verstärkungstruppen an Land bringen.

Wenn ihr ersteinmal die zentralen Küstenstädte der Ägypter errobert habt und auch Alexandria unter eure Kontrolle gebracht hat, steht der kompletten Erroberung Ägyptens und der angrenzenden Regionen nichts mehr im Weg.

Also versucht so rasch wie möglich Salamis zu errobern, wenn ihr im Sinn habt den Ägyptern ein schnelles Ende zu bereiten und die fruchtbaren Länder des Niltales Teil eures Imperiums zu machen.

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01. August 2012 um 21:31 von Cakes melden


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