Test Red Faction - Guerrilla - Seite 3

Die Fahrzeuge machen Spaß, schaffen es aber auch nicht, den Spielspaß in die Königsklasse zu katapultieren.Die Fahrzeuge machen Spaß, schaffen es aber auch nicht, den Spielspaß in die Königsklasse zu katapultieren.

Mobilmachung, zweiter Teil. Und mehr!

Die Gefechte gegen die EDF gehen dagegen echt in Ordnung. Die KI der Gegner kann sich sehen lassen, Feinde nehmen euch beispielsweise von zwei Seiten in die Zange. Kanonenfutter fühlt sich wirklich anders an, auch wenn die KI in F.E.A.R. beispielsweise noch mehr drauf hatte. Immerhin stehen drei Schwierigkeitsstufen zur Auswahl. Auch das Waffenrepertoire ist ordentlich und bringt in Kombination mit den Grafik- und Zerstörungseffekten mehr Spaß als in vergleichbaren Titeln.

Wer sich durch die für ein Action-Game trotz des verschenkten Potentials passable und recht spannende Handlung gebombt hat, darf den Zusatzinhalt genießen, für den die Konsolenbesitzer sieben Euro zusätzlich abdrücken mussten. Neue Missionen in einem neuen Sektor entschädigen für das Warten der Windows-Gemeinde. Und dann ist da ja auch noch der Multiplayer-Part, in dem das Zerstören der Gebäude wie im Singleplayer-Spiel eine zentrale Rolle einnimmt. Zwar gibt es auch die üblichen Modi Capture the Flag oder Deathmatch, aber in drei der insgesamt sechs Mehrspieler-Modi gewinnt man, wenn man Gebäude zerstört. Leider hat man hier aber keine Zeit, die fliegenden Trümmer mit vor Staunen offenem Mund zu bewundern, sonst findet man sich ganz schnell im roten Mars-Sand wieder.

Meinung von Daniel Frick

"Red Faction Guerrilla" begeistert wie schon auf den Konsolen vor allem mit der spektakulären Physikengine, die den Worten Zerstören und Sprengmeister im Kontext von Spielen eine ganz neue Bedeutung gibt. Auf dem PC sieht zudem alles nochmal einiges hübscher aus, vorausgesetzt, man nennt einen potenten Rechner sein Eigen. Als Beigabe erfreut der Zusatzcontent, für den die Konsolenbesitzer zahlen mussten. Die Action überzeugt sowohl alleine als auch im Mehrspielermodus. Alles in allem also ein sehr solider Action-Spaß, der allerdings Atmosphäre, Abwechslung und Innovation fehlen lässt, um dauerhaft im Gedächtnis haften zu bleiben und in der Königsklasse zu spielen.

83

meint: Die PC-Version bietet spektakuläre Zerstörungsorgien mit besserer Optik und Zusatzinhalt. Für die Erste Liga fehlen aber Abwechslung, Atmosphäre und Innovation.

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