Einsteiger-Guide: Paragon

von: Spieletipps Team (28. Juli 2016)

Auch wenn Paragon auf den ersten Blick eventuell nicht so aussieht, so steckt unter der Haube ein waschechtes MOBA. Doch gerade der moderne und andersartige Anstrich zieht viele Neulinge an. Zählt ihr euch zu diesen oder benötigt einfach so etwas Hilfe beim Einstieg, kommt euch dieser Einsteiger-Guide zu Paragon gerade recht. Hier erfahrt ihr nicht nur, welche Rollen den Helden zugeteilt sind, sondern ihr bekommt tiefgreifende Informationen zu allen Spielelementen und erhaltet wertvolle Tipps, die euch einen sicheren Start in Paragon ermöglichen.

Helden

Dieses Video zu Paragon schon gesehen?

In Paragon genügt es nicht, die Stärken und Schwächen des Helden eurer Wahl zu kennen. Ihr solltet auch seine Rolle kennen. Nur dann holt ihr das Maximum aus den Leistungen eures Helden heraus und habt im Kampf die Oberhand. Immerhin steht in einem MOBA Teamwork im Vordergrund. Nur wenn alle Mitglieder ihre Aufgaben kennen und diesen ordentlich nachkommen, winkt als Belohnung der Sieg.

Kämpfer

Kämpfer sind Allround-Talente. Sie teilen moderaten Schaden aus und können diesen ebenso einstecken. Als Frontkämpfer gehören sie in jedes Team, das gerade einen Turm zerstören möchte.

  • Feng Mao
  • Grux

Tanks

Der ausgeteilte Schaden der Tanks ist nicht der größte, doch dafür halten sie eine Menge aus. Das macht sie zu wertvollen Kämpfern gegen Horden von Minions. Auch im Kampf gegen Helden spielen sie eine wichtige Rolle, da den Schaden vorne abfedern, während Ranger und Caster aus der zweiten Reihe agieren.

  • Rampage
  • Steel
  • Sevarog

Assassinen

Gegnerische Helden, die sich gerne auf Abstand halten, erledigt ihr am besten als Assassine. Sie sind schnell und effektiv, dafür allerdings auch anfällig.

  • Kallari

Ranger

Ranger sind ideal um Minions auszuschalten. Ihr solltet nur nicht auf die Idee kommen, alleine gegen feindliche Helden zu kämpfen. Hier werdet ihr in den meisten Fällen den kürzeren ziehen.

  • Murdock
  • Sparrow
  • Twinblast

Caster

Caster schlagen schnell und hart zu, auch wenn sie nicht so viel aushalten. Spielt ihr sie mit Bedacht, erledigt ihr gegnerische Helden im Handumdrehen. Begleitung durch andere Rollen ist allerdings nie verkehrt.

  • Gideon
  • Dekker
  • Gadget
  • Howitzer
  • Muriel

Lanes

Wie in vielen anderen MOBAs ist auch das Spielfeld in Paragon in Lanes aufgeteilt. Diese verbinden die gegnerische mit eurer Basis. Auf jeder Lane steht die gleiche Anzahl Türme. Nur wenn ihr alle feindlichen Türme zerstört habt, gelangt ihr zum Kern eurer Widersacher.

Die Kunst des Gefechts ist die Verteilung der Helden auf die drei Linien. Da euer Team aus 5 Helden besteht, ist es euch nicht möglich, alle Lanes mit der gleichen Stärke zu versorgen. Daher solltet ihr zu jeder Zeit eure Gegner im Blick behalten und euch überlegen, welche Helden gerade wo benötigt werden.

Ein wichtiger erster Schritt im Angriff ist die Zerstörung zweier Türme auf einer Lane, so dass ihr als nächstes den feindlichen Inhibitor erledigen könnt. Habt ihr diesen speziellen Turm zerstört, spawnen auf dieser Lane Super-Soldaten, eine größere und schnellere Variante eurer Minions. Diese sorgen für reichlich Aufregung bei euren Feinden, so dass ihr weitere Angriffe vornehmen könnt, während sie mit der Verteidigung der angeschlagenen Lane beschäftigt sind.

Jungle

Zwischen den Lanes in Paragon findet ihr den Jungle. Da ihr hier keinen Boden gut machen könnt, ist deutlich weniger los als auf den Hauptwegen. Dennoch ist der Jungle wichtig für euer Team. Zum einen findet ihr hier die ersten Harvester, die eure Kartenpunkte erhöhen und zum anderen Camps, die euren Helden buffen. Da auch die Gegner diese Möglichkeiten haben, kann es eine gute Taktik sein, die gegnerischen Harvester zu zerstören und die feindlichen Camps zu euren eigenen Zwecken anzugreifen.

Harvester

Kartenpunkte gewinnt ihr in Paragon einerseits als Belohnung für das Erledigen von Gegnern andererseits aber auch durch die sogenannten Harvester. Von diesen befinden sich fünf im Jungle und zwei am Rand der Karte, je einer außen auf der linken und rechten Seite.

Die Harvester sind nicht direkt zum Beginn der Partie verfügbar. Die zwei, die am nächsten zu eurer Basis liegen, können ab Minute 3 aktiviert werden, die im Jungle-Inneren ab Minute 5 und die am Rand der Karte ab Minute 9.

Um einen Harvester zu aktivieren, stellt ihr euch auf den Platz vor ihm. Ist er aufgefüllt, platziert ihr euch mit eurem Helden erneut auf die Plattform davor, um die Kartenpunkte zu ernten. Jedes Team-Mitglied erhält automatisch die gleiche Menge Kartenpunkte. Dadurch reicht es völlig aus, wenn einer aus dem Team den Harvester bedient.

Camps

Im Jungle findet ihr neben den Harvestern auch die sogenannten Camps. Diese sind Ansammlungen von NPC-Gegnern die still verharren. Attackiert ihr sie, werden sie wach und setzen sich zur Wehr. Generell bekommt ihr für deren Eliminierung Erfahrungspunkte. Haben sie eine besondere Farbe erwartet euch zusätzlich eine Belohnung in Form eines Buffs:

  • rot: erhöhte Angriffsstärke
  • blau: erhöhte Mana-Regeneration und Reduzierung der Cooldowns
  • schwarz/grau: erhöhter Schaden gegen Türme und Inhibitatoren
  • lila: aktiviert die Hauptkugel aller Teammitglieder

Der lilane Buff wird auch OP-Buff genannt. Anders als die anderen Buffs in Paragon gilt dieser nicht nur für euren Helden, sondern für das gesamte Team. Er aktiviert die Hauptkugel. Diese rüstet ihr aus, wenn ihr ein Deck erstellt. In der Regel verdoppelt diese eure Angriffsstärke und euren Schutz.

Für alle Buffs gilt folgendes: Wenn ihr die Buff-Kugel verliert, kann diese von einem anderen Helden aufgenommen werden. Das kann auch ein gegnerischer Kämpfer sein. Ihr solltet daher darauf aufpassen, sie nicht zu verlieren, da sich so schnell das Machtverhältnis umdrehen kann.

Stealth-Pads

Möglicherweise sind euch die blauen Seen im Jungle von Paragon aufgefallen. Betretet ihr diese, werdet ihr unsichtbar. Ihr verliert diese Unsichtbarkeit allerdings, sobald ihr attackiert oder angegriffen werdet. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. So könnt ihr sie zum einen für die Flucht nutzen, wenn ihr gerade zurück zur Basis gegen wollt. Da ihr nicht gesehen werdet, seid ihr relativ gut geschützt solange die Heimreise auflädt.

Andererseits könnt ihr die Stealth-Pads auch für einen hinterhältigen Angriff nutzen. Versteckt ihr euch darin und spielt dem gegnerischen Team einen Angriff auf eine Lane mit nur einem Helden vor, wiegt ihr sie in Sicherheit. Nun könnt ihr sie mit mehreren Helden aus eurem Team überraschen und so schnell auslöschen, was euch einen direkten Vorteil beim Zerstören eines oder mehrerer Türme gibt, da die vernichteten Helden erst einmal warten müssen, bis sie wieder spawnen können.

Kartenpunkte und Karten

Am unteren Bildschirmrand in Paragon befinden sich zwei runde Anzeigen. Während die rechte Anzeige eure aktuellen Erfahrungspunkte angibt, die dafür sorgen, dass ihr immer wieder eure Fähigkeiten verbessern könnt, stellt die gelbe Anzeige eure aktuellen Kartenpunkte dar. Diese benötigt ihr, um in eurer Basis Karten zu kaufen.

Karten sind in drei Kategorien unterteilt:

  • Aktive Karten: Diese setzt ihr per Knopfdruck ein. Zu Beginn sind Heiltrank und Manatrank besonders wichtig. Diese erlauben euch jeweils dreimal eine teilweise Auffüllung der jeweiligen Leiste.

  • Passive Karten: Diese Relikte verstärken eure Leistung und Werte. So reduzieren sich beispielsweise die Cooldownzeiten oder ihr erhaltet Lebensraub, was eure eigene Energie auffüllt, sobald ihr Gegnern Schaden zufügt. Auch eine Verstärkung bereits vorhandener Werte, wie der Gesamt-Lebensenergie ist möglich.

  • Aufrüsung: Habt ihr bereits passive Karten ausgerüstet, könnt ihr diese weiter verbessern. Hierfür verwendet ihr Aufrüstungskarten. Bis zu drei solcher Karten können in eine passive Karte eingesetzt werden.

Für alle Karten gilt, dass die Stärke gemeinsam mit den Kosten steigt. So stellt sich häufig für euch die Frage, ob ihr lieber ein paar günstige und damit schwächere Karten kauft oder lieber mehr für eine einzelne Karte ausgebt, die dafür einen stärkeren Effekt bietet.

WICHTIG: Ein häufiges Missverständnis verursacht die Anzahl der passiven Karten-Slots. Anders als manche es vermuten könnt ihr mehr als zwei passive Karten einsetzen. Im Grunde ist es möglich, dass ihr sechs passive Karten verwendet, was im späteren Spielverlauf eine beliebte Taktik ist. Im Gegenzug könnt ihr allerdings maximal vier aktive Karten einsetzen, da zwei Plätze für passive Karten reserviert sind.

Paragon

Paragon spieletipps meint: Das erste MOBA-Spiel von Epic (Gears of War 3) verbindet Shooter und Echtzeit-Strategie. Grafisch dank Unreal-Engine-4 ein Hinkucker. Artikel lesen

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