Test MechWarrior 3

von Sven Tschöpa (21. August 1999)

Nach dem zweiten Teil von MechWarrior wurde es für einige Jahre ruhig und keiner glaubte mehr an einen Nachfolger der Serie - doch weit gefehlt! Mit "MechWarrior 3" meldet sich MicroProse eindrucksvoll zurück, um den Thron der Mech-Spiele an sich zu reissen. Mit "Heavy Gear 2" ist inzwischen ein ernstzunehmender Konkurrent auf dem Markt. Ob nun die Mechs mit der Lizenz von FASA oder "Heavy Gear 2" die Nase vorn hat, wird sich in unserem Review herausstellen!

Die Story:

Wir schreiben das Jahr 3100 nach Chr.: Das uns bekannte Universum ist aufgeteilt in zwei verfeindete Regionen - der Inneren Sphäre und dem Gebiet des CLANs! Der CLAN versucht seit Jahrzehnten die Innere Sphäre einzunehmen, um alleiniger Herrscher der Galaxie zu werden. Doch hat man die Rechnung ohne den Wirt bzw. ohne den Spieler gemacht, welcher in über 20 Missionen auf vier verschiedenen Welten darum bemüht ist, entweder das Vordringen des Feindes zu verhindern oder selbst den Feind vernichten! Denn in dieser Zeit ist Krieg alltäglich und beide Seiten wetteifern um die Vorherrschaft über die Menschheit ...

Doch Vorsicht: Mögen die ersten Missionen noch einfach sein, der Rest hat es wahrlich in sich! Es ist im späteren Spielverlauf normal, wenn man einer Übermacht von 3:1 gegenübersteht. Hierbei kann man natürlich auf die Hilfe seiner Lanzenkameraden bauen, welche man entweder als "Schutzschild" missbrauchen kann, was allerdings gefährlich ist, da der MechWarrior bei etwaigem Ableben für die restlichen Missionen verloren ist. Alternativ kann man den MechWarrior als nützlichen Partner für groß angelegte Vernichtungsfeldzüge zu Hilfe nehmen!

Sollte man eine Mission verlieren, ist dies nicht weiter schlimm, da man die jeweilige Mission beliebig oft wiederholen kann. Will man sich eine Mission in aller Ruhe ansehen, steht es dem Spieler frei, im Optionsmenü die beiden Punkte "unendlich Munition" und "Unverwundbarkeit" einzustellen! Hat man sich die Mission ausreichend angeschaut und kennt so die jeweiligen Gefahren, muß man die Mission erneut spielen, aber dieses mal ohne die Einstellungen im Optionsmenü!

Die Grafik:

Grafisch kann MW3 überzeugen, doch mangelt es diesem Spiel eindeutig an den Landschaftsdetails. Ansonsten ist MW3 mit HG2 ebenbürtig, in Punkto Detailgenauigkeit der Mechs aber weit überlegen! Mit manchen 2D/3D-Kombikarten (u.a. ATI Rage Fury) treten häufig Clipping-Fehler auf, welche sehr auf den Spielspaß drücken! Hier kann eine Installation des neuesten Grafikkartentreibers helfen. Schlägt auch dies fehl, kann man immer noch den Software-Modus nutzen oder auf ein Update warten ;-) Anderweitige Grafikfehler traten glücklicherweise nicht auf!

Weiter mit: Test MechWarrior 3 - Seite 2

Tags: Science-Fiction   Singleplayer  

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