Erfolgsgeschichte GTA - Seite 3

(Special)

Gigantisch und genial oder nur Größenwahn - San Andreas

Im Jahr 2004 wagte Rockstar mit GTA San Andreas ein Experiment: Erstmals stellte man nicht nur eine einzige Stadt, sondern einen ganzen Bundesstaat mit drei Metropolen und ganzen Landstrichen inklusive Dörfern, Wüsten und Bergen vor. Außerdem konnte man sich ohne Ladezeiten von einer Stadt zur anderen begeben - ein weiteres Novum.

Der Spieler schlüpft in die Haut des Kleinkriminellen Carl "CJ" Johnson, der aus Liberty City zurück nach Los Santos kommt, um seine Mutter zu beerdigen, die einem Bandenkrieg zum Opfer fiel. Zu Beginn kann man nur das an Los Angeles erinnernde Los Santos erkunden, später werden auch noch San Fierro (San Francisco) und Las Venturas (Las Vegas) verfügbar.

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Auch die Story ist noch vielfältiger - in Los Santos ist man noch in blutige Bandenkriege verwickelt (gegen Spielende erlebt man sogar Rassenunruhen), später arbeitet man für zwielichtige Regierungsbeamten, bis man sogar ein großes Casino managt. Auch an Fortbewegungsmitteln wurde nicht gespart: Neben Zügen, Flugzeugen und Luftkissenbooten konnte man auch mit einem Jetpack San Andreas unsicher machen. Und CJ konnte schwimmen!

Der Teil erntete aber auch viel Kritik: Die von der Größe und Detailliertheit des Staates überlastete PS2 kam mit den Pop-Ups nicht immer zurecht, so dass man gerne mal an einem unsichtbaren Baum zerschellte. Auch die im Vergleich zu Vice City kaum verbesserte Grafik und das übertriebene Ghettofeeling der Story war einigen Spielern ein Dorn im Auge.

Doch GTA San Andreas bot so viel Individualismus, dass CJ bei jedem Spieler anders aussah: Man konnte entscheiden, ob er muskulös oder dick war, auch Bart, Haare und Tattoos waren veränderbar. Mit über 100 Kleidungsstücken konnte man CJ seinen Vorlieben entsprechend einkleiden und auch die auflevelbaren Waffen- und Fahrzeugfähigkeiten sorgten ebenso wie die über 100 Missionen für Langzeitmotivation.

Die Spin-Offs

Der erste, mittlerweile fast vergessene Ableger erschien mit GTA Advance für den Game Boy Advance 2004. Ursprünglich war eine direkte Umsetzung von GTA 3 geplant, doch aus technischen Gründen schuf Rockstar ein neues Spiel: Zurück zur Vogelperspektive, ohne gesprochene Dialoge, aber mit einer Story, die ungefähr ein Jahr vor GTA 3 spielt, war das Spiel aufgrund der eher schwachen Grafik und einer recht ungenauen Steuerungen kein großer Erfolg.

Beliebter war da schon das GTA 3-Prequel GTA Liberty City Stories, das 2005 (für die PSP, ein Jahr später für die PS2) erschien; die Story ist einige Jahre vor den Ereignissen von GTA 3 angesiedelt. Der Spieler schlüpft in die Rolle Toni Ciprianis (der auch in GTA 3 vorkommt), eines Kleinganove, der bei der Leone-Familie eine große Mafia-Karriere hinlegt. Der Teil enthält viele Anspielungen auf GTA 3 sowie einige neue Nebenaktivitäten.

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