6 Gründe, warum ihr euch schon jetzt auf den Shooter freuen könnt | Doom Eternal

von Alexander Gehlsdorf (Dienstag, 21.01.2020 - 16:00 Uhr)

Bis zum Release von Doom Eternal im März 2020 vergeht noch ein bisschen Zeit. Wie praktisch also, dass wir die ersten drei Stunden des Spiels bereits jetzt ausprobieren durften und euch sechs spannende Fakten über Doom Eternal verraten dürfen.

Willkommen in der Hölle. Schon wieder ...Willkommen in der Hölle. Schon wieder ...

2016 hat Doom der altehrwürdige Shooter-Reihe zu neuem Ruhm verholfen. Klar also, dass der Nachfolger Doom Eternal ein schwieriges Erbe antritt, um diesen Erfolg noch einmal zu toppen.

Glücklicherweise ist das Spiel auf einem sehr guten Weg dahin. Wir konnten Doom Eternal bereits drei Stunden lang spielen und haben sechs Gründe gefunden, warum Shooter-Fans schon jetzt den 20. März im Kalender markieren sollten.

1. Die anspruchsvollen Kämpfe

Wie schon im Vorgänger ist Doom Eternal alles andere als nur stumpfe Ballerei. Während die Glory Kills in Doom dabei geholfen haben, eure Lebensenergie voll und den Spielfluss aufrecht zu erhalten, wurde dieses System für Doom Eternal grundlegend erweitert. So müsst ihr fortan auch regelmäßige Angriffe mit dem Flammenwerfer und der Kettensäge in eure Gefechte mit einbauen, um eure Rüstung zu stärken und eure Munitionsvorräte zu füllen.

Das führt dazu, dass ihr im Sekundentakt Entscheidungen treffen müsst und eure aktuelle Situation stets taktisch analysieren solltet. Welcher Gegner stellt derzeit die größte Bedrohung dar? Welche Schwachstelle hat der Geger? Welche Waffe passt für die aktuelle Situation am besten? Wie viel Munition habe ich noch übrig? Sind in der Nähe Zombies, um mich im Notfall schnell heilen zu können?

Doom Eteneral | Der Gameplay-Trailer zeigt euch die beinharte Action

Executive Producer Marty Stratton bezeichnet Doom Eternal als "combat puzzle". So sei das Spiel "fun on the outside - smart on the inside" - also außen Spaß, das spielerische Innenleben glänzt aber durch Cleverness. Das können wir bestätigen.

2. Auch ein Doom Slayer kann sich noch verbessern

Solltet ihr in Doom Eternal ein besonders kniffliges Gefecht überstanden haben, werdet ihr nicht nur mit persönlicher Genugtuung belohnt, sondern auch mit sogenannten Waffenpunkten. Diese könnt ihr gegen Allerhand Upgrades und Verbesserungen eintauschen und so eure Waffen spezialisieren.

Dabei handelt es sich vordergründig um nützlich Spezialisierungen sowie sekundäre Modi und nicht um zwingend notwendige Level-Ups. Doom Eternal ist kein Rollenspiel. Das Verbessern des eigenen Arsenals ist also ein gern gesehener Bonus, ihr werdet jedoch keine Waffenpunkte farmen müssen, um kommende Level absolvieren zu können.

3. Es gibt viel zu entdecken, auch optionale Bosse

Waffenpunkte bekommt ihr in einigen Situationen automatisch durch das Voranschreiten in der Kampagne, andere sind jedoch besser beschützt: Sie verstecken sich in geheimen Level-Bereichen oder werden als Belohnung für optionale, aber dafür besonders knifflige Kämpfe vergeben.

In den ausladenden Arenen von Doom Eternal gibt es viel zu entdecken.In den ausladenden Arenen von Doom Eternal gibt es viel zu entdecken.

Am Ende eines jeden Levels erhaltet ihr eine Automap, die euch verrät, welche Bereiche des Levels ihr verpasst habt. Ihr habt dann die Möglichkeit zurückzukehren, um jedes Level mit 100 Prozent abzuschließen und wirklich alle Geheimnisse aufzuspüren.

4. Ihr werdet Doom Eternal nicht nur einmal spielen

Wie aus dem Vorgänger bekannt, bietet auch Doom Eternal vier unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, an denen ihr euer Können messen könnt. Neu sind jedoch die Modi Ultra-Albtraum und Extraleben.

Ersterer ist eine Art Hardcore-Modus auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad. Sobald ihr ins Gras beißt, ist das Abenteuer vorbei und ihr müsst es von vorne versuchen. Der Modus Extraleben funktioniert nach dem selben Prinzip, allerdings mit zwei Unterschieden: Einereits könnt ihr den Schwierigkeitsgrad frei wählen, andererseits könnt ihr die in den Leveln verteilten Extraleben einsammeln. Solltet ihr im Kampf also scheitern, stehen euch noch zusätzliche Versuche zur Verfügung. Eine spannende Herausforderung für Speedrunner und andere Spieler, die ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen wollen.

5. Doom mit Story?

Ihr sollt mehr darübe erfahren, was hinter den höllischen Ausgeburten steckt.Ihr sollt mehr darübe erfahren, was hinter den höllischen Ausgeburten steckt.

Zugegeben, Doom war noch nie ein Franchise, das für seine hochwertige Geschichte bekannt war. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. So soll Doom Eternal mehr Wert auf die Handlung legen als jeder bisherige Serienteil und somit den Grundstein für ein ganzes Doom-Universum bilden.

Dazu gehören jedoch nicht nur Gespräche und Zwischensequenzen, sondern auch umfangreiche Kodex-Einträge, die in der Spielwelt versteckt sind und zahlreiche Hintergrundinformationem über Gegner, Charaktere und die Spielwelt preisgeben.

6. Frische Ideen für den Multiplayer

Deathmatch war gestern, die Zukunft gehört dem Battle Mode. Zwar konnten wir den neuen Multiplayer selbst noch nicht ausprobieren, Executive Producer Marty Stratton konnte uns aber eine Reihe Details und die Philosophie hinter dem neuen Modus verraten.

So besteht das Problem in klassischen Deathmatch-Partien darin, dass zwangsweise ein Spieler mehr Erfahrung besitzen wird und den schnelleren Finger am Abzug hat. Der Battle Mode verfolgt einen anderen Ansatz: Ein Spieler übernimmt die Rolle des Doom Slayers, während zwei andere in die Rolle von Dämonen schlüpfen. Auf diese Weise werden nicht nur Fadenkreuz-Künste, sondern auch taktische Planung und Kooperation notwendig, wodurch auch zwei neuere Spieler über einen erfahrenen Veteranen triumphieren können.

Ausprobieren könnt ihr das ab dem 20. März 2020. Denn voraussichtlich dann erscheint Doom Eternal für PC, PlayStation 4 und Xbox One.

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