Episode 4: Der nachfolgende Wandel: Komplettlösung Apollo Justice - Ace Attorney

Episode 4: Der nachfolgende Wandel

von: dominik_koeppl / 01.02.2009 um 22:10

Diese Episode startet mit dem MASON System, das die Vergangenheit und die Gegenwart zusammenfassen scheint. Sieh dir die Bilder an und lies dir alles durch, bis du in der Alles-Agentur Wright in der Gegenwart auftauchst.

  • Datum: 7. Oktober
  • Uhrzeit: 10.37 Uhr
  • Ort: Alles-Agentur Wright

Trucy sieht ein wenig fern und Apollo scheint beschäftigt zu sein. Er schreibt wohl Tagebuch. Aber er entschließt sich, mit Trucy ein wenig fernzusehen. Es kommt ein Bericht über die Gramarye-Truppe, die in drei Tagen im Sunshine Kolosseum auftreten. Trucy hat ebenfalls Tickets besorgt.

Zaubershow-Ticket zur Gerichtsakte erhalten.

Kurz darauf trifft Phoenix zu euch. Er erzählt dir endlich etwas über diese geheime Mission, denn sie betrifft Apollo als Anwalt ebenso. Es geht um das neue Geschworenensystem. Dieses Rechtssystem ist eine Art Jury, die über den Angeklagten urteilen dürfen, ob er schuldig ist oder nicht.

Die Geheimmission besteht darin, dieses Geschworenensystem zu testen. Phoenix dient als Vorsitzender des Komitees für das simulierte Geschworenensystem. Dieser Vorsitzende wählt den Fall, den Richter, den Gerichtssaal und die Geschworenen aus. Und du bist der glückliche Gewinner, Phoenix Wright hat dich Ausgewählt.

Er wählte dich für einen Fall, der letzte Nacht geschah. Phoenix gibt keine Details preis, aber Apollo darf den Tatort untersuchen. Allerdings ist es ihm untersagt, mit Leuten zu sprechen, die in dem Fall verwickelt wurden. Nur mit deiner Mandantin sei dir gestattet zu sprechen.

Wenn du über "Onkel" Valant Gramarye sprichst, quengelt Trucy, dass sie in das Sunshine Kolosseum will, um den Zauberer zu besuchen. Anscheinend kann sie die ganze Sache mit der Zaubervorführung kaum abwarten. Aber Phoenix zieht einen pinken Umschlag hervor, es dient als eine Art Geburtstagsgeschenk für Trucy. Auch wenn sie heute nicht Geburtstag hat. Auf dem Umschlag ist das Gramarye-Siegel zu sehen.

Trucy möchte den Umschlag öffnen, darf aber noch nicht. Irgendwann soll er ihr helfen, aber jetzt noch nicht. Sie soll den Umschlag erst öffnen, sobald die Zeit gekommen ist. Und diese Zeit soll bald anbrechen.

Gramarye-Umschlag zur Gerichtsakte hinzugefügt.

Gehe nun also deine Mandantin besuchen.

  • Datum: 7. Oktober
  • Ort: Strafanstalt, Besucherraum

Trucy und Apollo regen sich auf, weil sie schon geschlagene 20 Minuten auf ihren Mandanten warten. Allerdings meint der Wachmannm sobald die beiden ihn ansprechen, dass deine Mandantin schon längst da ist. Kurz darauf siehst du sie hinter einer Ecke hervorschauen.

Das meinte Phoenix also mit "wenn du sie zum sprechen bringen kannst"... Das Mädchen schweigt dich an und selbst der unglaubliche Herr Hut lässt sich kalt... Beziehungsweise in Ohnmacht fallen.

Stelle dich vor, sobald sich das Mädchen wieder gefasst hat. Sie erwidert immer noch nichts, auch wenn du nach ihrem Namen fragst. Die einzige Reaktion, die du von ihr erhältst, passiert, wenn du sie nach dem Fall befrägst. Sie lackiert sich ihre Nägel mit einem sehr auffallendem Flakon...

Gerade als Apollo gehen will, erhebt das Fräulein seine Stimme. Sie händigt dir eine Visitenkarte aus mit der Bitte, sie zu lesen. Der Name des Mädchens ist also Vera Misham. Sie kommt aus dem Studio Drew.

Vera's Visitenkarte zur Gerichtsakte hinzugefügt.

Das war's dann mit deiner Mandantin. Gehe also zu diesem besagten Studio.

  • Datum: 7. Oktober
  • Ort: Studio Drew

Das Studio Drew ist tatsächlich der Tatort. Trucy bemerkt einige Gemälde, die du dir dann ansiehst. Eines davon ist halb fertig. Den beiden fällt auf, dass die Rohskizze nicht zum Rest des Bildes gehört.

Drew Misham's Gemälde zur Gerichtsakte hinzugefügt.

Plötzlich taucht Ema hinter dir auf, knabbert an ihren Snackoos. Sie weiß ebenfalls von der morgigen Prozess-Simulation. Ebenfalls liefert sie dir nun Einzelheiten über den Fall:

Das Opfer, Drew Misham, wurde umgebracht. Es ist der Künstler, dem dieses Studio gehört. Seine Tochter wurde verhaftet, weil sie angeblich ihren Vater vergiftet hatte.

Das war es dann auch schon, also sehe dich am Tatort um, nachdem du mit Ema über das Opfer gesprochen hattest.

Das Opfer malte viele Illustrationen für Bücher. Der Künstler scheint sehr eigenwillig gewesen zu sein, denn er zeigte sein Gesicht niemandem bis zum Schluss, da er sich in seinem Studio eingeschlossen hatte. Die einzige Verbindung zur Außenwelt war ein Briefkasten, in dem er Briefe einwarf.

Briefkasten zur Gerichtsakte erhalten.

Die einzige Person, die zum Atelier Zutritt hatte, war seine Tochter Vera. Am Taort wurde auch hauptsächlich die Fingerabdrücke des Opfers und der Angeklagten gefunden. Doch auch von einer dritten Person, einem Reporter. Gestern Abend gab Herr Misham ein Interview.

Die Nacht des Verbrechens gestaltete sich folgendermaßen: Gestern Abend kam das erste Mal jemand von "draußen" in das Studio. Während des Interviews schien er umgebracht geworden zu sein, durch eine Tasse Kaffee, die er jedem Abend um 21.00 Uhr trinkt. Seine Tochter Vera hatte sie ihm gemacht. Kurz darauf ging es dem Opfer schlecht und der Mann verstarb. Der Reporter, wie du vielleicht denken magst, hat leider nichts damit zu tun, er kam dem Kaffee nicht einmal in die Nähe.

Das bezeugte auch Vera Misham.

Die Angeklagte ist, wie du schon erfahren hast, Drew Misham's Tochter. Sie war sehr kränklich, schon seit sie ein kleines Mädchen war. Wie ihr Vater kam sie kaum nach draußen und wurde zuhause unterrichtet. Natürlich gab es ein Problem, als das Mädchen in die Strafanstalt abgeführt wurde. Sie schrie, dass sie sterben müsse, wenn sie nach draußen ging. Letzendlich ging sie doch mit, als man ihr erlaubte, ihren Glücksbringer mitzunehmen.

Nun wird es interessant: Das Gift wurde nicht im Kaffee gefunden, sondern... Das sollst du selbst herausfinden. Untersuche die blaue "Mordwaffe", die auf dem Tisch steht.

Kaffeebecher zur Gerichtsakte hinzugefügt.

Untersuche nun das Gemälde, das links hinter einer Art Kommode steht. Trucy zieht es hervor und... das kommt dir bekannt vor, oder?

Verstecktes Gemälde zur Gerichtsakte erhalten.

Nehme den roten Briefkasten unter die Lupe. Er ist natürlich leer und mit der Außenseite des Studios verbunden. Herr Misham hat seine Briefe in den Kasten gelegt und der Postbote holte sie heraus.

Rede nun mit Ema über wissenschaftliche Ermittlungen. Du sollst ihr etwas Verdächtiges bringen. Durchstöbere deine Gerichtsakte und prüfe den Kaffeebecher. Drehe ihn, bis du am oberen Rand einen hellblauen Fleck bemerkst. Sieh ihn dir an und er kommt dir verdächtig vor. Zeige diese Tasse als nun Ema Skye.

Sie versucht sich offensichtlich raus zu reden, aber ohne Erfolg. Schließlich gibt sie zu, dass es Rückstände von ihrem Testspray waren. Sie zeigt dir dieses Spray, das sich blau verfärbt, sobald es mit Gift in Berührung kommt.

Nun darfst du das Spray benutzen, um auf Oberflächen Rückstände von Atroquinin zu finden. Das Gift benötigt, wie Ema dir begeistert erzählt, 15 Minuten nach Einnahme um in den Blutkreislauf zu gelangen.

Aber nun zur Untersuchung: Berühre einfach den Teil des Bildschirmes, den du untersuchen magst. Drücke zuerst auf das "Zurück"-Feld in der unteren kleinen Ecke des Bildschirmes und du zoomst auf den Schreibtisch. Wende dich dem kleinen Bilderrahmen zu. Sprühe dreimal mit dem Spray darauf und... eine Reaktion!

Kleiner Rahmen für die Gerichtsakte erhalten.

Untersuche nun den Schreibtisch erneut. Wieder gehst du näher an den Tisch heran und schaue dir nun den roten Umschlag in der Schublade an. Dieser Umschlag, den du darin findest, ist einmal geöffnet und wieder geschlossen worden. Jedoch ging derjenige, der das getan hat, nicht sehr geschickt damit um. Trucy bemerkt, dass der Poststempel bereits sieben Jahre alt ist. Merkwürdig...!

Den roten Umschlag für die Gerichtsakte eingesteckt.

Präsentiere Ema diesen Umschlag. Das Mädchen reagiert nervös... War sie es etwa, die den Umschlag göffnet hatte? Tatsächlich! Es ist Ema gewesen! Und zwar mit ihrem Hilfsmittel, einem Röntgengerät... Zumindest nennt sie es so.

Du darfst dich nun selbst daran beweisen. Ema gibt dir ein Lotterielos zum Üben. Apollo dreht automatisch am Rad für dich und du siehst, wie auf dem größeren Bildschirm sich etwas zeigt. Er dreht es erneut und mehr Punkte werden sichtbar. Nun musst du am Bild ein wenig rubbeln, damit die Zeichen sichtbar werden. Erneut wird am Rad gedreht und wiederhole das rubbeln über den Bildschirm. Versuche es soland, bis du den Stempel siehst.

Probiere das Gerät nun am Brief aus. Das Gerät ist wirklich prima!

Roter Umschlag aktualisiert.

Apollo fragt nun nach diesem Reporter, aber Ema darf dir darüber nichts sagen, da er als Zeuge aussagt. Dieser Brushel, scheint sich irgendwo rumzutreiben und einen Zauberer zu suchen. Und der Zauberer ist natürlich Valant Gramarye!

Brushel'S Visitenkarte von Ema bekommen.

Gehe also zum Sunshine Kolosseum.

  • Datum: 7. Oktober
  • Ort: Sunshine Kolosseum

Nach einem kurzen Gespräch zwischen Trucy und Apollo taucht der Zauberer auf. Er redet über seinen bevorstehenden Auftritt. Rede mit ihm über die Zaubershow und Magnifi Gramarye. Die Zaubershow macht er für Trucy's Vater, Zak Gramarye. Die kleine Zauberin ist ganz begeistert von dieser Show und freut sich sichtlich. Nun lobt er ebenfalls seinen Meister, Magnifi Gramarye. Das Mädchen erinnert sich nur zu gut an diesen Zauberer. Oder doch nicht allzu gut?

Aber jetzt wird es interessant: Valant Gramarye hat sieben lange Jahre gewartet, um diese Show vorzubereiten. Wieso sieben Jahre, fragt sich Apollo zurecht. Die Vorführungsrechte hinterten ihn daran.

Rede mit ihm über diese Rechte und du erfährst, dass der Trick von Magnifi Gramarye als sein Eigentum angesehen wurde und damit mit einem Urheberrecht geschützt wurde. Laut Testament vermachte Magnifi sein geistiges Eigentum an Zak Gramarye. Er war der Erbe es Gramarye-Wunders. Vor sieben Jahren verschwand er bekanntlich und nach einer gewissen Zeit werden vermisste Personen offiziell für tot erklärt. Diese Zeit beträgt sieben Jahre. Da kein Testament von Zak vorliegt, werden die Rechte an Valant weitergegeben.

Zeige dem Zauberer nun auch einen Trick und zaubere die Visitenkarte des Reporters Brushel hervor. Wie eine Zauberformel beschwört Valant den Namen dieses Mannes, um sich zu erinnern. Aber diese Erinnerung verheißt anscheinend nichts gutes für den Zauberer.

Befragte ihn also und dieser Brushel sollte über die Premiere der Zaubershow berichten. Aber anstatt sich auf die Show zu konzentrieren interessierte er sich nur für einen gewissen Vorfall: den Tod von Drew Misham.

Beleidigt entschloss sich Valant, diesen Reporter zum Teufel zu jagen. Er nimmt sich die Visitenkarte... und zerreißt sie voller Wut!

Brushel's Visitenkarte aus der Gerichtsakte entfernt.

Zeige nun den pinken Gramarye-Umschlag hervor, den du von Phoenix bekommen hattest. Als er das Zeichen erkennt, wird er nachdenklich für einen Moment... Und plötzlich ist er mehr als nur aufgeregt. Er erkennt die Unterschrift auf der Rückseite - es ist die von Zak Gramarye. Valant möchte den Umschlag öffnen, aber Apollo hintert ihn daran. Darauf verschwindet der Zauberer mit dem Vorwand, sich um die Show kümmern zu müssen.

Komische Vofälle... Aber keine Zeit zum Nachdenken, bewege dich in die Strafanstalt.

Datum: 7. Oktober

Ort: Strafanstalt, Besucherraum

Es sieht ganz danach aus, als ob ein weiterer Besucher dort gewesen ist. Es sieht ganz danach aus, als sei das dieser Reporter Brushel. Er redet und redet und redet. Mit jedem und über jeden. Bis er endlich preisgibt, dass er wirklich Spark Brushel ist, der Journalist.

Das Thema "Spark Brushel" ergibt wohl von allen Gesprächsthemen des ganzen Spiels am wenigsten Sinn. Ignoriere sein Gerede und wähle es nur an, damit du deine Ruhe hast. Über die Nacht des Verbrechens erfährst du auch nicht wirklich viel. Nur das Interview liefert dir einen Denkanstoß, denn Brushel hat einen Artikel gelesen, in dem stand, dass ein Ölgemälde gestohlen wurde, auf dem ein rießiger Pfirsich zu sehen ist. Erinnerst du dich an so eines...?

Bewege dich also zum Fundort, dem Studio Drew.

  • Datum: 7. Oktober
  • Ort: Studio Drew

Du kehrst mit der Bitte, etwas zu untersuchen, zu Ema zurück. Zeige ihr das versteckte Gemälde vor. Und Ema scheint etwas zu wissen. Frage sie also und irgendwann erzählt sie dir, dass Drew Misham ein Fälscher war. Er stellte Fälschungen von einem Original her und zwar so exakt, dass man sie nicht mehr unterscheiden konnte. Diese Fälschungen von Drew sollten als Originale verkauft werden und das ist natürlich eine Straftat. Inspektorin Skye bietet dir nun an, Gemälde zu untersuchen, das dir verdächtigt vorkommt.

Zeige ihr zuerst eines der drei Gemälde außer das versteckte Bild. Damit kannst du dir nun ein Bild aussuchen, das du untersucht haben möchtest. Es ist egal, welches du zuerst auswählst, du musst sowieso alle drei untersuchen.

Untersuche nun alle drei Gemälde wie du es zuvor mit dem Lotterielos und den beiden Briefseiten getan hast.

Das Ergebnis ist verblüffend: Unter dem Portrait steckte ein Bild mit zwei Menschen, die Karten spielen. Unter dem Acryl war die Skizze eines Nudelstandes versteckt und unter dem Landschaftsgemälde befand sich eine Art Turm, auf dem jemand mit einer Gitarre in Flammen stand.

Es sieht danach aus, dass Drew Misham Bilder anfertigte und darüber ein Gemälde malte. Aber diese Rohskizzen passten ganz und gar nicht zum späteren Ergebnis. Aber nun siehst du dir die Skizzen nochmals genau an. Diese Skizzen stellen die drei Fälle dar, an denen Apollo gearbeitet hatte!

Wer ist dieser Drew Misham...?!

  • Datum: 8. Oktober
  • Uhrzeit: 9.48 Uhr
  • Ort: Bezirksgericht, Angeklagtenzimmer Nr. 6

Vera erscheint schweigend vor dir. Trucy redet ein wenig mit ihr und es passiert tatsächlich: Vera spricht! Und sogar sehr viel für ihre Verhältnisse! Achte auf das Bild, das sie dir malt. Kurz darauf aber lackiert sie sich wieder die Nägel und bietet ihn Trucy an.

Apollo erinnert sich an ihren Vater, Drew Misham. Er war ein Fälscher und er fand in seinem Atelier ein gestohlenes Gemälde. Apollo überlegt ebenfalls, ob ihn dieses kriminelle Leben umbrachte.

  • Datum: 8. Oktober
  • Uhrzeit: 10.00 Uhr
  • Ort: Bezirksgericht, Gerichtssaal Nr. 3

Der Richter ist gerührt über den Moment dieses Prozesses. Staatsanwalt Gavin fasst dieses neue Geschworenensystem erneut zusammen. Ebenso wie den Vorfall über den Tod des "Künstlers" Drew Misham.

Misham's Autopsiebericht für die Gerichtsakte überreicht bekommen.

Kurz danach wird der erste Zeuge aufgerufen, Spark Brushel. Auch im Gerichtssaal verschont er dich nicht vor seinem überflüssigen Geschwätz. Lieber schnell zur Aussage...

Zeugenaussage: Spark Brushel
"Die Journalisten-Story"
  1. "Ich bin an jenem Abend gegen 21.00 Uhr ins Studio Drew gegangen, um das Interview zu führen."
  2. "Ich war der Erste im Studio! "Journalistengeschichte Geschrieben", Zitat Ende!"
  3. "Seine Tochter hat uns Kaffee gebracht, kurz nachdem wir begonnen hatten."
  4. "Und Sie wissen, was als Nächstes passiert ist. "Stern Fällt!", Zitat Ende."
  5. "Außer ihr hat die ganze Zeit über niemand das Studio betreten."

Es klingt einfach... Ist es aber auch so?

Kreuzverhör: Spark Brushel
"Die Journalisten-Story"

Greife Aussage 4 an. Es entbrennt eine kleine Diskussion über dieses Zitat "Stern fällt". Aber wie Apollo richtig vermutet, benötigen wir etwas Substanzielleres, also befragte ihn nach dem Kaffee des "Stars".

Brushel sah, wie Misham den Kaffee trank. Er nahm ein winziges Schlückchen. Ist diese Aussage wichtig? Unnötige Frage, ja, sie ist es. Sieh nun zu, wie Spark Brushel seine Aussage erweitert.

6: "Er hat nur einen Schluck genommen, wenn überhaupt. Und schon lag er auf dem Boden!"

Präsentiere den Kaffeebecher von Drew Misham bei dieser Aussage. Erinnern wir uns, das langsam wirkende Gift Atroquinin befand sich am Becher. Die Betonung liegt auf langsam wirkend. Denn es ist unmöglich, dass Drew Misham sofort umfiel und starb, sobald er am Becher genippt hatte. Es dauert bekanntlich 15 Minuten nach Einnahme, bis es wirkte. Wäre das Gift am Rand des Bechers gestrichen worden, hätte er noch die Möglichkeit gehabt, den Kaffee zu Ende zu trinken.

Gavin versucht dem Zeugen auf die Sprünge zu helfen. Er übt Druck auf den Journalisten aus und dieser scheint sich plötzlich richtig zu erinnern. Wir dürfen gespannt sein...

Zeugenaussage: Spark Brushel
"Was Brushel bemerkte"
  1. "Als ich im Studio ankam, saß Hr. Misham an seinem Schreibtisch."
  2. "Er hat wohl einen Brief geschrieben... aber er hat den Umschlag schnell zugeklebt."
  3. "Zu dem Zeitpunkt hab ich mir natürlich nichts dabei gedacht."
  4. "Was wäre denn, wenn das ein Abschiedsbrief war!"

Selbstmord?

Kreuzverhör: Spark Brushel
"Was Brushel bemerkte"

Widme dich Aussage 2. Es stellt sich heraus, dass der Journalist schon 15 Minuten eher ankam und ins Studio platzte. Herr Misham hat den Brief so schnell er konnte in einen Umschlag gepackt. Lasse diese Aussage nun hinzufügen.

5: "Es war ein gelber Umschlag. ... Ich hab gehört, er lag noch am Tatort."

Zeige den roten Umschlag bei der neuen, fünften Aussage vor. Kantilen bestätigt, dass am Tatort kein gelber Umschlag gefunden wurde. Jedoch sei es ganz einfach, die Farbe des Umschlages zu verwechseln. Brushel demonstriert wieder Unsinn... Aber es unmöglich, dass er sich in der Farbe irrte.

Wähle die Antwort: "Es ist unmöglich".

Es ist, wie Apollo sagt, ganz einfach, da die Verteidigung den Inhalt des Umschlages untersucht hatte. Dieser Brief wurde an Drew Misham adressiert. Niemand schickt einen Brief an sich selbst, schon gar keinen Abschiedsbrief!

Plötzlich bemerkt der Reporter, dass Misham in seiner Schreibtischschublade suchte, nachdem er den Brief kuvertiert hatte. Nach einem sogenannten "Postwertzeichen", einer Briefmarke. Er warf den gelben Umschlag in den Briefkasten... Fraglich ist nur, an wen er diesen Brief adressiert hatte. So viele Beziehungen zur Außenwelt schien er ja nicht gepflegt zu haben, der gute Drew.

Der Richter sieht sich nun den Inhalt des roten Umschlages an. Dieser Brief wurde vor sieben Jahren versendet... Und nun sieh dir Brushel an! Apollo weißt ihn darauf hin, dass, wenn er eine Story wittert, er dieses Gesicht zieht... Und soll schnelunigst darüber aussagen!

Zeugenaussage: Spark Brushel
"Die Fährte einer Story"
  1. "Es hat mich einige Mühen gekostet, eine Zusage für das Interview zu bekommen."
  2. ""Reporter Lanciert Story, Bekommt Interview", Zitat Ende."
  3. "Bei der Story ging es um einen Fall, der sich vor sieben Jahren abgespielt hatte."
  4. "Wahrscheinlich hat der rote Umschlag etwas damit zu tun."
  5. "Egal was sie denken, aber Drew's Talent war unvergleichlich."

Der rote Umschlag hat wahrhscheinlich etwas mit dem Fall vor sieben Jahren zu tun? Natürlich hat er das!

Kreuzverhör: Spark Brushel
"Die Fährte einer Story"

Erneut kommt dein Armband zum Zuge. Berühre es bei Aussage 5 und bewege den Fokus auf Brushel's rechten/r Unterarm/Achselhöhle. (Von dir aus gesehen ist diese Stelle links.) Bei "aber Drew's Talent" beginnt er zu schwitzen.

Ertappt! Er wusste etwas über die Fälscherei... Dieses Talent, von dem Brushel wusste ist deutlich mit dem Brief verknüpft durch das versteckte Gemälde. Präsentiere dies also sobald du kannst.

Bei diesem Gemälde gibt es zwei kleine Probleme:

Es stammt nicht von Herrn Misham und...

in dem Studio befand sich ein weiteres Gemälde das diesem zum Verwechseln ähnlich sah!

Nun packt der Reporter aus. Misham hatte das Talent präzise und detailgetreue Fälschungen zu erstellen. Kriminelle suchten schnell dessen geschickte Hand. Diese Summe, die im Brief erwähnt wird, soll zu einem gefälschtem Beweismittel führen. Jedoch beweist der Brief nichts in diesem Fall, es ist nicht einmal geklärt, ob dieser Brief etwas mit der heutigen Verhandlung zu tun hat.

Die letzte Aussage von Brushel ist deine letzte Chance, Vera vorerst zu retten.

Zeugenaussage: Spark Brushel
"Zusammenfassung"
  1. "An jenem Abend war die einzige weitere Person im Studio die Angeklagte."
  2. "Sie hat den Kaffee eingegossen. Das hat sie selbst zugegeben."
  3. "Während des Interviews hat nur eine Sache Drew's Lippen berührt: Dieser Becher."
  4. "Und nach seinem Tod ist nichts aus dem Studio verschwunden. Gar nichts."
  5. "... Die einzige Person, die ihn vergiftet haben kann, ist eindeutig seine Tochter!"

Wenn sich Brushel da mal nicht zu viele Minzbonbons in den Mund steckt...!

Kreuzverhör: Spark Brushel
"Zusammenfassung"

Greife Aussage 4 an. Apollo möchte wissen, ob Brushel sich da tatsächlich sicher ist. Außer er selbst ist nichts und niemand vom Tatort verschwunden... Aber stimmt das?

Es ist nur eines aus dem Atelier gelangt: Durch den Briefkasten hätte etwas nach draußen gelangen können. Schließlich ist dieser kleine, rote Kasten die einzige Verbindung zur Außenwelt gewesen. Der gelbe Umschlag ist an jenem Abend verschwunden! Aber anstatt dass eine Aussage verschwindet, erhältst du eine neue.

6: "Im Studio wurde ein Brief in den Briefkasten geworfen, aber das ist doch irrelevant."

Greife nun aber Aussage 3 an und lasse diese unbeachtet. Justice erreicht mit diesem Angriff, dass er beweisen kann, dass das Gift auf andere Weise als durch den Kaffee in den Körper des Opfers gelangte. Wähle "Ich kann's beweisen" und zeige nach der langen Diskussion mit vielen Einsprüchen dem Gericht darauf die Möglichkeit, wie sich das Opfer selbst unbewusst vergiftet hatte: durch den Inhat des winzigen Bilderrahmens!

In diesem Bilderrahmen konnte eigentlich nur eine bestimme Briefmarke aufbewahrt werden. Und darin ist bekanntlich Gift nachgeweisen worden. Da keine einzige Briefmarke am Tatort gefunden wurde, lässt sich darauf schließen, dass sich im Rahmen wirklich eine befand, die zuvor mit Atroquinin beträufelt wurde und die das Opfer benutzen musste.

Drew Misham wusste offensichtlich nicht, dass diese Briefmarke vergiftet war. Es könnte also eine Mordwaffe gewesen sein. Und der Beweis für diese "Mordwaffe" ist...

der rote Umschlag!

Darin steht, dass Misham einen Brief mit beigefügter Marke zurücksenden sollte. Er benutzte diese Marke, klebte sie auf den Brief und versendete diesen schließlich. Die Mordwaffe ist verschwunden und nach 15 Minuten nachdem er die Marke benutzt hatte, sollte er sterben. Zu diesem Zeitpunkt hatte er unglücklicherweise am Kaffee getrunken, den seine Tochter ihm serviert und zubereitet hatte. Somit fiel Verdacht auf Vera Misham.

Plötzlich steht Ema im Zeugenstand mit einer Imitation von Kristoph Gavin. Sie will einen Beweis haben, ob die Marke im Brief beilag oder nicht. Durch die Rückstände des Giftes.

Sprühe nun mit dem Spray auf die rechte Seite des Blattes auf das Wörtchen "haben". Rückstände von Atroquinin in Form einer kleinen Briefmarke!

Der Richter will sein Urteil verkünden, als Gavin dazwischen rockt. Er möchte wissen, wieso Misham nun die Marke benutzte, obwohl sie vergiftet war. Er hätte es herausgefunden und dann vergessen? Unwahrscheinlich, ja.

Der Richter fasst die Fakten nochmals zusammen und Apollo bleibt bei seinem Entschluss. Es muss einen falschen Hinweis geben, der von der Giftspur abgelenkt hatte... Es ist Drew Misham, das Opfer selbst.

Alles ergibt Sinn. Der Brief, die Marke, der Umschlag, der Becher... Nur das Opfer nicht. Denn der Fälscher selbst ist anscheinend selbst "falsch"...

Höre dir die Theorie von Apollo an. Du sollst nun den echten Fälscher aufdecken... Und dieser echte Fälscher ist natürlich seine Tochter, Vera Misham.

Kurz darauf fasst Apollo alles noch einmal zusammen und Vera findet ihren Weg in den Zeugenstand. Und tatsächlich... Vera ist wirklich die Person, die Fälschungen erstellt hatte. Daraufhin bricht im Gerichtssaal ein Chaos aus, das sich nicht bändigen lässt. Deswegen wird die Verhandlung für eine kurze Pause von 10 Minuten unterbrochen.

  • Datum: 8. Oktober
  • Uhrzeit: 13.24 Uhr
  • Ort: Bezirksgericht, Angeklagtenzimmer Nr. 6

Im Angeklagtenzimmer triffst du Vera, die ihre Nägel macht. Sie stellte diese Fälschungen für ihren Vater Vater her. Dieser war Maler und sie selbst mochte das Malen seit ihrer Kindheit. Irgendwann entdeckte Drew das Talent in seiner Tochter - das Talent zum Herstellen von Fälschungen. Sie stellte nicht nur Gemälde her, sondern alles. Sie konnte alles herstellen und ihr Vater war stolz auf sie. Außerdem gibt sie sich die Schuld, dass ihr Vater sterben musste... Arme Vera, sie hat nun niemanden mehr.

Die Sache mit der Briefmarke kannst du bedauerlicherweise nicht mehr klären, da die Pause vorbei ist. Aber Trucy erfrägt noch das Geheimnis der Rohskizzen... Drew Misham kannte Apollo Justice und Trucy Wright. Er beobachtete alles und sammelte Informationen über die ehemalige Anwaltskanzlei Wright & Partner die er kriegen konnte. Als Drew Misham hörte, dass sie wieder juristisch tätig wurden, war er sehr erfreut.

Wer war Drew Misham wirklich?

  • Datum: 8. Oktober
  • Uhrzeit: 13.36 Uhr
  • Ort: Bezirksgericht, Angeklagtenzimmer Nr. 3

Ver steht angespannt im Zeugenstand und kaut an ihren Fingernägeln herum. Achte einmal darauf, wie sehr sie Staatsanwalt Gavin anstarrt, als dieser an sie das Wort erhebt. Das hat sie schon vor der Pause getan. Kantilen sieht gut aus, aber irgendwas ist trotzdem komisch daran. Aber nun kommt der rote Umschlag zur Sprache. Er beinhaltet noch ein Geheimnis, das ausgepackt werden muss.

Zeugenaussage: Vera Misham
"Der rote Umschlag"
  1. "... Ich erschruf Dinge und Vater hat sie verkauft..."
  2. "... Dieser Umschlag kam nach meiner ersten Arbeit... die kein Gemälde war..."
  3. "... Vater handelte es aus, alles..."
  4. "... Ich erhielt die Briefmarke aus dem Umschlag..."
  5. "... Nach diesem Job zogen wir dann in das derzeitige Studio..."

Okay, das war interessant, da hat der Richter ganz recht. Aber wir müssen mehr über den Fälscher heraus finden, so viel ist klar.

Kreuzverhör: Vera Misham
"Der rote Umschlag"

Greife alle Aussage an, bis auf das Statement Nummer 3. Das bildet eine Ausnahme.

Bei der ersten Aussage erklärt Vera, dass, je detailgetreuer und identischer Original und Kopie gewesen sind, ihr Vater zufriedener gewesen ist. Sie ebenfalls. Sie begann mit dieser Arbeit, seit dem sie zwölf gewesen ist.

Kläre beim Angriff auf Aussage 2, dass sie bis zum Zeitpunkt des Eintreffens dieses roten Umschlages ausschließlich Gemälde angefertigt hatte. Jedoch erkannte ihr Vater, dass Vera's Talent über das abzeichnen von Gemälde hinausragte und sie zum Beispiel auch in der Lage gewesen ist, einen Brief zu kopieren, den jemand verfasst hatte. Oder eine Unterschrift zu fälschen.

Das Repertoire der Angeklagten ist lang und somit begann ein neues Geschäft für Drew Misham - die Herstellung von Gegenständen, die in Kriminalverfahren verwendet werden.

Bei Aussage 4 wird die Briefmarke angesprochen. Vera mochte die Briefmarke, fand sie schön anzusehen. Es war anscheinend eine Gedenkmarke und Vera's Bild auf die Frage, ob sie von dem Gift wusste, ist eigentlich eindeutig. Es war also ein Zufall, dass die Falle nicht zuschnappte.

Aussage 5 thematisiert den Umzug in das derzeitige Studio. Wenn jemand in dieses Atelier kam, hatte sich Drew Misham als Fälscher ausgegeben, obwohl es in Wirklichkeit die damals kleine Vera gewesen ist. Und erneut wird klargestellt durch eine Skizze, dass sie keine Ahnung hatte, in welcher Gefahr sie sich befand.

Plötzlich möchte Apollo etwas über die Gedenkmarke wissen. Sie zeigte ein Bild der Personen, die Vera damals sehr gern mochte. Eine neues Bruchstück wird zur Aussage hinzugefügt.

6: "... Die Briefmarke zeigte meine Lieblingszauberer, also behielt ich sie..."

Präsentiere hier die Zaubershow-Tickets, die du von Trucy bekommen hast. Es war der Gramarye-Haufen, den Vera sehr mochte. Mit Empörung von der Seite fährst du fort bei diesem interessanten Thema. Unerwertet scheint es der Staatsanwalt nicht gut zu gehen. Er bittet um eine einzige Frage an Vera, nachdem er herumstammelte.

Er möchte genau wissen, was Vera gemacht hatte. Und auf Drängen des Garvinners meint sie, dass sie ein Buch hergestellt hatte. Viel mehr eine einzelne Seite in einem Buch. Dieses Buch war handgeschrieben, wie ein Tagebuch.

Gavin sieht aus, als kenne er dieses "Buch". Plötzlich meint er, dass Phoenix Wright nie ein Wort zu Apollo verloren hatte über den Prozess vor sieben Jahren, als er seine Anwaltsmarke verlor. Es war ein ganz bestimmtes Beweisstück, weswegen er sie verloren hatte. Ein Tagebuch, auf dessen Rückseite ein Seidenhut abgedruckt gewesen ist.

Vera hat diesen Beweis gefälscht, den Phoenix benutzt hatte!

Jedoch als die entscheidende Frage gestellt wird beginnt Vera erneut, Staatsanwalt Gavin anzustarren. Gerade als sie es sagen will, beginnt sie nach Luft zu schnappen und fällt zu Boden mit den Worten "der Teufel".

Der Prozess endet mit dem tragischen Umstand, dass Vera von einem Unbekannten vergiftet wurde. Die Dosis war fast tödlich, aber die Angeklagte hatte Glück im Unglück und schwebt noch in Lebensgefahr.

Nun beginnt das MASON System, das am Anfang der Episode deutlich gemacht wurde. In mancher Hinsicht war dieser Prozess, der gemacht wird, Anstoß zu dieser Geschichte.

Du siehst Phoenix Wright in seinem Anzug an einem Tisch sitzen. Ihm gegenüber sitzt ein Mann mit Seidenhut und Umhang, in voller Zaubermontur also. Die beiden spielen Poker und sprechen wohl über einen Fall.

Vor sieben Jahren
Phoenix Wright's letzter Fall
  • Datum: 19. April
  • Uhrzeit: 9.27 Uhr
  • Ort: Bezirksgericht, Angeklagtenzimmer Nr. 2

Phoenix ist ein wenig nervös. Es erscheint ihm gegenüber ein rot gekleideter Mann. Es ist Herr Enigmar, dein Mandant und wohl Zauberer. Phoenix scheint nicht wirklich viel über den Fall zu wissen und der Mann scheint auch nicht viel zu erzählen.

Plötzlich erscheint ein kleines Mädchen neben ihm. Sie sieht fast genauso aus wie der Mann, den sie Vater nennt. Sie händigt dir eine Seite aus, die sie auf dem Flur von jemandem bekommen hatte.

Notizbuchseite zur Gerichtsakte hinzugefügt.

Nun erzählt der Anwalt davon, dass ein neuer Staatsanwalt im Gerichtssaal stehen soll. Dein Mandant gibt sich zuverlässig und versichert dir, dass man ihn heute nicht schuldig sprechen kann. Deswegen solle er sein Bestes geben und sich keine Sorgen machen. Die beiden Zauberer betonen schon fast auffällig, dass es unmöglich ist, dass Herr Enigmar schuldig gesprochen wird.

Shadi Enigmar, auch bekannt als Zak Gramarye, wird verdächtigt, seinen Mentor Magnifi Gramarye erschossen zu haben. Aber mehr wirst du nicht zu hören bekommen.

  • Datum: 19. April
  • Uhrzeit: 10.00 Uhr
  • Ort: Bezirksgericht, Gerichtssaal Nr. 7

Phoenix steht gelassen im Zeugenstand und ihm gegenüber auf der Seite der Anklage steht kein Geringerer als der junge Kantilen Gavin. Verteidigung und Anklage heizen sich gegeneinander auf, bis der Richter mit seinem Hammer schlägt und Gavin darum bittet, den ersten Zeugen aufzurufen.

Es ist Inspektor Dick Gumshoe. Er droht Wright an, dass er heute gewinnen wird. Er sei sich bei seiner Aussage absolut sicher dieses mal. Kantilen pfeift den Inspektor zurück und dieser beginnt mit der Zusammenfassung des Falls. Das Opfer hat in seinem Krankenbett geschlafen und wurde vom Mörder erschossen. Direkt in die Stirn. Magnifi Gramarye lag im Krankenhaus, weil er an Leberkrebs litt und nur noch drei Monate zu leben hatte. Ein bitteres Ende für einen so erfolgreichen Mann.

Magnifi's Patientenakte zur Gerichtsakte hinzugefügt.

Gumshoe erwähnt auch, dass das Opfer an Diabetes litt. Er spritzte sich Insulin, als er erschossen wurde. Die Spritze wurde am Tatort gefunden.

Kleine Spritze in der Gerichtsakte verwahrt.

So weit die Fakten, hören wir uns also endlich die Aussage des Inspektors an.

Zeugenaussage: Dick Gumshoe
"Die Umstände"
  1. "Ehrlich gesagt... hat das Opfer dem Angeklagten befohlen, ihn umzubringen."
  2. "Einige Tage vor dem Mord "befahl" das Opfer in einem Brief seinen eigenen Mord."
  3. "Der Angeklagte befolgte die Anweisungen und schoss dem alten Mann in den Kopf!"
  4. "Die Kugel wurde aus der am Tatort gefundenen Pistole abgefeuert, keine Frage."
  5. "Und die Pistole gehörte definitiv dem alten Mann, Sir!"

Kantilen hat den Brief, um den es geht. Er wird kurz in der Großaufnahme gezeigt.

Magnifi's Brief zu den Beweisen erhalten.

Phoenix bemerkt die merkwürdige Zeit, an dem der Angeklagte zum Tatort kommen sollte. Es war genau 23.05. Die Lösung darauf sollte die Infusion gewesen sein, die jeden Abend um 23.00 Uhr für eine halbe Stunde startete und die ein Arzt verabreichte.

Kreuzverhör: Dick Gumshoe
"Die Umstände"

Greife seine Aussage 3 an. Gumshoe ist sich dessen so sicher, weil in dem Brief steht: "Schieße in die Stirn.". Am Tatort wurde die Pistole gefunden, die der Angeklagte benutzte. Die Schmauchspuren bestätigen den Gebrauch der Schusswaffe. Aber Phoenix meint, das Loch in der Aussage finden zu müssen und dass Herr Enigmar deutlich auf etwas anderes schoss. Wähle also die Option "Er schoss auf etwas anderes", um fortzufahren.

Und auf was hatte der Angeklagte geschossen? Natürlich in die Stirn des Clowns, der in der linken Ecke des Fotos sitzt. Bewege also das kleine Quadrat auf den Kopf der Puppe. Also hat der Angeklagte doch die Anweisung befolgt, die lautete "Schieße mitten in die Stirn". Es musste also nicht sein, dass er dem Opfer in die Stirn schießen musste, um die Anweisung zu befolgen.

Inspektor Gumshoe wird dazu aufgefordert, dieses Detail in seine Aussage aufzunehmen.

6: "Was ändert es, wenn er auf den Clown geschossen hat? Er ist trotzdem der Mörder, Junge!"

Greife nun Aussage 4 und 5 an. Die Waffe, die am Tatort gefunden wurde, ist unverwechselbar durch ihr merkwürdiges Aussehen. Die Riefenspuren der Projektile sind ebenfalls identisch.

Die Pistole gehörte dem alten Mann Magnifi Gramarye. Die Pistolen wurden bei "Zak's & Valant's Sekundenduell" verwendet. Die beiden Zauberer standen sich gegenüber und zwischen ihnen eine Frau. Beide schießen und die Kugeln treffen alle bis auf die Frau. Der Trick wurde aber vor einiger Zeit aus dem Programm genommen. Die Waffen waren eine Art Erinnerungsstück.

Gumshoe erklärt nun, dass in diese Pistole nur eine Patrone hineinpasst. In der Pistole, die er vorzeigt, fehlt die Patrone und die Schmauchspuren verraten das Abfeuern vor kurzer Zeit. Fingerabdrücke befinden sich keine auf der Pistole.

Die Trickpistole zur Gerichtsakte hinzugefügt.

Präsentiere die soeben erhaltene Trickpistole bei Aussage 6. Es ist nicht möglich, dass der Angeklagte der Clownspuppe in die Stirn schoss und kurz darauf auch das Opfer erschoss. Es passt schließlich nur eine Kugel in den Lauf der Trickpistole. Aber Staatsanwalt Gavin gibt sich nicht geschlagen und ruft einen entscheidenen Zeugen auf, der beweisen kann, dass Zak Gramarye dem Opfer in die Stirn schoss!

Aber bevor es so weit ist, gewährt dir der Richter eine Pause von 15 Minuten.

  • Datum: 19. April
  • Uhrzeit: 11.21 Uhr
  • Ort: Bezirksgericht, Angeklagtenzimmer Nr. 2

Shadi Enigmar ist begeistert von deiner Vorstellung und lobt dich. Trucy, seine Tochter, scheint verschwunden, und dein Mandant zeigt dir den Brief, in dem sich die Stelle mit dem "Schieße in die Stirn" befindet. Er meinte, er müsse seinem Mentor gehorchen, koste es, was es wollte. Aber wieso kann er nicht sagen, zumindest jetzt nicht.

Aber jetzt erzählt er dir über die Mordnacht. Zak hatte nicht die Absicht, seinen Mentor zu erschießen. Er stahl sich in sein Zimmer und fand auf dem Nachttisch zwei Pistolen. Eine gehörte ihm, eine benutzte sein Partner Valant auf der Bühne. Der Zauberer nahm die Pistole in die Hand und begann für einen kurzen Moment zu überlegen, ob er nicht doch schießen sollte, wie er es bereits vorgehabt hatte. Es gab ja noch diesen Grund... Es sieht fast danach aus, als hätte Magnifi seine Schüler erpresst.

Statt seinen Mentor zu erschießen, erschoss Zak also den Clown, wie er dir gesteht. Er steckte die Pistole, mit der er schoss, in seine Tasche.

Zak erzählt dir, dass sein Meister nicht geschlafen hatte, seine Augen öffneten sich nach einer Weile. Beide unterhielten sich für einige Minuten. Worüber beide geredet hatten, will er dir nicht sagen. Es gehöre nicht zum Fall. Zak Gramarye ist ziemlich dickköpfig. Kurz darauf wird nach deiner Person im Gericht verlangt.

  • Datum: 19. April
  • Uhrzeit: 11.37 Uhr
  • Ort: Bezirksgericht, Gerichtssaal Nr. 7

Während der Pause wurde die Kugel im Kopf des Clowns untersucht. Die Zeit reichte aber nicht aus, um sie genauer zu untersuchen. Deswegen erscheint nun dieser entscheidende Zeuge, Valant Gramarye.

Es stellt sich heraus, dass auch der Zauberer einen Brief seines Meisters erhielt. Es ist der gleiche Brief, den auch Zak erhielt. Er einzige Unterschied besteht darin, dass die Uhrzeiten sich voneinander unterscheiden.

Magnifi's Brief # 2 zur Gerichtsakte hinzugefügt.

Dieser wohlbekannte Grund wird immer mehr zum heißen Thema. Aber auch wie Zak will Valant kein Wort darüber verlieren. Dafür aber über andere Umstände.

Zeugenaussage: Valant Gramarye
"Der Abend des Mordes"
  1. "In jener Nacht kam ich genau zu der Zeit ins Krankenzimmer, wie Magnifi es wollte."
  2. "Der geruch von Schießpulver hing in der Luft... und mein Mentor war Geschichte."
  3. "Ich hätte nie gedacht, dass mein Mitschüler dieselben Anweisungen erhalten hatte."
  4. "Ein Handel mit dem Tod bleibt ein Handel. So gab ich dem Clown... den Kuss des Todes."
  5. "Dann benachrichtigte ich den Doktor und die Polizei."

Ist es wirklich sicher, dass, wenn Valant das Verbrechen meldete, er ein reine Weste, pardon, einen reinen Umhang hatte?

Kreuzverhör: Valant Gramarye
"Der Abend des Mordes"

Nehme die vierte Aussage in die Mangel. Valant meint, er habe ohne Zweifel in die Clownspuppe geschossen. Aber Phoenix möchte noch etwas anderes wissen. Frage nach der Anzahl der Pistolen.

Es lag nur eine Pistole in der Tatnacht auf dem Tisch, wie er sagt. Aber Zak meinte in der Lobby, dass er zwei Pistolen auf dem Nachttisch liegen sehen hat. Die Pistole, mit der er schoss, entfernte er aus dem Krankenzimmer.

Die Anzahl der Pistolen waren natürlich sehr wichtig. Deswegen wird dieses Statement den restlichen anbei gehangen.

6: "Nur eine Pistole lag in jener Nacht im Krankenzimmer. Damit schoss ich auf den Clown."

Präsentiere bei dieser Aussage die Trickpistole. In der Aussage steckt ein Fehler. Valant kann sagen, was er will, die Riefenspuren beweisen etwas anderes. Die Riefenspuren der Pistole, die am Tatort lag, waren identisch mit der Kugel, die im Kopf des Opfers steckte. Nun meint Gavin, dass die Riefenspuren nur die Art der Waffe bestimmten, jedoch nicht genau um welche es sich handelte. Er kündigt dir eine Schlacht an... Mach dich bereit zum Kämpfen. Dein Gegner ist die nächste Aussage von Valant Gramarye!

Zeugenaussage: Valant Gramarye
"Wer worauf schoss"
  1. "Ich kam zu verabredeten Zeit, also um 23.20 Uhr, in das Krankenzimmer."
  2. "Nachdem ich den Toten gefunden hatte, erfüllte ich meine Pflicht... und rief den Arzt."
  3. "Der Arzt untersuchte den Toten noch vor dem Eintreffen der Polizei..."
  4. "... Er war sich über den Todeszeitpunkt ziemlich sicher: 23.10 Uhr."
  5. "Und der, der sich zu jener Zeit im Zimmer aufhielt, war mein Partner... nicht ich."

Na gut, dann nehmen wir die letzt Aussage des Zeugen auseinander.

Ist dieser Beitrag hilfreich?


Kreuzverhör: Valant Gramarye
"Wer worauf schoss"

Greife Aussage 4 an. Valant meint, dass man sich beim genauen Todeszeitpunkt nicht irren konnte. Es handelt sich um einen einfachen Fall von Subtraktion. Denn die Infusion, die auf dem Tatortfoto deutlich zu erkennen ist und das Opfer daran angeschlossen war, verlor nur ein wenig der Flüssigkeit. Fassen wir kurz zusammen: Die Infusion startete jeden Abend gegen 23.00 Uhr für dreißig Minuten.

Die Nadel, die eigentlich im Arm des Opfers stecken sollte, ist herausgezogen worden. Sie muss offenbar herausgeglitten sein, als das Opfer erschossen wurde. Sobald die Nadel nicht mehr steckt, stoppt der Lauf der Infusion. Die Messung der übrigen Lösung ergibt das Ergebnis des Tatzeitpunktes. Wie eine Art Sanduhr.

Infusionsbericht zur Gerichtsakte hinzugefügt.

Aber war das auch wichtig? Natürlich, wie immer doch. Also hören wir uns die nächste Aussage an.

6: "Die Quelle des Lebens sprudelt nicht ewig... Die Infusion beweist meine Unschuld!"

Greife diese Aussage auch schon an. Würde diese Nadel nicht zum Zeitpunkt des Todes aus dem Arm des Opfers gefallen sein, stünde Valant nun unter Verdacht. Aber seine Glücksfarbe, die Farbe gelb, bringt ihm ausnahmslos Glück und deswegen steht er nun nicht unter Verdacht.

Moment mal, Gelb? Die Infusion war gelb? Da gibt es einen Widerspruch!

Dieses Mal brachte ihn seine Glücksfarbe dazu, sich zu verplappern. Der Beweis stellt das Tatortfoto dar. Oder viel mehr die Infusuion im Beutel auf dem Bild. Zeige den Widerspruch auf, in dem du den kleinen Würfel auf den Infusionsbeutel legst.

Die Infusion war nicht gelb, sondern grün! Der blaue Beutel hatte die Farbe der Flüssigkeit verfälscht! Aber woher sollte Valant das wissen? Auch wenn Gavin nun meint, dass man erahnen konnte, dass durch den hellblauen Beutel die sich darin befindende Flüssigkeit gelb gewesen ist, aber es widerlegt nicht dass er es auch sicher wusste.

Wähle, sobald du musst, die Antwort: "Er hat sie zuvor gesehen" oder "Er kannte die Infusionsfarbe".

Er musste sie zuvor gesehen haben, denn Valant arbeitet bekanntlich nicht im Krankenhaus. Es ist schwer zu nachzuweisen, wie viel Lösung schon in den Körper des Patienten floss. Und somit könnte doch auch einfach die Menge der Lösung sich verändert haben, oder? Trotz, dass Valant im Umgang mit dieser Infusionslösung nicht betraut gewesen ist, konnte er doch trotzdem diese Flüssigkeit in den Beutel füllen. Sein Hilfsmittel dafür war... die kleine Spritze.

Er füllte die Spritze mit Infusionslösung auf und spritze sie in den Beutel hinein. Es kann nicht anders gewesen sein, denn die Spritze war absolut sauber. Es wurden keine Rückstände von Insulin gefunden, das das Opfer aber gespritzt bekam.

Der Richter möchte die Verhandlung schließen, aber Gavin gibt sich nicht geschlagen. Er hat recht, wenn er sagt, dass es keine Beweis dafür gibt, dass Valant den Infusionsbeutel wirklich mit Hilfe der Spritze aufgefüllt hatte. Aber er kann etwas belegen. Er weist auf die letzte Seite hin, die sehr wichtig sein soll.

Der Grund aber, wieso seine Schüler Magnifi's letzten Wunsch nicht erfüllen konnte, steht bedauerlicherwiese nicht im Tagebuch.

Er hat anscheinend eine Seite direkt vor seinem Tod in das Tagebuch geschrieben.

Magnifi's Tagebuch zur Gerichtsakte hinzugefügt.

Als letzter Satz ist "Ob das Tagebuch weitergeht oder endet, liegt in seiner Hand." zu erkennen. Damit ist natürlich Zak Gramarye gemeint.

Allen Anschein nach hat dein Mandant doch seinen Meister umgebracht... Phoenix kommt zum Schluss, dass es vielleicht doch Zeit ist, dem Gericht etwas zu zeigen.

Diese Wahl ist nun fatal. Du hast keine Chance, auch wenn du "Nich nötig" anwählst, entschließt sich Phoenix den Beweis vorzulegen. Die Wahl liegt nicht wirklich bei dir, es ist egal was du dir heraussuchst, denn es läuft auf dasselbe hinaus: Dass Phoenix den Beweis vorlegen will.

Zeige dem Gericht die Notizbuchseite. Das Tagebuch hört abrupt auf, das stimmt. Es befindet sich im Buch neben der letzten Seite ein abgerissenes Blatt. Diese Notizbuchseite glaubt Phoenix in seinem Besitz zu haben. Der Richter überfliegt die Zeilen und das Blatt scheint sich gewendet zu haben.

Aber nun ergreift Staatsanwalt Gavin das Wort. Er bittet darum, das Kreuzverhör zu unterbrechen für eine wichtige Aussage eines neuen Zeugen. Das aktuelle Kreuzverhör wird abgebrochen und dem Wunsch des Staatsanwaltes folge geleistet.

Der Zeuge ist Drew Misham. Gavin zeigt ihm die Seite, die Phoenix präsentiert hatte. Der Mann kennt diese Seite, denn er habe sie "gemacht". Es ist eines seiner Werke.

Es nimmt seinen Lauf... Die Staatsanwaltschaft erhielt einen anonymen Hinweis, dass ein gefälschtes Beweismittel vorbereitet wurde. Diese Seite ist also eine Fälschung, die von Phoenix Wright in Auftrag gegeben worden sein soll. Zu dumm, dass Misham auch nicht weiß, wer diese Seite in Auftrag gab.

Aber es ist zweifelsohne seine Arbeit, denn Misham versieht jedes seiner Werke mit einem Zeichen.

Mit den Worten, er würde Phoenix nie mehr vergessen, tritt der Zeuge aus dem Zeugenstand und Zak Gramarye wird aufgerufen. Zak meint, dass es nachwievor unmöglich ist, ihn schuldig zu sprechen. Und verschwindet!

Und mit diesem Verschwinden verschwindet auch die Anwaltsmarke von Phoenix Wright, einer Legende...

Forschen wir nun nach diesem Verbrechen. Viele Fragen sind zu klären. Phoenix persönlich leitet dich durch diese Ermittlungen. Er erklärt dir sein Magatama und andere Dinge.

Lange Rede, kurzer Sinn, starten wir nun in der Vergangenheit in der Anwaltskanzlei Wright & Partner.

Vor sieben Jahren
Anwaltskanzlei Wright & Partner

Phoenix stand nun ohn Anwaltsmarke da. Er erinnert sich an den dramatischen Fall zurück und kurz darauf steht das kleine Mädchen vor ihm. Phoenix hatte sie zu sich rufen lassen. Er möchte wissen, ob die kleine Trucy nicht eine Weile bei ihm bleiben möchte, da sie, so bedauerlich es ist, keine Verwandten hat, zu deinen sie hätte gehen können.

Die kleine Trucy ist sehr heiter, wenn man die Umstände bedenkt. Rede mit ihr über das Büro. Sie schlägt vor, ein neues Büro zu eröffnen, da Phoenix ja kein Anwalt mehr ist. Das kleine Mädchen sagt, es habe Talent als direkter Nachkomme des berühmten Zak Gramarye. Deswegen ist eine Talentagentur nicht einmal verkehrt.

Rede mit ihr über ihren Vater. Sie schwärmt von ihrem Vater und Phoenix erinntert sich an die Fernsehauftritte der Gramaryes. Allerdings spricht Trucy auch von ihrer Mutter. Sie scheint auch verschwunden zu sein. Befrage sie nach ihrer Mutter und das Kind meint, dass sie zusammen mit Valant und Zak wunderschön auf der Bühne aussah. Aber irgendwann ging sie plötzlich fort und ließ sie und ihren Vater zurück. Ihr Vater gab ihr zum Trost ein Medaillon. Darin befindet sich ein Foto ihrer Mutter, Thalassa Gramarye.

Trucy's Medaillon zur Gerichtsakte hinzugefügt.

Beim Thema "Profi" erzählt die kleine Trucy über ihre Fähigkeiten als Zauberin und möchte dir einen Trick zeigen. Wähle die Antwort "Bitte zeigen" und das Mädchen zeigt dir einen Trick, auf den sie sehr Stolz ist: Den unglaublichen Herrn Hut!

Den unglaublichen Herrn Hut zur Gerichtsakte hinzugefügt.

Damit ist es beschlossen: Die Talentagentur wird morgen eröffnet und die Anwaltskanzlei ist Geschichte!

Die Anwaltskanzlei Wright & Partner ist abgeschlossen!

Gehe also nun zum Angeklagtenzimmer Nr. 2.

Vor sieben Jahren

Bezirksgericht, Angeklagtenzimmer Nr. 2

Dort angekommen wartet ein alter, alter Bekannter auf dich. Also bleibt nicht viel Zeit, in schlechten Erinnerungen verwickelt zu sein.

Es ist Mike Meekins, trottelig wie eh und je. Er jammert darüber und Phoenix dämmert es. Ein Fall vor zwei Jahren hatte Officer Meekins und Phoenix Wright bekannt gemacht. Aber der Officer ist jetzt Gerichtsdiener.

Rede mit ihm über ihn selbst. Er wurde degradiert, weil er vier Prozessakten innerhalb drei Tagen verloren hatte. Er behielt aber illegalerweise seine Polizeiuniform... Aber sobald du ihn darauf ansprichst, dass er Zak Enigmar entkommen ließ, beschwört er dir erneut, dass er gleich sterben müsse. Davon reden, wie er verschwand, will er aber anscheinend nicht.

Der Zauberer verschwindet deckt allerdings einiges auf. Er folgte dem Verdächtigen und zeigt dir eine Abbildung des Gerichts. Darauf fährt er für dich die Wege ab, die der Angeklagte und er nahmen.

Meekins stand genau vor Gerichtssaal Nr. 7. Er lief an ihm vorbei, den Gang hinauf und bog um die Ecke nach rechts ab. Als der Gerichtsdiener aber um die Ecke kam, sah er, wie jemand in Zimmer Nr. 2 rannte. Schnell folgte er ihm und stürmte in das Zimmer. Der Zauberer war aber weg. Verschwunden. Aber wie es aussieht, hat er das Zimmer auch nicht durchsucht.

Rede mit ihm über diesen Trick und er war machtlos. Meekins konnte das Verschwinden nicht verhindern. Aber plötzlich offenbart sich dir eine psychische Blockade. Und du bist in der Lage, diesen Trick zu durchschauen und diese Blockade zunichte zu machen.

Berühre also das Magatama am Bildschirm. Meekins weiß etwas, will es aber verheimlichen. Wegen was? Was bringt das ihm? Er redet von einem Mädchen, das er anscheinend vorgefunden hatte. Und dieses Mädchen war natürlich Trucy Enigmar!

Eine Blockade ist gelöst, auf zur zweiten. In der geht es darum, dass du beweisen sollst, wie die kleine Trucy den Gerichtsdiener ausgetrickst hatte. Schließlich war der Angeklagte und Flüchtige viel größer als sie selbst.

Präsentiere den unglaublichen Herrn Hut.

Diese Reaktion verrät alles! Das Mädchen hatte diesen Trick angewendet, ist in Zimmer Nr. 2 gelaufen und Meekins fiel darauf herein, folgte ihr. Ihr Vater, der in Zimmer Nr. 1 lief, konnte durch dieses Manöver ungeschoren davon kommen.

Rede nun erneut über den Verschwinde-Trick. Mike kennt diesen Trick aus der Wunder-Bar. Sehe dir nun die Szene an, wie es genau ablief.

Trucy war also seine Komplizin. Eine Woche später, nach diesem Vorfall hatte Meekins die Wunder-Bar besucht und den Trick gesehen. Er konnte seinen Augen kaum glauben, als er diesen Trick sah!

Beim Thema "Der Trick verschwindet", fasst Phoenix nochmal alles zusammen, wie alles ablief. Wie oben schon beschrieben, lief der Verdächtige in Zimmer Nr. 1 und Trucy in Zimmer Nr. 2. Ex-Officer Meekins fiel auf diesen Trick rein und lief dem Mädchen hinterher, da er nur den unglaublichen Herrn Hut für einen Moment gesehen hatte.

Somit ist dieses Rätsel gelöst und das Angeklagtenzimmer Nr. 2 ist fertig. In der Gegenwart wird der Borschtsch-Pott freigeschalten. Bewege dich dorthin.

Gegenwart
Russisches Restaurant, Borschtsch-Pott

Im Restaurant triffst du Kristoph Garvin. Er macht sich gerade auf den Weg in sein Büro.

Kurz nach seinem Gehen taucht Zak Gramarye/Shadi Smith/Shadi Enigmar auf. Wie auch immer du ihn nennen willst. Offiziell stellt er sich hier mit Shadi Smith vor. Er will mit dir Karten spielen. Mit Spark Brushel im Gepäck. Es folgt eine Erklärung über die Tätigkeit von Phoenix nach seinem Anwaltsleben.

Ist die Szene vorbei? Dann stellen sich dein Gegenüber und Begleitung vor. Phoenix erkennt den Mann vor sich und erinnert sich zurück an jenen Fall. Befrage Shadi aber jetzt noch, bevor ihr anfangt zu pokern.

Phoenix und Shadi spielten vor einigen Jahren ebenfalls poker. Er hat Phoenix als seinen Anwalt gewählt, weil er ihm beim Spielen sympatisch wurde. Denn beim Spielen, so Enigmar, erkennt man das wahre Gesicht seines Gegners. Ihr beide sprecht nun über Trucy's Fähigkeiten. Sie kann schließlich sehen, was andere Menschen fühlen. So gab sie ihrem Papa immer Tipps beim Pokern.

Diese Talente liegen im Blut, wie sich gleich herausstellt. Und plötzlich offenbart sich dir eine Blockade von Shadi.

Rede über Trucy und du erfährst, wieso Herr Enigmar sein Verschwinden plante. Es war wegen einer Rechteübertragung des Zauberrepertoires seines Mentors. Das ist also die fehlende Seite aus dem Tagebuch.

Diese Rechteübertragung wurde durch dieses Dokument besiegelt. Nur wer dieses besitzt, darf die Künste des großen Magnifi Gramarye vorführen. Den Nachfolger, den Zak Gramarye auswählte ist natürlich seine Tochter Trucy. Brushel überreicht dir einen pinken Umschlag. Darin befindet sich der Brief, den Trucy als rechtsmäßige Erbin des Gramarye-Wunders vorsieht.

Rechteübertragung zur Gerichtsakte hinzugefügt.

Rede nun über die sieben Jahre. Erneut würst du über dieses Gesetz der Rechteübertragung belehrt. Wenn Zak nicht das Risiko auf sich nahm, in das Restaurant zu gehen und Phoenix diesen Umschlag zu geben, würden die Rechte an Valant übergeschrieben werden.

Zak mag nicht wirklich über die Mutter von Trucy reden, also reibe ihm Trucy's Medaillon unter die Nase. Plötzlich scheint er nervös zu sein. Brushel schaltet sich ein, zum Schrecken von Phoenix, und plappert heraus, dass die Mutter des Mädchens Magnifi's einzige Tochter gewesen ist.

Zak ist darüber nicht erfreut, dass Spark so viel aus dem Reportermund herausrutscht. Aber nun will er mit dir Pokern. Er kündigt dir an, dass du verlieren wirst. Brushel geht vorerst und Zak macht eine Menge Andeutungen über seine Bekanntschaft zu Kristoph Gavin.

Vorerst ist deine Suche hier beendet.

Gehe nun in die Einzelzelle 13 in der Gegenwart.

Gegenwart
Zentralgefängnis, Einzelzelle Nr. 13

Du triffst auf deinen alten "Freund", Kristoph Gavin. Erneut erinnerst du dich an jenen Fall zurück, in dem er verurteilt wurde.

Befrage ihn zu seinem Mord. Du redest mit ihm über Shadi Smith's wahre Identität. Phoenix lässt das Motiv an Shadi's Mord von Gavin keine Ruhe.

Spreche aber erst über den 7 Jahre alten Fall. Kristoph hatte als Einziger gegen die Höchststrafe gestimmt. Das war der Zeitpunkt, als sich die beiden kennen gelernt hatten. Trotz dass Phoenix und Kristoph sieben Jahre lang befreundet waren, weiß der Ex-Anwalt und "Pianist" nicht, was er von Gavin halten soll.

Gavin hat nicht irgendjemand grundlos mit einer Saftflasche erschlagen, soviel ist sicher. Phoenix möchte wissen, wieso der Verstorbene Kristoph's Namen nannte. Aber statt Antworten bekommt er Blockaden, die noch nie zuvor gezeigt wurden. Und dann beginnt Gavin, sich um seine Nägel zu kümmern. Die Flasche hat einen hohen Wiedererkennungswert, stimmt's?

Untersuche sein Zimmer zuerst auf diesen Nagellakflakon, der auf der linken Seite des Raumes auf einem kleinen Tisch neben einer Vase mit roten Rosen steht. Gavin versichert dir, dass dieser Nagellack von höchster Qualität ist. Die Flasche ist aus Kristall.

Nagellack in die Tasche gesteckt.

Gehe nun zurück und beende deine Suche. Denn an den gelben, verdächtigen Briefumschlag lässt dich Gavin nicht...

Wende dich der Vergangenheit zu und besuche das Studio Drew.

Vor sieben Jahren
Studio Drew

Das Atelier sieht ein wenig dürftig aus. Du triffst auf Drew Misham, der noch zutiefst beeindruckt von dir ist. Ebenfalls triffst du auf die kleine Vera. Auch jetzt spricht sie nichts. Rede mit ihm über ihn selbst und erfahre, dass er als Maler nicht gerade erfolgreich ist im Moment. Die Mutter von Vera verließ die beiden und Misham wünscht sich nichts sehnlicher, dass seine kleine Tochter nicht in Armut aufwachsen muss. Deswegen nahm er diese "Nebentätigkeit" an.

Rede über die Fälschungen. Er bekommt Originale von Leuten, die meistens gestohlen sind und fertigt eine Kopie davon an. Dieser Beweis, den Phoenix vorgelegt hatte, war sein erster Auftrag, der kein Gemälde war. Er nahm diesen Job an, weil er gut bezahlt wurde. Sehr gut.

Sieh dir Drew Misham an, er ist geknickter als Phoenix. Er bedauert seine Taten. Aber verdrängt sie auch gleichzeitig. Zeige ihm deswegen sein Werk, die gefälschte Seite. Er ist bereit zu leben.

Du erfährst, dass diese Seite keine Kopie gewesen ist. Der Kunde gab dem Künstler zwei Dinge: Eine Musterseite als Vorbild und als zweites ein gedrucktes Dokument. Das, was auf diesem gedruckten Dokument stand, hat er in der Schrift des Opfers reproduziert. Über seinen Kunden weiß er nichts, aber er meint, er traf ihn nur einmal. Nicht direkt. Und da entdeckst du einige Blockaden.

Berühre das Magatama am Bildschirmrand. Mal sehen, was er verheimlicht. Den Namen des Kunden scheint er nicht zu wissen, das ist wahr. Er hatte etwas zu verbergen und zwar den Fälscher selbst.

Er traf den Auftraggeber nicht persönlich. Diese Worte verstrickten ihn in die psychische Blockade. Nicht er traf den Kunden sondern der echte Fälscher... seine Tochter Vera!

Auch wenn er es zuerst leugnen möchte, es ist wahr. Die Blockaden sind gebrochen und Drew gesteht. Trotz dass das Mädchen erst zwölf ist, ist sie in der Lage, solche Dinge zu erschaffen. Vera scheint den Kunden zu kennen, er besuchte sie ein einziges Mal in diesem Studio.

Seine Tochter kennt den wahren Auftraggeber vielleicht... Wenn du wählen sollst, mit wem du dich näher unterhalten sollst, wähle natürlich den Umstand, dass du sofort mit seiner Tochter reden willst. Du hörst von ihrem Vater, dass das Mädchen schüchtern ist und mit niemandem Fremdes redet. Bis auf diesen Kunden damals. Phoenix möchte es trotzdem versuchen.

Untersuche aber, bevor du das Wort an Vera richtest, den kleinen Tisch auf der rechten Seite. Oder eher den kleinen Bilderrahmen. Die Briefmarke gehört Vera und sie zeigt die Gramarye-Truppe. Das kleine Mädchen scheint ein großer Fan von ihnen zu sein.

Gedenkmarke zur Gerichtsakte hinzugefügt.

Verlasse nun den Tisch, denn es gibt nichts mehr, was du in die Gerichtsakte hinzufügen kannst. Noch nicht.

Präsentiere direkt die Gedenkmarke der kleinen Vera. Verschwende keine Zeit mit ihr zu reden. Es bringt eh nichts. Sie redet aber tatsächlich. Und bringe sie weiter zum Reden, indem du die Aussage "Tolle Zauberer, nicht wahr?" anwählst.

Die kleine Vera ist begeistert, auch wenn sie eher erschreckt aussieht. Sie erzählt dir, wie sehr sie die Zauber-Truppe mag. Und nun ist das Eis gebrochen. Sie will dir mehr Antworten geben.

Rede über sie und sie meint, dass sie nicht oft nach draußen geht. Sie malt viel lieber im Studio Drew. Sie hat Angst vor den bösen Menschen draußen, deswegen bleibt sie lieber drinnen. Aber auf die Aussage von Phoenix, dass es auch viele nette Menschen gibt, erzählt ihr Vater, dass die kleine Vera einmal fast entführt wurde. Seitdem hat sie das Vertrauen in die Menschen verloren. Das Museum der Zauberer besuchte sie nur, weil der Kunde ihr einen Glücksbringer gab, der sie beschützte, sobald sie nach draußen ging.

Vera erzählt dir beim Thema Fälschungen stolz über ihre Arbeit. Sie ist zu jung, um zu begreifen, was sie mit den Dingen anrichtet, die sie erstellt. Diese Notizbuchseite zu erstellen war total neu für sie.

Rede mit ihr über die Gramarye-Gedenkmarke und sie äußert erneut Begeisterung. Ihr Vater hat die Briefmarke erhalten von dem Kunden, der diese Notizbuchseite angefordert hatte.

Gedenkmarke in der Gerichtsakte aktualisiert.

Jetzt kommt der Moment der Wahrheit, Vera spricht über den Klienten. Er sagte, dass ihr Glückbringer, den sie von ihm bekam, seine Wirkung verliert, sobald sie darüber sprechen würde. Ein paar psychische Blockade erscheinen.

Berphre das Magatama am Bildschirmrand. Vera vertraute diesem Kunden sehr. Er hörte ihr zu und sprach ihr Mut zu, dass sie tun sollte, was sie für richtig hielt. Wenn sie nicht nach draußen gehen wollte, dann sollte sie auch nicht. Wenn sie jedoch unbedingt rausgehen müsste, sollte sie ihren Glücksbringen benutzen.

Zeige ihr den Nagellack aus Gavin's Zelle, als du den Glückbringer aufdecken sollst. Ihre Reaktion verrät dir, dass du recht hattest. Das kleine Mädchen ist der Meinung, dass diese Flasche ein Zauberfläschchen ist. Phoenix vertieft dieses Thema nicht, sondern kommt zum Punkt. Der Kunde, der die Notizbuchseite in Auftrag gab war...

Kristoph Gavin.

Und sie kennt ihn. Das sieht man dem Kind an. Sie versprach es hoch und heilig, nichts über seine Person zu verraten. Der Glücksbringer würde auch seine Macht verlieren, deswegen redet sie nicht über den Mann, der ihn ihr gab. Oder eher über Kristoph.

Und plötzlich ist die kleine Vera sich nicht sicher, ob derjenige, der ihr den Nagellack schenkte der Teufel war oder ein Engel gewesen ist. Sie sah das Gesicht des Teufels, als er ihr die Flasche gab, meint sie. Sie war überzeugt davon, dass sein Gesicht freundlich war, aber sie wusste nicht mehr genau, wo sie diesen Teufel sah. Wegen dieser Tatsache wusste Vera, dass Kristoph anders als die anderen Menschen war.

Kristophh Gavin hat die kleine Vera Misham irgendwie verzaubert.

Und damit ist deine Aufgabe an diesem Schauplatz zuende.

Gehe nun zur Strafanstalt.

Vor sieben Jahren
Strafanstalt, Besucherraum

Valant Gramarye steht dir gegenüber. Es wird Zeit, ihn zu befragen, trotz allem Spott den er dir entgegen bringt.

Rede über den Schicksalsprozess der beiden. Er ist beeindruckt davon, wie sein Partner Zak den Gerichtssaal verließ. Und dieses Verschwinden bedeutet für Valant, dass Zak Magnifi umgebracht hatte. Anscheinend plant Valant ein Comeback als Zauberer, denn das geistige Eigentum von Magnifi scheint ihm zu gehören. Sagt er.

Spreche über die Erpressung Magnifi's an seinen Schülern Zak und Valant. Valant war, wie sein Patner, an die Wünsche seines Mentors gebunden. Aber Phoenix ist es satt, zu klären wer schoss. Er möchte wissen, wieso Magnifi seine Schüler so in der Hand hatte. Valant möchte nicht reden, er zeigt dir einige Blockaden.

Berühre also das Magatama. Die Gramarye-Truppe lebte gefährlich. Kein Trick war zu aufwendig, zu gefährlich. Valant fordert Beweise für das "Gefährliche". Zeige ihm die Trickpistole.

Und mit dieser Trickpistole geschah etwas Tragisches. Ein tragischer Unfall. Das Sekundenduell der beiden Zauberer wurde aus der Show gestrichen. Weil etwas passiert war. Jemand wurde verletzt. Der Zauberer fordert Antworten, wen die beiden erschossen haben sollten. Zeige ihm das Medaillon von Trucy mit dem Foto ihrer Mutter Thalassa.

Natürlich streitet Valant alles ab. Aber Thalassa war in großer Gefahr, getroffen zu werden. Die Gedenkmarke symbolisiert die Gefahr. Denn die Beliebtheit der Gruppe war enorm. Zum Höhepunkt der Karriere des Zauberertrios wurde eine Gedenkmarke veröffentlicht. Dass der Mann nicht weiß, was mit Thalassa geschehen ist, glaubt er wohl selbst nicht.

Phoenix möchte beweisen, warum Thalassa's Unfall die Hände der beiden derartig gebunden hatte. Wähle anhand "Einer Person", um den richtigen Weg einzuschlagen.

Der Tod von Zak's Frau hat Magnifi tief getroffen. Denn sie war seine Tochter, wie Brushel dir sagte, in dem er sich verplapperte; präsentiere also das Profil von Thalassa Gramarye.

Nun endlich spricht Valant Gramarye über die Erpressung. Die Zauberfamilie war kompliziert. Der Meister, Magnifi Gramarye und dessen Tochter Thalassa... und die beiden Schüler Valant und Zak. Es war ein Unfall an einem Tag, an dem die drei das Sekundenduell probten. Die beiden trafen Thalassa... Aber welche Kugel ihr das Leben nahm war unklar und wird auch immer ungeklärt bleiben. Zak hatte seine Frau verloren und Trucy ihre Mutter. Magnifi seine Tochter und Valant eine gute Freundin.

Die Dunkelheit, von der er spricht, ist die Vertuschung des Unfalls. Für den Erfolg der Gruppe verleugnete er den Tod seiner einzigen Tochter Thalassa. Und durch diese Schuld, die auf den Schultern der beiden jungen Männern lag, konnten sie ihrem Meister nicht länger wiedersprechen und mussten seine Wünsche erfüllen. Egal, wie diese auch ausfielen.

Trucy weiß davon natürlich nichts. Wie konnte man einem kleinen Mädchen auch sagen, dass ihr Vater der potientielle Mörder ihrer Mutter gewesen ist?

Valant erwähnt Brushel, der ihn neulich besucht hatte und ziemlich herumschüffelte. Er trieb sich oft in der Garderobe rum, um Recherchen anzustellen. Durch seine Interviews freundete er sich mit Zak an. Auch wenn Valant den Namen des Mannes nicht wusste... Ist klar, oder? So einen Spinner kann man nicht vergessen.

Nun bist du hier fertig. Das letzte Rätsel aus der Vergangenheit hat sich gelöst. Gehe nun in die Gegenwart und stelle Nachforschungen an.

Gegenwart
Studio Drew

Spark Brushel wartet im Atelier auf dich. Er weiß ziemlich gut über den Fall Bescheid, das muss man ihm lassen. Aber er war auch ein guter Freund von Zak, wie er dir bestätigt. Auch Valant sagte ja so etwas in der Art.

Rede mit ihm über die Fälscherfamilie Misham. Brushel frägt, ob Phoenix im Bilde ist, wieso die beiden Fälscher aufflogen. Natürlich ist er das, schließlich war er Opfer dieser Fälschung geworden. An jenem Abend, an dem Brushel den Künstler interviewte, erzählte Drew ihm, dass er immer das Gefühl hatte, beobachtet zu werden. Sieben Jahre lang, jeden einzelnen Tag.

Berede die Paranoia mit dem Mann. Auch Brushel fühlte sich beobachtet. Zak Gramarye verschwand vor sieben Jahren, redete in dieser Zeit mit keine Menschenseele und nimmt, kurz bevor die bestimmte Zeit verstrich Kontakt mit Reporter und gleichzeitig Notar auf, um mit ihm die Rechteübertragung auszuhandeln. Und plötzlich... musste er sterben.

Rede mit Spark über seinen Freund Brushel. Er lernte Zak während des tragischen Ende von Thalassa kennen. Thalassa verschwand plötzlich. Magnifi verlor kein Wort. Das kam ihm natürlich komisch vor. Er arrangierte ein Treffen mit Zak Gramarye und wollte mehr wissen über dieses urplötzliche Verschwinden der Frau.

Thematisiere nun Zak's Partner, Valant Gramarye. Sieben Jahre lang soll er gewartet haben, dass er sein großes Comeback ausführen konnte. Aber die Vorführrechte gebühren Trucy. Durch das Fehlen der Dokumente sah es zunächst gut für Valant aus. Dieser wartete ja bekanntlich solang, bis Zak offiziell für tot erklärt wurde. Nun hat er doch wieder verloren.

Brushel erwähnt etwas davon, dass Valant ein Verlierer war, immer. Er verlor gegen seinen Partner bei der Arbeit, stand in dessen Schatten... Und in der Liebe verlor er ebenfalls. Ach so war das, Valant war ebenfalls in Thalassa verliebt...!

Du benötigst dringend mehr Informationen über Thalassa Gramarye, die einzige Tochter vom großen Magnifi. Zeige also Spark Brushel das Medaillon von Trucy. Er erklärt sich bereit, sein Wissen über die geheminissvolle Frau mit dir zu teilen.

Thalassa heiratete Zak und bekam Trucy. Die Ehe mit Zak war schon ihre zweite. Sie ließ sich nicht scheiden, sie verlor ihren Mann, der ebenfalls Bühnenkünstler war. Er starb, wie Thalassa, durch einen Unfall nach einem Jahr ihrer bestandenen Ehe.

Spark zeigt dir ein Foto von ihr. Und erwähnt, dass es Trucy besser in Sachen Familie traf... Als das andere Kind von Thalassa! Das ist ein Hammer!

Das Kind, von dem Brushel weiß, stammt aus erster Ehe. Deswegen wusste Trucy nichts davon. Phoenix borgt sich das Bild von Thalassa von Spark.

Thalassa's Portrait zur Gerichtsakte hinzugefügt.

Brushel erwähnt nun die Kraft von Magnifi. Der Kerl weiß ganz schön viel. Thalassa hatte diese Fähigkeit, Gefühle anderer Menschen zu sehen und nun Trucy ebenfalls.

Mit diesen Erkenntnissen ist der Schauplatz des Studio Drew's geschlossen. Kehre nun zum Borschtsch-Pott zurück.

Gegenwart
Russisches Restaurant
Borschtsch-Pott

Widme dich nun Shadi Smith's Blockaden zu. Du hast nämlich all Dinge zusammen getragen, damit er spricht. Es ist auch dringend nötig, denn Phoenix muss mehr über diese Kräfte der Gramarye's erfahren. Aber als die Kräfte zu sprechen kommen, die in Trucy schlummern, verstummt Zak plötzlich. Er will nicht über Thalassa oder Trucy beziehungsweise gar deren Fähigkeiten reden.

Aber du weißt, wieso er nicht über Thalassa sprechen möchte, oder? Richtig... Präsentiere die Gramarye-Gedenkmarke. Denn die Drei waren einmal ein Team, bekannt im ganzen Land. Auf ihrem Höhepunkt waren die drei Magier die größten Stars. Aber dass Thalassa während einer Probe durch eine Kugel von Zak oder Valant ums Leben kam, wissen nur wenige.

Zak meint, er könne Thalassa nie umbringen. Er liebte sie über alles. Aber als die Kräfte zur Sprache kommen, wendet sich Shadi Enigmar ab. Trucy ist wohl nicht die Einzige, die über das Gramarye-Gen verfügt. Das erkennt man auch ohne Gedankenlesen. Es gibt noch jemanden mit diesen Fähigkeiten... Und es ist...

Apollo Justice!

Diesen Jungen verbindet etwas mit Thalassa. Eine Art Ring, wenn man so möchte. Diese fehlende Verbindung sind die Armbänder, die auch Thalassa trug. Zeige Zak das Portrait von Thalassa Gramarye.

Als Phoenix das Foto das erste Mal sah, fielen ihm die Armbänder auf. Es sind, wie Zak dir nun verrät, Familienerbstücke der Gramarye's. Und der junge Anwalt Apollo trägt auch so ein Armband. Zak erschreckt. Deswegen, meint er, trug sie nach ihrer Rückkehr nur noch ein Armband um das Handgelenk. Kurz bevor die Frau die Gramarye-Truppe verließ waren es noch beide Schmuckstücke, die sie trug, wie auf dem Foto. Sie gab das andere also ihrem Sohn, Apollo.

Berede nun das Geheimnis der Gramarye's. Auch Zak ist es unbekannt, woher die Kräfte stammen. Von Generation zu Generation werden diese Kräfte weiter gegeben. Thalassa hat Zak einmal erklärt, als er sie nach diesen Fähigkeiten gefragt hatte, dass sie auf Anspannung reagierten. Wenn sie jemanden erblickt, der nur ein wenig angespannt ist, bemerkt sie es sofort durch ihre Armbänder.

Endlich ist es soweit, Zak erzählt dir alles war er weiß. Trucy und Apollo sind Geschwister. Wie Trucy verfügt auch Apollo über die Kunst des Gedankenlesens. Es liegt nun an Phoenix, den beiden zu sagen, dass sie verwandt sind. Zu gegebener Zeit.

Die Armbänder sind auf speziellem Metall gefertigt, das angeblich die Größe verändert, je nach Körpertemperatur. Es nimmt durch diese Art und Weise die exakte Größe des Handgelenkes des Trägers an. Wenn sich eine Person anspannt, spannen sich auch diejenigen an, die das Armband tragen. Durch winzige Muskeln geschieht dies, die so unscheinbar sind, dass der Träger der Armbänder sie nur mit ihrer Hilfe bemerkt. Denn, wie wir erfahren haben, sitzt das Schmuckstück immer perfekt.

Die Träger der Armreifen sehen bewegte Objekte sehr genau. Wenn sie sich konzentrieren können sie alles sehen, selbst das kleinste Zucken. Und welche Bedeutung dahinter steckt. Das ist das Geheimnis dieser Zauberei.

Und nun lüftet auch Shadi Enigmar das Geheimnis um den Tod von Magnifi. Er hatte die beiden Männer bis zum Umfallen arbeiten lassen, bevor er sie auf sein Zimmer bestellte. Auch wenn das alles zwischen den Männern geschehen ist, was geschehen war, konnte Shadi seinen Mentor und Schwiegervater nicht ermorden. Stattdessen schoss er dem Clown in die Stirn. Das schien die richtige Wahl gewesen zu sein, denn Magnifi überschrieb dem Mann die Rechte an seinen Künsten.

Sieh dir das letzte Gespräch zwischen Meister und Schüler an.

Aber Phoenix belehrt Zak, dass Valant nun nicht nur eine Niederlage einstecken musste, was die Vorführrechte anging, sondern auch das öffentliche Glauben an ihn ist sehr gesunken. Man gibt ihm die Schuld an Magnifi's Tod, weil Zak verschwunden war. Und somit half Zak seinem Partner Valant, sich den Kopf aus der Schlinge zu ziehen.

Am selben Abend starb Zak Gramarye durch Kristoph Gavin's Hand. Aber bevor er ging, hinterließ er ein "Geständnis", das Valant entlasten sollte.

Zak's Geständnis zur Gerichtsakte erhalten.

Bewege dich also zum Sunshine Kolosseum und rede mit Valant.

Ist dieser Beitrag hilfreich?


Gegenwart
Sunshine Kolosseum

Sieben lange Jahre haben sich Valant Gramarye und Phoenix Wright nicht mehr gesehen. Und Letzteren plagen einige Fragen, die er aus dem Mund des Zauberers selbst hören will. Rede mit ihm über seinen Meister.

Valant erzählt, dass die Verschwinde-Nummer von Zak sein Untergang bedeuteten. Die Presse behauptete immer und immer wieder, dass Zak verschwand um seinen Partner Valant zu entlasten. Daher also die Abneigung gegen Reporter... Als du den Tod von Magnifi klären möchtest zeigt dir Valant einige Blockaden. Es musste ja so kommen...

Berühre das Magatama. Phoenix will wissen, was geschehen ist. Um Antworten zu erhalten bleibt Phoenix nichts anderes mehr übrig, als die Bombe platzen zu lassen. Und das geschieht in Form eines Umschlages... Eines Umschlages, in dem die Rechteübertragung von Zak an Trucy steckt. Valant will es natürlich nicht wahrhaben.

Valant ist fest davon überzeugt, dass Zak den gemeinsamen Meister umbrachte. Aber gibt es Beweise? Zeige ihm das Geständnis von Zak. Er gesteht darin, Magnifi getötet zu haben. Valant mag es wieder nicht glauben, bis Phoenix beteuert, dass Zak dies wirklich vor seinen Augen schrieb, nachdem der Ex-Anwalt ihm die Sitation im Borschtsch-Pott geschildert hatte.

Dieses Geständnis ist natürlich eine Lüge. Valant meint, dass Phoenix den Schuldigen durch "Eliminierung" feststellt. Ist Zak es nicht gewesen, dann muss Valant diese Tat verübt haben. Zugegeben, das ist durchaus logisch, diese Vermutungen anzunehmen. Er macht sich auch verdächtig, indem er weder ja noch nein sagt.

Das Einzige, das er bedauert, ist dass er kaum Talent hat. Deshalb benötigt er das Repertoire seines Meisters. Phoenix schließt daraus, dass Valant scheinbar doch der Mörder gewesen sein muss, aber er meint endlich, dass er es nicht gewesen ist.

Dann war also der Mörder... Das Opfer selbst. Magnifi Gramarye hatte sich selbst in die Stirn geschossen. Valant kam am Abend an und der alte Mann lebte noch. Er schien jedoch zu schlafen. Auch Valant konnte ihn nicht erschießen. Kurz bevor der Zauberer das Zimmer verlassen wollte, sprach ihn sein Mentor an. Durch dieses Gespräch wusste er, dass sein Meister die Vorführrechte an seinen Partner Zak übergeben hatte.

Phoenix möchte sich entschuldigen, denn er dachte immer, Valant sei es gewesen. Aber dieses nimmt diese nicht an und meint, dass es völlig in Ordnung gewesen ist, ihn zu verdächtigen. Denn er habe ein Verbrechen begangen, dass weitaus schlimmer sei als Mord. Aber welches Verbrechen ist schlimmer als ein Mord?

Valant erklärt dir, dass er wusste, dass zwei Briefe versendet worden sind. Er begriff, was es mit dem Plan seines Meisters an sich hatte. Aber er hätte sich nie träumen lassen dass es um die Rechte seiner Zaubertricks handelt. Valant wollte seinen Mentor erschießen, im ersten Moment zumindest. Und die Tat wollte er Zak anhängen. Er hatte Vorbereitung getroffen, als er an jenem Abend in das Krankenzimmer seines Meisters ging. Es war natürlich eine Infusion.

Falls Zak also nicht geschossen hätte, hätte es Valant tun wollen. Um den Verdacht auf seinen Partner umzulenken wollte er die Infusion benutzen. Letzendlich konnte er dann doch nicht schießen. Sein Meister rief ihn bekanntlich zurück, als er den Ort verlassen wollte und gestand ihm, dass er sein Repertoire an Zak weitergegeben hatte. Valant fehlte immer noch die Schnelligkeit, die sein Partner aufwies. Der Zauberer war so geschockt, dass er im Krankenhausflur vor dem Zimmer stehen blieb. Da hörte er den Schuss. Der Schuss, mit dem sich Magnifi Gramarye selbst das Leben nahm.

Plötzlich dachte Valant, dass er seinen Plan erneut umsetzen konnte. Zak hat es getan, nicht Valant. Wäre ihm die Idee mit der Lösung nicht gekommen, stünde er nun zu Unrecht als Verdächtigter da. Deswegen manipulierte er den Tatort, wie er es zuvor geplant hatte. Er wischte die Fingerabdrücke von der Pistole und bereitete die Infusion vor.

Valant bereut seine Taten, die Schuld wiegt schwer. Er hatte das Gefühl, der tote Zak bestimmte sein Leben. Aber er starb ja viel später... Und nun macht der Zauberer dir gegenüber eine sehr interessante Bemerkung. Valant erkennt, dass keiner Beweise für ihr Ableben gehabt hat. Mit hr Ableben meint er natürlich das von Thalassa Gramarye.

Damit ist auch auf dieser Bühne der Vorhang gefallen. Schreite zum einzigen Platz, der dir noch offen steht, die Einzelzelle 13.

Gegenwart
Zentralgefängnis, Einzelzelle Nr. 13

Kristoph Gavin ist soeben abwesend, wie dir ein Wachmann mitteilt. Nutze deine Chance und durchsuche die Zelle des ehemaligen Strafverteidigers auf dem Tisch. Das ist er. Der gelbe Umschlag. Der Absender der darauf zu finden ist, ist Drew Misham. Brushel hatte also recht, als er aussagte, dass Herr Misham einen Brief schrieb und ihn in einen gelben Umschlag eingepackt hatte.

Phoenix zückt ein Atroquinin-Erkennungsspray. Er will den Umschlag auf Rückstände untersuchen. Berühre die Briefmarke mit dem Spray und siehe da... Sie reagiert. Phoenix öffnet den Brief natürlich kurz darauf. Endlich der entscheidende Beweis!

Brief von Misham zur Gerichtsakte hinzugefügt.

Plötzlich kehrt Kristoph zurück und er ist sichtlich wütend. Er gibt sich gefasst, aber die Antworten, die er gibt sprechen eine deutliche Sprache. Er fordert seinen Brief zurück, aber Phoenix hat einen kleinen Helfer, damit der Verlust nicht zu groß ist...

Nun ist die Vorbereitung beendet und du kannst den Fall "Vera Misham" wieder aufnehmen.

Berühre nun die Worte "Ich bin bereit!", um zu starten.

Es beginnt mit einigen Bildern aus der Vergangenheit und nahen Gegenwart. Dann geht der Prozess auch schon weiter.

  • Datum: 9. Oktober
  • Uhrzeit: 10.00 Uhr
  • Ort: Bezirksgericht, Gerichtssaal Nr. 3

Vera leidet immer noch an einer akuten Atroquininvergiftung. Sie schwebt immer noch in Lebensgefahr. Deswegen ist sie heute auch nicht hier. Trucy findet es ungerecht, Vera den Prozess zu machen während ihrer Abwesenheit, aber der Fall kann nicht länger warten, denn das Risiko ist hoch, dass keiner mehr da sein wird, der angeklagt werden könne.

Apollo hat sich fest vorgenommen, dass seine Mandantin für unschuldig erklärt wird. Und mit den Beweisen von Phoenix sollte dies eigentlich möglich sein.

Auch wenn Gavin meint, die Angeklagte habe sich selbst vergiftet, weil sie mit der Schuld, ihren eigenen Vater ermordet zu haben nicht mehr leben konnte, ist nur wild aus der Luft gegriffen. Denn Vera ist jemanden zum Opfer gefallen. Sie ist nicht Täter, sondern Opfer.

Dass das Mädchen sich nicht selbst vergiftet hat, muss also bewiesen werden. Fange an, die Theorie aufzudecken, wie Vera vergiftet worden ist. Der Staatsanwalt bestätigt, dass keine Behälder mit Gift an der Angeklagten gefunden wurden. Aber wir können beweisen, wie die Angeklagte das Gift einnahm. Zeige dem Gericht den Nagellack vor.

Gavin reagiert merkwürdig auf diese Flasche. Zurecht, er wird sie von seinem Bruder kennen. Vera hat diesen Nagellack immer benutzt und gestern vor Gericht kaute sie auf ihren Nägeln herum, als sie befragt wurde. Es wird veranlasst, sofort die Nägel der Angeklagten untersuchen zu lassen.

Nun kommen wir zu der Person, die das Gift in den Nagellack gegeben hat. Staatsanwalt Gavin wird immer nervöser, denn er kann nicht glauben, was er da sieht. Aber nun zurück zur Person, die Vera mithilfe diesen Nagellackes vergiftet hatte. Es war...

Kristoph Gavin!

Natürlich hagelt es sofort einen Einspruch von der anderen Seite. Kantilen wirft ein, dass Kristoph hinter Gittern sitzt und somit das Verbrechen nicht begangen haben kann. Das wissen wir, aber es heißt nicht, dass es unmöglich war. Denn das Gift kann gestern oder vor einem Jahr in die Flasche geträufelt worden sein. Oder gar vor sieben Jahren. Und solang sitzt Herr Gavin noch nicht hinter schwedischen Gardinen.

Staatsanwalt Gavin wird immer anspannter. Sein Bruder hält die Tat seines Bruder durchaus für denkbar. Er willigt ein, dass sein Bruder aus der Zelle gerufen wird und sich vor Gericht verantworten muss.

Kurz darauf steht Gavin im Zeugenstand. Apollo zeigt seinem ehemaligen Chef die Nagellackflasche. Kristoph gibt bereitwillig zu, dass er den Nagellack von Ariadoney selbst benutzt. Aber genug davon, hören wir die Aussage des Zeugen. Es wird seine erste und letzte sein.

Zeugenaussage: Kristoph Gavin
"Vera's Vergiftung"
  1. "Den gleichen Nagellack zu besitzen, macht einen noch lange nicht zum Mörder."
  2. "Seit einem halben Jahr sitze ich in Einzelhaft. Wie hätte ich sie vergiften können?"
  3. "Ihr Vater ist an dem gleichen Gift gestorben... was nur eines bedeuten kann."
  4. "Die Anklage hat Rech. Sie vergiftete ihren Vater und dann sich selbst."
  5. "Möchten Sie mit etwa das Vergiften ihres Vaters auch noch anhängen?"

Ja, das möchten wir. Denn Gavin ist auch dieser Morde schuldig! Genz sicher!

Kreuzverhör: Kristoph Gavin
"Vera's Vergiftung"

Berühre dein Armband bei Aussage 5. Bewege dein Sichtfeld auf die Hand des Zeugen, mit der er sich gerade an die Brille fasst. Auf seinem Handrücken kannst du bei den Worten "Ihres Vaters auch noch" diesen "Teufel" sehen, den Vera damals gesehen haben mag.

Kristoph streitet natürlich die ganze Sache ab. Was war auch zu erwarten? Wenn du beweisen sollst, dass Drew Misham das Gift nicht durch Nagellack aufnahm, sondern durch etwas anderes, zeige dem Mann die Gedenkmarke zu Ehren des Gramarye-Zaubertrios. Sie wurde in seiner Zelle auf dem Brief gefunden, den Drew Misham am Abend seines Todes abgeschickt hatte! Mit Resten von Atroquinin, versteht sich. Das hatte Phoenix ja überprüft.

Aber Kristoph Gavin entwischt dir erneut, denn er hat Recht, indem er sagt, dass er nicht hätte wissen können, dass das Opfer diese Marke auch tatsächlich benutzt. Aber Kantilen ist, im Gegensatz zu dem was sein älterer Bruder sagte, doch zu etwas zu gebrauchen. Er greift ihn masiv an. Nicht die Verteidigung blufft, sondern der Zeuge selbst, sagt er. Denn Kristoph wollte sich auf der Affäre ziehen, in dem er vom Thema ablenkte.

Kristoph kommt nun zur Frage, wieso er Drew Misham hätte umbringen sollen. Die Antwort ist ganz einfach: Präsentiere entweder den roten Umschlag oder die Notizbuchseite. Die zwei Dinge waren sein Motiv!

Kristoph wendete sich an Misham, weil er eine Fälschung brauchte. Es ist immer noch nicht geklärt, dass Phoenix diese gefälschte Notizbuchseite, die ihren Weg wieder ans Tageslicht erlangt, auch wirklich von ihm in Auftrag gegeben worden ist.

Fakt ist, dass der Kunde, der die Fälschung verlangte, sehr vorsichtig gewesen ist. Er versuchte alles und jeden auszulöschen, der mit der Fälschung zu tun hatte. Damit niemand etwas sagen konnte um ihn zu belasten. Er begann nur einen Fehler. Es war die Briefmarke selbst, die Vera's Lieblingszauberer zeigte. Die Mordwaffe schnappte sieben Jahre später zu. Die Briefmarke wurde benutzt, die solang eingerahmt gewesen ist.

Kantilen beschuldigt nun natürlich Phonix Wright. Er ist der sicheren Annahme, dass er den Auftrag des gefälschten Beweises in Auftrag gab. Vor sieben Jahren aber hatte Phoenix die verhängnisvolle Notizbuchseite von Trucy Enigmar bekommen. Ebenfalls konnte er diese Sache nicht in Auftrag geben, das Shadi Enigmar alias Zak Gramarye kurz vor dem Prozess den Strafverteidiger wechselte. Er nahm den Fall einen Tag vor Prozessbeginn an. Das ist zu wenig Zeit um dieses Geschäft mit der gefälschten Notizbuchseite abzuwickeln!

Die Frage lautet nun, wer Shadi Enigmar vor Phoenix verteidigt hatte. Es war Kristoph Gavin.

Bedauerlicherweise werden die Verteidiger erst einen Tag vor Beginn des Prozesses in die Akten aufgenommen. Es ergibt also keinen Sinn, Nachforschungen anzustellen, denn Phoenix übernahm den Fall einen Tag vor Beginn der Verhandlung. Zu dumm...

Plötzlich wirft Kantilen einen Einspruch in den Saal. Er fordert "Stirni" zum Nachdenken auf, ob er wirklich keinen Beweis dafür hat, dass Kristoph Gavin diese Fälschung vor sieben Jahren in Auftrag gab.

Kantilen ist angespannt und hält es fast nicht mehr aus. Du sollst es beweisen, sonst steigt er aus dem Fall aus. Es sieht aus, als leide er unter heftigen Schmerzen. Die Verbindung zwischen Gavin und Misham liegt in deiner Hand.

Kristoph beginnt erneut, alles abzustreiten, aber sein Bruder unterbricht ihn. Er spricht Apollo an, will wissen, ob dieser die Wahrheit spricht. Und das tut er. Staatsanwaltschaft und Richter sind sich einig, dass sie den Beweis der Verbindung sehen wollen. Kristoph Gavin allerdings nicht. Er widerspricht. Er fordert eine höhrere Strafe für dich. Das nützt auch nichts. Der Beweis ist unumstößlich!

Die Verbindung zwischen Kristoph Gavin und Drew Misham ist...

der Brief von Misham, eingepackt in einem sonnengelben Umschlag.

Der Zeuge Gavin widerspricht; der Beweis, den Apollo vorlegt, sei nichtig. Er sollte ihn eigentlich gar nicht besitzen.

Der Zeuge rekonstruiert die Geschehnisse, als Phoenix ihn in seiner Zelle besucht hatte. Er streitet ab, dass dieser Brief in seiner Zelle war. Aber Phoenix hatte den Brief abgeschrieben. Er hatte eine kleine Videokamera dabei, als er der Zelle einen Besuch abstattete. Er nahm das gesamte Gespräch zwischen ihm und Kristoph auf, gemeinsam mit dem Inhalt dieses Briefes.

Kristoph geht erneut auf seinen Bruder los, er könne kein vernünftiges Urteil fällen. Der Richter veranlasst die Streichung dieses Beweises aus dem Protokoll. Das Kreuzverhör von Kristoph Gavin wird an dieser Stelle abgebrochen. Es gibt nichts mehr, was gegen den Zeugen spricht... Der Richter will den Zeugen erlassen, als...

Kantilen Gavin wie Phoenix aus der Asche steigt und einen Einspruch loslässt. Er ist endlich die Angst seiner Jugend los, wie er selbst sagt. Er will seine familiären Angelegenheiten mit Kristoph klären. Der große Bruder hat den kleinen nicht mehr unter Kontrolle. Deswegen versucht Kristoph erneut Druck aufzubauen.

Eine Szene aus vergangener Zeit wird abgespielt. Der Moment, als Phoenix Wright "seinen" gefälschten Beweis vorzeigt und der junge Kantilen seinen Zeugen Drew Misham aufruft. Apollo fällt es auf. Kantilen war gut vorbereitet. Fast ZU gut. Es war anscheinend so, als wüsste der junge Staatsanwalt damals, dass Phoenix den Beweis vorlegen würde.

Kantilen wusste, dass Wright den Beweis vorlegen würde, sobald er genug Druck aufgebaut hätte. Kristoph will seinen jüngeren Bruder zurück halten, versagt jedoch. Denn sein Bruder spricht die Wahrheit aus... Gavin wusste es damals, weil sein älterer Bruder es ihm selbst gesagt hatte!

Es geschah am Abend vor dem Prozess. Kristoph besuchte Kantilen einen Tag vor Prozessbeginn in der Staatsanwaltschaft. Er sagte ihm, dass er nicht der Verhandlung beiwohnen würde. Er steht seinem jüngeren Bruder nicht gegenüber, hat ihm aber einige Informationen. Phoenix, der als Verteidiger auftreten wird, sei nicht zu trauen. Kristoph wünscht, dass Kantilen einen besonderen Zeugen aufrufen soll.

Damit endet die Erinnerung von Kantilen vor sieben Jahren. Aber es beginnt die von Kristoph. Er hatte damals mit Shadi Enigmar ebenfalls Karten gespielt. Darauf entließ er Gavin als seinen Vertreter vor Gericht, weil er im Poker gegen seinen Mandanten verloren hatte.

Aber Shadi achtete nicht auf das Ergebnis, sondern auf den Mann hinter den Karten, den Strafverteidiger Kristoph Gavin.

Der Stolz des Mannes war verletzt gegen einen zweitrangigen Anwalt aufgetauscht zu werden. Er konnte Wright und Enigmar nicht verzeihen, die beiden haben ihn zutiefst gekränkt. Im Endeffekt ist sich Kristoph sicher, dass alles so lief, wie er wollte. Aber Kantilen lacht seinen Bruder aus. Das alles lief ganz und gar nicht perfekt ab. Denn Zak Gramarye verschwand damals und ließ Kristoph Gavin in Angst leben. Sieben Jahre lang.

Er überwachte jeden, der mit dem Fall zu tun hatte. Sieben Jahre lang. Drew und Vera Misham, Zak Gramarye, Spark Brushel und Phoenix Wright.

Nun ist der Zeitpunkt gekommen. Apollo belegt, dass Kristoph nicht einen einfachen Reisenden umgebracht hatte sondern... den großen Zak Gramarye! Justice und Gavin erklären es gemeinsam noch einmal für das Gericht und die beteiligten Geschworenen, den ganzen Fall. Angefangen von Kristoph's Mord an Zak Gramarye und den ganzen Fall mit der Vergiftung und der Beweisfälschung.

Der teuflische Plan von Kristoph ist durchschaut. Aber die Beweise fehlen leider, um ihn festzunageln. Egal, wie verzweifelt Apollo versucht zu kämpfen, es ist sinnlos. Der Zeuge schweigt und windet sich aus allen Anschuldigungen heraus.

Bis Kantilen seine Siegenshymne spielt. Das Geschworenensystem scheint nicht bis in Kristoph's Einzelzelle gedrugen zu sein. Die ganze Nation blickt auf diesen Gerichtssaal für das neue System. Kristoph verutrteilt diese Methode und spricht abfällig darüber. Das "Gesindel" ist ihm zuwider. Aber dieses "Gesindel" hat das Urteil in der Hand und er macht sich durch diese Worte nicht gerade beliebt bei ihnen.

Als Kristoph erfährt, dass Phoenix Wright für dieses System verantwortlich ist, geht seine Beherrschung zugrunde. Kantilen weist seinen Bruder zurecht und setzt einen Punkt.

Es wird Zeit, die Geschworenen urteilen zu lassen. Du hast es in der Hand!

  • Datum: 9. Oktober
  • Uhrzeit: 12.48 Uhr
  • Ort: Geschworenenzimmer

Du bist Geschworene Nr. 6 und kannst nun wählen zwischen schuldig und unschuldig. Vorher erklärt Phoenix dir noch einiges und fasst zusammen.

Wenn du "unschuldig" wählst, siehst du dir das gute Ende an. Wenn du für "schuldig" plädierst, siehst du das schlechte Ende.

Wenn du Vera für schuldig hälst, dann wird am 9. Oktober um 14.14 Uhr eine Entscheidung gefällt. Der Ärmel der Geschworenen Nr. 6 fällt zurück und du erkennst das Armband, das Apollo trägt. Die Geschworenen wurden sich nicht einig, es stand "unentschieden". Das Schicksal jedoch hatte andere Pläne. In jener Nacht verschlechterte sich der Gesundheitszustand von Vera Misham. Sie verstarb in ihrem Krankenhausbett. Einsam und allein. Das Urteil wurde bis in alle Ewigkeit verschoben...

Entscheide dich für das gute Ende, indem du Vera freisprichst. Der Ärmel der Geschworenen Nr. 6 fällt zurück und du erkennst das Armband, das Apollo trägt. Das einstimmige Urteil lautete "unschuldig". Der spezielle Zeuge, Kristoph Gavin, lachte schallend über das Ergebnis. Sein Lachen erklang lauter als jedes Lachen zuvor oder seither.

10. Oktober, 8.30 Uhr, am Morgen nach dem Prozess...

Auf der Intensivstation ereignete sich ein kleines Wunder. Vera Misham öffnete ihre Augen.

  • Datum: 10. Oktober
  • Uhrzeit: 10.12 Uhr
  • Ort: Hickfield-Klinik

Vera steht vor dir. Apollo und Trucy sind glücklich über das Aufwachen ihrer Mandantin. Und Vera lächelt. Sie bedankt sich bei dir. Sie bedauert sich so sehr an ihren Glücksbringer geklammert zu haben und sich von der Welt so abgeschotten zu haben. Sie verstand, dass es wichtig ist, ein Teil der Welt zu sein, in dem Moment als sie ihre Augen öffnete.

Vera bedankt sich bei euch mit einem Bild von Trucy und Apollo's Frisur.

Aber sie entschuldigt sich dafür, dass ihr Werk Phoenix Wright die Anwaltsmarke kosten ließ. Er war derjenige, der ihr all die Dinge brachte, als er sie vorhin besucht hatte. Den ganzen Stapel Videokassetten...

Trucy erklärt dir nun, dass sie wusste, dass ihr Vater noch lebt. Sie half ihm schließlich bei seinem Verschwinden. Aber er versprach dem kleinen Mädchen etwas, bevor er untertauchte. Eines Tages wollte er zurückkehren. Doch auch wenn er sein Versprechen nicht halten konnte, Trucy hat ja jetzt Phoenix.

Vera bittet Trucy darum, ihr nochmal einen Trick vorzuführen: Den unglaublichen Herrn Hut!

Szenenwechsel. Du befindest dich nun in der Alles-Agentur Wright. Eine unbekannte Person spricht mit Phoenix... Aber dir sollte klar sein, als die Melodie erklingt, mit wem er spricht. Es ist Lamiroir. Und Lamiroir hat zwei Kinder... Sie erinnert sich an alles.

Sieh dir nun die Geschichte von Trucy und Apollo an. Die Verbindung zwischen Lamiroir und den beiden wird immer deutlicher. Und auch, wer Lamiroir in Wahrheit ist. Aber das weißt du alles schon, nicht wahr?

Lamiroir ist Thalassa. Somit auch Trucy's und Apollo's Mutter.

Sie erzählt nun was wirklich damals in der Probe passierte. Und Phoenix trifft es auf den Punke, als er sagte, dass Menschen gar nicht so leicht sterben... Wenn sie einen Grund zum Leben haben...!

Herzlichen Glückwunsch, du hast den letzten Prozess erfolgreich absolviert! Sieh dir nun den verdienten Abspann an.

1 von 1 Lesern fanden diesen Beitrag hilfreich. Was denkst du?


Zurück zu: Komplettlösung Apollo Justice - Ace Attorney: Episode 1 - Der Trumpf-Wandel / Episode 2: Der Wandel mit der Ecke / Episode 3 - Der Serenaden-Wandel

Seite 1: Komplettlösung Apollo Justice - Ace Attorney
Übersicht: alle Komplettlösungen

Cheats zu Apollo Justice - Ace Attorney (5 Themen)

Apollo Justice - Ace Attorney

Apollo Justice - Ace Attorney spieletipps meint: Ein Spiel, das Fans der Phoenix-Serie begeistert. Spieler, die nicht gerne lesen sollten eher zu CSI greifen, da sich das Geschehen im Gerichtssaal abspielt. Artikel lesen
70
Die 10 besten Aufbauspiele

Die 10 besten Aufbauspiele

In den vergangenen Jahren haben die Entwickler Aufbaustrategen nicht gerade mit viel Nachschub verwöhnt. Dennoch (...) mehr

Weitere Artikel

The Legend of Zelda - Breath of the Wild: Genießt neue Spielszenen

The Legend of Zelda - Breath of the Wild: Genießt neue Spielszenen

Rund um die Verleihung der Game Awards hat es auch ein Video mit frischen Spielszenen aus The Legend of Zelda - Breath (...) mehr

Weitere News

Gutschein Aktion

Holt euch Keys für Gigantic
Schnell zugreifen!

Newsletter

Mit diesem Formular kannst du den Spieletipps.de Newsletter kostenlos abonnieren.

Apollo Justice - Ace Attorney (Übersicht)

beobachten  (?