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Test Age of Empires mit Monstern: Wer gerne schwitzt, sollte zugreifen

von Michael Sonntag (Mittwoch, 06.10.2021 - 14:11 Uhr)

Age of Darkness im Test: Tagsüber vergrößert ihr euer Königreich und nachts müsst ihr es gegen Monster verteidigen.
Age of Darkness im Test: Tagsüber vergrößert ihr euer Königreich und nachts müsst ihr es gegen Monster verteidigen.

Entwickler PlaySide versorgt die Strategie-Welt mit Nachschub: In seinem neuen Spiel Age of Darkness: Final Stand werden eure Aufbau- und Monstermetzel-Fähigkeiten gleichermaßen auf die Probe gestellt. Wir sagen euch, wer unbedingt mal reinschauen sollte.

Age of Darkness: Final Stand im Test – Tagsüber bauen, nachts sterben

Neben den alteingesessenen Strategie-Größen wie Age of Empires und Anno können Spieler unterhalb des Radars auch immer wieder auf frische und vielversprechende Herausforderungen stoßen. So kombinierte Entwickler Numantian Games im Jahr 2017 Aufbau-Strategie mit Tower-Defense in seinem Spiel They Are Billions – ein cooles und vor allem knackiges Konzept.

Vier Jahre später tritt Entwickler PlaySide mit einem ähnlichen Spiel in den Ring und startet morgen die "Early Access"-Phase. Nun stellen wir uns die entscheidende Frage: Was macht Age of Darkness: Final Stand besser, anders oder schlechter? Aber bevor wir die Monsterschädel, Holzbalken und Tatsachen auf den Tisch legen, schaut gerne schon mal in den folgenden Gameplay-Trailer hinein.

Age of Darkness: Final Stand: Gameplay-Trailer

In Age of Darkness müsst ihr ein Königreich in einer Mittelalter-Fantasy-Welt errichten. Das bedeutet, Häuser für eure Bewohner bauen und Holzfällerhütten sowie Bauernhöfe für Rohstoffe hochziehen. Je größer ihr werden wollt, desto weiter müsst ihr eure Ländereien ausweiten. Keine einfache Aufgabe, wenn die Welt von dutzenden Monstern heimgesucht wird. Wenn sich der Tag dem Ende zuneigt, beginnt mit der Nacht die zweite Gameplay-Phase, in der euer Königreich von Monsterwellen angegriffen wird.

Der Schlüssel ist Multi-Tasking: Der Spieler muss bauen und forschen, die Ressourcen im Blick haben, mit großen Armeen in die Welt vordringen und gleichzeitig seine Verteidigung hochrüsten, sowohl für die gewöhnlichen Nächte als auch für die Albtraum-Nächte mit gigantischen Armeen. Jeder Fehler kann verheerende Folgen haben – einmal nicht aufgepasst und schon überrennen die Monster euch innerhalb von Sekunden! Mit jedem Durchlauf werdet ihr klüger und müsst es auch werden.

Der Direktvergleich: They are Billions vs. Age of Darkness

  • Zombies vs. Monster: In They Are Billions kann ein einziger Zombie euer Gebiet infizieren und vernichten, Age of Darkness dagegen verzeiht euch schnell, wenn mal ein Außenposten überrannt wird.

  • Age of Darkness bietet zusätzlich zu den normalen Einheiten einen Helden, der über spezielle Attacken verfügt, aber bei Verlust nur gegen einen extrem hohen Preis zurückgeholt werden kann

  • Negative Effekte, Belohnungen und Skill-Trees: In Age of Darkness verfügen Einheiten über einen Status, der von Effekten beeinflusst werden kann. Während die Nacht die Soldaten ängstigt, darf sich der Spieler nach jeder überstandenen Albtraum-Nacht positive Effekte aussuchen. Zudem könnt ihr die Fähigkeiten eurer Einheiten verbessern.

  • Alles in allem: Age of Darkness ist deutlich schwieriger, komplexer und gemeiner als seine Vorlage, wenn auch in manchen Situationen etwas frustrierender. Die Verteidigung der Mittelalter-Festung bringt komplett andere Strategien und Situationen mit sich als das Steampunk-Setting von They Are Billions.

  • Einziger, aber großer Nachteil: Der Langzeitspielspaß ist wegen der eingeschränkten "Early Acess"-Inhalte aktuell noch gefährdet. Während Spieler bei They Are Billions bereits auf dutzende Erweiterungen und Missionen zugreifen können, müssen sich "Age of Darkness"-Spieler noch etwas in Geduld üben. Aktuell ist auch nur die englische Sprachversion verfügar, die deutsche wird nachgereicht.

Bewertung von Michael Sonntag

Strategie-Spiele brauchen mehr Biss und Abwechslung: They Are Billions war für mich ein Lichtschimmer im Einheitsbrei, jetzt gibt es mit Age of Darkness: Last Stand eine coole und bösere Alternative. Ehrlich gesagt: Beide Spiele sind top und bieten knackige, aber unterschiedliche Herausforderungen. Vergesst besser und schlechter, hier zählt nur das Anders und was einem mehr liegt.

Persönlich sagt mir das Steampunk-Setting von They Are Billions mehr zu, aber der Mittelalter-Konkurrent bietet dagegen neue Situationen und versprüht mit seinen Helden hin und wieder auch mal einen Warcraft-3-Vibe. Für die "Early Access"-Version hätten es gerne mehr Inhalte sein dürfen, um auch wirklich die Alleinstellungsmerkmale von Age of Darkness auskosten zu können. Ich bleibe gespannt, was da noch kommt.

84

spieletipps meint: Würdiger They-are-Billions-Herausforderer: Wir sind gespannt, was da noch kommt.

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