Test Soul Calibur IV

von Malte Kruse (03. August 2008)

Früher waren sie Systemseller, heute eher ein Randgenre, gemeint sind klassische Beat'em'up-Spiele wie "Virtua Fighter" oder eben "Soul Calibur". Letzteres erscheint nun als vierter Teil erstmals für die NextGen-Konsolen und könnte das Genre dank eines tollen Onlinemodus wieder zu alter Stärke führen.

Bei genug Schmackes fliegt der Gegner durch die Luft.Bei genug Schmackes fliegt der Gegner durch die Luft.

Möge die Macht mit euch sein

Das Herz eines jeden Prügelspieles sind die Kämpfer und deren Moves. Hier haben sich die Entwickler von "Soul Calibur IV" dann auch nicht lumpen lassen, satte 33 Charaktere stehen euch zur Wahl, viele davon müsst ihr freilich erst durch Erfolge freispielen. Von Anfang an verfügbar ist dagegen der wohl bekannteste Kämpfer der Riege, nämlich Yoda aus den "Star Wars"-Filmen. Mit unglaublich schnellen Moves, die sehr an die Attacken von Yoda im Endkampf des zweiten Filmes erinnern, springt ihr mit dem Winzling durch die Luft und haltet die Gegner dauernd auf Trab. Das gilt allerdings nur für die Xbox360-Version. Denn auf der PS3 dürft ihr statt mit Yoda mit Darth Vader antreten. Gerne hätten wir beide "Star Wars"-Helden auch mal gegeneinander antreten lassen. Doch das ist durch diese Veröffentlichungspolitik leider nicht möglich. Ansonsten unterscheiden sich die Fassungen übrigens nicht.

Nicht alle Attacken sind blockbar.Nicht alle Attacken sind blockbar.

Attacke und Defensive

Die Kämpfe selbst laufen nach bewährtem Muster ab, es hat fast den Anschein, als ob die Zeit seit den ersten Prüglern auf den Automaten stehen geblieben ist. Mit vielfältigen Moves attackiert ihr euren Gegenüber und versucht selbst, den Gegenangriffen auszuweichen oder zu blocken. Das Gamepad ist mit Manövern gut belegt, so dass es schon etwas dauert, bis ihr bei jedem Kämpfer die besten Angriffsmoves gefunden habt. Unserer Meinung nach reagieren die Charaktere manchmal etwas zu stark verzögert auf die Eingaben, wir mögen aber auch von echten Actionspielen ein wenig verwöhnt sein, die in Sachen Dramatik der Kämpfe längst mit Beat'em'ups aufgeschlossen haben.

Weiter mit: Test Soul Calibur 4 - Seite 2

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