Pokémon Go | Einige Spieler können seit 7 Monaten keine Pokémon mehr fangen

von Florian Rudolph (Montag, 14.10.2019 - 17:34 Uhr)

In Pokémon Go braucht ihr bekanntlich nichts weiter als euer Handy und eure Füße, um Taschenmonster zu fangen. So einfach ist es für die Bewohner der griechischen Insel Salamis allerdings nicht: Seit geraumer Zeit erscheint dort kein einziges Pokémon mehr.

Ein Hafengebiet auf Salamis - vor und nach dem Dilemma (Screenshots: Lemery69)Ein Hafengebiet auf Salamis - vor und nach dem Dilemma (Screenshots: Lemery69)

Auf der griechischen Insel Salamis gibt es derzeit wahrscheinlich mehr Exemplare der gleichnamigen Wurstsorte, als Pokémon in Pokémon Go. Der Grund dafür ist den Hobby-Trainern jedoch nicht bekannt, da das Spiel ansonsten tadellos funktioniert. Alle Pokéstops sind da, wo sie immer waren und funktionieren auch noch genauso wie früher. Doch was ist mit den beliebten Taschenmonstern passiert?

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Noch vor sieben Monaten war Salamis ein Paradies für Pokémon. Am Hafen tummelten sich Wailmer, Jurobs, Krabbys und auch Tuska fühlte sich aufgrund des sonnigen Wetters auf der Insel sehr wohl. Mittlerweile sind sie jedoch alle verschwunden. Seit März 2019 wurde kein einziges Pokémon mehr vom Spiel generiert. Ausnahmen bilden Situationen, in denen Lockmodule oder ähnliche Hilfsmittel eingesetzt worden sind.

Einem Bericht von Polygon zufolge haben sich einige Bewohner der Insel, nicht nur an Niantic direkt, sondern auch an Polygon gewendet, um auf das Problem aufmerksam zu machen. Von Niantic gab es bisher nur automatische Antwortnachrichten und noch keine ernstgemeinte Stellungnahme zu dem Problem.

Es kann bisher nur gemutmaßt werden, dass das Problem mit OpenStreetMap zusammenhängt. Von dort werden die Geodaten abgerufen und wenn das Spiel die Umgebung als "Naturgebiet" kennzeichnet, erscheinen dort keine Pokémon. Damit soll verhindert werden, dass die Spieler sich auf der Suche nach Pokémon in gefährliche Gebiete begeben. Auf der Insel leben jedoch etwa 40.000 Menschen.

Mittlerweile bringen einige Bewohner der Insel Pokémon mit nach Salamis, wenn sie auf Reisen waren und schenken sie den Spielern, die nicht von der Insel kommen, aber ihr Spiel erhalten möchten. Auch Lockmodule sind nicht immer ein Garant dafür, dass Pokémon erscheinen und auf Dauer kosten sie viel Geld.

Ein Spieler hat gegenüber Polygon berichtet, dass er und seine Freunde die Community am Leben halten möchten und sie weiter Beschwerden schreiben werden, weil durch Pokémon Go viele Freundschaften entstanden sind. Dies sei Grund genug, das besondere Spiel - und Sammelerlebnis - auf der Insel wieder zum Leben zu erwecken.

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