Lips (360)
Immerhin ein Drittel aller Videospieler sind weiblich. Trotzdem gibt es laut einer aktuellen Studie der Universität Gent zu wenige Spiele, die auf die Bedürfnisse von Frauen abgestimmt sind.
Frauen mögen bei Weitem nicht nur Spiele wie Sophies Freunde - Mode Designer oder Lips, sondern gerne auch Action. Laut der Studie müsste neben der realitischen Darstellung von Gewalt und Action aber auch ein humorvoller Unterton vorhanden sein.
Da Spiele vor allem für Männer konzipiert sind, waren auch leicht bekleidete Schönheiten in Videospielen ein Thema der Erhebung. Während sich Männer beim Spielen erwartungsgemäß daran nicht stören, lehnten Frauen Spiele eher ab, in denen weibliche Protagonisten als reine Sexobjekte dargestellt werden. Sobald die Frauen in den Spielen aber stark, schön und feminin wirken, gibt es auch eine Akzeptanz weiblicher Spieler.
Leichte Bedienungen und immer wieder herausfordernde und kurzweilige Rätsel werden von weiblichen Gamern genauso gewünscht wie starke, helle Farben und eine detailreiche Umgebung.
Ob ein Umdenken der Spielehersteller nötig ist? Denn laut Bundesverband für Interaktive Unterhaltungssoftware sind "40 Prozent der Käufer von Spielen für alle gängigen Plattformen Frauen, bei den Spielenutzern sind es 30 Prozent".
(/fba)
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