Special Riddick: Die Chroniken eines coolen Kriegers

(Special)

von Oliver Hartmann (22. April 2009)

Die Geschichten um den verurteilten Mörder Riddick gibt es inzwischen als Videospiele, Kinofilme und DVD-Premieren. Zeit sich mal genauer anzuschauen, wie das alles chronologisch zusammenpasst und was uns mit dem kommenden The Chronicles of Riddick - Assault on Dark Athena erwartet.

Die Figur Riddick wurde mit dem Kino-Überraschungshit Pitch Black - Planet der Finsternis geboren. Der Film lebte von seinem Hauptdarsteller Vin Diesel, der auch den späteren Versoftungen sein Antlitz lieh, und einer äußerst beklemmenden Atmosphäre. Das SciFi-Abenteuer spielt auf einem trostlosen Planeten, der aufgrund einer totalen Sonnenfinsternis in absoluter Dunkelheit liegt. Eine Gruppe Gestrandeter muss sich gegen nachtaktive Monster wehren und dabei auf die Hilfe des verurteilten Massenmörders Riddick setzen, der über Augen verfügt, die in der Dunkelheit sehen können. Riddick ist einer dieser coolen Antihelden, denen man nie ganz über den Weg trauen kann.

Aufgrund des zur Jahrtausendwende überraschenden Erfolges von Pitch Black sollte natürlich auch ein Videospiel die Figur Riddick weiter vermarkten. Vin Diesel, selbst passionierter Videospieler, wollte billige Lizenzware vermeiden und kümmerte sich daher mit seiner eigenen Firma Tigon um die Produktion des Spiels und verpflichtete dafür den Entwickler Starbreeze Studios (The Darkness). So enstand für die Xbox das Spiel Escape from Butcher Bay. Hier wird die Flucht Riddicks aus dem Hochsichersheitsgefängnis Butcher Bay erzählt, also quasi die Vorgeschichte zu Pitch Black. Vier Jahre nach dem Kinostart von Pitch Black konnten die Fans sich dann doppelt freuen.

Neben dem Videospiel erschien nahezu zeitgleich die aufwändig produzierte Kino-Fortsetzung Riddick - Chroniken eines Kriegers. Zeitlich spielt die Fortsetzung viele Jahre nach dem Erstling und erzählt von Riddicks Kampf gegen die Necromonger, bei dem ihm sich seine wahre Bestimmung offenbart. Im Gegensatz zu Pitch Black, der inzwischen Kult-Status genoss, floppte die Fortsetzung sowohl bei Kritikern als auch Fans und spielte nicht einmal seine Produktionskosten in Höhe von 130 Millionen US-Dollar wieder ein. Versöhnlicher stimmte der spätere Director's Cut auf DVD, der 15 Minuten länger ausfiel und insgesamt ein deutlich stimmigeres Bild der Geschichte zeigt. Denn viele Rückblicke auf Riddicks Vergangenheit fielen im Kino-Cut der Schere zum Opfer.

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