Test MH Freedom Unite - Seite 3

Bei der Steuerung könnte man fragen, wer hier zum "Well Done Steak" verarbeitet wird.Bei der Steuerung könnte man fragen, wer hier zum "Well Done Steak" verarbeitet wird.

Bedienung bleibt hinter Gesamteindruck zurück

Bei der Steuerung hat Capcom leider nicht aus der Kritik am Vorgänger gelernt. Mit der Bedienung verschiedener Waffen und gleichzeitig präziser und genau getimter Steuerung hatten die Programmierer zugegeben nicht die leichteste Aufgabe zu lösen. Mit der linken Schultertaste zentriert man seinen Jäger immer wieder auf die Beute, leider gibt es keinerlei Zielhilfen oder Lock-On. Zumindest optional für virtuelle Hobby-Jäger, die gerade erst dabei sind, sich ihre Sporen zu verdienen, wäre das eine tolle Möglichkeit gewesen, denn mitunter ist man so mehr mit Drehen und Zielen als mit Kämpfen beschäftigt.

Ähnlich gewöhnungsbedürftig ist die automatische Kamera: In Bedrängnis an eine Höhlenwand gedrückt verliert man dann schon mal die Orientierung. Mit viel Übung, zu der das Spiel mit seinem Sammeltrieb immer wieder motiviert, ist das zwar zu meistern, Anfänger geben aber womöglich vorher auf und verpassen das Beste. Denn das kommt bekanntermaßen am Schluss (bei "Monster Hunter" im letzten Drittel des Spiels). Bis dahin vergehen aber bis zu 300 Spielstunden!

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Meinung von Daniel Frick

"Monster Hunter Freedom Unite" legt mit dem spielerisch sinnvollen Einbinden des Ad-Hoc-Gruppenkampfes den Grundstein für ein Online-Rollenspiel für die PSP - ohne echten Online-Modus! Und genau das ist der Knackpunkt: Die Hürden für das gemeinsame Drachentöten dürften hoch sein, wenn man nicht Freunde hat, die die Leidenschaft fürs Monsterkloppen mit Tiefgang teilen. Allerdings gibt es auch bei uns eine eingeschworene Fangemeinde. Zwar bringt das Spiel auch alleine Spaß, ist dann aber nach einer kleinen Startphase verflixt bockeschwer und braucht viel Geduld.

Davon abgesehen ist "Monster Hunter Freedom Unite" ein Kracher wie schon die Vorgänger. Vor allem die stimmige Mischung aus Action-Klopper und Rollenspiel mit Taktik ist ungewöhnlich. Fans, die meine Kritik vermutlich ohnehin zu hart finden, freuen sich als Bonus auf 80 neue High-Level-Quests, was aus dem Spiel dann irgendwie "nur" ein Add-On macht. Wer den Multiplayer allerdings gar nicht will oder ohnehin kein Monster-Hunter-Junkie ist, wird mit dem in vielen Teilen übereinstimmenden Vorgänger (fast) genauso gut unterhalten.

84

meint: Sehr umfangreiche Monsterjagd mit viel taktischem Tiefgang. Wer Geduld und Zeit investiert, wird die Jäger-und-Sammler-Sache lieben.

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