Rome - Total War: Die Julier - Kampagnen Guide

Die Julier - Kampagnen Guide

von: Lord-of-Coolness / 25.06.2012 um 20:51

Drei römische Familien kämpfen im Namen Roms für die Republik. Sie errobern, expandieren und dehnen die Grenzen des Reiches immer weiter aus.

Die drei Familien stoßen in jeweils vollkommen andere Länder und Gebiete vor. Das Hauptaugenmerk der Bruti liegt auf Griechenland und Makedonien. Sie wollen die Kontrolle über dieses zentrale Gebiet am Mittelmeer erlangen, da sie dort eine optimale Ausgangsposition für ihre Invasionen nach Kleinasien sowie auch für ihre Feldzüge gegen die Völker beim Schwarzen Meer haben.

Die Skipionen sind auf dem Meer zuhause. Ihre Flotten überragen die aller anderen römischen Familien und ihr größtes Ziel ist die Vernichtung Karthagos, dem Erzfeind Roms. Sie müssen zuallererst Sizilien unter ihre Kontrolle bringen, denn dann können sie von dort aus weiter nach Karthago vorrücken um schon bald das Mittelmeer und die Küste Afrikas zu beherrschen.

Die Julier scheinen vom Pech verfolgt zu sein. Während die glorreichen Armeen der anderen Familien den Kampf gegen Titanen, wie den Griechen, welche einst über die Hälfte der bekannten Welt geherrscht hatten, oder dem stolzen und mächtigen Karthago, welches seit Jahrhunderten eine Hochkultur und stolzer Herrscher über das Mittelmeer ist, antreten, blicken die Julier auf die dunklen und fremden Lande der Barbaren.

Die Julier werden vom Senat verachtet. Das Ansehen der Oberhäupter der Republik zu erlangen ist kein Leichtes für sie. Auch wenn das Volk sie verehrt, so nützt ihnen das wenig solange sie kaum mehr sind als ein Bollwerk, welches Rom vor den Barbarischen Invasionen der Gallier schützen soll.

Die Julier müssen härter kämpfen als alle anderen um sich Roms Achtung zu verdienen und sie müssen Siege vorzeigen um auch als Militärmacht respektiert zu werden.

Doch um das zu erreichen müssen sie stets wachsam sein. Die scheinbar wilden, primitiven und einfälltigen Barbaren zu unterschätzen, ist ein Fehler den kein Anführer machen sollte. Auch wenn die keltischen Stämme weder über die Technologie noch über die hochentwickelte Kultur der zivilisierten Welt verfügen, so sind sie doch eine uralte Macht, die seit Jahrtausenden in Europa lebt und herrscht.

Wer sich in die Lande der Barbaren wagt, sollte sich vor Augen führen das man einen schlafenden Riesen weckt, der wenn er einmal erwacht ist nicht aufhören wird bis jeder der sich ihm in den Weg stellt zermalmt worden ist.

Gallien ist der Schlüssel zur Herrschaft über Europa. Die Julier müssen rasch handeln und gnadenlos mit der ganzen Härte Roms zuschlagen. Die Barbaren lernen schnell und werden bald wissen, wie sie sich gegen die Römer zu wehren haben. Deshalb müssen sie vernichtet werden ehe sie ihre Streitmächte versammeln und gen Süden schicken können.

Eine der wichtigsten Städte der Gallier ist Mediolanum, eine große und alte Siedlung der Kelten, welche direkt vor der Republik liegt. Von dort aus werden die Barbaren ihren Angriff starten. Diese Siedlung muss also rasch eingenommen werden.

Ebenso die gallischen Küstenstädte. Von der Küste aus kann nun der Vormarsch ins Landesinnere begonnen werden, wobei das Hauptaugenmerk auf Allesia, der großen gallischen Festung und ihrer Hauptstadt liegen sollte.

Nachdem Sturz ihrer Hauptstadt sollten die Reste des gallischen Volkes kein Problem mehr darstellen und in mehreren schnellen Angriffen vernichtet werden können.

Nun besitzen die Julier eines der wichtigsten Gebiete in Europa. Nun muss man all seine Ressourcen mobilisieren, denn für die kommenden Kriege wird man tief in die Taschen greifen müssen. Spanien ist reich, doch um diese fruchtbaren Ländereien einzunehmen wird man eine starke Streitmacht brauchen. Dasselbe gilt für Britannien.

Historisch gesehen hatten die Römer eine gute Strategie für eine funktionierende Organisation ihrer Armeen und deren Aufgaben.

Jede Armee bzw Legion erfüllte einen Zweck. Beispielsweise die Legia Parthia war speziell für die Aufgabe ausgehoben worden die Grenzen zum Partherreich zu sichern. Ein kluger Anführer wird also nicht willkürlich Truppen von einem Ort zum nächsten Schicken sondern seine Streitkräfte so aufteilen, dass jede einen bestimmten Zweck erfüllt. Eine Streitmacht soll speziell für die Erroberung Spaniens gebildet werden, eine 2te Armee beginnt mit der Invasion Britanniens und eine 3te und 4te rücken gen Norden gegen die Germanen vor.

Wenn die einzelnen Armeen gut koordiniert sind, wird man in Kürze eine Region nach der anderen Fallen und in die Hand Roms übergehen sehen. Die Armeen werden durch den ständigen Krieg an Erfahrung gewinnen und schon bald werden es Elitestreitmächte sein, deren Veteranen nicht zu stoppen sind.

Die Ausbreitung des Reiches sollte Sternförmig aussehen und von der Mitte Galliens ausgehen. Binnenprovinzen, welche inmitten eures Reiches liegen und an kein feindliches Gebiet grenzen benötigen praktisch keine Garnison zur Verteidigung. Dadurch kann man viel Geld und Soldaten einsparen. Ebenso ist es nicht notwendig die Inneren Provinzstädte durch eine starke Stadtmauer zu schützen und ebenso wenig sind hochentwickelte Militärgebäude vonnöten. Der einzige Zweck den diese Regionen erfüllen, ist eure Taschen zu füllen sodass ihr euren Krieg weiter finanzieren könnt.

Bald werdet ihr bemerken, dass die anderen Familien schnell expandieren und ihre Gebiete wachsen. Ihre Armeen ziehen immer weiter und nur wenige Truppen bleiben in den Heimatregionen zurück. Dies sollte euch später noch von Nutzen sein.

Während all eurer Kriegstreibereien werdet ihr Nebenbei auch noch mit unwichtigen Kleinigkeiten wie den Senatsmissionen zu tun haben. Wenn die Belohnung allerdings nicht sehr verlockend oder die Strafe nicht sehr bedrohlich ist, so solltet ihr keine Gedanken daran verschwenden. Siege gefallen dem Volk. wenn ihr weiter errobert werdet ihr rasch das Ansehen des Volkes für euch gewinnen. Irgendwann werdet ihr sogar so beliebt sein, dass das Volk euch als den wahren Vertreter der Republik ansieht. Der Senat und die Patrizier kümmern sich wenig um den Plebs. Ihr hingegen steht als einer von ihnen da und werdet als strahlender Inbegriff römischer Tugend verehrt.

Nun habt ihr die Möglichkeit eure Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und die Republik nach eurem Bild zu Formen und ein Imperium zu erschaffen, das die ganze Welt erzittern lassen wird.

Eure Armeen müssen dafür Rom einnehmen, was Hochverrat ist. Wenn ihr euch gegen den Senat wendet werdet ihr zwar ein Geächteter sein, den die anderen beiden Familien als Staatsfeind und Verräter betrachten, jedoch sind solch unwichtigkeiten kaum von bedeutung wenn ihr ersteinmal Herr von Rom seid.

Wenn ihr eure Tugend zu sehr schätzt und euch nicht gegen den Senat stellen wollt, gleich wie sehr ihr vom Volk geschätzt werdet, wird irgendwann einmal der Punkt gekommen sein, wo der Senat euch regelrecht hasst. Da das Volk euch liebt und nicht die alten, fetten Optimaten in ihren reichen Patriziervillen, werden die Mächtigen Roms alles daran setzen euch zu vernichten. Einen Krieg zu erklären steht ihnen nicht zu, da ihr nichts falsches getan habt. Doch sie werden euren Anführer des Verrates beschuldigen und von eurer Familie fordern ihn zum Selbstmord zu nötigen. Ihr könnt dieser Forderung nachgehen, doch es wird wenig nützen. Auch den nächsten Anführer eurer Familie wollen die Senatoren tot sehen, und auch den übernächsten und den überübernächsten. Sie werden nicht Ruhe geben bis ihr ihnen schließlich den Krieg erklärt, damit sie einen Grund haben euch zu vernichten.

Darauf solltet ihr gar nicht erst warten sondern den Senat ausrotten sobald sich euch die Gelegenheit bietet, sobald euch das Volk als Retter Roms betrachtet.

Nun, als Imperator über das Römische Reich stehen eurer absoluten Macht nur noch die anderen beiden Familien im Weg, welche euch nun zu vernichten versuchen.

Doch in ihrem Kriegswahn vergaßen sie ihre Heimat ausreichend zu verteidigen und ihre Heere sind weit in der Ferne, weit weg von Rom und den Hauptstädten ihrer Familien.

Schnell solltet ihr Capua und die anderen Städte auf der Italienischen halbinsel einnehmen und anschließend weiter nach Sizilien ziehen und schließlich eine Provinz nach der anderen von euren ehemaligen Verbündeten errobern.

Sind die Bruti und Skipionen ersteinmal vernichet, seid ihr so mächtig, dass kein anderes Reich mehr eine Bedrohung für euch darstellen könnte. Vernichtet sie nun der Reihe nach und werdet Zeuge vom Aufstieg der Julier, der schließlich im Triumphalen Sieg über Europa gipfeln wird.

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mit den juliern habe ich noch gar nicht gespielt

26. September 2012 um 21:21 von Funkytom melden


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Die Phalanx der germanischen Stämme

von: Lord-of-Coolness / 07.07.2012 um 09:19

Die Germanen sind von allen barbarischen Völkern das einzige, welches die Kunst der Pike derart gut beherrscht, um seine Krieger sogar in Phalanxformation kämpfen zu lassen.

Dies ist ein ungeheuer wertvoller Vorteil, der es einem klugen Feldherrn ermöglichen kann seine Feldzüge schnell und tödlich ausfallen zu lassen und seine benachteiligten barbarischen Nachbarn im Sturm zu vernichten.

Die germanische Speerträgerbande ist eine einfache Infanterieeinheit. Sie ist vom Rang und Funktion vergleichbar mit den Speerträgern der Kriegsbanden anderer Barbarenvölker, jedoch mit dem Unterschied dass sie lange Speere tragen und diese in Phalanxformation einzusetzen wissen, während andere barbarische Speerträger kaum mehr als leichte Infanterie mit Holzspießen in der Hand sind.

Phalanxen sind, wie allgemein bekannt sein dürfte, eine der tödlichsten Waffen die einem Feldherrn in Rome Total War zur Verfügung stehen.

Feinde die frontal auf diesen Speerwall treffen werden gnadenlos in Stücke gerissen und selbst einer geringen Anzahl von Phalanxkämpfern kann es gelingen eine Position gegen eine erdrückende Übermacht zu halten.

Doch man darf die Speerträgerbande nicht mit den Phalanxeinheiten professioneller Heere, wie denen der Makedoniern oder der Seleukiden vergleichen.

Dafür fehlt ihnen einiges an Kampfgeist, Disziplin und Können.

Vor allem aber darf man nicht vergessen, dass diese Krieger praktisch keine Rüstung tragen und daher sehr verwundbar gegen Fernangriffe sind. Da ihnen auch das harte Training moderner Armeen fehlt, sind sie oft durch Angriff von der Seite überfordert und geraten in Panik.

Deshalb muss man unbedingt dafür Sorgen, dass sie die Gegner vor sich halten. Beispielsweise beim Angriff oder der Verteidigung von Städten sind sie von unschätzbarem Wert, da die schmalen Gassen, Straßen und Eingänge den Gegnern das Flankieren unmöglich machen und sie sich den Speerträgern also nur frontal stellen können. Frontal jedoch sind sie kaum zu überwinden. Speere sind Speere und egal ob der Krieger eine elitäre Ausbildung genossen hat oder nicht, solange er den Speer haltet wird der Feind sich einem tödlichen eisernen Wall gegenübersehen.

Das einzige worauf ihr als Feldherr nun nur noch achten müsst ist das Ausschalten von gegnerischen Fernkämpfern, die eure Speerträger ins Visier genommen haben. Fernkampfangriffen werden sie nämlich nicht lange trotzen und höchstwahrscheinlich schon bald die Flucht antreten.

Haltet ihnen also diese Gefahr vom Leib und treibt ihnen ruhig sämtliche gegnerischen Nahkämpfer entgegen - diese sind kein Problem für ihre Speere.

Einzig und Allein vor Eliteinfanterie, wie der Stadt- und Prätorianischen Kohorte und Ähnlichen oder anderen Phalanxeinheiten oder sogar Hopliten müssen sich die Speerträger der Germanen in Acht nehmen. Ansonsten sind sie mächtige Krieger, durch die ein kluger Feldherr das Blatt einer Schlacht leicht zu seinen Gunsten wenden kann.

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Ich kann mir garnicht vorstellen das die germanen wussten was eine Phalanx ist

04. August 2013 um 01:43 von Dr_Death98 melden


Karthago

von: Funkytom / 29.09.2012 um 10:46

Ich spiele seit einigen Tagen mit Karthago und bin positiv überrascht. Beim Anfang sollte man darauf achten, dass man ein recht friedliches Verhältnis zu den Griechen aufbaut, damit sie euch nicht beim Verdrängen der Römer aus Sizilien stören. Wenn man Lilybaeum hält und es schafft Messana einzunehmen, sollte man mit einem Angriff auf die griechische Stadt Syrakus vornehmen. Wenn diese von den Römern besetzt wurde, umso besser, da sie dann schon geschwächt sind.

Ihr solltet anfangs um jeden Preis Palma und Caralis halten, da ihr sonst weiter nach hinten gedrückt werdet und sich die römischen Familien dann schneller ausbreiten werden. Numidien könnt ihr erstmal in Ruhe lassen. Sollten sie euch angreifen, dann erobere einfach eine ihrer Städte und schon ist für's erste Ruhe. Nebenbei sollte man sich bereits daran machen, die spanische Stadt Neu-Karthago einzunehmen. Die Gallier sollten als letztes auf der Halbinsel vertrieben werden, was aber nicht gleich am Anfang geschehen sollte.

Hat man Sizilien unter Kontrolle, ist es erheblich einfacher Rom in seinen Grenzen zu halten. Ich empfehle solange sich weiter zu verteidigen, bis man Punier-Infanterie oder zumindest Libyische Speerträger in Karthago und/oder Thapsus ausbilden kann. Wenn man sie in Kombination mit der Langschildkavallerie einsetzt, stellen sie eine gefährliche Waffe gegen römische Truppen dar. Im Idealfall hat man noch Libyische Speerträger hinter der Phalanx, die durchstürmende Generäle oder seitlich Angreifende Infanterie mit angreifen.

Zuerst empfehle ich die untere Stadt der Bruti einzunehmen(Kroton?) und danach die andere. Mit etwas Glück hat man dann bereits alle Familienmitglieder der Bruti ausgelöscht, was ich aber stark bezweifle. Als nächstes folgt die letzte Stadt der Scipionen, Capua. Mit etwas Pech wird der Senat den Scipionen unter den Armen greifen, was sich aber mit einer vernünftigen Taktik und genug Einheiten kaum bemerkbar machen wird. Mit der oberen Strategie sollte es ein Leichtes sein, dort einen Klaren Sieg zu schaffen. Nun stärkt eure Stellung, stellt euch am besten zwei Armeen zusammen und greift den Senat an. Das sollte kein Problem mehr darstellen. Beachtet jedoch, dass ihr mindestens den Senat zerschmettert hat, bevor die Marius Reform eintritt.

In der Zwischenzeit sollte man bereits Spanien ausgelöscht haben und nur noch Gallien auf der Iberischen Halbinsel anzutreffen sein. Diese könnt ihr mithilfe einiger Einheiten aber ganz rasch ändern. Nachdem der Senat besiegt ist, solltet ihr euch nebenbei mit Numdien rumschlagen, was nicht allzu schwer sein sollte. Langsam aber sicher solltet ihr jetzt eine nach der anderen Stadt von den Juliern einnehmen, bis ihr ungefähr ein 3/4 von Italien habt. Nun heißt es eine Flotte zusammenzustellen und ein bis drei gute Armeen nach Griechenland zu verschiffen, damit ihr gegen die Brutis kämpft. Gegebenfalls auch gegen die Makedonier und Griechen. Nun solltet ihr Teile von Griechenland, die Iberische Halbinsel, Afrika bis Leptis Magna, Sizilien und ganz Italien eingenommen haben. Bis dahin empfand ich die Elefanten als überflüssig und beschränkte mich nur noch auf die Heilige Bande. Damit man diese möglichst überall ausbilden kann, ließ ich immer in Italien die bereits stehenden Tempel etc. abreißen und baute meine Tempel.

Nun steht euch die Welt offen. Ihr könnt nun Gallien angreifen, falls die Britannier noch nicht soweit sind. Ihr könnt auch Rom weiter einnehmen, was auch am Sinnvollsten wäre und das Haus der Bruti auslöschen. Ägypten würde ich erst später angreifen, weil es sich dann schon besser wehren kann und es dann mehr Spaß macht. Ich hebe mir immer die Skythen und Ägypter bis zum Schluss auf und breite mich bis dahin immer weiter kreisförmig aus..

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Thrakien (1/2)

von: Spieletipps Team / 28.11.2012 um 11:54

Die nachfolgenden Tipps stammen von unserem Leser Pi_Chi. An dieser Stelle vielen Dank dafür!


Die Thraker: Ein Volk, das irgendwo im barbarischen Teil der Karte sein Unwesen treibt und meist bereits nach nicht allzu langer Zeit von den Bruti, Skythen, Dakern, Makedonen oder allen zusammen vernichtet wird. Wenn man die Thraker und ihren Spielverlauf nur als KI-Fraktion kennt, gibt es wenig Gründe dieses Volk einmal selbst zu spielen. Ich habe es dennoch probiert: Dieses Volk ist wirklich eine Kampagne wert!

Eure Vorteile mit den Thrakern sind folgende:

Die strategische Lage: Die Thraker beginnen in einer Region mit relativ vielen Küstenstädten, ihr könnt euch also zusätzlich Einnahmen aus dem Seehandel sichern. Durch die isolierte Lage im Schwarzen Meer sind eure Häfen außerdem gut geschützt, sobald eure Flotte den Bosporus kontrolliert. Ihr habt viele schnelle Expansionsmöglichkeiten wie zum Beispiel Byzantium, Skythen-Lager und Porolissum.

Zudem ist euer Reich gut zu verteidigen, da es durch viele natürliche Barrieren (Flüsse und Gebrigsketten) geschützt ist: Ergo müsst ihr nur einige Pässe und Brücken blockieren, was aber kein übermäßiges Problem darstellen sollte. Zudem seid ihr abgesehen von den Makedonen nur von relativ schwachen Völkern umgeben, solltet also eine militärische Regionalmacht sein; und sobald eure Nord- bzw. Westgrenze sicher ist, kommt ihr auch mit den Makedonen klar.

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Eine gute Übersicht über ein Volk, welches es verdient hätte, öfter in eine Kampagnie zu spielen.

29. November 2012 um 12:16 von Fiar melden

Da spricht ein Pro - er beherrscht dieses Volk (ich habe es selbst erfahren ;-)).

28. November 2012 um 15:29 von DeltaForce melden


Thrakien (2/2)

von: Spieletipps Team / 28.11.2012 um 11:56

Die Baumöglichkeiten: Anders als die Barbarenvölker im Norden oder Westen könnt ihr eure Siedlungen voll - also bis zu Metropole - ausbauen; durch die besseren Gebäude erhaltet ihr sowohl einen wirtschaftlichen als auch einen militärischen Vorteil. Zudem sind die thrakischen Tempel passabel: Ihr könnt zwischen einer hohen öffentlichen Ordnung und einem Kampfgeistbonus für eure Truppen wählen.


Die Einheiten:
  • Nahkampfinfanterie: Die Thraker verfügen sowohl über defensiv starke Phalanxen (Milizhopliten und Phalanxpikeniere) als auch über offensiv starke Sichelkämpfer und Bastarner, die thrakische Eliteeinheit.
  • Fernkampfinfanterie: Hier könnt ihr die typischen Einheiten verwenden, nämlich Plänkler und Bogenschützen.
  • Artillerie: Ihr habt leider keinen Zugang zu leichter Artillerie wie Ballisten, könnt aber Onager ausbilden.
  • Kavallerie: Als leichte Nahkampfkavallerie könnt ihr Griechische Kavallerie nutzen, als schwere leider nur eure Generäle; zusätzlich könnt ihr berittene Plänkler (Milizkavallerie) ausbilden.
  • Schiffe: Ihr verfügt über die drei "zivilisierten" Schiffstypen: Bireme, Triere und Quinquireme.
  • Söldner: In der Umgebung finden sich mehrere starke Söldner-Einheiten: Thrakische Söldner, Bastarner-Söldner (beide Nahkampfinfanterie), Kreta-Bogenschützen, Rhodos-Steinschleuderer, Skythische Söldner (berittene Bogenschützen) und Sarmatische Kavallerie (schwere Nahkampfkavallerie).

Diese Mischung aus "zivilisierten" und "barbarischen" Einheitentypen ist die große Stärke der Thraker und gewährt euch eine hohe taktische Flexibilität

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Da spricht ein Meister der Strategie

29. November 2012 um 12:15 von Fiar melden


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