Test Test PC Star Wars Jedi Knight: Jedi Academy

von Daniel Frick (Mittwoch, 29.10.2003 - 13:11 Uhr)

Schon zwei mal hat uns Lucas Arts als Jedi Ritter auf spannende Abenteuer geschickt, um mit der Macht als Verbündetem die Welt vor den üblen Machenschaften der bösen, dunklen Jedi zu retten. Nun bläst Raven zum Appell für den dritten Teil der inzwischen kultigen Reihe: Mit "Jedi Knight: Jedi Academy". Wir haben uns mit Lichtschwert, Jedi-Kluft und Bacta-Tanks ausgerüstet und uns hochmotiviert aufgemacht, um den neuen Titel auf Herz und Nieren zu prüfen. Möge die Macht mit "Jedi Academy" sein.

Das Zottelvieh kenn ich doch?Das Zottelvieh kenn ich doch?

Auf zur Jedi-Akademie

Bevor das Abenteuer startet, wartet schon die erste Überraschung auf einen: Man landet im Konfigurationsmenü für einen frei erstellbaren Charakter. Rasse, Geschlecht, Bekleidung sowie der Griff und die Farbe des Lichtschwertes sind wählbar. Eine nette Idee, die aber im Gegensatz zu einem Rollenspiel - von woher so ein Procedere bekannt ist - keinerlei Einfluss auf den Spielverlauf hat. Dargestellt wird nämlich immer das selbe Alter Ego namens Jaden Korr, ein hochtalentierter Jedi-Anwärter. Dieser hat seine Eintrittskarte zur Jedi Academy der Konstruktion eines Lichtschwertes ohne jegliche Hilfe zu verdanken hat. Doch schon zu Beginn der Geschichte, im ersten Render-Video, als unser Protagonist auf dem Weg zur neu gegründeten Jedi Academy ist, gibt es Probleme: Das Schiff wird im Landeanflug auf Yavin 4 von einem unbekannten Raumschiff abgeschossen und muss im Dschungel notlanden, was uns die erste Bewährungsprobe verschafft: Wir müssen uns den Weg durch den Dschungel zur Akademie bahnen.

Auf dem Eisplaneten HothAuf dem Eisplaneten Hoth

Echtes Star Wars-Feeling

Im weiteren Verlauf entwickelt sich die Hintergrundstory, die so einfach wie banal ist: Ein Haufen übler Subjekte unter der Führung einer alten Bekannten entziehen bestimmten heiligen Orten der Jedi die ihnen innewohnende Macht-Energie. Mit dieser wollen die Abtrünnigen, unterstützt von jeder Menge Imperialer Truppen einen alten Sith Lord namens Magnar Ragnos wieder zum Leben erwecken. Skywalker mit samt seinen Schülern und Lehrern sieht sich natürlich 'einer Erschütterung der Macht' ausgesetzt, was für euch im Endeffekt heißt, den altbekannten Sturmtruppen und jeder Menge Jünger Ragnos mit Lichtschwert und jeder Menge cooler neuer Machtkräfte heftig in den Hintern zu treten. Was wir uns natürlich nicht zwei mal sagen lassen. Die Story, die in einem Film kein Großmütterchen hinter dem Ofen hervorlocken würde, funktioniert auf dem Hintergrund der bekannten Star Wars Welt hervorragend. Diese Erkenntnis hat mich selbst überrascht, aber es ist wirklich so: Star Wars hat Narrenfreiheit, solange uns die klassischen und heißgeliebten Zutaten geliefert werden. Und in diesem Zusammenhang haben die Jungs von Raven ganze Arbeit geleistet.

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