PlayStation | Mann bastelt beeindruckende Hardware-Mod - und wird verhaftet

von Tom Lubowski (Freitag, 11.10.2019 - 18:10 Uhr)

In Kagawa (Japan) wurde ein Mann verhaftet, weil er eine modifizierte PlayStation 3 verkaufte. Mit der Konsole konnten Spiele nach dem einmaligen Einlegen einer Disc dauerhaft genutzt werden.

Wie das englischsprachige Magazin Kotaku berichtet, soll der 44-jährige Japaner Tadaaki Abe sich seine Technikfertigkeiten zu Nutze gemacht haben, um den manchmal teuren Käufen von Videospielen zu entgehen.

Ihm wird nämlich vorgeworfen seine "PlayStation 3"-Konsole so modifiziert zu haben, dass er mit dieser Datenträger nur einmal einlegen müsse. Die entsprechenden Inhalte würden anschließend auf seine Konsole kopiert. Somit wäre ein erneutes Einlegen des entsprechenden Spiels nicht mehr notwendig.

Immer noch aktuell, aber auch die PlayStation 4 hat bald ausgedient:

Nun soll Tadaaki Abe diese Konsole aber an einen Mann in Tokyo für 15.555 Yen (umgerechnet etwa 130 Euro) verkauft haben und wurde erwischt. Der Handel mit einer derart modifizierten Konsole verstößt nicht nur gegen das japanische Markenrecht, sondern auch gegen das Gesetz zur Verhinderung des unlauteren Wettbewerbs. Welche Folgen Tadaaki Abe nun zu erwarten hat, bleibt unbekannt.

Besagte PlayStation 3 soll im vergangenen Jahr über eine Online-Auktionsplattform verkauft worden sein. Im Zuge der Ermittlungen wurden zudem noch 40 weitere "PlayStation 3"-Konsolen bei dem Beschuldigten gefunden, welche derzeit auf Modifikationen geprüft werden.

Tags: Hardware  

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