Master Of Orion (1999): Einsteigerguide

Vorwort

von: Spieletipps Team / 24.08.2015 um 03:18

Ansicht vergrössern!So sieht der Beginn eines galaktischen Abenteuers aus

Master of Orion ist ein Spiel um die Herrschaft der Galaxie. Erkundet fremde Planetensysteme, besiedelt Planeten und sorgt für eine effiziente Wirtschaft, während ihr eure Zivilisation mit Forschungen vorantreibt und nebenbei eure Kriegsflotte mit Raumschiffen aufstockt.

Wählt eine von neun Rassen und startet ins Abenteuer. Sollte euch das minimale doch komplexe Interface des Spiels abschrecken, werft einen Blick auf unsere Bildschirmerklärungen.

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Der Beginn

von: Spieletipps Team / 24.08.2015 um 03:22

Begonnen wird jedes neue Spiel mit zwei Scoutschiffen und einem Kolonialschiff. Scoutschiffe dienen in erster Linie dazu, fremde Planeten zu erforschen, während Kolonialschiffe, wie es der Name bereits vermuten lässt, dazu da sind, andere Planeten zu kolonisieren.

Die euch umgebenden Sternensysteme sind euch zu Spielbeginn noch fremd. Um dies zu ändern schickt ihr vorzugsweise bereits im ersten Spielzug, je ein Scoutschiff zu je einem nahegelegenen Planeten, um diesen zu überprüfen. Für das Kolonialschiff gibt es zu Beginn drei Optionen:

  1. Ihr belasst es auf eurem Heimatplaneten und wartet, bis eure Scoutschiffe ihren Bestimmungsort erreicht haben und Informationen über die Planeten liefern
  2. Ihr nutzt das Kolonialschiff als Scoutschiff und schickt es ebenfalls zu einem unbekannten Planeten
  3. Ihr zerlegt es in seine Einzelteile

Die Entscheidung für welchen Punkt ihr euch entscheidet, hängt neben eurem Spielstil in erster Linie von dem Sonnensystem ab, welches für jedes neu begonnene Spiel zufallsgeneriert. Ein Kolonialschiff kann zu Beginn eine Distanz von 3 zurücklegen. In der Regel sollte sich um euren Startplaneten ein bis zwei Planeten mit einer Distanz von 3 befinden. Es besteht eine geringe Chance, dass keiner der umgebenden Planeten eine Distanz von 3 aufweist und eine noch kleinere, dass drei oder mehr Planeten diese Distanz aufweisen können. Sollte kein Planet 3 Distanzeinheiten von eurem Heimatplaneten entfernt sein, empfiehlt es sich in diesem Fall tatsächlich das Spiel neu zu beginnen. Anderenfalls könnt ihr euch für Punkt 3 entscheiden und euer Kolonialschiff zerlegen um die daraus gewonnen Rohstoffe zu verkaufen und den Erlös in Scrap Metal/Altmetall zu investieren, welches dazu genutzt werden kann die Produktionsraten der Fabriken auf euren Heimatplaneten zu erhöhen.

Solltet ihr jedoch Planeten in Reichweite des Kolonialschiffs haben, empfiehlt es sich Punkt 2 nachzugehen. Schickt das Schiff los und erkundet den Planeten. Sollte es sich bei dem Planeten um einen bewohnbaren handeln, dann könnt ihr diesen mit Hilfe des Kolonialschiffs besiedeln. Sollte der Planet nicht bewohnbar sein, hofft auf einen positiven Report eurer Scoutschiffe, um einen bewohnbaren Planeten in Reichweite anzusteuern. Erwähnt sei an dieser Stelle, dass für jeden Distanzpunkt je ein Spielzug benötigt wird. Steuert ihr also einen Planeten an, welcher sich 3 Einheiten von eurem aktuellen Standpunkt befinden, bedarf es drei Runden, um dort anzukommen. Was ebenfalls für Punkt 2 und gegen Punkt 1 spricht: Punkt 1 setzt sechs Spielzüge voraus. Drei für das Scoutschiff, bis es einen Report senden kann und erneut drei Spielzüge für die Reise des Kolonialschiffs. Ein untätiges Kolonialschiff kostet den beherbergenden Planeten etwa ein Viertel seiner produzierten Ressourcen! Schickt ihr das Kolonialschiff jedoch direkt los, entfallen diese.

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Die Kolonisierung

von: Spieletipps Team / 24.08.2015 um 03:23

Sobald ihr mit einem Kolonialschiff einen Planeten erreicht habt, der euch als geeignet erscheint, könnt ihr diesen mittels eines Klicks kolonisieren. In welcher Reihenfolge die Planeten kolonisiert werden sollten, hängt ganz davon ab, was ihr erreichen wollt. Bevor wir einen Blick auf die verschiedenen Planeten, deren Bewohnbarkeit und Ressourcen werfen, sei folgendes angemerkt:

Das angestrebte Ziel sollte zu jeder Zeit der Ausbau eurer Wirtschaft sein. Nur somit lassen sich neue Schiffe herstellen, Planetare Verteidigungssysteme errichten und Forschungen betreiben. Die Forschung unterliegt nämlich nicht nur, wie oftmals fälschlich angenommen, der Population eines Planeten, sondern auch dessen wirtschaftlicher Stärke. Seid demnach vor allem zu Beginn nicht all zu wählerisch und schnappt euch, was ihr bekommen könnt. Der Feind schläft nicht.

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Sternensysteme

von: Spieletipps Team / 24.08.2015 um 03:26

In Master of Orion gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Sternensystemen und Planeten; Gute und schlechte. Es obliegt in erster Linie dem - zu Beginn des Spiels die Karte generierenden - Zufallsgenerator, welcher Planet sich in welchem Sternensystem ansiedelt. Doch was bedeutet das? Ganz einfach: Während gute Sonnensysteme nicht unbedingt auch gute Planeten vorzeigen müssen, müssen schlechte Sonnensysteme nicht über schlechte Planeten verfügen. Es folgt eine farbliche Auflistung über alle möglichen Sternensysteme samt Kurzbeschreibung.

  • Gelb: Die besten aller Sternensysteme. Hier ist die Wahrscheinlichkeit auf lebensfreundliche Planeten zu treffen am höchsten.
  • Grün: Fast so gut wie gelbe Systeme.
  • Rot: Diese Sternensysteme haben ihre beste Zeit hinter sich und bieten in der Regel nur wenig lebensfreundliche Zonen.
  • Blau: Noch sehr junge Sternensysteme, und für den Anfang ungeeignet. Später lassen sich diese Systeme jedoch mit technologisch besseren Kolonialschiffen besiedeln. Oftmals verfügen Planeten blauer Sternensysteme über ein höheres Aufkommen von Ressourcen.
  • Weiß: Die Planeten dieser Systeme sind meist viel zu heiß und starker Strahlung ausgesetzt, da sie sich zu nah an der Sonne befinden. Es erfordert die höchstmögliche Technologie der Kolonisierung, um diese Systeme zu besiedeln.
  • Violett: Das seltenste aller Sternensysteme. Pro Spiel gibt es nur wenige davon. Sie verfügen oftmals über ein sehr hohes Aufkommen von Ressourcen.

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Planeten

von: Spieletipps Team / 24.08.2015 um 03:28

Es gibt verschiedene Stufen von lebensfreundlichen Planeten. Diese stehen in erster Linie dafür, wie einfach eine Zivilisation auf dem jeweiligen Planeten überleben kann und welche Technologie für die Kolonisierung benötigt wird. Die Größe eines Planeten sowie dessen Ressourcen stehen in keiner direkten Verbindung zu dessen Lebensfreundlichkeit. Primär unterscheidet man vier Stufen:

  • Gaia: Die beste aller Zonen. Perfekte Welten, welche für einen raschen Anstieg der Bevölkerung sorgen und eine Vielzahl an Bewohnern beheimaten können.
  • Fertile: Platz Nummer 2 in Sachen Lebensfreundlichkeit. Eine Mischung aus einer gewöhnlichen und gaia-artigen Zone. Diese Zonen verfügen über ein hohes Populationsmaximum und eine überdurchschnittliche Wachstumsrate der Bevölkerung.
  • Standard: Drittbeste Zonen. Kann bei Planeten der Art Dschungel (Jungle), Ozean (Ocean), Steppe, Wüste (Desert), Dürr (Arid), Boden (Terran) und Minimal vorkommen. Das Populationsmaximum siedelt sich zwischen hoch und gering an.
  • Feindlich: Tritt bei Planeten der Art Tundra, Tot (Dead), Inferno, Verstrahlt (Radiated) und Öde (Barren) auf. Die Besiedlung dieser Zonen erfordert diverse Technologien. Das Populationswachstum sowie Maximum ist eher schlecht.

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Weiter mit: Master Of Orion (1999) - Einsteigerguide: Ressourcen / Population und Produktion


Übersicht: alle Tipps und Tricks

Master Of Orion (1999)

  • Genre:
  • Plattformen: PC
  • Publisher: n/a
  • Release: 06.04.1999
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