AoM: Völker, Götter, Einheiten

Die Griechen und ihre Götter

ALLGEMEIN:

Wer die Griechen spielen möchte, der muss folgendes wissen: Die Griechen sind an sich schon ein Allround-Volk. Sie liegen von der Kostenintensivität ihrer Einheiten im mittleren Bereich, die griechischen Dorfbewohner sammeln mittelschnell. Durch ihre Art zu beten braucht man zwar ein paar Dorfbewohner, allerdings haben sie eine sehr schnelle Gunsterschaffungszeit.

Ebenfalls wichtig ist, dass jeder Hauptgott bei den Griechen eine spezifische Einheit hat, die unterschiedliche Vor- und Nachteile haben. Dazu später mehr.

Zur Taktik allgemein: Bei den Griechen kann man eigentlich nicht sehr viel falsch machen, allerdings sollte man sich unbedingt spezialisieren. Da die Helden sehr überlastet sind, wenn der Gegner mit vielen mythischen Einheiten auftaucht, sollte man unbedingt die Technologie "Bestienschlächter" erforschen. Die Götter der Griechen lassen sich auf den ersten Blick sehr klar einteilen:

  • Zeus = Infanterie (und Helden)
  • Hades = Bogenschützen
  • Poseidon = Kavallerie

Es ist jedoch ein wenig anders. Zeus hat beispielsweise kaum Nebengötter, die seine Infanterie verstärken. Hades hat nicht nur effektivere Bogenschützen, sondern auch sehr stark verbesserte Gebäude. Poseidon ist tatsächlich das beste, wenn man Kavallerie bevorzugt.

ZEUS:

Wie schon ausgeführt, schwächelt bei Zeus ein wenig der Einheitenfokus. Wirklich interessant bei Zeus ist, dass seine Gunstboni und seine dritte Nebengöttin Hera dazu führen, dass mythische Einheiten bei ihm verhältnismäßig schnell erstellt und stark sind.

  • + Blitz (GZ)
  • + Gunstboni
  • - keine wirkliche Spezialisierung
Nebengötter:
  • Athene: Infanterieverstärkung
  • Apollo: bei Land, wegen ziemlich allgemeinen Verstärkungen
  • Dionysos: bei Wasser, wegen der Skylla und den Verstärkungen für Pentekonter
  • Hera: Medusen, Blitzgewitter und Verbesserungen für mythische Einheiten
HADES:

Hades ist der Gott für Spieler, die auf Defensive setzen. Bogenschützen und Gebäude werden gut verstärkt, wodurch sich eine wirkungsvolle Verteidigung hochziehen lässt. Die Schatten sind zwar nicht sonderlich stark, können aber dem Gegner enorme Schäden durch Angriffe auf seine Rohstoffquellen zufügen.

  • + Wächter (GZ)
  • + Gewölbe des Erebos sichert Goldzufluss
  • + Bogenschützenfokus und Bogenschützenverbesserungen
  • + Gebäude halten mehr aus und richten mehr Schaden an
  • + Schatten erscheinen, wenn Soldaten getötet werden
  • + Die Gastrapheten sind die stärksten Schützen des Spiels
  • + Die Helden Perseus und Chiron ergänzen das Heer sehr gut
Nebengötter:
  • Ares: Enyos' Bogen des Grauens und Zyklopen
  • Apollo: Bogenschützenverstärkung und Mantikoren
  • Artemis: Bogenschützenverstärkungen und Erdbeben
POSEIDON:

Poseidon ist zwar ziemlich klar der Gott der Pferde, allerdings kann man mit ihm offensiv oder defensiv spielen. Das Hippocampus kann für die Erkundung zu Wasser genutzt werden.

  • + Kavallerieverstärkungen und Kavalleriefokus
  • + Hippocampus
  • + Milizsoldaten entstehen, wenn Gebäude zerstört werden
  • + Poseidon hat viele Boni im Bereich Marktplatz
  • + Hetairos sind gute Einheiten
  • + Polyphem ist ein guter Held
  • - Köder (GZ)
Nebengötter:
  • Hermes: Kavallerieverstärkung und Kentauren
  • Dionysos: Kavallerieverstärkung und allgemeine Verbesserungen
  • Hephaistos: Verstärkung der Hetairos und der Waffenkammer, Schatzkammer und Kolosse
TAKTIKTIPPS:
Zeus:

Zuerst müssen Helden und Infanterie gebaut werden, um die gegnerischen mythischen Einheiten und Helden zu vernichten. Dann muss eine große Angriffswelle aus mythischen Einheiten erfolgen, um eine Regeneration der gegnerischen Streitkräfte zu unterbinden.

Hades:

Bogenschützen (vor allem Gastrapheten), vermischt mit ein paar Helden und mythischen Einheiten zum Gegner schicken. Die Gastrapheten eigenen sich perfekt gegen einzelne Gebäude. Die Bogenschützen müssen gegen gegnerische Kavallerie immer durch ein paar Zyklopen geschützt sein. Wenn man eher defensiv spielen will, sollte man möglichst viele Gastrapheten ausbilden, um auch gegnerische Belagerungsmaschinen zerstören zu können.

Poseidon:

Wenn man eher offensiv spielen möchte, sollte man vor allem Hetairos und Kentaueren ausbilden und mit diesen schnelle Angriffe auf den Gegner ausführen. Eine eher defensive Taktik verlangt vor allem Kolosse, Kentauren und Kavallerie jeder Art. Wichtig: Nichts in der Waffenkammer entwickeln, bevor man nicht Hephaistos' Technologie "Schmiede der Götter" erforscht hat.

2 von 2 Lesern fanden diesen Beitrag hilfreich. Was denkst du?

-Sehr interessant

18. Mai 2010 um 20:41 von gelöschter User melden


Die Wikinger und ihre Götter

ALLGEMEIN:

Wer die Griechen spielen möchte, der muss folgendes wissen: Die Wikinger sind ein See- und Infanterievolk. Durch ihre Drachenboote, in die sie sogar Einheiten einladen können, sind sie enorm im Vorteil. Ebenfalls sind die meisten Wikingereinheiten Infanteristen, Bogenschützen fehlen gänzlich. Hierdurch sind die Wikinger fast komplett unverwundbar gegen Kavallerie.

Ein Nachteil dadurch ist aber, das Gegner, die gut gegen Hackschaden gepanzert sind, den Wikingern arge Probleme bereiten können. Es lohnt sich deshalb, weil bei den Wikingern der Großteil der Aufgaben von der Infanterie übernommen wird, nicht, ein Kavallerieheer zu bauen, es sein denn, man wählt Odin als Gott.

Besonders der Gunsterwerb der Wikinger hat es in sich. Durch Kampf und durch den Besitz von Hersen kann man Gunst bekommen (Zweiteres bringt sehr, sehr wenig Gunst). Außerdem erschaffen Hersen und Drachenboote schneller Gunst. Hierzu mache ich nur eine Bemerkung: Das Kämpfen gegen Tiere, selbst das jage bringt ein wenig Gunst ein. Deswegen muss man entweder einen kleinen Plünderzug gegen den Gegner loslassen oder man jagt wilde Tiere.

Ebenfalls erwähnenswert ist natürlich, dass die Wikinger mit ihren Infanterieeinheiten bauen und mit Sammlern Rohstoffe erhalten. Sammler in Ulfsarks zu verwandeln, ist sinnlos, weil es nur übermäßig Ressourcen kostet. Deswegen würde ich dazu anraten, ein paar Axtwerfer und Hersen auszuheben, um Gebäude zu bauen. Da die Infanterie bauen kann, hat man es als Wikinger unglaublich leicht, schnell Rückzugsmöglichkeiten oder Stützpunkte aufzubauen.

Zur Taktik: Bei den Wikingern sollte man trotz der vielen Kontereinheiten immer auf Bogenschützen aufpassen, ein paar Huskarle sollten in jedem Infanterieheer vorhanden sein. Ebenfalls wichtig ist, dass man weiß, wie man die Belagerungswaffen einzusetzen hat. Die Balliste ist sehr gut gegen andere Belagerungswaffen, gegen Schiffe und auch begrenzt gegen langsame Einheiten und Gebäude.

Die Ramme hingegen ist ideal gegen alle Gebäude, schwach jedoch gegen alle anderen Einheiten. Außerdem ist es wichtig, dass man sich bei den Wikingern nicht einmauern sollte, weil die Wälle und Türme fast schon lächerlich schwach sind. Die Götter der Wikinger lassen sich wie folgt unterteilen:

  • Thor = Infanterie
  • Odin = Kavallerie
  • Loki = mythische Einheiten
LOKI:

Loki ist der ideale Gott für alle, die mythische Einheiten über alles lieben. Da er zum Schluss die Wahl zwischen 5 mythischen Einheiten hat, kann man wirklich andere Teile, wie beispielsweise die Kavallerie, fast komplett vernachlässigen.

  • + Hersen erzeugen im Kampf mythische Einheiten
  • + mythische-Einheiten-Fokussierung und Verbesserung
  • + kleine Wirtschaftsverbesserungen
Nebengötter:
  • Forseti: Hersenverbesserung und Heilende Quelle
  • Bragi: Thurisaz-Rune und Flammenwaffen
  • Hel: Mythische Einheiten werden fast sofort ausgebildet, Nidhöggr und alle Riesen
THOR:

Thor hat enorme Vorteile in Sachen Zwergen. Bei ihm sammeln Zwerge alles verhältnismäßig schnell und sie sind sogar noch kostengünstiger. Zusätzlich dazu hat man zum Schluss wirklich unglaublich starke Infanterie-Einheiten.

  • + Zwergenwaffenkammer
  • + Zwerge sind enorm verbessert
  • + Infanteriefokus
Nebengötter:
  • Forseti: Infanterieverstärkungen und Heilende Quelle
  • Bragi: Flammenwaffen und Ulfsarkverstärkungen
  • Tyr: Enorme Infanterieverstärkungen und Fimbulwinter
ODIN:

Odin ist ideal für die Jarle gemacht. Durch zahlreiche Verbesserungen werden diese zu richtigen Kampfmaschinen. Leider haben Jarle Probleme mit Infanterie, weshalb Odin nur vollkommen stark ist, wenn der Gegner kaum Infanterie hat.

  • + Kavallerieverstärkungen und Kavalleriefokus
  • + Reguläre Einheiten regenerieren sich
  • + Raben sind nützlich zum Erkunden und Bewachen
Nebengötter:
  • Freya: Kavallerieverstärkung und Walküren
  • Njörd: Jarlverbesserung, Bergriesen, Kraken, Lebender Wald und Drachenbootsverbesserungen
  • Balder: Kavallerieverstärkungen und Helden des Ragnarök
TAKTIKTIPPS:
Loki:

Bei Loki ist es wichtig, immer ein paar Hersen zu haben, die Gunst erzeugen. Es sollten regelmäßig Raubzüge mit Hersen gegen den Gegner unternommen werden, welche dem Gegner, wenn z.B. ein Bergriese herbeigerufen wird, auch noch erhebliche Schäden zufügen kann. Dann sollte eine Armee aus Bergriesen, Frostriesen und ein paar Infanterieeinheiten aufgestellt werden. Die Frostriesen kümmern sich um die normalen Einheiten, die Infanterie um die Helden und die Bergriesen hauen alles andere kurz und klein.

Thor:

Bei Thor ist es relativ einfach: Einfach möglichst schnell ins höchste Zeitalter voranschreiten, alle Waffenkammer- und Infanterieupgrades erforschen und den Gegner mit einer guten Mischung aus Hersen, Axtwerfern, Ulfsarks und Huskarlen angreifen, eventuell noch ein paar Belagerungseinheiten mitnehmen.

Odin:

Bei Odin sollte man am Anfang möglichst schnell zur Bergfestung voranschreiten und dann möglichst Jarle bauen. Wenn der Gegner viele Infanteristen besitzt, nimmt man eben ein paar Walküren extra mit. Wenn man mit Gebäuden Schwierigkeiten hat, sollte man vielleicht auch ein paar Bergriesen mitmischen lassen.

4 von 4 Lesern fanden diesen Beitrag hilfreich. Was denkst du?

Gute und ausführliche Erklärung

11. September 2014 um 20:09 von alfredoof melden

"Wer die Griechen spielen möchte, der muss folgendes wissen: Die Wikinger sind..." FAIL...

31. August 2013 um 19:17 von hadesknorr melden

Eine sehr ausführliche und spannende Erklärung über das Volk der Wikinger.

05. März 2010 um 20:10 von marino11 melden


Die Ägypter und ihre Götter

ALLGEMEIN:

Wer die Ägypter spielen möchte, der muss folgendes wissen: Die Ägypter sind ein Landvolk, dass auf Fortgeschrittene Kavallerie und Bogenschützen setzt. Durch die schnellen Wagenschützen und die starken Kamelreiter kann man schnell auf alles reagieren, und eine entfesselt Horde Kriegselefanten walzt alles nieder, was sich ihnen in den Weg stellt.

Durch die Unterstützung einiger Heilender Priester und vielleicht auch einem Pharao steht dem Sieg nichts mehr im Wege. Deshalb sollte man bei den Ägyptern schnell aufsteigen, da die Kaserneneinheiten eigentlich fast nur als Kanonenfutter zu gebrauchen sind.

Von der Wirtschaft her sind die Ägypter ein sehr starkes Volk. Der Felderbau ist schon im ersten Zeitalter möglich, viele Gebäude kosten gar keine Rohstoffe, und der Pharao kann Gebäude verzaubern, um Prozesse zu beschleunigen. Hier sind wir allerdings auch schon beim Knackpunkt der Ägypter angelangt: Die Dorfbewohner der Ägypter sammeln nicht so schnell wie die der Griechen oder Wikinger.

Da sie trotzdem dieselben Kosten verursachen, ist eine hohe Nahrungsproduktion bei den Ägyptern sehr wichtig. Hiernach kommt das Gold, welches bei den Ägyptern überall zum Bau von Gebäuden benötigt wird. Holz ist bei den Ägyptern kaum wichtig, man braucht es fast nur für Einheiten und Technologien. Ebenfalls sehr, sehr wichtig ist, keine Obelisken in der Anfangsphase des Spiels zu bauen.

Die Obelisken sind fast nutzlos, kosten nur Rohstoffe und können vom Gegner allzu leicht zerstört werden. Das Gunstsystem der Ägypter ist interessant, da mit ein paar göttlichen Technologien und drei Monumenten der Gunstbedarf völlig gedeckt ist, wenn man nicht gerade mit mythischen Einheiten um sich werfen will. Da der Pharao beinahe einzigartig ist, sollte man ziemlich gut überlegen, wo man ihn einsetzt.

Am besten verzaubert der Pharao ein Bergarbeiterlager, oder besser, wenn schon Felder um das Dorfzentrum gebaut wurden, das Dorfzentrum.

Zur Taktik: Wichtig ist bei den Ägyptern, ein Auge auf gegnerische mythische Einheiten zu haben. Eine große Armee muss immer von einem Pharao begleitet werden, weil er viele Vorteile gegenüber einen normalen Priester besitzt: Erstens macht er viel mehr Schaden gegen jegliche Gegner, zweitens bekommt man ihn kostenlos ersetzt, und drittens hat er eine bessere Panzerung und mehr Leben.

Die Priester sind regelrecht schwach gegen alles, was sich bewegt. Sie sind nur dazu da, zu heilen oder gelegentlich zusammen mit anderen Priestern, mythische Einheiten zu attackieren. Zu den Midgol-Einheiten sei noch gesagt: Die Kamelreiter und Wagenschützen zusammen helfen gegen alle Einheiten außer mythische Einheiten. Der Kriegselefant sollte benutzt werden, wenn es Gebäude zu zerstören gilt.

Allgemein lässt sich wieder sagen:

  • Isis = Wirtschaft
  • Re = Einheiten
  • Seth = Tiere
ISIS:

Isis ist eine unglaublich starke Gottheit. Durch sie hat man es sehr leicht, wirtschaftlich schnell stark zu werden. Außerdem sind die Pharaonen zum Schluss unglaublich verbessert. Zum Schluss hat man bei Isis zwei normale Pharaonen und einen Sohn des Osiris.

  • + Monumente schützen vor gegnerischen GZ
  • + Wirtschaftsverbesserungen
  • + Ideale Göttin für Pharaonen
  • + Alle Technologien kosten weniger
  • + Nilhochwasser sorgt für Nahrungserhalt
  • + Dorfzentren haben mehr Bevölkerungseinheiten
  • + Reichtum
Nebengötter:
  • Anubis: Anubiten, Schlangenplage und mehr Gunst
  • Nephthys: Skorpionmänner, Leviathan, Ahnenarmee und Priesterverbesserungen
  • Osiris: Kamelreiterweiterentwicklung, Sohn des Osiris und zwei Pharaonen
RE:

Res Vorteile sind verzauberungsfähige Priester und enorme Soldatenverbesserungen. Leider kommt der Helden-Part enorm zu kurz, weswegen man beispielsweise bei einem Loki-Gegner gezwungen ist, enorm viele Priester auszuheben.

  • + Regen
  • + Kamelreiter und Streitwagenschützen verbessert
  • + Soldatenfokus
  • + Monumentverbesserungen
Nebengötter:
  • Ptah: Kaserneneinheitenverstärkungen, Flugsand und besserer Ertrag von den Feldern
  • Sachmet: Zitadellenzentrum, Schützen- und Belagerungswaffenverbesserungen und Skarabäen
  • Horus: Infanterieverstärkungen und Rächer.
SETH:

Seth zeichnet sich durch seine wilden Tiere aus. Da diese allerdings enorme Bevölkerungsplätze verschlingen, kann man sie prima als Nahrungsquellen benutzen. Priester können am Anfang des Spiels ausgezeichnet verwendet werden, um jagbare Tiere zu lokalisieren und zu bekehren. Da man bei Seth keine konkrete Spezialisierung hat, ist er schwer zu spielen. Seth hat es ebenfalls schwer mit mythischen Einheiten.

  • + Wilde Tiere
  • + Midgols kostengünstiger
  • + schnellere Ausbildung von Bogenschützen
  • - keine konkrete Spezialisierung
Nebengötter:
  • Anubis: Anubiten, Schlangenplage und mehr Gunst
  • Sachmet: Zitadellenzentrum, Schützen- und Belagerungswaffenverbesserungen und Skarabäen
  • Thot: Schnelleres Sammeln, bessere Midgoleinheiten, Schlachtschildkröten, Phoenixe und Meteoritenhagel
TAKTIKTIPPS:
Isis:

Isis kann zwar nicht so auf Militäreinheiten, dafür aber auf Pharaonen setzen. Während ein Pharao immer die Schlachtzüge begleitet, bleibt der Sohn des Osiris für entscheidende Gefechte und die Verteidigung zurück. Der dritte Pharao kümmert sich um die Wirtschaft.

Re:

Re muss einfach nur Einheiten am laufenden Band produzieren. Vor allem die Speerkämpfer sind enorm stark, aber auch die Axtkämpfer, Schleuderkämpfer und Streitwagenschützen wurden verbessert. Die Belagerung feindlicher Städte ist für Re so einfach wie für keinen anderen Gott. Sachmet sorgt für Skarabäen, verbessertes Belagerungsgerät und Schützen.

Seth:

Seth bleibt nichts anderes übrig, als zu versuchen, den Gegner mit Schützen solange einzudecken, bis alle gegnerischen Fernkampfeinheiten tot sind. Dann werden die Phoenixe eingesetzt, kombiniert mit ein paar Boden-Belagerungseiheiten. Außerdem kann Seth die fiese Combo Weitsicht plus Meteoritenhagel verwenden.

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Tipps zu Armee, Rohstoff und Verteidigung

Finale Hilfarmee.

In vielen Missionen wird vor allem gegen Ende eure einst große Armee stark dezimiert sein, z.B. in der Mission mit der Zwergenschmiede. Hier kann man sich recht schnell eine starke Armee schaffen die die restlichen gegnerischen Einheiten schnell vernichten kann.

Dazu braucht ihr zwei Langhäuser, Militärakademien oder halt das ägyptische Gegenstück dessen Namen ich grade vergessen habe. Wichtig: Die Einheiten müssen schon vorher alle Upgrades aus den Gebäuden (Langhäuser, etc.) erhalten haben. Die Erweiterungen aus der Waffenkammer sind ganz nett aber für die Armee unwichtig.

Nun baut ihr in der einen Armee Schmiede 10x Standard Infanterieeinheiten (Ulfsark, Axtkämpfer etc.) und 5x Standard Fernkampfeinheiten( Axtwerfer, Schleuderwerfer, Bogenschützen). In dem anderen Gebäude baut ihr 10x mal die Fernkampfeinheit und 5x Nahkampf. Da diese Armee vor allem an Missionsenden zum Einsatz kommt und ihr alle Upgrades schon benutzt habt ist die Armee ohne größere Ressourcenverluste und sehr schnell fertig und Einsatzbereit.

Ägyptische Streitmacht:

Wenn ihr es mit den Ägyptern unter Isis bis ins mythische Zeitalter geschafft habt ihr fast gewonnen. Als letzten Gott müsst ihr Toth wählen. Hoffentlich habt ihr bis dahin schon viel Gunst und Gold gescheffelt, wenn nicht einfach den die Mangelware herstellenden Betrieb verzaubern (Monument der Götter oder Bergarbeiterlager).

Nun stellt ihr im Tempel eine euch angemessen erscheinende Anzahl an Phönixen her(je nach Karten-/gegnerische Armeegröße). Meistens reichen 12 vollkommen aus. Auf dem Boden muss jetzt der Pharao für die Heilung der Phönixe mitkommen und einige Kavallerie Einheiten die gegnerische Bogenschützen ausschalten die den Phönixen gefährlich werden könnten. Je nachdem wie stark die gegnerische Basis befestigt ist (Aufklärung!) müsst ihr Belagerungswaffen mitnehmen um noch Türme und Festungen auszuschalten.

Wie ihr seht dient alles dazu die Phönixe zu schützen die mit ihrem Angriff gegnerische Einheiten mit zwei Feuerstößen ausschalten und auch bei Gebäuden nicht lange fackeln(die Gebäude fackeln dafür umso besser).

Rohstoffbeschaffung:

Holz: Für Holz gibt es leider keine Alternativen, ihr müsst Wälder abholzen und zwar nicht zu knapp da alle Völker massen an Holz benötigen. Wichtig ist das ihr hier ca 5 Arbeiter nehmt, sie am Waldrand ein Holzfällerlager oder Lagerhaus bauen lasst(oder einen Ochsenkarren hinstellt), damit die Wege kurz bleiben. Zu Beginn lohnt es sich bei den Ägyptern das Holzfällerlager zu verzaubern.

Nahrung:

Hier gibt es schon viele Alternativen. Jagen, Herdentiere, Sammeln und Felder. Dies ist wahrscheinlich persönlicher Geschmack, aber ich bevorzuge Felder. Ein Kornspeicher auf einem freien Platz gebaut und drum herum ca 10 bestellte Felder. Das dauert etwas aber nach den entsprechenden Upgrades im Kornspeicher hat man hier eine gute Nahrungsversorgung.

Gold:

Hier hat man zwei Alternativen, die beide gleich gut funktionieren. Beim Goldabbau von Goldminen sollte man ähnlich vorgehen wie beim Holzgewinn, d.h. Bergarbeiterlager neben Goldmine bauen und 5 Arbeiter hacken lassen. Bei den Wikingern hier unbedingt Zwerge verwenden die viel schneller Arbeiten.

Später hat man die Möglichkeit einen Marktplatz zu bauen und mit Karawanen Geld vom Dorfzentrum zu holen. Bei der Platzierung des Marktplatzes ist es wichtig das dieser weit weg vom Dorfzentrum ist, aber nicht so weit das man ihn oder die dazwischen liegende Strecke schlecht verteidigen kann. Zu Problemfällen gehören da z.B. Bergmassive um die die Karawanen mehrere Routen nehmen können und man dann mit seiner Armee von der einen zur anderen Seite hetzt um die Karawanen zu verteidigen.

Also lieber auf ein bischen Gold verzichten als ständig Karawanen nachproduzieren zu müssen. Hat man einen geeigneten Standpunkt gefunden baut man je nach Strecke 5-15 Karawanen. Bei langen Strecken reichen weniger Karawanen da sie genug Gold produzieren, bei kurzer Strecke braucht man mehr Karawanen um genug Gold zu produzieren. Natürlich kann man auch bei langen Strecken viele Karawanen losschicken, allerdings kann man sich das Bevölkerungslimit auch für spätere Armeen sparen.

Gunst:

  • Griechen: Die Griechen haben es am einfachsten, einfach 5 Arbeiter am Tempel beten lassen und je nach Lage mehr oder weniger Arbeiter dazustellen.(Also ob man jetzt Gunstverbrauchende Einheiten aufstellen möchte oder eben nicht)
  • Ägypter: Bei den Ägyptern wird das ganze wieder etwas komplizierter, diese können nur durch Monumente Gunst gewinnen. Man sollte also alle Monumente bauen und den Pharao solange man ihn entbehren kann dafür einsetzen das größte Monument zu verzaubern um genug Gunst zu erhalten.
  • Wikinger: Für mich ist es mit den Wikingern am schwierigsten Gunst zu gewinnen da ich eher defensiv spiele. Dennoch: Die Wikinger gewinnen ihre Gunst durch Kämpfe deshalb sollte man eine kleinere Armee aufstellen die hier und da kleinere Schlachten provoziert und natürlich gewinnt. Eignen tut sich hier eine Armee aus 10 Ulfsarks und 5-10(je nach Geschmack und Rohstofflage) Axtwerfern. Wenn man zu viel Rohstoffe übrig hat oder keine Lust hat ständig umherzuziehen kann auch Hersen en masse bauen, die auch pro Sekunde 0.01 Einheiten Gunst produzieren.
  • Mauern, Tore und was dazugehört: Eine Basis zu verteidigen ist meistens schwieriger und häufig auch wichtiger als die gegnerische einzurennen. Sollte man in spielen gegen den PC selten angegriffen werden, reicht eine kleine Armee(15 beliebige Einheiten) an der vom Computer bevorzugten Angriffstelle aus um die Gegner abzuwehren. Bei massiven Angriffen egal von wem Pc oder Mensch lohnt sich allerdings die Errichtung einer richtigen Befestigung.

Zu allererst bauen 2 Arbeiter einen Turm in den sie sich zurückziehen können wenn sie bei der Arbeit gestört werden. Danach wird vor dem Turm eine Mauer hochgezogen. Hier ist wirtschaftlich denken angesagt. Die Verteidigung muss an der engsten Stelle der Angriffseite angebracht werden, weil dies effektiver und auch billiger ist. Also auch mal weit von der Basis entfernen. Nachdem die Mauer hochgezogen wurde werden kleinere Einheiten schon mal allein vom Anblick abgeschreckt, d.h von Kavallerien ist kein Angriff auf die Mauer zu befürchten, es sei denn es handelt sich um einen ernsthaften Angriffsversuch.

Dennoch können immer wieder ein paar mythische Einheiten und/oder Belagerungswaffen den Durchbruch probieren. Dafür ist es wichtig das man ein paar Türme hinter der Mauer baut. Achten sollte man darauf das immer zwei Türme ein Gebiet abdecken, sie sich also Feuerschutz geben können. Auch das kann allerdings einen echten Angriff nicht aufhalten, wie wäre es also mit einem Ausfall?

Hier ist dann Vorsicht geboten. Tore sind immer der schwächste Teil einer Mauer, wenn ihr ein Tor also nicht ständig bewacht kommt hier als Erstes der Gegner durch. Also muss entweder hinter dem Tor eine schnelle Armee lauern vorzugsweise Kavallerie und Bogenschützen(Streitwagen sind super dafür) oder vor dem Tor eine starke Armee. Wahlweise kann man auch auf ein Tor verzichten und erst eine starke Armee aufstellen und hinter dieser Armee dann die Mauer aufziehen. Nachteil ist allerdings eine fehlende Versorgung.

Es ist totaler Schwachsinn riesige Gebiete durch derartige Vorrichtungen abstecken zu wollen da diese Riesenfestungen wie ihr aus den Missionen wisst immer an einer Stelle sehr leicht durchbrochen werden können. Bei einer breiten Angriffseite lohnt sich die gestaffelte Aufstellung von Türmen und eine Heilsarmee (s.oben).

Noch eine kleine letzte Anmerkung zu Mauern in Missionen: Baut so schnell es geht gegnerische Tore mit Mauern zu damit ihr ungestört eine Armee aufbauen könnt. Der Computer reagiert meist in dem er die Angriffe lieber einstellt anstatt die Mauern zu druch brechen versucht.

7 von 7 Lesern fanden diesen Beitrag hilfreich. Was denkst du?

Atlanter gabs erst in der Titanen Erweiterung

01. September 2015 um 13:57 von RatchetFreaker melden

ziemlich detailreich und echt nützlich aber zu den atlantern hättest du noch was sagen können

20. Mai 2014 um 14:31 von MasterofDarkness99 melden

Ich hab noch nie jemanden gesehen der so viel und so genau beschrieben hat

25. Dezember 2010 um 20:19 von timk melden

Ich denke genauso wie der Verfasser!

01. Dezember 2009 um 19:30 von ferdi3 melden

sehr guet erklärt

16. August 2009 um 00:40 von Bumee__ melden


Verschiedenes

Zeus:

Athene oder Hermes / Apollo (Mantikor) / Hephaistos (Schatzkammer,Koloss)

Poseidon:

Ares (Entwicklungen) / Dionysos (Bronze) / Hephaistos (Schatzkammer,Koloss)

Hades:

Ares (Entwicklungen) / Apollo (Mantikor) / Hephaistos (Schatzkammer,Koloss)

Odin:

Heimdall /bei Wasserkarten Njörd sonst Skadi / Balder (Sobald sie das 4. Zeitalter mit Balder erreicht haben löschen sie schwächere Einheiten z.B. Axtwerfer, und Ulfsarks dann viele Rohstoffe anschaffen und bis ans Maximum Sammler oder Zwerge erschaffen. Nun müssen sie Ragnarök einsetzen.)

Thor:

Froseti / Bragi (Kampfeber) / Balder (gleich wie bei Odin)

Loki:

Heimdall/Bragi(Kampfeber)/ Hel (Nidhöggr Riesen)

Re:

Ptah/Hathor (Roc) / Horus(Rächer)

Isis:

Anubis (Anubiter) / Hathor (Roc) oder Nephthys (Ahnenarmee, Leviathan)/ Thoth (alles)

Seth:

Anubis (Anubiter) / Nephthys (Ahnenarmee, Leviathan)/ Thoth (alles)

Wenn ihr Cheats benutzen wollt, dann ist es am schlausten am Anfang Die Cheats ATM OF EREBUS(1000)Gold TROJAN HORSE FOR SALE(1000)Holz JUNK FOOD NIGHT(1000)Nahrung mit dem kopier Trick (Ctrl+c/Ctrl+v) einige male einsetzen. Dann erst im vierten Zeitalter den Beschleunigungscheat L33T SUPA H4X0R einsetzen.

3 von 4 Lesern fanden diesen Beitrag hilfreich. Was denkst du?

Dieser Beitrag hat mir sehr geholfen

13. Februar 2010 um 11:47 von hallo_99 melden


Weiter mit: AoM - Völker, Götter, Einheiten: Stärkere Einheiten / Der Sohn des Osiris / Götter und Taktiken / Die verschiedenen Völker und Götter / Götter und Untergötter


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