Vorschau Cities XL: Unsere Stadt soll größer werden

von Frank Hinken (27. August 2009)

Eigentlich wärt ihr genau die richtige Wahl für den Job des Bürgermeisters, und nicht dieser profillose Aufschneider aus dem Rathaus? Wenn es nach euch geht, wär eure Stadt deutlich grüner, reicher und vor allem würde sowieso alles viel besser laufen? Monte Christo gibt euch bald Gelegenheit, euer planerisches Können unter Beweis zu stellen. Cities XL wird bald fertig sein, und wir haben die aktuelle Beta-Version für euch gespielt.

Im Planetenmodus wählt ihr euren Heimatplaneten aus und sucht ein unbebautes Fleckchen Erde.Im Planetenmodus wählt ihr euren Heimatplaneten aus und sucht ein unbebautes Fleckchen Erde.

Kreatives Reißbrett

Cities XL ist erst einmal ein Städtebau-Simulator der klassischen Art. Ihr sucht euch ein nettes Fleckchen Erde aus und beginnt damit, ein Rathaus und die ersten Straßenzüge zu platzieren. Ihr müsst die Wege und die Siedlungen aber nicht mehr rechteckig anlegen wie früher in Sim City. Lasst eurer Kreativität freien Lauf und macht Siedlungen achteckig, Straßen kurvig und landwirtschaftliche Flächen dreieckig. Alles gar kein Problem.

Die ersten Bürger siedeln sich schnell an und verlangen nach Arbeit. Also stellt ihr schnell den investitionswilligen Konzernen ein paar Flächen zur Verfügung und schon entstehen schnell ganze Industriegebiete. Damit die Warenkette reibungslos läuft, gebt ihr noch ein paar kommerzielle Flächen frei, in denen sich Händler und Geschäfte breit machen können.

50.000 Einwohner sind sehr schnell erreicht.50.000 Einwohner sind sehr schnell erreicht.

Bildung fürs Volk

Wenn ihr erst einmal raus habt, wie das Verhältnis dieser drei Kräfte zueinander ist, habt ihr ratz fatz die ersten 10.000 Einwohner zusammen. Mit steigender Bevölkerung spielt ihr immer mehr und bessere Gebäude und Flächen frei. Während die unqualifizierten Arbeiter noch mit ihrem einfachen Häuschen zufrieden sind, schreien die qualifizierten schon mal nach einer Schule oder etwas Unterhaltung.

Während ihr so ein Gebäude platziert, könnt ihr direkt das Einflussgebiet sehen, das mit dem Bau abgedeckt wird. Der Nachteil ist, dass diese Gebäude relativ hohe monatliche Kosten verursachen. Seid also nicht allzu großzügig im Bau von Schulen oder Krankenhäusern. Sollte eure Stadt groß genug sein und genügend Waren produzieren oder gar Öl als Ressource zur Verfügung haben, könnt ihr an den Export denken.

Der Detailgrad beim Heranzoomen ist beindruckend.Der Detailgrad beim Heranzoomen ist beindruckend.

Easy going

Die Firma OmniCorp kauft und verkauft alles. Allerdings zu miesen Preisen. Der direkte Handel mit anderen Spielern ist in der Regel deutlich lukrativer - solange sich ein Käufer oder Verkäufer findet. Schade ist, dass die Bewohner eurer Stadt sich zwar beschweren, wenn ein bestimmtes Gut fehlt, aber ausziehen tut keiner. Sprich: Es interessiert gar nicht, was an Waren fehlt oder was an Überschuss da ist. Die Leute sind da, bezahlen Steuern und gut ist.

Die direkte Verbindung zwischen Warensystem und Reaktionen in der Bevölkerung scheint noch zu fehlen. Denn mit dem jetzigen Stand der Beta ist der Schwierigkeitsgrad deutlich zu einfach - wie schon damals beim wenig erfolgreichen SimCity Societies.

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