Gaming-Mäuse im Test 2020: Die besten Modelle von Logitech, Razer und Co. (Special)

von Constanze Lampe (Freitag, 18.09.2020 - 11:54 Uhr)

Wir zeigen euch die vier besten Gaming-Mäuse 2020 im Vergleich.Wir zeigen euch die vier besten Gaming-Mäuse 2020 im Vergleich.

Wenn es um das Thema Gaming geht, ist die passende Peripherie mindestens genauso wichtig wie ein leistungsstarker PC. Gerade im Hinblick auf Gaming-Mäuse existiert eine riesige Auswahl an Modellen, die durchweg mit den unterschiedlichsten Features ausgestattet sind. Wir vergleichen einige der besten Exemplare und erklären, worauf ihr beim Kauf eurer nächsten Gaming-Maus unbedingt achten solltet.

Die Maus ist neben der Tastatur eines der wichtigsten Gadgets, das euch im Spiel zum Sieg verhelfen kann. Doch bei der Wahl der richtigen Gaming-Maus stellt sich die Frage, was diese überhaupt können sollte? Bevorzugt ihr den Komfort einer kabellosen Verbindung oder seid ihr treue Verfechter der kabelgebundenen Maus? Wie wichtig sind euch zusätzliche Tasten oder eine RGB-Beleuchtung? Wir stellen euch unterschiedliche Exemplare vor, die sich unter anderem für Shooter, MMOs oder auch Linkshänder eignen.

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Gaming-Mäuse 2020 im Test: Die besten Modelle in der Übersicht

Platzierung Modell Preis Angebot
Preis-Leistungs-Tipp Razer Deathadder Elite ca. 70 Euro Amazon
Ideal für MMOs Logitech G604 Lightspeed ca 75. Euro Amazon
Ultraleicht Sharkoon Light² 200 ca. 50 Euro Amazon
Für beide Hände Logitech G903 Lightspeed ca. 120 Euro Amazon

Die Razer Deathadder Elite ist unser Preis-Leistungs-Tipp.Die Razer Deathadder Elite ist unser Preis-Leistungs-Tipp.

Preis-Leistungs-Tipp: Razer Deathadder Elite

Die Razer Deathadder Elite überzeugt vor allem durch ihren ergonomischen Korpus. Die Maus liegt dank der gewölbten Form optimal in der Hand, bietet beim Scrollen zusätzlichen Grip und mit den gummierten Griffen an den beiden Außenseiten gehört versehentliches Verrutschen der Vergangenheit an. Die beiden zusätzlichen Seitentasten und der Sensor mit bis zu 16.000 DPI runden das Gesamtpaket unseres Preis-Leistungs-Tipps ab. Wer sich auch mit weniger zufriedengibt, könnte alternativ auf die nochmal etwas günstigere Logitech G203 Lightsync zurückgreifen.

Vorteile:

  • Hohe Ergonomie
  • Mechanische Schalter
  • Preis-Leistung

Nachteile:

  • Kabelgebunden

Die Logitech G604 eignet sich ideal für MMOs.Die Logitech G604 eignet sich ideal für MMOs.

Gaming-Maus für MMOs: Logitech G604 Lightspeed

Wer einen Allrounder sucht, ist bei der Logitech G604 Lightspeed an der richtigen Adresse. Mit einer beispiellosen Akkulaufzeit von bis zu 240 Stunden, die im Bluetooth-Modus sogar auf satte fünfeinhalb Monate erweitert wird, erweist sich die Logitech-Maus als zuverlässiger Wegbegleiter. Die Abtastrate des Hero-16k-Sensors beträgt 16.000 DPI und dank der acht Zusatztasten eignet sich dieses Modell optimal für MMOs und dergleichen. Was hingegen besonders für Shooter-Spieler zum Verhängnis werden könnte, ist das Gewicht. Denn zusammen mit der enthaltenen AA-Batterie wiegt die Maus ganze 135 Gramm und kann so ziemlich schnell für ermüdete Handgelenke sorgen.

Vorteile:

  • Äußerst lange Akkulaufzeit
  • Kabellos per Bluetooth oder Dongle nutzbar
  • Zahlreiche Zusatztasten
  • Mausrad mit Freilauf

Nachteile:

  • Hohes Gewicht
  • Batteriebetrieb statt Akku

Die Sharkoon Light² 200 ist ultraleicht.Die Sharkoon Light² 200 ist ultraleicht.

Ultraleichte Gaming-Maus: Sharkoon Light² 200

Mit gerade mal 62 Gramm entpuppt sich die Sharkoon Light² 200 als wahres Leichtgewicht. Ein leichteres Gewicht bedeutet jedoch nicht gleich weniger nützliche Features. Ihr möchtet die magnetisch fixierte Oberfläche oder die DPI-Taste auswechseln? Die RGB-Beleuchtung individuell anpassen? Oder ihr benötigt zwei Zusatzbuttons sowie mechanische Schalter? Dann seid ihr mit dem Leichtgewicht bestens versorgt. Mit einer Abtastrate von bis zu 16.000 DPI kann die ultraleichte Maus locker mit ihren deutlich schwereren Konkurrenten mithalten. Vor allem für Shooter-Fans dürfte die leichte Handhabung ein ausschlaggebendes Kriterium sein.

Vorteile:

  • Sehr geringes Gewicht
  • Modulares Design
  • Vielfältige RGB-Beleuchtung
  • Mechanische Schalter

Nachteile:

  • Kabelgebunden

Die Logitech G903 eignet sich als Gaming-Maus für beide Hände.Die Logitech G903 eignet sich als Gaming-Maus für beide Hände.

Gaming-Maus für beide Hände: Logitech G903 Lightspeed

Gaming-Mäuse eignen sich in den seltensten Fällen für Rechts- und Linkshänder zugleich. Die Logitech G903 Lightspeed löst dieses Problem mittels ihrer symmetrischen Form. Zusätzlich löst ihr mit der Maus auch ein weiteres Problem. Denn das Beidhänder-Modell verfügt über ein Akku, dem theoretisch niemals der Strom ausgeht. Der einzige Haken: Das dafür benötigte drahtlose Ladesystem Logitech G Powerplay müsst ihr euch zusätzlich anschaffen. Doch selbst ohne diese extra Unterlage beträgt die Akkulaufzeit bis zu 180 Stunden. Durch die magnetischen Sicherungen der vier Seitentasten lassen sich diese zudem beliebig anpassen.

Vorteile:

  • Für Links- und Rechtshänder geeignet
  • Mechanische Schalter
  • Mausrad mit Freilauf
  • Lange Akkulaufzeit
  • Kabellos

Nachteile:

  • Hoher Preis

So wurde ausgewählt

Die Suche nach der richtigen Gaming-Maus kann sich aufgrund des gigantischen Angebots als echte Herausforderung herausstellen. Eignet sich eine drahtlose Maus besser für eure Gaming-Sessions oder ist die klassische Kabelvariante doch besser? Welche Features sind wichtig, wenn ihr hauptsächlich Shooter oder MMOs zockt? Wir haben in unserer Auswahl besonders die vielfältige Einsatzmöglichkeit der jeweiligen Maus im Zusammenhang mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis beachtet. Um die Auswahl möglichst transparent zu gestalten, haben wir neben unseren eigenen Erfahrungen ebenfalls auf externe Nutzerwertungen zurückgegriffen.

Gaming-Maus kaufen: Das solltet ihr unbedingt beachten

Kabellos vs. Kabelgebunden

Kabellose Gaming-Mäuse mussten lange Zeit den Vorwurf über sich ergehen lassen, dass sie bei der Signalübertragung im Gegensatz zu den Kabelvarianten an Zuverlässigkeit einbüßen. Diese Vorurteile sind aber längst überholt. Und im Gegensatz zu den kabelgebundenen Vertretern genießt ihr beim Zocken mit kabellosen Mäusen eine überaus angenehme Bewegungsfreiheit. Besonders bei Spielen, bei denen schnelle oder ruckartige Bewegungen typisch sind, kann das einen enormen Unterschied ausmachen.

Neben diesem Vorzug haben kabellose Mäuse dennoch einen Nachteil: Der Akku. Doch manche Modelle kommen mittlerweile auf eine Akkulaufzeit von mehreren Wochen oder sogar Monaten. Einige Modelle können zudem auch drahtlos via speziellen Mauspads aufgeladen werden und so das Problem gänzlich umgehen. Bei dieser Option fallen allerdings weitere Kosten an. Wen das Kabel stört, kann alternativ auch auf einen Maus-Bungee zurückgreifen

Ergonomie

Bei der Ergonomie kommt es vor allem auf die Form der Maus an – die meisten Gaming-Mäuse sind nämlich nur für Rechtshänder geeignet. Ist die Maus hingegen symmetrisch geformt, können sowohl Rechts- als auch Linkshänder sie benutzen. Außerdem solltet ihr beachten, auf welche Art ihr eure Maus greifen möchtet: Palm-Grip, Claw-Grip oder Fingertip-Grip.

Der Palm Grip ist weit verbreitet.Der Palm Grip ist weit verbreitet.

Der Palm Grip findet am häufigsten Verwendung. Bei dieser Griffart liegt die Handfläche oben auf der Maus auf, während sich der Daumen und der kleine Finger an den Seiten befinden. Da die Maus mit dem ganzen Unterarm bewegt wird, schont dieser Griff das Handgelenk sowie die Finger. Wichtig für den maximalen Komfort ist dabei die Form der Maus, die je nach Handgröße ausgewählt werden sollte.

Beim Claw Grip sind die Finger stärker angewinkelt.Beim Claw Grip sind die Finger stärker angewinkelt.

Beim Claw-Grip liegen Hand und Finger ebenfalls auf dem Mausrücken. Der einzige Unterschied ist, dass die Finger angewinkelt sind und die Fingerspitzen somit nur leicht auf den Maustasten aufliegen. Auch hier wird der ganze Arm zur Bewegung benutzt. Dank der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten funktioniert dieser Griff problemlos mit den meisten Mäusen.

Für den Fingertip-Grip empfehlen sich vor allem leichte Gaming-Mäuse.Für den Fingertip-Grip empfehlen sich vor allem leichte Gaming-Mäuse.

Wird die Maus ausschließlich durch das Schieben und Ziehen mit den Fingerkuppen bewegt, ist die Rede vom Fingertip-Grip. Für Spieler, die diesen Griff verwenden, eignet sich besonders eine leichte und kompakte Maus.

DPI

Die Abkürzung DPI steht für "dots per inch" und beschreibt die Abtastrate eurer Maus. Sie gibt an, wie viele Punkte die Maus innerhalb von einem Zoll (2,54 cm) abtasten kann. Einfacher gesagt: Je mehr DPI eure Maus hat, desto schneller bewegt sich der Mauszeiger über den Bildschirm. Ein hoher DPI-Wert ist jedoch nicht alles. Viel wichtiger ist die Möglichkeit, dass ihr den DPI-Wert auf euren Bedarf anpassen könnt – entweder via Software oder direkt per Knopfdruck. Logitech bietet für ihre Mäuse beispielsweise die Logitech Gaming Software an.

Shooter-Fans schwören größtenteils sogar auf eher niedrige DPI-Werte, um so die Präzision beim Zielen zu maximieren. Und auch Faktoren wie die Mausbeschleunigung oder die Sensibilität spielen neben der DPI-Zahl eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Lift-Off-Distanz

Damit eure Bewegungserkennung einwandfrei funktioniert, wird ein Mindestabstand zwischen Maus und Unterlage benötigt. Um diese sogenannte Lift-Off-Distanz zu gewährleisten, besitzen die meisten modernen Gaming-Mäuse inzwischen optische Sensoren, die meist über eine größere Toleranz verfügen. Wie auch die DPI-Zahl, lässt sich die Lift-Off-Distanz durch die entsprechende Software konfigurieren.

Signalrate

Mit der Signalrate wird die Übermittlung sämtlicher Eingaben an den Rechner bezeichnet. Je höher der Wert, desto schneller erfolgt die Übertragung und desto geringer ist somit auch die Verzögerung zwischen Eingabe und Ausführung des Befehls. Eine Signalrate von 1.000 Hz entspricht mittlerweile dem Standard bei modernen Mäusen namhafter Hersteller und entspricht einem Input-Lag von gerade mal 1 ms – das gilt im Übrigen sowohl für kabellose als auch kabelgebundene Mäuse.

Welche Maus ist ideal für euch?

Einer der wichtigsten Aspekte bei der Wahl eurer nächsten Gaming-Maus ist die Ergonomie. Abhängig davon, ob ihr Links- oder Rechtshänder seid und wie ihr eure Maus greift, solltet ihr die Form eurer Maus auf eure Bedürfnisse abstimmen. Anschließend könnt ihr dann überlegen, welche weiteren Features eure Maus haben sollte: austauschbare Gewichte, RGB-Beleuchtung, Zusatzbuttons oder spezielle Software? Als kleine Entscheidungshilfe stellen wir im Folgenden drei typische Szenarien vor.

Welche Gaming-Maus soll ich kaufen?

  • Gelegenheitsspieler: Wer nur ab und zu zockt, der sollte mit einem simplen Modell mit zwei seitlichen Zusatzbuttons und ohne unnötigen Schnickschnack auskommen. Eine kabelgebundene Maus würde sich in diesem Fall anbieten, zumal diese Modelle in der Regel auch wesentlich erschwinglicher sind.

  • Shooter: Für Shooter-Freunde kommt es vor allem auf eins an: Präzision. Ein guter Sensor sowie eine entsprechende Signalrate sind demnach gefragt. Ob die Maus kabelgebunden oder kabellos sein soll, spielt hier abgesehen vom Kostenaspekt und eurer persönlichen Präferenz keine Rolle –mehr Bewegungsfreiheit oder doch lieber eine ultraleichte Maus mit Kabel?

  • MMOs: Viele Fähigkeiten, zu wenig Tasten. Mit diesem Problem werden vor allem Rollenspieler immer wieder konfrontiert. Eine Gaming-Maus mit zusätzlichen programmierbaren Tasten kann sich in diesem Fall als Lösung für dieses Problem erweisen. So sind die wichtigsten Funktionen nur einen Klick entfernt.

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