Vorschau Preview PC Arma 2: Besuch bei den Entwicklern

von David Lojewski (Montag, 24.11.2008 - 19:19 Uhr)

Wenn der geistige Ur-Vater von "Operation Flashpoint" zur Präsentation der "realistischsten Militärsimulation der Welt" ruft, dann folgen wir gern der Einladung, uns "Arma 2" persönlich anzuschauen. Vor Ort haben wir uns bei Prag in das erste Gefecht geworfen.

An den Nachfolger werden hohe Erwartungen gestellt.An den Nachfolger werden hohe Erwartungen gestellt.

Schwieriger Einstieg

Leicht haben es die Entwickler von Bohemia Interactive nicht mit der Produktion des inoffiziellen Nachfolgers von "Armed Assault". Der 2006 veröffentlichte Militärshooter sollte in die Fußstapfen der "Operation Flashpoint"-Serie stapfen. Allerdings vermiesten eine schwache KI sowie eine ideenlose Kampagne die ruhmreiche Fortsetzung an die einstigen Erfolge. Erst mit dem Addon "Queens Gambit" sowie zahlreichen Patches wurde das Spiel seinem Anspruch annähernd gerecht. Der Nachfolger soll die größten Kritikpunkte des Vorgängers jetzt endlich beseitigen und wird gerade unter Hochdruck in einem kleinen Dörfchen in der Nähe von Prag entwickelt. Marek Spanel, Chef von Bohemia Interactive und Erfinder von "Operation Flashpoint", präsentierte uns in einem ländlichen Holzhäuschen, die Neuerungen des Nachfolgers.

Die Bewohner sprechen sogar ihre Muttersprache.Die Bewohner sprechen sogar ihre Muttersprache.

Zwischen Realismus und Fiktion

Wart ihr im ersten Teil nach auf der fiktiven karibischen Insel Sahrani unterwegs, verschlägt es euch jetzt nach Osteuropa. Genauer gesagt nach Chernarus, einem fiktiven Staat der ehemaligen Sowjetunion. Hier herrscht Bürgerkrieg im Kampf um eine Region im Norden. Die kommunistische Partei Chernarus Red Star Movement, unter Führung des Warlords Akula, unterstützt die Provinz in Kampf um deren Unabhängigkeit und will das Gebiet wieder an Russland angliedern.

Der Premierminister von Chernarus will diese Region natürlich nicht an Moskau abtreten und bittet deshalb die NATO um Hilfe. An dem Punkt steigt ihr ein: Als Force Recon Team "Razor" müsst ihr versuchen, wieder Frieden in dem Land herzustellen. Obwohl die Geschichte lediglich frei erfunden ist, erinnert sie doch erschreckend an den Georgien-Konflikt im August diesen Jahres. Marek versicherte uns aber, dass die Idee zur Story schon im Frühjahr 2oo8 entstand. Ein Ziel haben die Entwickler mit der Geschichte aber schon einmal erreicht: Eine realistische Atmosphäre zu schaffen.

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