Die Siedler - Aufbruch der Kulturen

Test Test PC Die Siedler - Aufbruch der Kulturen

von Jan Höllger (Mittwoch, 03.09.2008 - 18:10 Uhr)

Bringen wir es auf den Punkt: "Die Siedler: Aufstieg eines Königreichs" war ein gutes Spiel, doch für langjährige Fans der Reihe ein Schlag ins Wasser, schließlich wurde der früher so wichtige Aufbaupart stark vereinfacht. Doch Ubisoft scheint das Problem erkannt zu haben und spaltet "Die Siedler"-Spiele künftig in Traditions- und Evolutions-Reihe auf. Mit "Aufbruch der Kulturen" steht seit einigen Tagen das erste traditionelle "Siedler" in den Läden.

Eure Siedler können nun auch kurze Strecken schwimmen.
Eure Siedler können nun auch kurze Strecken schwimmen.

Klassische Genialität oder einfach veraltet?

Traditionell deshalb, da "Aufbruch der Kulturen" auf dem alten Regelwerk von "Die Siedler II" basiert. Das erschien bereits 1996, wurde aber vor zwei Jahren in Form des Remakes "Die nächste Generation" neu aufgelegt, technisch stark verbessert, spielerisch blieb es allerdings auf dem Stand des alten Jahrtausends. Böse Zungen könnten behaupten, "Aufbruch der Kulturen" ist einfach ein weiteres Remake des Klassikers, doch im Gegensatz zur letzten Neuauflage, haben die Entwickler von Funatics ein paar sinnvolle Neuerungen in die Siedler-Welt eingebaut. Beispielsweise betrifft dies das Kampfsystem, was ohne Frage noch nie eine Stärken der "Siedler"-Spiele war. Wirklich gelungen sind die Kämpfe um Wachhütten und Festungen mit Bogenschützen oder Soldaten aber auch im neuen Teil nicht. Die Ausgänge scheinen relativ zufallsbehaftet zu sein und die indirekte Steuerung der Soldaten ist einfach nicht mehr zeitgemäß.

Umfangreiche Statistiken erleichtern euch das Siedeln.
Umfangreiche Statistiken erleichtern euch das Siedeln.

Zuschauen statt spielen

Zum Glück könnt ihr in "Aufbruch der Kulturen" den Kämpfen oft aus dem Weg gehen, das gelungene Leveldesign macht es möglich. Denn immer wieder bekommt ihr Nebenaufgaben gestellt, deren Erfüllung zwar vielleicht etwas länger dauert, doch dafür jegliche Kampfhandlungen obsolet macht. Ohnehin sind die Missionsziele für ein Spiel der Traditions-Reihe sehr abwechslungsreich, mal sollt ihr fünf Festungen errichten, 8 Goldstücke produzieren oder einen Wettlauf über einige Inseln gegen einen Gegner gewinnen. Nur zum Ende der 11 Kampagneneinsätze ziehen sich die Missionen oft etwas in die Länge. Daran ändert auch die bis zu dreifache Zeitbeschleunigung wenig, das Spiel hat einfach seine Leerlaufphasen, mit denen ihr leben müsst.

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