Vorschau Grid: Mit Vollgas in die moderne Vergangenheit

von Michael Sonntag (10. Juli 2019)

Nach drei Spielen will sich Entwickler Codemasters wieder auf seine Rennwurzeln zurückbesinnen: Grid heißt der neue Rennsimulator, der gleichzeitig eine Hommage und Weiterentwicklung des ersten Teils darstellen soll. Wir durften das Spiel schon anzocken und können euch sagen, was euch jenseits der Startlinie erwartet.

Grid: So sieht der rasante Rennspaß in Bewegung aus

Frisiert das Spiel genauso wie euren Schlitten

Ob Race Driver - GRID, Grid 2 oder Grid - Autosport, jeder Teil verfolgt seinen eigenen Schwerpunkt, aber im Kern steht die Reihe für den Spagat zwischen Arcade und Realismus - der vierte Teil setzt genau hier an. Grid möchte jeden Spielertypen auf die Piste einladen, sowohl Hardcore-Spieler, die packende Herausforderungen suchen, als auch Casual-Spieler, die nur zum Spaß fahren.

Deshalb bietet euch das Spiel auch viele Anpassungsmöglichkeiten, um für euch genau das richtige Renngefühl zu kreieren. So könnt ihr beispielsweise die Schadensoptionen einstellen und das Antibremssystem ausschalten, um entweder jede Kurve zu spüren oder einfach drauf loszurasen - und im Falle eines Crashes könnt ihr mittels der Rückspul-Funktion einfach euren Fehler korrigieren und wieder voll dabei sein.

Grid bietet euch Strecken an zwölf Standorten auf vier verschiedenen Kontinenten.Grid bietet euch Strecken an zwölf Standorten auf vier verschiedenen Kontinenten.

Während die Spieler zwischen diversen Fahrzeugklassen wie GT, Touring, Stock, Muscle und Super-Modified wählen können, die sich allesamt charakteristisch individuell steuern lassen, können sie diese auf zahlreichen Strecken bis zum Limit treiben. Bei einem Pool an 95 verschiedenen Routen wird höchstwahrscheinlich wenig Langeweile aufkommen, zumal unterschiedliche Wetterbedingungen und Tageszeiten immer wieder neue Fahrerlebnisse schaffen.

Die zur Auswahl stehenden Spielmodi unterteilen sich dabei wie folgt:

  • Circuit
  • Street Racing
  • Ovals
  • Hot Laps
  • Point-to-Point
  • World Time Attack

Entwickler Codemasters betont, dass er Spaß am Motorsport vermitteln wolle, ohne dass man zwangsläufig immer Erster sein müsse. Auch wenn ihr euch das selbsverständlich zum Ziel setzen und hart erkämpfen könnt.

Lichteffekte, Staubwolken, Motorensounds - im Vordergrund steht nicht die Grafik, sondern die Vermittlung eines authentischen Renngefühls.Lichteffekte, Staubwolken, Motorensounds - im Vordergrund steht nicht die Grafik, sondern die Vermittlung eines authentischen Renngefühls.

Bis zur Spitze

Wer den Wettkampf sucht, kann diesen entweder im Karriere- oder Online-Modus finden. Hierbei ist der Karriere-Modus in die einzelnen Autoklassen unterteilt und verfügt über ein Event-Menü, mit dem die Spieler ihre eigenen Rennen zusammenstellen können. Sobald eine bestimmte Anzahl an Challenges erfüllt wurde, wird ein "2 versus 2"-Showdown freigeschaltet.

Im Laufe ihrer Karriere können die Spieler außerdem auf den früheren "Formel 1"-Weltmeister Fernando Alonso treffen, der nicht nur als Berater in Grid vertreten ist und die Fahrer vor Aufgaben stellt, sondern ebenfalls in seinem Renault R26 auf der Piste herausgefordert werden kann.

Und wem Siege und Titel allein nicht reichen, der kann mit jedem Level-Aufstieg neue Banner, Panels und Objekte freischalten oder mit verdienter Ingame-Währung kaufen, um sein Profil sowie seinen Wagen aufzuhübschen und damit bei den anderen Spielern anzugeben. Besondere Fahrer können außerdem über besondere Achievement seltene Sticker erlangen.

Neu bei Grid: Freunde, die euch unterstützen, und Erzfeinde, die euch alles abverlangen.Neu bei Grid: Freunde, die euch unterstützen, und Erzfeinde, die euch alles abverlangen.

Auf der Strecke erwarten euch Freunde und Feinde

Abseits der gesamten Auto-Technik, die bei einem Motorsport-Rennen gegenübergestellt wird, steht nichtsdestotrotz der Mensch und Fahrer im Vordergrund, dessen Können über Sieg und Niederlage entscheidet. Um auf dieser Ebene immer wieder neue Geschichten zu erzählen, bringt Entwickler Codemasters ein neues soziales Feature ein.

So treffen im Rennsimulator nicht nur diverse Karosserien aufeinander, sondern auch 400 unterschiedliche KIs, die jedes Rennen unberechenbar gestalten sollen. Während ihr durch euer Verhalten Freundschaften zu den eigenen Teammitgliedern aufbauen könnt, soll es genauso möglich sein, dass sich zwischen euch und einem Gegner im Laufe des Turniers eine Feindschaft entwickelt.

Eure Teammitglieder werden euch dabei im Rennen unterstützen, eure Feinde dagegen werden versuchen, euren Sieg zu verhindern und euch gegebenenfalls sogar angreifen. Auf der höchsten Stufe erklärt sich der Fahrer zu eurer Nemesis, woraufhin er alles daran setzen wird, euch aus dem Rennen zu werfen. Und je nachdem wie ihr euren Weg meistert, könnt ihr in eurem Rückspiegel gleich bis zu fünf dieser Erzfeinde erblicken.

Beim Anspieltermin konnten wir den Online-Modus noch nicht spielen. Im Allgemeinen sind wir recht überzeugt von den neuen Features, auch wenn wir gespannt sind, wie sich Grid gameplaytechnisch und grafisch im Vergleich zur ebenfalls kompetenten Rennkonkurrenz schlagen wird. Das Spiel erscheint voraussichtlich am 13. September 2019 für PlayStation 4, Xbox One und PC.

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