Mission 5: Ridge Islands (Mittlere Kampagne): Komplettlösung Industrie Gigant 2

Mission 5: Ridge Islands (Mittlere Kampagne)

von: Spaten112 / 11.09.2013 um 10:35

Ob hier ein Messie am Werk war? Auf jeden Fall sollte man das Spiel zu Beginn schnell pausieren, denn es gibt eine Menge zu tun, und das sollte ohne Hektik erledigt werden können. Statt eure Elektrogeräte in alle möglichen und unmöglichen Städte zu exportieren, ist es klüger, wenn ihr euch auf Summerton fokussiert und dort einen neuen Laden im Zentrum eröffnet. So reicht fürs Erste ein Schiff, um die Geräte an den Mann zu bringen (und kann dabei erst noch gerade Kupfererz auf die Produktionsinsel bringen).

Die Planung, alle Erze auf die Produktionsinsel zu schaffen, ist nicht unbedingt brillant, jedoch fehlt zu Beginn das Geld für grosse Umbauten, daher muss das wohl oder übel beibehalten werden. Für die Produktion fehlt es auf der Insel vor allem an Plastik bzw. Öl. Kommandiert mind. 4 eurer herumstreunenden Frachter ab, um Öl auf die Insel zu schaffen, und ergänzt eine zweite Chemiefabrik. Um mehr Schiffe zur Verfügung zu haben, solltet ihr die Produktion von Fernsehern fürs Erste einstellen und euch auf Hi-Fi-Anlagen und Jukeboxes konzentrieren. Diese reichen zunächst aus, um einen schönen Gewinn zu erzielen und ihr erspart euch damit den Transport von Quarz und Holz bzw. Brettern.

Organisiert auch die Lager neu - Fertigprodukte sollten unbedingt südlich liegen, während Zwischenerzeugnisse wie Elekronische Bauteile, Kupferdraht oder Stahl im nördlichen Lager auch gut aufgehoben sind. Wenn das grösste Chaos aufgeräumt ist, sollten von eurer Flotte vier Schiffe mit Öltransport, zwei Schiffe mit Eisenerztransport und zwei Schiffe mit Kupfererz/Jukebox/Hi-Fi-Transport beschäftigt sein. Allfällige Restbestände zu Beginn (auch in den Schiffen) sollten zuerst in Summerton abgeladen werden. Allen gerade nicht benötigten Minen, Fabriken etc. sollten die Löhne minimiert werden.

Wenn eure Produktion endlich flüssig steht, könnt ihr einige Restrukturierungen vornehmen, z.B. die Glasfabrik zur Quarzmine verlagern. Ihr solltet nicht zu sehr in Schwarzweiss-Fernseher investieren, da diese bald durch Farbfernseher abgelöst werden. Sobald diese Revolution erfolgt, kann man in dieses lohnende Geschäft einsteigen. Die neuen TV-Geräte verschlingen Unmengen an Plastik, sodass ein neuer Bohrturm und zwei neue Chemiefabriken nötig sein werden.

Ebenso müsst ihr eure Glasproduktion reanimieren und ein zusätzliches Stahlwerk errichten, um genug Kupferdraht für die Elektronischen Bauteile bereitstellen zu können. Der Verkauf dieser drei Produkte reicht dann schon aus, um komfortabel den geforderten Firmenwert zu erreichen. Wer nicht warten will und weitere Investitionslust verspürt kann ins Telefongeschäft einsteigen, sobald die neuen Telefone auf den Markt kommen. Dazu muss noch mehr Öl, Plastik und Kupfer produziert werden, allerdings ergeben sich auch satte Gewinne, die den Firmenwert in Kürze auf 50 Millionen hochschnellen lassen.

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Mission 1: New Caledonia

von: Spaten112 / 11.09.2013 um 10:36

Im hohen Norden gibt's einen entspannten Einstieg in die schwere Kampagne, denn viel falsch machen kann man hier nicht. Fast ganz in der nördlichen Ecke von Aurora findet man einen teilweise noch unbebauten Häuserblock, in den man ein mittleres Lager zwängen kann. Errichtet auch gleich zwei Haushaltswarengeschäfte in Reichweite sowie ein grosses LKW-Terminal. Eure Waren müssen nämlich vom Hafen aus noch in die Stadt gekutscht werden. Für den Beginn eignet sich wieder einmal Besteck.

Startet mit einer Mine, einer Stahlfabrik und einer Haushaltswarenfabrik (auf dem Plateau, damit die Schiffe vom nördlichen Ufer der Insel losfahren können), wobei letztere zwei gleich auf vollen Touren laufen können. Der Besteckpreis kann unterdessen aufs Maximum geschraubt werden, da wir dem Bedarf zunächst ohnehin nicht nachkommen. Sobald die ersten Besteckladungen produziert wurden, richtet ihr die Schiffsroute ein.

Kommt die erste Ladung im Norden an, können auch die ersten LKWs auf die Reise geschickt werden, gleichzeitig sollte ein zweites Schiff für den Besteck-Transport verantwortlich gemacht werden. Nun könnt ihr erste Gewinne erzielen, die sobald wie möglich in eine zweite Stahl- und Haushaltswarenfabrik gesteckt werden sollten. Zudem wird dann ein weiteres Schiff benötigt. Sobald ihr 1,5 Millionen in petto habt, könnt ihr weiter westlich in die Produktion von Eisschränken einsteigen.

Je mehr Waren ihr nach Aurora liefert, desto grösser wird dort die Gefahr eines Verkehrschaos. Dem kann man entgegenwirken, in dem man zwei LKW-Terminals ans Hafenlager anschliesst (eins an der Hafenstrasse, das andere links oben auf dem Plateau). Auch ein zweites, kleines Empfangsterminal ganz am Kartenrand kann Entlastung bringen. Dies wird spätestens nötig, wenn ihr noch in die Herstellung von Schubkarren einsteigen wollt. Errichtet dazu einen Baumarkt in der Stadt sowie eine Gummifabrik und ein kleines Lager bei euren Öl-Lagern.

Verfrachtet den Gummi zu eurer Stahlinsel, wo eine Fabrik zur Schubkarrenproduktion genügt. Dementsprechend muss natürlich auch die Stahlproduktion noch etwas vergrössert werden. Das gleiche Schiff kann nun gleich die Schubkarren nach Aurora liefern und von dort aus wieder zum Gummilager fahren. Schliesslich sollte eure Flotte 10 Schiffe umfassen, je 3 für den Besteck- und Eisschrank-Transport sowie 4 für den Gummi- und Schubkarrentransport. Jetzt werdet ihr in Aurora satte Gewinne einstreichen und das Missionsziel bequem nach 7-8 Jahren erreichen.

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Mission 2: Red Islands (Schwere Kampagne)

von: Spaten112 / 11.09.2013 um 10:37

Ab hier ist Schluss mit Ponyhof! In dieser Mission muss man schon einiges auspacken, um erfolgreich zu sein. Der Zaubertrick ist hierbei ständiger Produktionswechsel. Aber fangen wir vorne an. Drückt sogleich Pause, denn es liegt zu Beginn einiges im Argen, das sofort korrigiert werden muss:

  • maximiert sofort in allen Lebensmittelläden die Brotpreise, um die Nachfrage zu senken.
  • mit Holzbrettern ist nichts mehr zu verdienen. Reisst in den Städten die Baumärkte ab und ersetzt sie durch Möbelhäuser. Schraubt auch dort die Preise für alle Produkte aufs Maximum.
  • der Hafen und das Lager bei Hampton können abgerissen und stattdessen auf der nördlichen Seite wieder aufgebaut werden. So kann der Schiffsweg um mehr als die Hälfte reduziert werden. Dadurch kann man eins der beiden Schiffe für den Schnittholz-Transport vom anderen Camp einsetzen.
  • Vor Hampton und Red Sund sollte je eine Möbelfabrik gebaut werden. Die Holzlieferungen nach Red Creek solltet ihr einstellen und stattdessen alles nach Red Sund schicken.

Viel grössere Investitionen lassen die Startmittel nicht zu. Stattdessen solltet ihr eure Transportflotte noch ausbauen und/oder upgraden. Lasst eure Möbelfabriken und Sägewerke auf voller Tour laufen. Wenn man regelmässigt das Produkt wechselt, kann man ohne entsprechende Investitionen gleich den Bedarf für 2-3 Produkte (z.B. Bilderrahmen und Gartenmöbel) erfüllen. Sobald es die Finanzen erlauben, solltet ihr bei Red Sund eine zweite Möbelfabrik hinstellen. Eventuelle Überschüsse können per Bahn nach Red Creek gebracht werden.

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Mission 2: Red Islands (Schwere Kampagne) - 2

von: Spaten112 / 11.09.2013 um 10:40

Mit weiterem Geld kann man am Uferbahnhof eine Papierproduktion einrichten, dieses zum Stadtlager transportieren. Dort reicht eine Fabrik, um mit Produktionswechsel fast den gesamten Bedarf an Zeitungen und Heften zu decken. Unter diesen Voraussetzungen solltet ihr vor allem im Frühling und Sommer (dank Gartenmöbel und Gartenhäusern) kräftige Profite machen. So kann man ca. 1927/1928 in die Brotproduktion einsteigen. Beginnt mit 4 Farmen (Ende März bauen, April ist Aussaat) im Osten, wo ihr den kürzesten Weg zur Versorgung von Hampton per Schiff habt.

Sobald der erste Weizen da ist, errichtet die Lebensmittelfabrik und die restliche Infrastruktur. Da euer Lager am nördlichen Rand der Hampton-Insel nicht ans Lebensmittelgeschäft angeschlossen ist, braucht ihr noch 2-3 LKWs, um das Brot ins Stadtlager zu bringen. Unterdessen nicht vergessen: immer schön Produktion wechseln! Schon im Jahr darauf sollten wieder genug Mittel da sein, um nun ganz im Westen drei Farmen zu bauen. Gleich nördlich von unserer Holz- und Papierproduktion ist der Standort ideal, weil der Schiffsweg kurz.

Richtet einen neuen Hafen am Nordufer inkl. Lager und neuem Bahnhof ein, um das sowieso schon strapazierte Schienennetz nicht noch weiter zu belasten. Ein Schiff und zwei Züge reichen, um von hier aus Red Creek maximal zu versorgen. Erneut ein Jahr später kann man etwas östlich davon noch einmal 3-5 Farmen errichten, um damit auch noch Red Sund, und falls man möchte, Norton (dafür am besten separates Gleis einrichten) zu versorgen.

Man kann Norton auch ignorieren, da man sonst schon ca. 70% Bedarfsdeckung über ca. 3/4 der Zeit erreicht. Laufen eure Brotproduktionen alle flüssig, könnt ihr beobachten, wie die Abdeckung langsam Richtung 40% tröpfelt. Schön weiter Produktion switchen und ihr könnt auch weiterhin leichte Gewinne erzielen. Ihr müsst auf jeden Fall bis 1939 spielen, bis dahin können durchaus Abdeckungen von über 50% erreicht werden.

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Mission 3: Northern Sund (Schwere Kampagne)

von: Spaten112 / 11.09.2013 um 10:37

Eine Mission für echte Kapitalisten, denn Wachstum geht hier über alles. Ein Firmenwert von 20 Millionen über 15 Jahre bringt niemanden ins Schwitzen, aber jährliche Umsatzsteigerungen können eine Falle sein, wenn man nicht aufpasst. Geht zum Start erst einmal in den Pausenmodus und reisst alle Holzfällercamps, Lager, Bahnhöfe und Häfen bei der grossen Holzinsel ab. Die Ressourcen sind viel zu weit weg, um sie profitabel ins Spiel zu bringen.

Die Schiffe könnt ihr fürs Erste im Hafen von Grand Jaw zwischenparken. Das Holz fällt ihr stattdessen gleich bei Grand Jaw. Richtet zudem ein neues Lager in Richtung Hafen ein, das von der Spielwarenfabrik direkt erreicht werden kann, um euch die LKWs zu sparen. Vor allem der Start ist hier wichtig. Man sollte beim Umsatz sehr klein anfangen. Es reicht aus, nur ganz wenige Holzlokomotiven zu produzieren - lächerliche 360'000 € Umsatz sind beispielsweise fürs erste Jahr genug.

Speichert immer zu Beginn des Jahres neu, damit ihr ggf. Anpassungen vornehmen könnt. Die ersten drei Jahre kann man nur mit der Produktion von Lokomotiven "überleben" - es ist auch nicht nötig, Gewinn zu machen. Den Firmenwert haben wir schnell genug oben. Selbst bis Jahr 7 reicht es aus, lediglich Lokomotiven und Papier zu verkaufen (schraubt wenn nötig an den Verkaufspreisen). Der Umsatz sollte bis dahin eine Million noch nicht überstiegen haben. Ab dann gilt allerdings klotzen, nicht kleckern, und man sollte jedes Jahr ein neues Produkt einführen.

Zeitungen, Hefte, Comics, Poster und Grusskarten eignen sich alle gut, da sie lediglich Papier oder Karton benötigen. Geht euch der Platz aus, könnt ihr mit denselben Produkten auch noch in Timberly einsteigen, nur wenig entfernt gibt es eine Insel, wo ihr die Produktionskette einrichten könnt. In den letzten ein oder zwei Jahren kann eine Umsatzsteigerung auch nur noch über Preissteigerungen in Grand Jaw (die Nachfrage sollte im Laufe der Zeit etwas gestiegen sein) erreicht werden.

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