Kerbal Space Program: Welche Systeme gibt es?

Welche Systeme gibt es?

von: MayaChan / 19.11.2014 um 19:21

Da wir nun wissen können, wie wir bauen müssen wir uns nun erarbeiten, was wir bauen können. Ganz grundlegend gibt es natürlich erstmal die Raketenantriebe sowie dessen Tanks. Da Power aber alleine nur sehr ineffizient arbeitet bietet uns das Spiele Möglichkeiten, diese Kraft mit diversen Hilfssystem unter Kontrolle zu halten oder dessen Richtung schneller zu bestimmen. Am wichtigsten ist hierbei vorallem das SAS, was im Grunde ein Stabilitätsprogramm ist und unsere Rakete auf Kurs hält. Darüber hinaus ermöglicht und das RCS mit seinen Schubdüsen eine deutlich bessere Kontrolle über unser Schiff als es die SAS-Module vermögen. Da aber vorallem das SAS eine Menge Strom frisst müssen wir natürlich auch in der Richtung eine Versorgung herstellen und zu guter letzt müssen wir natürlich auch Wissenschaftsmodule kennen lernen, damit zumindest abseits des Sandkastenmodus unsere Flüge auch ihren Sinn erfüllen.

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SAS

von: MayaChan / 19.11.2014 um 19:31

SAS steht für Stability Augmentation System und sorgt dafür, dass unsere Rakete auf einem bestimmten Kurs gehalten wird, ohne dass wir viel dafür tun müssen. Um diese Fähigkeiten nutzen zu können brauchen wir entweder ein SAS-Modul oder einen Piloten, der im Kommandomodul eingesetzt wird. Seit dem Betapatch bringen hier Kommandomodule nicht mehr automatisch auch SAS mit. Zu den Modulen, die das SAS anstprechen kann gehören Grundsätzlich 4 Systeme:

Antriebe: Hierbei muss man darauf achten, dass der Antrieb Thrustverctoring unterstützt. Diese Stärke allerdings nicht besonders stark und funktioniert nur solange, wie die Antriebe auch nur genutzt sind, reicht für die meisten kleinen bis mittelgroßen Raketen aber aus.

SAS-Module: SAS-Module ermöglichen nicht nur die Nutzung des SAS, sondern geben vorallem auch ein kleines Stückchen Drehmoment dazu und je mehr davon verbaut werden, desto besser, wobei allerdings nicht übertrieben werden sollte.

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Flügel: Nicht nur Flugzeuge profitieren von Flügelteilen, sondern auch Raketen gehören dazu. Die sogenannten Winglets stabilisieren die Rakete in ihrer Richtung und wirken so einem unkontrolliertem kippen der Rakete entgegen. Im Gegenzug allerdings wird es aber auch etwas schwerer, die Rakete zu lenken und in hohen atmospährischen Bereichen oder gar im Weltraum ganz ohne Luft sind sie praktisch nicht mehr zu gebrauchen. Winglets sollten jedoch nicht zusammen mit größeren Mengen an SAS-Modulen verbaut werden, da eines der beiden schon ausreicht.

RCS: Insofern das RCS eingeschaltet ist, solange wird auch das RCS vom SAS genutzt. Effizienztechnisch ist es das Stärkste vom SAS ansteuerbare System, benötigt dafür aber seinen eigenen Treibstoffvorrat und ist deshalb nicht direkt als Stabilisationssystem geeignet.

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RCS

von: MayaChan / 19.11.2014 um 21:16

Neben SAS ist das RCS ein sehr wichtiges System um sich im Orbit bewegen zu können. Im Gegensatz zu SAS allerdings nutzt dieses System speziellen Treibstoff und ist nach dessen aufbrauchen nutzlos. Seine Besonderheit besteht aber nicht nur darin, dass ein Schiff mithilfe dieses System relativ schnell rotiert werden kann, sondern vor allem nutzt man dieses System auch um das Schiff zu beschleunigen oder abzubremsen und das im Gegensatz zu fest montierten Antrieben in jede mögliche Richtung. Neben den Tanks sind hierfür aber noch besondere Düsen notwendig, an denen das Gas austreten und so das Schiff bewegen kann. Ideal sind hier die Düsen mit den 4 Austrittsöffnungen. Für die beste Manövrierbarkeit sollte man die Symmetrie auf 4 einstellen und dann mindestens je einen Satz am Kopf und am Ende der Rakete anbringen. Von anderen Symmetrien ist dringend abzuraten, da hierbei viel Energie verloren geht, wenn einzelne Düsen das Schiff in unterschiedliche Richtungen drücken wollen.

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Trotz der großen Vorteile allerdings ist es nicht empfehlenswert, RCS als Stabilitätssystem einzubauen, denn aufgrund des hohen Treibstoffverbrauchs ist deutlich mehr Zusatzgewicht notwendig als eine Hand voll SAS-Module und Flügel. Der Einsatzbereich beschränkt sich hier größtenteils auf das Andocken an andere Raketen im Weltall, da hier das SAS zu wenig Möglichkeiten gibt und normale Antriebe viel zu stark und unflexibel in der Richtungswahl sind. Darüber hinaus kann das RCS aber auch im Weltall bei großen Raketen hilfreich sein, falls man eher ungeduldig ist oder Aufgrund eines geplanten Manövers einen schnellen Richtungswechsel braucht. Und auch beim landen auf Planeten ist RCS auch nicht verkehrt, falls man einen sehr instabilen Lander gebaut hat. In der Regel aber sollte man eine Rakete schon möglichst so bauen, dass RCS maximal zum Docken notwendig ist, da jeder Kilo gespartes Gewicht eine Mission vereinfacht und im Karrieremodus vor allem auch Geld spart.

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