Test Test PC Ankh

von Salome Schüle (21. November 2005)

Adventures Fans durchleben rein spielerisch gesehen zur Zeit keine leicht Phase. Neuheiten in diesem Genre sind dünn gesät. In Zeiten von moderner 3D Grafik sind vor allem die typischen Point and Klick Adventures vom aussterben bedroht. Um so mutiger ist es von der der Entwicklerschmiede Deck 13aus Frankfurt gerade in diesem Bereich ein Spiel herauszubringen. In unserem Test erfahrt ihr, ob "Ankh" diesem Genre neues Leben einhauchen kann.

Gleich wird Assil von der Mumie mit einem Todesfluch bestraftGleich wird Assil von der Mumie mit einem Todesfluch bestraft

Verfluchte Party

Das alte Ägypten, erhalten durch die prächtigen Pyramiden und beherrscht von mächtigen Pharaonen. Erhabene Sphinx erinnern an die uralte Hochkultur lang vor der Geburt Christi. "Ankh" dreht sich um diese uralte, historische Thematik, präsentiert das alte Ägypten aber mal ganz anders wie man es sonst gewohnt ist. Nachdem Assil, Sohn eines Pyramidenbauers, mit seinen Kumpels in einer Pyramide verbotenerweise mit Hilfe der geklauten Schlüssel seines Vaters eine Party gefeiert hat, wird er von einer Mumie mit einem Todesfluch bestraft. Dabei gerät er aus Versehen in den Besitz des Ankhs, das Osiris, der von seinem Bruder verraten wurde, benötigt um wieder aus der Totenwelt aufzuerstehen. Aber auch Assil braucht das Ankh um seinen Fluch wieder los zu werden. Also auf zum Pharao, der ihn als einziger von dem Fluch befreien kann. Zwar kann er dabei nicht auf die Hilfe seiner Freunde zählen, aber nach einiger Zeit befreit er die hübsche Thara, die vom Pharao eingesperrt wurde und nach ihrer Befreiung an Assils Seite kämpft.

In Dialogen stehen euch mehrere Antworten zur AuswahlIn Dialogen stehen euch mehrere Antworten zur Auswahl

Humor ist angesagt

Wie man schon an der Story erkennen kann, ist "Ankh" nicht so überernst wie die meisten Genrekollegen. Ständig findet ihr Hinweise auf alte LucasArts-Klassiker wie "Monkey Island" oder Indiana Jones und auch jede Menge anderer Filme und Spiele werden auf die Schippe genommen. So trefft ihr beispielsweise einen Sklaven, Vater von Ben Hur, der nach einem Ausflug mit Außerirdischen versehentlich im alten Rom landete und aufgrund seiner kaputten zusammengebastelten Zeitmaschine noch wieder zurück ins alte Ägypten versetzt wurde. Sämtliche Dialoge, in denen ihr stets zwischen verschiedenen Antwortmöglichkeiten wählen könnt, strotzen nur so vor teils auch schwarzem Humor. Auch die Charaktere haben alle ihre Eigenarten, so begegnet ihr gleich zu Anfang zwei unfähigen Attentätern und etwas später den mutigen Palastwachen des Pharaos, die vor nichts, na ja, fast nichts Angst haben. So kämpft ihr euch mit dem zwar frechen aber sehr liebenswertem und sympathischen Assil durch Ägypten, zahlreiche Lacher und Schmunzler sind garantiert.

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