Vanish: Tipps zum Überleben

Einleitung

von: Spieletipps Team / 14.07.2014 um 13:28

Bei Vanish werdet ihr mehr oder weniger ohne jegliche Zielvorgabe und komplett ohne Einführung in die finsteren, labyrinthartigen Katakomben geschmissen und müsst durch zahlreiche Anläufe Stück für Stück selbst herausfinden, was hier zu tun ist und wo ihr hin müsst, um wieder in einem Stück heraus zu kommen. Was einfacher gesagt ist als getan, denn die Zusammensetzung bzw. der Aufbau der Tunnel wird prozedural generiert und ist somit bei jedem einzelnen Durchlauf anders - sich Wege zu merken oder Orientierungspunkte zu setzen ist somit reine Zeitverschwendung.

Weiterhin geht es nicht wie man anfangs denken könnte darum, wie bei Slender die zahlreichen Notizzettel aufzusammeln, auch wenn diese kaum zu übersehen überall an den Wänden herumhängen, sondern vielmehr geben diese nur kleine Hinweise darauf, was ihr zu tun habt und wonach ihr euch umsehen solltet. Sie dennoch alle mitzunehmen kann in keinem Fall schaden.

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Der Weg zum Ziel

von: Spieletipps Team / 14.07.2014 um 13:55

Ziel von Vanish ist wie so oft bei Indie-Titeln, den Ausgang zu finden und dem Albtraum heil zu entkommen, wobei es einen festen Ablauf gibt: Irgendwo in dem riesigen Labyrinth gibt es zwei größere Räume, den Wasserpumpen- und den Maschinenraum, und eben diese gilt es zu finden. Egal welchen davon ihr zuerst findet, in ihm werden sich unten auf dem Boden immer die Leuchtstäbe befinden, die zwar keinen weltbewegenden Unterschied machen, aber immerhin ein wenig mehr Licht ins Dunkel bringen. Von diesem Raum führen dann immer exakt drei Wege weiter, wobei in der Regel zwei davon Sackgassen sind und einer tatsächlich weiterführt. Vorsicht bei den Sackgassen, hier kommt dann gerne mal das Monster von hinten herangeschlurft, also verkriecht euch in eine Ecke und wartet ab, bis es wieder umdreht.

Erst mit den Leuchtstäben im Gepäck könnt ihr dann durch den weiterführenden Gang auf gut Glück zum zweiten großen Raum gelangen, wo sich dann wiederum die Schlüssel zu eurer Freiheit finden lassen. Und mit diesen geht es dann schließlich so lange weiter die verworrenen Wege entlang, bis euch die Flucht vor eurem Verfolger mit etwas Glück irgendwann direkt zum Ausgang mit der rettenden Leiter nach oben führt. Wie gesagt, einen festen Plan oder Aufbau der Räume gibt es hier nicht, weshalb es schon fast eher eine reine Glückssache ist, den Horrortrip zu überleben. Aber auch innerhalb eines Durchlaufs solltet ihr euch generell nie zu sehr auf einen gewissen Weg oder eine bestimmte Raumanordnung verlassen, denn eure Umgebung verändert sich gern auch mal hinter euch und setzt sich komplett neu zusammen.

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Tipps zur Fortbewegung

von: Spieletipps Team / 14.07.2014 um 16:22

Wenn es zur Fortbewegung und der Orientierung in den finsteren Katakomben kommt, gibt es natürlich kein richtig oder falsch - jeder hat seine eigene Vorgehensweise, doch allgemein kann man sich das ganze etwas erträglicher machen:

  • Kommt ihr zu einer Weggabelung, wählt falls möglich immer den dunkelsten Weg bzw. den ohne Glühlampe. Generell ist Licht nichts schlechtes, im Gegenteil, doch wenn ihr darauf zugeht lässt sich nur sehr schwer erkennen, was dahinter liegt und ihr könntet eurem Verfolger direkt in die Arme laufen.
  • Aus selbem Grund solltet ihr auch immer auf der gegenüberliegenden Seite an den Lampen vorbeilaufen. Ist die Lampe beispielsweise rechts von euch an der Wand, dann geht ganz links daran vorbei, denn so werdet ihr am wenigsten vom Lichtschein geblendet und könnt am schnellsten erkennen, was dahinter auf euch wartet.
  • Pfeile und sonstige Wegweiser an den Wänden sollte man nicht allzu viel Glauben schenken. Teilweise weisen sie den rechten Weg, andererseits schicken sie euch aber auch oft genau in eine Sackgasse. Sind wahrscheinlich nur zufällig angeordnet.
  • Außerdem ist es nie eine gute Idee, zu rennen. Immerhin hat euer Verfolger keine Augen und kann euch lediglich hören. Sich leise und vorsichtig vorzubewegen ist also ein enormer Vorteil, denn so könnt ihr das Vieh in der Regel schon auf große Entfernung erkennen und ihm gezielt aus dem Weg gehen bzw. andere Wege einschlagen, während er euch beim Rennen so gut wie immer bemerkt oder ihr direkt in ihn hineinläuft ohne noch rechtzeitig umdrehen zu können. Erst wenn ihr die Schlüssel gefunden habt und nur noch den Ausgang finden müsst, wodurch das Monster um einiges aggressiver wird, solltet ihr das Sprinten nutzen und fleißig Fersengeld geben.
  • Ebenfalls hilfreich: Immer an der äußeren Wand in möglichst weitem Bogen um die Ecken gehen, denn dort sitzt das Ungetüm gern mal und wartet auf euch.

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Blickfeld erweitern

von: Spieletipps Team / 14.07.2014 um 16:22

Ist zwar etwas nervig, aber enorm hilfreich: Bewegt euch nicht wie normalerweise gerade, sondern seitwärts vor. Also blickt quasi immer schräg an die Wand neben euch, sodass ihr nur noch im äußeren Augenwinkel die Dunkelheit erkennen könnt, auf die ihr zugeht. Mag zwar auf Dauer etwas anstrengend sein, aber durch dieses schräge Fortbewegen habt ihr ein größeres Sichtfeld und könnt das Monster schon einige Schritte früher erkennen als wenn ihr gerade darauf zugehen würdet.

Was ein enormer Vorteil sein kann, da ihr es so meistens früh genug erspähen könnt, um umzudrehen und einem anderen Weg nachzugehen, ohne dass es euch bemerkt.

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Kontakt mit dem Monster

von: Spieletipps Team / 14.07.2014 um 17:01

Auch mit der vorsichtigsten und bedachtesten Spielweise wird es sich nicht vermeiden lassen, dass ihr dem Vieh immer wieder über den Weg lauft. Doch auch hier heißt es: Ruhe bewahren und nicht wild drauf los spurten. Bewegt ihr euch langsam auf das Ungetüm zu und sprintet nicht wild durch die Gänge, dann solltet ihr in der Regel noch weit genug von ihm entfernt sein, sobald er vor euch im Sichtfeld auftaucht, um nicht bemerkt zu werden. Immerhin hat euer Verfolger keine Augen und nimmt euch nur über die Geräusche wahr. Wurdet ihr entdeckt, dann hilft natürlich nur wegrennen, aber seid ihr noch unbemerkt dann könnt ihr euch ganz ruhig und langsam wieder von ihm entfernen und einen anderen Weg wählen.

Blickt beim Fortbewegen jedoch sicherheitshalber noch ein Stück weiterhin in seine Richtung, denn teilweise heftet sich euch das Vieh automatisch an die Fersen, sobald ihr seinen Bereich verlasst. Sich drumrum zu schleichen oder daran vorbei zu sprinten, falls ihr es irgendwo stehen sieht, könnt ihr übrigens direkt vergessen, dabei werdet ihr immer erwischt werden. Sucht euch einen anderen Weg oder biegt einfach woanders ab.

  • Besonderes Szenario: Ihr lauft direkt auf eine Sackgasse zu. In diesem Fall taucht das Monster gerne mal direkt hinter euch auf und kommt genau auf euch zugelaufen. Also, solltet ihr mal auf eine Sackgasse zulaufen: So früh wie möglich umdrehen, um zu schauen ob das Ding hinter euch ist, und sollte dies der Fall sein, dann schnell in die Ecke ducken, nicht mehr bewegen und beten. Normalerweise sollte es euch so nicht wahrnehmen können, aber sicher sein kann man nie.

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Übersicht: alle Tipps und Tricks

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