Test Test PC Gorky 17

von Tobias Stolle (24. November 1999)

Fast zeitgleich mit Earth 2150 schickt Metropolis ein Endzeit-Epos mit dem Titel Gorky 17 ins Rennen. Ob sich die parallele Entwicklung in der Qualität negativ ausgewirkt hat, kannst Du in unserem Review nachlesen!

Nachdem man das Spiel gestartet hat, beginnt ein Intro, welches den Spieler ein wenig mit die Story vertraut machen soll. Das Szenario erinnert nicht aus Zufall an den Kalten Krieg, denn die Konflikte zwischen der NATO und Russland sind in vollem Gange. Deshalb werden in Russland Ausbildungsstätten errichtet, die amerikanischen Metropolen sehr ähnlich sind, um die Spione bestmöglichst auszubilden. Abgesehen davon, daß der Vorspann ohne jegliche Sprachausgabe auskommt, ist er nicht schlecht gemacht!

Anschließend beginnt das eigentliche Spiel, man wird in einem etwas improvisierten Briefing darüber informiert, was man eigentlich machen soll. Man bekommt erklärt, daß diese Ausbildungsstätten nur zu versuchstechnischen Zwecken verwendet wurden und die Russen die Kontrolle verloren hatten, weshalb Gorky 17 (der Name der Ausbildungsstätte) zerstört wurde. Nach diesen Informationen befindet man sich mit seinem drei Mann starken Team in Polen, wo die Russen ein ähnliches Projekt am Laufen haben und das Team One verschwunden ist. Der Auftrag ist jetzt leicht erraten... Man soll das Team One finden und das Labor zerstören!

Gleich zu Beginn des eigentlichen Spiels trifft man auch schon auf einen Mutanten. Nun wird fast unmerklich in einen rundenbasierten Kampfmodus gewechselt. In diesem Modus kann man sich mit jeder Figur nur in einem Bewegungsradius bewegen und je Kampfrunde eine Aktion (Schießen, Verletzungen heilen, Gegenstände benutzen, Ausrüstung tauschen) ausführen. Hat man seine Aktionen abgeschlossen, kommt der Gegner zum Zug.

Nicht selten wird man von wahren Monsterhorden eingekreist. Kaum hat man ein Monster getötet, kommt das nächste auch schon an. Im Lauf des Kampfes gewinnen ihre Teammitglieder an Fähigkeiten, die das Überleben erleichtern. Dies wird durch ein rollenspielähnliches Level- und Punktesystem bewerkstelligt, in dem man nach eigenem Ermessen eine gewisse Punktanzahl verteilen darf (Glück, Waffenskills, Gegenangriff etc.). Erfahrung gewinnen die Teammitglieder übrigens auch!

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Tags: Singleplayer   Fantasy  

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