Test Devil May Cry 4 - Seite 2

Nicht nur gegen diesen Boss kämpft ihr mehrmals.Nicht nur gegen diesen Boss kämpft ihr mehrmals.

Dicke Brummer

Die Bosse stellen unzweifelhaft das Highlight des Titels dar. Ob gegen einen riesigen Wurm oder einen Feuerdämonen, die Levelendgegner teilen mächtig aus und verlangen alleine deshalb schon ganz eigene Strategien des Helden. Oft müsst ihr die Schwachpunkte der Feinde erst ausloten, bevor ihr ihnen überhaupt Schaden zufügen könnt. Neben den packend inszenierten und superb flüssig spielbaren Kämpfen löst Nero auf seiner Reise durch das Dämonenverseuchte Land auch einige Rätsel. In der Regel laufen die Knobeleien darauf hinaus, dass ihr einen Schalter bedient oder eine kleine Geschicklichkeitseinlage absolviert. Nicht immer finden sich Hinweise darauf, was ihr als Nächstes zu erledigen habt, recht oft irrten wir zunächst etwas planlos durch die Umgebung, ehe wir eher per Zufall auf das Rätsel stießen. Zwar dürft ihr aus dem Menü jederzeit eine Übersichtskarte aufrufen, wichtige Orte für das Weiterkommen werden dort aber leider nicht markiert.

Nero auf der Flucht.Nero auf der Flucht.

Sieger beim Armdrücken: Nero

Für frischen Wind im vierten Teil sorgt der Dämonenarm von Nero, der sich nicht nur in den Schlachten gut macht, sondern auch weitere Fähigkeiten besitzt. So könnt ihr an bestimmten Punkten mit Hilfe des Arms Abgründe einfach überspringen oder später die Zeit verlangsamen, um unbeschadet an Laserfallen vorbeizukommen. Für Abwechslung ist somit spielerisch gesorgt, auch die Locations haben uns mehr als gefallen. Ihr durchlauft hochherrschaftliche Schlösser, Eislandschaften, Höhlensysteme oder idyllische Wälder. Leider recycelt das Spiel in letzten Drittel stark die vorherigen Levels, ihr lauft durch viele Umgebungen nochmals und kämpft gegen dieselben Boss, was nicht mehr so spannend ist. Im vorletzten Level müsst ihr gar hintereinander gegen fast alle Bossgegner nochmals antreten, hier waren die Entwickler scheinbar etwas zu sehr begeistern von ihren Bossfights.

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