Test Spyro - Dawn Of Dragon - Seite 3

Ganz ehrlich: Manchmal ist auch Spyro selbst frustriert.Ganz ehrlich: Manchmal ist auch Spyro selbst frustriert.

Prominenz, wohin das Ohr hört

Die Synchronstimmen von Spyro und seinen Mitstreitern dürften vielen von euch bekannt vorkommen. Leider fallen auch die in "The Legend of Spyro: Dawn of the Dragon" eher suboptimal auf. Sehr emotionslos und wenig abwechslungsreich gestalten sich die Dialoge zwischen den Figuren, oft passen die Lippenbewegungen nicht mit der deutschen Synchronisation zusammen. Da helfen die namhaften Synchronstimmen von Elijah Wood, Christina Ricci und Anderen auch nicht. Wegen dieser und der anderen Schwächen des Titels entsteht beim Spielen mehrfach der Eindruck, die Entwickler hätten zu wenig Zeit für ein bisschen Feintuning gehabt. Die Grundideen sind alle ausgezeichnet, aber an der Umsetzung hapert es teilweise schon sehr. Selbst die sehr einfach gehaltene Steuerung ist manchmal schwammig und eure Drachen tun einfach nicht, was ihr ihnen per Knopfdruck befehlt. Das macht sich vor allem in den Kletterpassagen bemerkbar.

Dieses Bild bringt jede Menge Stimmung mit - das tröstet über manche Schwäche hinwegDieses Bild bringt jede Menge Stimmung mit - das tröstet über manche Schwäche hinweg

Schwierigkeiten leicht gemacht

Neben den Kletter- und Kampfpassagen bietet "The Legend of Spyro: Dawn of the Dragon" auch Quicktime-Events, wie ihr sie aus Fahrenheit oder God of War kennt. In diesen beiden Titeln wurden jene Abschnitte clever eingebaut und waren teilweise wirklich sehr anspruchsvoll, vor allem bei Ersterem. Im Falle von "Dawn of the Dragon" aber werten sie das Spiel nicht auf, da sie weder schwer sind noch in irgendeiner Weise Spannung erzeugen. Meist besteht eure Aufgabe lediglich darin, ein, zwei Knöpfe zu drücken und dafür habt ihr einfach zu viel Zeit. Hinzu kommen kleinere Kameraprobleme, die auch in den Sequenzen störend auffallen. Insgesamt ist "The Legend of Spyro: Dawn of the Dragon" trotz allem zwar passabel, aber mehr leider auch nicht. Wenn man sich einmal an die gewöhnungsbedürftige Kameraperspektive und die vielen kleinen Macken gewöhnt hat, kommt auch Atmosphäre auf. Ein Spielspaß-Kracher sieht aber anders aus.

Meinung von Verena Gebauer

Alles in allem schafft Spyro den Sprung in die Königsklasse meiner Meinung nach bei Weitem nicht. Zu viele störende Details verbinden sich zu einer dicken Wolke der Enttäuschung und stören den Spielspaß enorm. Ich persönlich habe mir vom neuen Abenteuer des sympathischen Drachen wesentlich mehr erhofft.

70

meint: Die Kameraführung ist unerträglich. Leider verschenkt der neueste Spyro viel Potenzial.

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