Test WRC Rally Evolved

von Gerd Schüle (21. November 2005)

Neben den Rechten für die Formel 1 hat sich Sony auch die Lizenz für den Rallye Sport gesichert. Natürlich erscheint auch dazu wieder ein Rennspiel, das diesmal keine Nummern im Namen enthält, sondern dieses Jahr einfach "WRC: Rally Evolved" heißt. Ob der Begriff Evolved (Entwicklung) auch als Programm (Weiterentwicklung) für denn neusten Spross der Serie steht, erfahrt ihr in unserm Test.

Eine NachtfahrtEine Nachtfahrt

Umfangreich

Sobald man sich nach dem Start des Spiels im Hauptmenü befindet, fällt einem zuerst einmal das umfangreiche Angebot der zur Verfügung stehenden Spielvarianten auf. Im schnellen Rennen werdet ihr sofort auf eine Strecke losgelassen, die von einem Zufallsgenerator ausgewählt wird, genauso wie das Auto, in dem ihr diese Etappe bewältigt. Dieser Modus ist ideal für diejenigen die zum ersten Mal in ein "WRC" Rallyespiel reinschauen und die sich deshalb erst einmal an das Fahrgefühl gewöhnen wollen. Deutlich ernsthafter sind die zwei sehr ähnlichen Spielmodi Einzeletappe, in der man sich eine einzelne Etappe einer Rallye aussuchen kann oder die Einzelrallye, in der man gleich eine komplette Rallye seiner Wahl absolvieren kann. Diese drei Spielmodi stehen euch von Anfang an zur Verfügung, genauso wie die Meisterschaft, das Herzstück des Spiels. Hier könnt ihr eine komplette WRC Meisterschaft auf 16 verschiedenen Kursen in verschiedenen Schwierigkeitsstufen durchfahren. Wenn ihr hier erfolgreich seit, könnt ihr euch Strecken und Fahrzeuge für die Oldtimer - Herausforderung und die Teststrecken Variante freischalten. Bei all diesen Herausforderungen tretet ihr rallyetypisch allein gegen die Uhr an, lediglich im Rallyecross Modus fahrt ihr mit drei weiteren Konkurrenten auf Rundkursen gemeinsam ein Rennen.

Das Spiel enthält sehenswerte StreckenDas Spiel enthält sehenswerte Strecken

Einsteigerhilfen

Wer bereits den Vorgänger von "WRC: Rally Evolved" gespielt hat, wird sehr schnell merken, dass die Entwickler an der Fahrphysik und Steuerung des Spiels fast nichts geändert haben. Trotzdem gibt es in diesem Bereich eine Neuerung, sogenannte Fahrhilfen. Der Lenk- und Bremsassistent, so wie auch die Traktionskontrolle geben Einsteigern die Möglichkeit besser mit dem Spiel zurechtzukommen. Je mehr Übung man hat, desto mehr kann man diese Assistenten in 10 Stufen abschalten. Mit komplett eingeschalteten Fahrhilfen ist das Spiel ein leicht zu beherrschender Arcade Racer, je mehr Fahrhilfen man abschaltet, desto simulationslastiger wird es. Aber auch mit komplett abgeschalteten Hilfen wird aus "WRC: Rally Evolved" keine ultrarealistische Simulation, wie das bei den "Colin Mc Rae" Spielen der Fall ist. Auch Anfänger werden mit etwas Übung auch ohne Fahrhilfen gekonnt gezielte Drifts und schnelle Kurvenfahrten hinbekommen, die bei diesem arcadelastig ausgelegten Spiel kein allzu großes Problem darstellen.

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