Vorschau Fallout 3 - Seite 4

Postapokalyptische Gemütlichkeit...Postapokalyptische Gemütlichkeit...

Eine beängstigend realistische, hoffnungslose Welt

Die eigenwillig hoffnungslose Welt von "Fallout" machte seinerzeit den besonderen Reiz des Spiels aus. Eine harte, absolut erbarmungslose Welt wurde da dargestellt, in der jeder nur den eigenen Vorteil sucht und das Leben eines einzelnen keinen Pfifferling wert ist. Drogen, Banditen, die Suche nach kostbarem Wasser und eine von Staub bedeckte Lethargie bestimmten "Fallout". Auch in "Fallout 3" kämpfen verschiedene Fraktionen hart ums Überleben und die Drogen und der Alkohol, Indikatoren der Hoffnungslosigkeit, können sogar zur Abhängigkeit mit direkter Auswirkung auf die Fähigkeiten führen. Das größte Kompliment, das wir den Entwicklern von Bethesda machen können: Es scheint ihnen gelungen zu sein, "Fallout" in ein modernes Gewand zu kleiden. Schicke, Direct-X-9-Grafik auf Basis der weiterentwickelten Oblivion-Engine mit einem Detailgrad, der Staubkörner zum Leben erweckt. Das Design der Figuren, ihre Kleider, Waffen und Ausrüstung fängt ebenfalls den postnuklearen Stil ein: Munter zusammengesetzte Kleiderkombinationen und ein Hauch der 50er Jahre, wie er zuletzt beim Look von "Bioshock" begeisterte. Das Spiel erinnert aber an vielen Stellen auch stark an "Oblivion", sei es bei den Menüs, den Grundlagen des Nahkampfsystems (Schlagen mit links, Blocken mit rechts) oder das Schnellreisesystem über die Karte, das einem von jedem Ort aus Zugriff auf Bereiche gewährt, die man bereits entdeckt hat.

Meinung von Daniel Frick

In den letzten zwei Jahren habe ich kein Spiel so intensiv und begeistert gespielt wie "Oblivion". Ich liebe die offene Spielwelt, das komplexe Charaktersystem und die vielen kleinen Details an Bethesdas großer Fantasy-Offenbarung. Seit "Stalker" weiß ich, wie eine postnukleare Welt in einem Computerspiel stimmungsvoll zum Leben erweckt wird, und für Retro-Look in Science-Fiction-Spielen kann ich mich nicht erst seit "Bioshock" begeistern. "Fallout 3" verspricht all diese Elemente in einem Spiel in Perfektion zu vereinigen. Ich zittere allerdings der Einschätzung der USK entgegen und wäre todunglücklich, wenn ich den versprochenen taktischen Tiefgang des "VATS" nicht selbst ausprobieren dürfte. Wenn der gelungen ist, steht für mich außer Frage, dass "Fallout 3" das Rollenspiel des Jahres wird. Daran kann für mich dann auch kein "Diablo 3" etwas ändern. Aber das kommt erst 2009. Glück gehabt, dass ich mich nicht entscheiden muss!

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