Vorschau Luigi's Mansion 3 | Ulkige Überraschungen und fetzige Kettensägen

von Mandy Strebe (18. September 2019)

Luigi muss sich in seinem neuesten Abenteuer wieder fiesen Geistern stellen, um seine Freunde in einem riesigen Gruselhotel wiederzufinden. Wir durften beim Anspieltermin erste Eindrücke sammeln und sagen euch, was wir in Luigi’s Mansion 3 erlebt haben.

In Luigi's Mansion 3 muss sich unser Held so allerlei gruseligen Herausforderungen stellen:

Die wichtigsten Eckdaten zum Spiel: Luigi's Mansion 3 ist ein Action-Adventure, dessen Schauplatz ein gewaltiges Gruselhotel mit verschiedenen thematischen Abschnitten ist. Ausgestattet mit allerlei Hilfsmitteln und Fähigkeiten, kämpft ihr euch den Weg an die Spitze des Hotels frei, um eure verschwundenen Freunde wiederzufinden. Dabei könnt ihr euch entweder im Singleplayer-Modus oder im Koop-Multiplayer euren Feinden stellen. Der Multiplayer-Modus ist online oder lokal mit bis zu acht Spielern möglich. Laut Entwickler Next Level Games wird das Spiel am 31. Oktober 2019 exklusiv für die Switch erscheinen.

Ein Ziel: Stück für Stück an die Spitze des Hotels

Bei unserem Anspieltermin von Luigi's Mansion 3 steigen wir ungefähr nach der ersten Hälfte des Spiels ein und springen direkt ins Spielgeschehen. Dieser Spielabschnitt gleicht thematisch einem gigantischen Garten. Überall wuchern Blumen, Sträucher und Bäume und machen optisch wirklich einiges her.

Ausgerüstet sind wir dabei mit dem altbekannten Sauger, der es uns ermöglicht, alle möglichen Objekte einzusaugen. So können wir beispielsweie unsere ewige Gier nach Goldmünzen stillen. In den Gängen und dem Treppenhaus des Anwesens müssen Hindernisse oder Gefahren überwunden werden, indem ihr eure Geschicklichkeit unter Beweis stellt oder rumrätselt, welche Fähigkeit euch beispielsweise über einen Abgrund hilft.

In einer Zwischensequenz nähern wir uns dem Schlüsselobjekt des Abschnitts: Der Fahrstuhlknopf, mit dessen Hilfe wir uns in höhere Gefilde und näher an unsere verlorenen Freunde befördern lassen. Doch macht uns der gemeine Hausgeist einen Strich durch die Rechnung, indem er uns den Knopf sofort wieder entwendet und ihn mit einer schnell wachsenden Blumenranke entführt.

Rätsel, Geheimnisse und Überraschungen in jedem Raum

Zentrales Spielelement ist die Erkundung der einzelnen, liebevoll und detailliert gestalteten Räume des Hotels. Es lohnt sich aufmerksam zu sein und alle Möglichkeiten zur Suche nach versteckten Rätseln oder Geheimnissen zu nutzen.

Die Rätsel, die die unterschiedlichen Räume aufgeben, können mitunter recht knifflig sein. Unterschiedliche Hindernisse wie Dornenranken oder marode Einrichtungsgegenstände, die es zu zerstören gilt, stehen zwischen uns und dem Weg zur Lösung.

Ein weiteres nützliches Hilfsmittel ist ein großer Saugpfeil, den wir auf unterschiedliche Objekte schießen können, um ihn dann mithilfe unseres Saugers wieder heranzuziehen. Praktisch, um Hindernisse aus Wänden zu reißen oder sie ganz aus dem Weg zu räumen.

Luigi zählt auch eine praktische Taschenlampe zu seinem Repertoire. Diese nutzen wir, um Blumen erblühen zu lassen, die dann Belohnungen wie zum Beispiel Münzen bereithalten. Als wir mit dieser unbeholfen herumfuchtelten, um deren Funktion zu testen, passierte es ganz überraschend, dass uns von einer höheren Ebene ein seltener Sammelgegenstand entgegenpurzelte.

Dort halte ich das begehrte (und ercheatete) Sammelobjekt, eine stilisierte Blume, in den Händen.Dort halte ich das begehrte (und ercheatete) Sammelobjekt, eine stilisierte Blume, in den Händen.

Offenbar gibt es mehrere Wege ein Rätsel zu lösen, denn eigentlich hätten wir einen komplizierteren Weg mit dem Saugpfeil beschreiten müssen, um dieses Sammelobjekt zu erhalten. Oder wir haben einfach frech geschummelt.

Furchteinflößende Hotelgäste, die uns an die Wäsche wollen

Grund zum Gruseln erhält Luigi von unangenehmen Hotelgästen, die nichts Gutes im Schilde führen. Hinterhältigen Geistern, welche mit Blumen bewaffnet auf uns eindreschen, gilt es nun die Stirn zu bieten. Um sie in echter Ghostbusters-Manier einzusaugen, müssen wir uns allerdings erst eine Methode einfallen lassen, sie ihrer Blumen zu berauben.

Durch Aufleuchten der Taschenlampe verschwindet ihre blümerante Bewaffnung und der Weg ist frei, sie nun erstmal zu paralysieren, indem wir sie ein weiteres Mal blenden. Volltreffer! Jetzt können wir sie nach Herzenslust einsaugen, doch damit nicht genug, können wir sie nun herumschleudern und ihnen endgültig den Garaus machen.

Die fiesen Geisterchen sollten allerdings nicht unterschätzt werden, diese können in größerer Anzahl schnell zu einem lästigen Übel werden. Allerdings sind wir auch dafür gewappnet, indem wir sie mit einem Druckluft-Sprung auf Abstand halten können, um uns wieder mehr Freiraum zu verschaffen.

Pack die Kettensäge aus, es wird randaliert!

Besondere Erwähnung verdient die praktische Kettensäge mit der ihr voller Inbrunst ganze Zimmereinrichtungen vollständig zerlegen könnt. Was ein Spaß! So erwischen wir uns dabei, wie wir mit einem breiten Lächeln bewaffnet, die komplette Möblierung eines Raumes bis auf das letzte Bisschen niedersägen. Praktischerweise kommen so auch immer wieder nette Belohnungsgegenstände und Geheimnisse zutage.

Voller Freude zerlegen wir mit der geliebten Kettensäge die Einrichtung.Voller Freude zerlegen wir mit der geliebten Kettensäge die Einrichtung.

Doch was neben dem Zerstören auch Freude bereitet, ist in Gesellschaft spielen und so schaute mein Mitspieler in der praktischen Form des Fluigi geduldig dabei zu. Dabei handelt es sich übrigens um Luigi's Begleiter in Gestalt eines ... Schleims.

Ich habe eine Wassermelone getragen – mit Freunden macht alles mehr Spaß

Das gemeinsame Spielen mit Fluigi ist nicht nur spaßiger, sondern auch in einigen Situationen unabdingbar. Solltet ihr keinen geeigneten Partner zum Mitspielen parat haben, ist dies auch kein Problem, denn ihr könnt auch im Singleplayer beliebig oft ZU Fluigi wechseln und so Hindernisse oder Herausforderungen meistern, die Luigi nicht alleine bewältigen kann oder für die er schlichtweg nicht die Fähigkeiten besitzt.

Ich selbst konnte einen wirklich guten Helfer und Beobachter abgeben, als wir im Treppenhaus auf gigantische, die Treppen herunterhüpfende Ananas-Früchte trafen, die uns an unsere geschicklichen Grenzen brachten. Glücklicherweise kann Fluigi aufgrund seiner schleimigen Beschaffenheit so oft das Zeitliche segnen wie er möchte und so konnte ich mich entspannt zurücklehnen, während mein Mitspieler wagemutig den bösartigen Südfrüchten auswich.

Im nächsten Raum machte uns ein weiteres Mal riesiges Obst das Leben schwer und wollte uns frecherweise den Weg versperren. Aber mit vereinten Kräften und der Hilfe der Saugpfeile, konnten wir es aus dem Weg bugsieren.

Momente später terrorisierten uns in großer Menge wieder fiese Geister, als ich derweil unbeteiligt danebenstand und mit Erstaunen feststellen musste, dass es als einzelner Spieler möglich war, drei Geister mit einem Streich umherzuschleudern. Respekt an Fluigis Leistung – ich habe derweil eine Wassermelone getragen.

Meine Glanzleistung, während Fluigi beschwingt die ganze Arbeit erledigt und einen Geist verdrischt.Meine Glanzleistung, während Fluigi beschwingt die ganze Arbeit erledigt und einen Geist verdrischt.

Anspruchsvolle Bosskämpfe mit taktischer Finesse à la Dark Souls

Na gut, vielleicht nicht ganz wie Dark Souls. Doch nützt es nichts, kopflos gegen die unterschiedlichen Geister vorzugehen, die sich uns in den Weg stellen. So probieren wir eine ganze Weile Möglichkeiten aus, um bei einem Zwischenboss eine Vorgehensweise zu finden, die ihn effektiv ins Jenseits befördert (wenn das denn bei einem Geist noch möglich ist).

Der Trick bei diesem unliebsamen Zeitgenossen war, ihn überhaupt erst mithilfe eines im Raum befindlichen Spiegels zu erspähen, da der Unruhestifter die Angewohnheit hat, einen Großteil der Zeit unsichtbar zu sein. Nachdem wir ihn an die Grenze der Bewusstlosigkeit getrieben hatten, war es nun möglich ihn anzusaugen, um ihn so durch Umherschleudern eliminieren zu können.

Zum Schluss unseres etwa 45 Minuten dauernden Anspieltermins treffen wir auf einen alten Bekannten: Den Unhold, der uns zu Anfang unseres Abenteuers unseres Fahrstuhlknopfes beraubt hat. Dieser entpuppt sich nun in einer Zwischensequenz als unser finaler Kontrahent für diesen Hotelabschnitt.

Der Geisterboss ist mit einer gemeinen, fleischfressenden Pflanze ausgerüstet, die uns ans Leder will. Doch wir haben einen Helfer, der dieser das Fürchten lehren soll, nämlich unsere heißgeliebte Kettensäge!

Wir stellen uns dem gemeinen Boss, der mit einer fleischfressenden Pflanze in den Kampf zieht.Wir stellen uns dem gemeinen Boss, der mit einer fleischfressenden Pflanze in den Kampf zieht.

Lange Zeit rätseln und probieren wir wieder an einer Lösung, um den bestmöglichen Weg herauszufinden, den gemeinen Bösewicht in die Flucht zu schlagen. Dafür müssen wir seinen Bewegungsablauf analysieren und uns der Umgebung bedienen, um der hungrigen Pflanze schlussendlich den begrünten Hals abzusäbeln.

Im hektischen Hin und Her des Bosskampfes stellten wir zu unserem Vergnügen verblüfft fest, dass wir ein geldträchtiges Sparschwein aus dem Gebüsch nebenan gesaugt hatten. Was für ein Segen! Diese Momente, die Luigi’s Mansion 3 oft liefern kann, bringen uns stark zum Schmunzeln.

Meinung von Mandy Strebe

Luigi’s Mansion 3 macht Freude auf ganzer Linie und kann mit seinen kniffligen Rätseln und abwechslungsreichen Kämpfen auf jeden Fall überzeugen.

Selbst ich als eingefleischte PC-Spielerin, konnte dem bunten Gruselspaß sehr viel abgewinnen und denke, dass das Spiel mit seinen thematisch unterteilten Abschnitten für genügend Abwechslung und Spannung sorgen kann, um die Spielfreude lange aufrecht zu erhalten. Gemeinsam mit Freunden und den vielen Überraschungen, die Luigi’s Mansion 3 bereithält, sind viele Lacher garantiert.

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