Twitch: Katzenwerfende Streamerin entschuldigt sich

von Tom Lubowski (23. Juli 2019)

Die Streamerin Natalia Mogollon, besser bekannt als Alinity Divine, geriet letzte Woche ins Kreuzfeuer der Kritik, weil sie ihre Katze misshandelt haben soll. Nun entschuldigt sie sich für ihr Vergehen.

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Tierschützer, Zuschauer und sogar Twitch selbst gehen nun auf die Barrikaden (Kotaku berichtet). Vorausgegangen war der Kontroverse ein Stream, in dem Alinity ihre Katze hinter sich auf den Boden warf. Aber auch diverse andere Vorfälle auf der Streaming-Plattform riefen die Kritiker auf den Plan, die nun eine temporäre Sperre der Übeltäterin fordern. Zuvor hat Alinity bereits im Livestream ihre Katze Wodka von ihren Lippen lecken lassen oder nach ihrem Hund getreten.

"Setzen Sie sich für Katzen ein und entfernen Sie Alinity sofort von @Twitch", skandiert der Tierschutzverein PETA auf Twitter. „Sie nutzt die Plattform, um Tiermissbrauch zu veröffentlichen, der eine gefährliche Nachricht an jeden sendet, der sich ihre Videos ansieht. Katzen sind keine Requisiten, die man für mehr Klicks missbrauchen sollte.“

Alinity hat sich derweil für ihr Fehlverhalten entschuldigt: "Hallo allerseits, ich verstehe die Besorgnis und es tut mir leid für meine Fehlentscheidungen", erklärte sie am Freitagnachmittag via Twitter. "Ich hätte mich nicht über Milo ärgern sollen, aber ich ließ ihn auf den Boden hinter meinem Stuhl fallen. Ich bin nicht so stark. Die Sache mit dem Wodka war vor gut einem Jahr, aber auch das war dumm von mir.“

Auch begrüße Alinity jede Behörde, die das Wohl ihrer Haustiere unter die Lupe nehmen wollen würde. Verständnislos zeigte sich die Streamerin hingegen gegenüber denjenigen Personen, welche vor ihrem Haus auftauchen und sich bei ihren Nachbarn erkundigen würden, wo sich Alinity derzeit aufhalte. "Es ist wirklich beängstigend", krisiert sie dieses Vorgehen.

Auch bei Twitch selbst scheint sich Alinity mit ihrem Handeln keine Freunde zu machen. Wie Marcus "djWHEAT" Graham, seines Zeichens Director of Creative Development, erklärte: Ginge es nach ihm, dann hätte sich Alinity mit dem Katze-Werfen eine saftige Sperre von mindestens 30 Tagen eingehandelt, zuzüglich einer Bewährungszeit von 90 Tagen, um ähnlichen Vorfällen vorzubeugen. Tatsächlich liegt diese Entscheidung jedoch bei der Twitch-Moderation. Und ob diese das Verhalten tatsächlich entsprechend einhalten werde, kann jetzt natürlich noch niemand sagen.

Tags: Livestream   Twitch  

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