Test Test PC - Seite 2

Auch nach Alaska verschlägt es BrianAuch nach Alaska verschlägt es Brian

Nur für echte Adventure-Profis geeignet

So kann es einem passieren, dass Brian einen bestimmten Gegenstand nicht an sich nimmt, weil er ihn (noch) nicht brauchen kann. Doch genau diesen Gegenstand braucht man dann später doch - nicht gerade einfach, wenn man just diesen Gegenstand unter "brauch ich nicht" abgespeichert hat. Die Lösungsansätze vieler Rätsel sind zudem extrem skurill, was zwar zum einen oder anderen "Aha-Effekt" führt, doch bis dahin oft hilfloses Schulterzucken hervorruft. Die Leitformel, manchmal selbst die abstrusesten Gedanken und Lösungsideen zuzulassen, ist dann zwar hilfreich, doch muss man auf diese oft erst mal kommen! Womit wir auch bei der Kritik angelangt wären: Für viele Rätselfreunde dürfte der Titel schlicht und ergreifend oft zu unzugänglich sein. Und damit ein Motivationskiller. Darüber dürften den Anfänger leider nicht einmal die vielen äusserst lustigen und sehr zahlreichen Dialogrätsel hinwegtrösten, die vielleicht dem einen oder anderen sogar zu häufig sein dürften... Wenn man's allerdings gerne ungewöhnlich und extrem knackig mag, liegt man mit "Runaway 2" absolut richtig.

Viele Charaktere, grandios detaillierte Comic-GrafikViele Charaktere, grandios detaillierte Comic-Grafik

Gelungene Präsentation mit toller Grafik

Die Präsentation von "Runaway 2" ist der grosse Pluspunkt des Spiels, den hier wurde wirklich bis auf wenige Kleinigkeiten eine tolle Arbeit geleistet. Die Grafische Aufmachung im bunten Comic-Look ist wirklich sehr detailliert, wobei die Animationen noch einmal besondere Erwähnung verdienen: Gestik und Mimik unseres Helden und mehr als 20 weiteren Charakteren sind einem Animationsfilm ebenbürtig. Spitze! Das gleiche gilt für die abgefahrenen Charaktere, die voll schräger Komik stecken und die tolle Sprachausgabe mit den bewährten Sprechern. Einzig etwas Umgebungsgeräusche hätten die bunte Insel noch lebendiger machen können. Die Geschichte steckt ebenso voller Überraschungen und aussergewöhnlichen Ideen wie die Rätsel, allerdings werden mit fortlaufender Spieldauer die Dialoge mehr und mehr und die eigentliche Geschichte kommt ins Stocken und zu einem (leider) abrupten Ende, der zwar eine Fortsetzung verspricht, aber in sich doch noch mehr abgeschlossen hätte sein dürfen.

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