Test Goin Downtown - Seite 2

Rüder Umgang: Befürworter von InGame-WerbungRüder Umgang: Befürworter von InGame-Werbung

Spielzeit durch 2!

Rätselte man am Vorwerk von Silver Style "Everlight - Elfen an die Macht" noch knapp 15 Stunden um mit Melvin die fabelhafte Welt zu erkunden, ist die Spielzeit von "Goin‘ Downtown" mit etwas mehr als sechs Stunden ein großer Schritt in die falsche Richtung. Ein Kritikpunkt der umso schwerer ins Gewicht fällt, wenn man überlegt, dass das Ende überstürzt wirkt und viel zu banal abgehandelt wird. Mit der erzählerischen Tiefe und Kreativität der restlichen Geschichte hat das Finale wenig zu tun. Leider. Und noch etwas stößt einem bitter auf; InGame-Werbung wurde in jüngster Vergangenheit in den verschiedensten Communities diskutiert, unter anderem auch bei Fans der "Battlefield"-Reihe. Publisher von "Goin‘ Downtown", The Games Company, plante eine InGame-Werbekampagne für verschiedenste Produkte, überlegte es sich zum Glück noch einmal. Leider erscheinen im Spiel dennoch zwei Reklametafeln auf denen für real existierende Unternehmen geworben wird. Das stört zwar den Spielfluss nicht, könnte einigen Spielern aber dennoch ein Dorn im Auge sein.

Moderne Zukunft - altertümliche Rechtsprechung.Moderne Zukunft - altertümliche Rechtsprechung.

Grafik im Trend

Was erwartet man in einem Adventure am wenigsten anzutreffen? Mikromanagement von Militäreinheiten? Gamepad-Unterstützung? "XIII"-typische Cel-Shader-Grafik? Mit den beiden ersten Features kann "Goin‘ Downtown" nicht aufwarten, mit dem kunstvollen Comictouch durchaus. Dass dieser Grafikstil gerade schwer im Trend liegt, zeigt nicht zuletzt der neuste Teil der "Zelda"-Reihe für den DS-Handhelden von Nintendo. Silver Style bringt diese Gegensätze, die erwachsene Geschichte und die kindlich-verspielte Aufmachung, in einen perfekten Einklang. Zu keiner Zeit stört die Farbgebung der Locations, Personen oder Gegenstände. Die Kulissen schwanken zwischen atemberaubend schön und demotiviert steril, was durch das in der Zukunft angesiedelte Setting allerdings angebracht ist. Einziger Kritikpunkt an der Grafik sind die Gesichtsanimationen der Figuren, welche stilbedingt mehr an ein Puppentheater erinnern. Das ist verschenktes Potential und kostet Atmosphäre, da die restlichen Animationen sehr gelungen sind.

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