Test Test PC Cossacks - European Wars

von Gerd Schüle (Mittwoch, 07.02.2001 - 10:46 Uhr)

Während "Age of Empires 3" noch in der Entwicklung steckt, hat CDV mit "Cossacks - European Wars" ein Spiel herausgebracht, das ein ähnliches Spielprinzip aufweist und auch inhaltlich nahtlos an "Age of Empires 2" anknüpfen könnte. Natürlich wollten wir wissen, ob das ganze nur ein frecher Klon ist oder ob das Spiel eigenständige Ideen vorweisen kann. Die Antwort darauf findet ihr in unserem Test.

Formationen haben in Cossacks nicht nur optische Zwecke.Formationen haben in Cossacks nicht nur optische Zwecke.

Blutige Feldzüge - Das Spiele

"Cossacks - European Wars" ist im 16. bis 18. Jahrhundert angesiedelt und enthält neben 4 Kampagnen auch noch historische Schlachten aus dieser Zeit. Zudem kann man, wie bei "Age of Empires 2", Gefechte auf eigens erstellten Zufallskarten austragen. Insofern ist außer der gewählten Epoche die Ähnlichkeit zu "AoE 2" und von den Spielvarianten her gesehen schon sehr groß. Das stellt aber andererseits auch sicher, dass alles, was Echtzeit-Strategiefans wünschen, auch im Spiel vorhanden ist. Um eine funktionierende Stadt aufbauen zu können, gilt es, genügend Ressourcen abzubauen und ständig die Forschung voranzutreiben. Die zur Verfügung stehenden Rohstoffe sind etwas vielfältiger vorhanden sind als beim Konkurrenten. Steine und Holz braucht man zum Bau von Gebäuden. Nahrung und genug Wohnräume benötigt man für Einheiten und Bauern. Im Gegensatz zu "AoE" liegt das Bevölkerungslimit bei 8000 Einheiten. Das heißt, bei 2 Spielern kann jeder 4000 Einheiten produzieren. Bei entsprechend mehr Spielern sinkt die Anzahl entsprechend.

Eine umkämpfte Hafenstadt.Eine umkämpfte Hafenstadt.

Auf in die Schlacht - Das Spielprinzip

Damit Kanonen und Musketiere auch schießen können, sollte stets genügend Kohle und Eisen vorhanden sein. Deshalb ist die richtige Balance der Wirtschaft viel entscheidender als bei "AoE 2", und sollte nie vernachlässigt werden. Geht die Kohle oder das Eisen aus, kann es schnell passieren, dass die gute Stellung an der Front zusammenbricht. Die Formationsmöglichkeiten sind ebenfalls wesentlich umfangreicher als beim besagten Konkurrenztitel, und haben auch mehr Auswirkungen. Allerdings sind die Formationen auch sehr schwerfällig zu bewegen, und eignen sich darum hauptsächlich zur Verteidigung, hat man sie da aber günstig aufgestellt, sind sie eine schwer zu durchbrechende Mauer. Wichtig dabei ist auch die richtige Mischung der verschiedenen Truppentypen. Hier entfaltet das Programm einen großen taktischen Tiefgang. Wer nur auf eine Supereinheit vertraut, verliert schnell. Das gekonnte Einsetzen der verschiedenen Truppen ist der Schlüssel zum Erfolg.

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