Kerbal Space Program: Landebeine und Leitern

Landebeine und Leitern

von: MayaChan / 01.12.2014 um 19:28

Unverzichtbar für das Landen auf anderen Himmelskörpern sind natürlich Landebeine. Zum einen verhindern sie, dass die Rakete nach der Landung umkippt und auf der anderen Seite schützen sie auch andere Bauteile, die weit weniger Stoßresistent sind wie Antriebe oder Tanks. Beim anbauen sollte man aber vor allem darauf achten, dass die Beine natürlich unterhalb der Antriebe liegen. Hierzu kann man diese im Baumenü auch ausfahren lassen um es zu überprüfen, indem man das Menü der Landebeine mit Rechtsklick öffnet und sie dort ausfährt. Genauso sollte man auch mit den Leitern verfahren, wobei hier aber noch speziell darauf zu achten ist, dass der Kerbonaut genug Platz hat um hinunter zu klettern und auch sollte kein Leiterstück auf die Kapseltür gesetzt werden, da sonst niemand mehr aussteigen kann. Um das zu testen ist es entsprechend Ratsam, die Rakete einmal aufs Startfeld zu bringen, alles auszufahren (am besten ohne Trägerrakete) und dann mal mit einem Kerbonauten auszusteigen.

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Dockingports

von: MayaChan / 01.12.2014 um 19:50

Unter Umständen kann eine Mission auch ein Dockingmanöver mit einer anderen Rakete beinhalten, sei es nun eine Rettuns- oder Betankungsmission oder der Aufbau einer Raumstation. Generell bieten sich hierfür alle Dockingmodule an und speziell für Raumstationen auch das 6-seitige Modul. Abringen tut man dieses dann am besten an der Spitze der Rakete und statt eventuell dort angebrachter Fallschirme sollte man eher auf Radialfallschirme ausweichen. Darüber hinaus sollten auch die anschließenden Aufgaben bedacht werden. Für die meisten Missionen reicht es in der Regel aus, ein einzelnes kleines Dockingmodul zu nutzen. Wer allerdings größere Entfernungen im angedockten Zustand und mit höherer Geschwindigkeit plant, beispielsweise weil die Rakete aus Gewichtsgründen in zwei schritten in den Orbit gebracht werden musste, der sollte hier besser per Adapter gleich mehrere Module auf an beiden Schiffen anbringen um so die magnetischen Kräfte der Module zu vervielfachen und so stabilere Verbindungen herzustellen. Wer dennoch nur einzelne Module verbaut sollte dann aber auch entsprechend darauf achten, dass die Konstruktion bei der Beschleunigung nicht auseinander bricht.

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RCS

von: MayaChan / 01.12.2014 um 20:00

Wer Dockingports anbaut, der braucht auch zumindest an einem der Schiffe RCS-Module. Diese erlauben das direkte manövrieren einer Rakete in alle Richtungen ohne ständiges Rotieren. Wichtig sind hierbei natürlich erst mal RCS-Tanks. Je nach Größe der Rakete und den Fähigkeiten des Steuermanns ist hierbei relativ wenig vonnöten, ein unerfahrener Spieler sollte hier aber lieber einen Tank mehr mitnehmen. Um das System nun auch noch nutzen zu können sind auch noch RCS-Düsen nötig. Ideal sind hierbei vor allem die 4er-Düsen. Beim anbringen sollte man zudem die 4er-Symmetrie nutzen und je mindestens eine Düsen-Gruppe an Kopf und am Fuß der Rakete im ungefähr selben Abstand zum Massemittelpunkt setzen, wobei größere Raketen aber durchaus auch mehrere Düsengruppen gebrauchen können um den Dockingvorgang zu beschleunigen, notwendig ist dies allerdings nicht. Darüber hinaus sollte man aber auch hier darauf achten, dass immer die gleiche Anzahl ober- und unterhalb des Massezentrums vorhanden ist.

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Laderäume

von: MayaChan / 20.12.2014 um 14:39

Bei größeren Tankbreiten gibt es neben den Tanks auch Laderäume, die, wie der Name schon vermuten lässt, auch Fracht transportieren können. Das ist vorallem dann sehr nützlich, wenn bestimmte Module wie Satelliten oder kleinere Landerraketen transportiert werden sollen, aber aus ästhetischen oder Schwerpunktstechnischen Gründen nicht so einfach außerhalb der Rakete angebracht werden sollen. Um diese Module nutzen zu können setzt diese einfach an die Rakete. Nun habt ihr innerhalb des Laderaums oben und unten die Möglichkeit, etwas anzubauen und innerhalb des Laderaums zu verstecken. Anschließend könnt ihr die Laderäume schließen, indem ihr sie per Rechtsklick dazu anweist und sie dann innerhalb einer Mission wieder öffnen um die Ladung heraus zu holen oder Wissenschaft zu betreiben, falls ihr entsprechende Module eingebaut habt. Denkt aber daran, dass ihr auch Entkoppler einbauen müsst, falls die Fracht den Laderaum verlassen muss.

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Die Trägerrakete

von: MayaChan / 03.12.2014 um 19:44

Das meiste Gewichte und der Großteil der Kraft einer Rakete steckt in diesem Teil der Rakete. Sie wird benötigt um die Geschwindigkeit zu erzeugen die nötig ist um die Schwerkraft von Kerbin zu verlassen. Entsprechend werden hier die größten Antriebe und Tanks verbaut. Allerdings kann man hier, auch wenn es sich einfach anhört, oft die meisten und schwerwiegendsten Fehler machen, wie beispielsweise zu viel Gewicht dran bauen oder die Rakete in diesem Abschnitt zu groß bauen. Darüber hinaus ist aber auch die Bauart und die Zeitliche Koordination der einzelnen Antriebe von Bedeutung und auch Stabilität und Kontrolle spielen in diesem Teil der Rakete oft sehr stark mit rein. Überschätzt man hier die Dimension und die Kraft der Teile, so kann das schnell in einem Desaster enden, das die Rakete in Sekundenschnelle in Luft auflöst.

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