Kerbal Space Program: Die Form - lang oder breit?

Die Form - lang oder breit?

von: MayaChan / 03.12.2014 um 20:17

Generell kann man lang, breit oder eine Kombination aus beidem bauen, wobei jede Bauart ihre Vor- und Nachteile haben. Lange Raketen sind vom Gewicht her deutlich leichter als breite Raketen und besitzen eine deutlich geringe Anfälligkeit für Kontrollverluste, da sie auch deutlich weniger Kraft haben als breite Raketen und auch die Reichweite ist, bedingt durch die geringe Anzahl an Triebwerken, vergleichsweise niedrig und reicht oft nur bis zu den Monden Kerbins. Breite Raketen hingegen sind dort im Vorteil, wo lange Raketen im Nachteil sind, entsprechend aber auch oft dann im Nachteil, wenn die langen im Vorteil sind. Ein großer Nachteil den vorallem die breiten Raketen haben ist ihre Anfälligkeit gegenüber Aerodynamischen Kräfte, die bei dünnen Raketen oft weniger stark greifen (dazu später mehr). Um also beide Designs sinnvoll zu verknüpfen können wir uns 2 Techniken zunutze machen.

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1. Die Zwiebeltechnik

von: MayaChan / 03.12.2014 um 20:28

Um diese Technik zu nutzen ist es unabdingbar, eine breite Rakete zu bauen, entsprechend also bauen wir erst mal eine normale Rakete und platzieren nun ringsum einige Tanks. Wir nutzen nun den Umstand aus, dass wir nicht den Treibstoff so verbrennen, dass wir immer alle Raketen gleichzeitig ausbrennen lassen, sondern wir sorgen dafür, dass immer alle Triebwerke der Trägerrakete durch lediglich 2 Tanks verbraucht werden. Hierbei werden unweigerlich immer nur einzelne Triebwerke über den Flug hinweg ausbrennen, die dann abgeworfen werden können um unnötigen Ballast los zu werden, den Raketen ohne solch eine Bauweise durchgehend mit sich schleppen würden. Um diese Technik nutzen zu können müsst ihr einfach die Rakete in 2 Seiten aufteilen. Je Seite müsst ihr nun jeden Tank per Treibstoffschlauf an den nächsten anschließen und am Ende diese Kette mit der mittleren verbinden.

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Ansicht vergrössern!Verbindungen aller Standardsymmetrien

Der Grafik könnt ihr die Reihenfolge entnehmen, wie ihr diese Verbinden solltet. Die Zahlen zeigen hierbei an, in welcher Reihenfolge die einzelnen Tanks abgesprengt werden müssen, sobald dessen Triebwerke davon geleert wurden.

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2. Die Stagetechnik

von: MayaChan / 03.12.2014 um 20:39

Vor allem am Anfang der Karriere, wo ihr noch nicht die Zwiebeltechnik aufgrund fehlender Entkoppler bauen könnt ist eine weitere Technik sinnvoll und zwar die Unterteilung der Trägerrakete in 2 Stages. Hierbei wird zwischen dem Missionsabschnitt und der ersten Trägerrakete noch ein weiterer Tank samt Triebwerk eingebaut. Auf diese Weise könnt ihr nach ausbrennen der ersten Rakete auch hier Ballast abwerfen und Treibstoff sparen. Man sollte hier aber bedenken, dass die erste Rakete hier natürlich das Gewicht des zweiten Triebwerks und eventuell weiterer Tanks mittragen muss und dadurch eine deutlich geringere Strecke zurücklegen kann. Empfehlenswert ist diese Technik daher noch am ehesten dann, wenn die erste Trägerrakete mithilfe eines 1 zu 2-, 1 zu 3- oder 1 zu 4-Adapters schon deutlich mehr Kraft aufbringen kann als nur ein Antrieb.

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Aber nicht nur beim oben geschilderten Fall, sondern oft auch bei sehr großen und vorallem auch langen Raketen kann der Einbau einer zweiten Trägerrakete sinnvoll sein. Der Sinn hierbei liegt zwar nicht mehr darin, Sprit zu sparen, dafür aber zielt man hier dann aber eher auf eine deutlich höhere Manövrierbarkeit ab, denn das größte Problem bei Raketen, die die Zwiebeltechnik nutzen ist, dass sie oft noch ein extrem hohes Gewicht besitzen und dieses auch relativ weit weg vom Mittelpunkt der Rakete liegt. Da hier oft auf bestimmte Manöver gewartet und die Rakete hierfür oft gedreht werden muss kann dieser Vorgang je nach Größe der Rakete auch schnell mal einige Minuten dauern, wenn auf SAS und RCS verzichtet wurde und auch mit diesen System ist der Vorgang nicht gerade entspannend. Besser also wir verkleinern die Rakete etwas und sorgen so für weniger Gewicht. Diese Technik ist aber natürlich nur dann nutzbar, wenn die erste Trägerrakete möglichst ungefähr dann leer ist, sobald ein stabiler Orbit um Kerbin erreicht wurde und auch sollte die zweite Trägerrakete natürlich in der Lage sein, das Ziel zu erreichen.

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